DE255016C - - Google Patents

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DE255016C
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cord
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movable roller
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 255016 KLASSE 76 c. GRUPPE
Die Spindelschnüre müssen vor ihrer Aufbringung auf die Spindeltrommeln und Spindelwirtel der Spinn- und Zwirnmaschinen gestreckt werden, um zu vermeiden, daß sie während der Arbeit länger werden und so ein Nacheilen der durch sie getriebenen Spindeln verursachen.
Bei den bisher gebräuchlichen Maschinen zum Strecken von Spindelschnüren wurde der
ίο sich auf eine Spule oder einen Haspel aufwindenden Spindelschnur ein Widerstand entgegengesetzt, bestehend aus einer Anzahl Rollen, über die die Spindelschnur geführt wurde. Durch die Umschlingungen, die die" Spindelschnur um die Rollen machen mußte, wurde eine von Rolle zu Rolle zunehmende Spannung der Spindelschnur erzeugt. Die Reibung, die die Spindelschnur beim Umschlingen der verschiedenen Rollen erfährt, hängt von ihrem Durchmesser und von ihrer Oberfläche ab: vom Durchmesser, weil mit ihm die Seilsteifigkeit wächst, von ihrer Oberflächenbeschaffenheit, weil von ihr der Reibungskoeffizient abhängt. Die Oberflächenbeschaffenheit wird beeinflußt von der Mischung der zur Verwendung kommenden Baumwollsorten und vom Drahte, der den Fäden erteilt wurde. Bekanntlich ist weder die Mischung der zur Verarbeitung gegebenen Baumwollsorten auf allen Teilen des Fadens dieselbe, noch der Draht im Gespinste gleich. So kommen verschiedene Reibungen erzeugende Spindelschnurteile in die sich gleichbleibende Rollenanordnung, was eine größere oder kleinere Reibung für die verschiedenen Teile zur Folge hat. Mit dieser Reibung än-
dert sich aber auch die durch sie hervorgerufene Dehnung, so daß die durch derartige Streckvorrichtungen vorgestreckten Schnüre sich beim Gebrauch ungleichmäßig ausdehnen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Strecken von Spindelschnüren mit selbsttätiger Regelung der Rückhaltung, um selbst bei verschiedenen Dicken und bei wechselnder Oberflächenbeschaffenheit der Spindelschnüre stets dieselbe Rückhaltekraft zu erzeugen und so eine gleichmäßige Dehnung der Schnur zu erhalten. Beim Gebrauch werden dann die Spindelschnüre, die alle dieselbe Länge haben, sich gar nicht oder doch gleichmäßig ausdehnen, so daß alle Spindeln sich gleichmäßig drehen.
Zur Erreichung dieser Regelung^der Rückhaltung verwendet die vorliegende Erfindung eine abgebremste Rolle, von der die Schnur abläuft; diese geht dann über eine mit Gegengewicht belastete bewegliche Rolle, bevor sie sich auf einem Haspel aufwindet. Dadurch, daß die bewegliche Rolle in Verbindung steht mit der Bremsvorrichtung der die Schnur tragenden Rolle, wird diese Bremse dann entlastet, wenn durch Änderungen im Durchmesser der Schnur bzw. durch Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit eine lotrechte Bewegung der beweglichen Rolle eintritt.
Die Figur der beiliegenden Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Die Schnur 1 ist auf der Rolle 2 aufgewickelt, deren Bremsscheibe 3 von der in 4 am Gestell befestigten Schnur 5 ein oder mehrere Male umschlungen wird und deren

Claims (1)

  1. anderes Ende durch den Haken 6 geht und mit dem Gewicht 7 belastet ist. Nachdem die Schnur 1 über die Leitrollen 8 und 9 geführt ist, wird in ihr die bewegliche Rolle 10 aufgehängt, an der die Gewichte 11 hängen. Eine Schnur 12 verbindet den Gewichts träger 13 mit dem Gewichte 7 der Bremseinrichtung. Die Schnur 1 geht nun noch über den Stab 14, die Führung 15 und wird dann auf die einstellbaren Arme 16 des Kreuzhaspels 17 aufgewickelt. Dieser wird durch die Räder 18, 19 und 20 von der Antriebsscheibe 21 in Drehung versetzt. Durch die Aufwicklung der Schnur auf den Haspel 17 wird die Bremsrolle 3 in Bewegung gesetzt. Ist ihr Widerstand der übliche, so bleibt die bewegliche Rolle 10 unbeweglich. Die Schnur 1 dehnt sich auf das vorbestimmte Maß regelrecht aus. Setzt die Schnur 1 der Ausdehnung einen
    ao größeren Widerstand entgegen, so wird die bewegliche Rolle 10 nachgeben müssen; sie wird gehoben, und nun hebt die Schnur 12 das Gewicht 7 der Bremsscheibe 3 in die Höhe, was eine Verminderung der Bremswirkung bewirkt. Die Schnur 1 kann nun leichter von der Rolle 2 abgewickelt werden. Dadurch geht die bewegliche Rolle io wieder in ihre frühere Lage zurück, und die Schnur 12 erlaubt dem Gewicht 7, von neuem die Bremsscheibe 3 zu belasten. Diese selbsttätige Entlastung der Bremsscheibe soll eine durchaus gleichmäßige Streckung der Spindelschnur bewirken.
    Statt eines an der beweglichen Rolle hängenden Gewichtes kann auch eine Feder verwendet werden, die an der Rolle oder einem die Rolle tragenden Hebel angreift.
    Pate ν t-An s PRU c η :
    Maschine zum Strecken von Spindelschnüren, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abwickelrolle eine Bremseinrichtung und in dem Spindelschnurlauf zwischen Abwickelrolle und Aufwickelhaspel eine mit Gewicht oder Feder belastete Leitrolle (10) angeordnet ist, die mit dem Belastungsgewicht der Bremseinrichtung durch eine Schnur verbunden ist, um bei zunehmender Spindelschnurspannung zugleich mit dem Anheben der Leitrolle eine Entlastung der Bremse (3) zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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