DE82044C - - Google Patents
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- DE82044C DE82044C DENDAT82044D DE82044DA DE82044C DE 82044 C DE82044 C DE 82044C DE NDAT82044 D DENDAT82044 D DE NDAT82044D DE 82044D A DE82044D A DE 82044DA DE 82044 C DE82044 C DE 82044C
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- 244000273618 Sphenoclea zeylanica Species 0.000 description 1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D49/00—Arrangements or devices for preventing refilling of containers
- B65D49/02—One-way valves
- B65D49/04—Weighted valves
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
(Cook County, Illinois, V. St. A.).
Ein Flaschenverschlurs zur Verhütung des Wiederfüllens.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1895 a^·
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Flaschenverschlufs, welcher derart construirt
ist, dafs ein Wiederfüllen der Flasche nach erfolgter Entleerung vermieden werden soll.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt des oberen Theils einer mit dem neuen Verschlufs versehenen
Flasche; Fig. 2 zeigt die Wirkung des Verschlusses beim Umkehren der Flasche; die
Fig. 3 und 4 sind Einzeldarstellungen.
In dem Hals F der Flasche A ist der neue Verschlufs derart untergebracht, dafs er sich
nicht bewegen kann. Dies ist dadurch erreicht, dafs er unten gegen den Ansatz α anliegt und
oben im Halse durch einen federnden Ring -B gehalten wird. Der Rahmen des neuen Verschlusses
besteht aus vier Theilen CDE und F.
Der unterste Theil besteht aus einem Cylinder C, der mit dem Theil D einen Raum X
bildet. In diesem Raum ist ein Ventil G untergebracht. Dies Ventil ist so eingerichtet, dafs
es schwimmen kann, wenn die Flasche umgedreht wird und Flüssigkeit in den Raum X
tritt, wobei es durch die Rippen g geführt wird.
Der Theil D hat ebenfalls die Gestalt eines unten durch eine Scheibe geschlossenen Cylinders
d, der mit dem darüber liegenden Theil-E den Raum Y bildet; derselbe ist durch die
Bohrungen dl mit dem Räume X verbunden.
Der Theil E bildet mit dem Theil F den Raum Z, welcher mit dem Räume Y durch
die Bohrungen e1 verbunden ist. Aufserdem hat dieser Theil noch eine centrale Bohrung,
deren Zweck später erklärt wird.
Der Theil F hat die Form eines Ringes mit hohlem Stiel/ mit einer nach aufsen führenden
Oeffnung. Aufserdem trägt er die Haube/1. Dieser Theil hat namentlich den Zweck, zu verhindern,
dafs man nicht zu den übrigen Einzelheiten des Verschlusses gelangen kann. Die Oberfläche
der Scheibe E besitzt eine Aushöhlung, welche den Sitz für das Ventil H bildet. Dieses
Ventil H hat eine Spindel h, welche durch die centrale Bohrung der ScheibeE geht. Das Ventil
hat einen solchen Durchmesser, dafs es alle Bohrungen e1 verdeckt. An der Spindel h sitzt
in dem Räume Y eine Schale / derart, dafs sie bei gerader Stellung das Ventil H frei läfst
(Fig. 2), bei seitlicher Neigung dagegen das Ventil auf seinen Sitz niederzieht (Fig. 1). Die
Fig. 3 und 4 zeigen noch einige Aenderungen in der Verbindung der Schale / mit der Spindel h
des Ventils H, und zwar geschieht dieselbe hier entweder durch kugelartiges Einlenken in die
Schale / oder auch durch einen biegsamen Draht J mit einem Knöpfchen. Die Schale /
unterfafst eine Kugel K. Diese Kugel hat, da die Scheibe JD gewölbt ist, das Bestreben, nach
der Seite zu rollen. Kehrt man die Flasche jedoch um, so rollt die Kugel in die Schale /,
stellt sie somit schief und bewirkt den Schlufs des Ventils H. Bringt man die Flasche in die
Lage Fig. 2, so rollt die Kugel K in die Schale 7 hinein. Dadurch richtet sich, diese
auf und giebt damit das Ventil H frei.
Die Form der Schale ist im allgemeinen nebensächlich. Sie kann kantig, d. h. mit gerader
Basis, oder auch halbrund (Fig. 3) sein. Nur mufs die Form so gewählt sein, dafs beim
Kippen der Schale / auf die in der Mitte an-.
gelenkte Stange h ein Zug ausgeübt wird. Um die Wirkung der Kugel zu präcisiren, ist
es vorfheilhaft, den Rand j der Schale! einwärts
zu bringen (Fig. 4).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Flaschenverschlufs zur Verhütung des Wiederfüllens, gekennzeichnet durch eine im Innern der Verschlufsvorrichtung von aufsen unzugänglich angeordnete Schale 7, welche bei stehender Flasche durch eine auf schiefer oder gewölbter Fläche laufende Kugel K seitwärts umgekippt wird und dadurch mittels einer in der Mitte angelenkten Stange h ein die Ausflufsöffnungen e1 verschliefsendes Ventil H auf seinen Sitz niederdrückt, beim Umkehren der Flasche jedoch in die Schale hineinrollt, diese aufrichtet und dadurch das Ventil H freigiebt.Hierzu 1 Blatt.Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82044C true DE82044C (de) |
Family
ID=354478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82044D Active DE82044C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82044C (de) |
-
0
- DE DENDAT82044D patent/DE82044C/de active Active
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