DE197142C - - Google Patents

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DE197142C
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valve
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves
    • B65D49/04Weighted valves
    • B65D49/06Weighted valves with additional loading weights

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 197142 KLASSE 64«. GRUPPE
MAURICE DECHAUME in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine nichtwiederfüllbare Flasche, bei der ein Schwimmerventil durch ein angehängtes Gleitgewicht so lange geschlossen gehalten wird, bis die Flasche über die Horizontale hinaus geneigt ist, worauf das Ventil entkuppelt wird und frei spielen kann.
Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß ίο gegen einen bügel- oder laternenförmigen Gleitrahmen, der zwischen Anschlägen auf einer gelenkig dem Schließventil angeschlossenen Stange gleitet, das Gewicht einer in dem Gleitrahmen beweglichen Kugel wirkt, wobei sich der Gleitrahmen in einem Rohr befindet, das am Sitz des Ventiles derartig aufgehängt ist, daß das Rohr nach jeder Richtung hin pendeln kann.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine gemäß der Erfindung zu verschließende Flasche dar.
Fig. 2 zeigt die einzelnen \^erschlußteile.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-A (Fig. 2), während
Fig. 4 und 5 die Flasche in verschiedenen Stellungen zeigen.
Der Hals der Flasche ist unten mit einer
Ringnut zur Aufnahme eines im Querschnitt halbkreisförmigen Ringes I versehen, der als Gegenlager für die übrigen Teile dient; auf diesem Ring steht ein hohler Zylinder 2, der mit gelinder Reibung in den Flaschenhals eingeschoben ist. Dieser Zylinder trägt unten einen gelochten Ring 3, der den Sitz für das Schwimmerventil 4 bildet; dessen Stange 5 ist oben in dem Armkreuz 6 geführt, das vom oberen Ende der Hülse 2 gehalten wird. Auf dem oberen Hülsenende ist eine auf ihrem Umfang gelochte Kappe 7 aufgesetzt, die innen eine auf dem Armkreuz 6 stehende, oben mit Armen in die Kappe 7 greifende Hülse 8 enthält, die die Einführung eines Drahtes zum Zwecke der Hebung des Schwimmerventiles 4 verhindert; die umgebogenen Enden der Arme des Kreuzes 6 und der untere Randflansch der Kappe 7 berühren einander und werden von den oben an der Hülse 2 befindlichen Klauen 9 und dem nach innen gebogenen Rand der Hülse 2 zusammengehalten.
Der Ventilsitz 3 ist in derselben Weise zwischen dem unteren Randansatz der Hülse 2 und den Klauen 11 befestigt; ferner wird durch diese Teile der Stutzen 10 getragen, an den zwei elastische Zungen 12 angenietet sind, die mit ihren nach oben gerichteten Enden in den Ring 1 einspringen, wenn die Hülse 2 mit den daran befindlichen Teilen so tief in den Flaschenhals eingeführt wird, daß das untere Hülsenende auf dem Ring 1 aufsteht.
Der Stutzen 10 hat unten zwei Ansätze zur Lagerung der Drehzapfen 14 eines Ringes 13, der rechtwinklig zu diesen Zapfen mit Zapfen 16 zur Aufhängung des Rohres 15 versehen ist, so daß dieses nach allen Richtungen frei schwingen kann; in seitlichen Ausstanzungen 18 des Rohres ist ein gabelförmiger Bügel 17 geführt, durch dessen oberen Teil eine Stange 19 mit einem solchen Spielraum frei hindurchgeht, daß sie sich
beim Neigen der Flasche schräg zu dem Rahmen stellen kann. Die Stange 19 ist an die Ventilstange 5 angelenkt und mit zwei Anschlägen 20 und 21 versehen, denen Anschlage 22, 23 am Rohr 15 für den Bügel 17 entsprechen. Das Rohr 15 enthält ferner eine Kugel 24, deren Bewegung durch die zwischen den Schenkeln des Bügels 17 befestigten Stege 25, 26 begrenzt wird.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Steht die Flasche senkrecht, so wird das Ventil 4 durch sein eigenes sowie durch das Gewicht der Stangen 5 und 19, der Gabel 17 und der Kugel 24 auf seinen Sitz gedrückt. Neigt man die Flasche um den Winkel E, so stößt die Hülse an die Flaschenwand an. Bei weiterer Neigung um einen rechten Winkel kommt das Rohr 15 wagerecht zu liegen (Fig. 5).
Beim' Überschreiten dieser Lage rollt die Kugel im Rohr 15 nach unten und stößt gegen den Steg 25, so daß der Bügel 17 gegen die Anschläge 22 und den Bund 20 trifft, ein leichter Schlag auf das Ventil 4 übertragen und dieses von seinem Sitz gehoben wird, wenn sein Eigengewicht dies nicht schon bewirkt hat. Jeder Rücktritt von Flüssigkeit ist unmöglich, da das als Schwimmer wirkende Ventil 4 sofort wieder gegen seinen Sitz bewegt würde.
Als Material für die Verschlußteile empfiehlt sich Aluminium, für die Kappe jedoch Stahl; es ist aber auch jedes andere Material verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    NichtwiederfüllbareFlasche mit gewichtsbelastetem Schwimmerventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mittels eines Rahmens, der auf einer an das Schwimmerventil gelenkig angeschlossenen Stange zwischen Anschlägen gleitet, durch das Gewicht einer Kugel auf seinen Sitz gezogen wird, die in einer am Ventilsitz allseitig beweglich aufgehängten Hülse frei rollt.
    Hierzu-1 Blatt Zeichnungen.
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