DE820441C - Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen o. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen o. dgl.

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DE820441C
DE820441C DEP46690A DEP0046690A DE820441C DE 820441 C DE820441 C DE 820441C DE P46690 A DEP46690 A DE P46690A DE P0046690 A DEP0046690 A DE P0046690A DE 820441 C DE820441 C DE 820441C
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DE
Germany
Prior art keywords
boiler
steam
float
water
water level
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Expired
Application number
DEP46690A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Hingst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/26Automatic feed-control systems
    • F22D5/32Automatic feed-control systems influencing the speed or delivery pressure of the feed pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen für Dampfkessel o. dgl. mit einer im Betriebszustande offenen Leitung zum selbsttätigen Zuführen von Dampf oder Wasser, je nach dem Vorliegen eines bestimmten Kesselwasserstandes, aus dem Kessel zur Antriebsmaschine der Kesselspeisepumpe. Hierbei ist bisher die Anordnung im allgemeinen so gewesen, daß die erwähnte offene Zuführungsleitung in der Nähe des oberen Kesselwasserstandes an den Kessel angeschlossen ist, so daß bei Überschreiten dieses Wasserstandes der Übergang vom Dampf- auf den Wasserantrieb und umgekehrt beim Unterschreiten des oberen Wasserstandes erfolgt. Beim Antrieb mit Kesselwasser fördert die Speisepumpe langsamer und beim Antrieb mit Kesseldampf schneller. Es ist klar, daß bei einer solchen Betriebsweise nur geringe Schwankungen des oberen Kesselwasserstandes sich einstellen können. Wenn keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, ergibt sich dann ein dauerndes Pendeln des Kesselwassers um den oberen Wasserstand, was aber 'in betrieblicher Hinsicht unerwünscht ist, da infolge der natürlichen Schwankungen des Wasserstandes als Folge der Dampfbildung die Antriebsmaschine der Speisepumpe fast ständig mit einem Gemisch von Sattdampf und Wasser betrieben wird.
  • Durch die Erfindung soll die Möglichkeit geschaffen werden, bei Erreichen oder Überschreiten des oberen Kesselwasserstandes die Antriebsmaschine der Speisepumpe auf einen längeren Zeitraum mit Kesselwasser zu betreiben und auf diese Weise den Wasserspiegel stetig um ein größeres Maß absinken zu lassen, bis die Speisung der Antriebsmaschine durch Kesseldampf wieder einsetzt. Dadurch wird der Betrieb derAntriebsmaschine mit einem Gemisch von Sattdampf und Wasser vermieden und auf diese Weise zugleich die Menge des zum Pumpenantrieb entnommenen Kesselwassers wesentlich verringert.
  • Zur Lösung der vorstehend angegebenen Erfindungsaufgabe ist nun vorgesehen, daß die offene Zuführungsleitung der Antriebsmaschine für die Speisepumpe in der Nähe des niedrigsten Wasserstandes in einem oben offenen Schwimmer einmündet, der in einem mit dem Dampf- und Wasserraum des Kessels in Verbindung stehenden Hilfsbehälter angeordnet ist und in der Nähe des olleren Kesselwasserstandes mit Kesselwasser gefüllt wird. Vorteilhaft wird ein einstellbarer Anschlag zum Einstellen des Aufwärtshubes dieses Schwimmers vorgesehen, um den Zeitpunkt des Überganges vom Dampf- zum Wasserantrieb beliebig wählen zu können. In gleicher Weise kann zur beliebigen Einstellung des Abwärtsweges des Schwimmers ein einstellbarer Anschlag vorgesehen werden, um auf diese Weise den niedrigsten Wasserstand einstellen zu können, bei dem die volle Speisung durch Dampfantrieb wieder einsetzt. Weiterhin empfiehlt es sich, an der Einmündungsstelle des Zuführungsrohres einstellbare Drosselöffnungen anzuordnen, um gegebenenfalls bei Wasserbetrieb eine zusätzliche Drosselung der Wasserzufuhr zur Antriebsmaschine zu schaffen, so daß die Pumpe noch langsamer läuft.
  • Das zum Betrieb der Pumpe entnommene Wasser wird vorteilhafterweise wieder dem Speisewasser zugeführt. Durch diese stetige Wasserrückführung wird eine teilweise Vorenthärtung des Wassers durch die alkalischen Bestandteile des Kesselwassers erreicht. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beim Betriebe der Antriebsmaschine mittels Kesselwassers die Speisepumpe als Umwälzpumpe arbeitet und demgemäß dem Economiser ständig Wasser zugeführt wird.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Abb. i zeigt in schematischer Darstellung die Gesamtanordnung der Einrichtung; die Abb. 2 und 3 zeigen die Anordnung des Schwimmers in größerem Maßstabe in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Mit dem Dampf- und Wasserraum des Kessels i steht ein Hilfsbehälter 2 durch Leitungen 3 und 4 in Verbindung. Durch eine von dem Hilfsbehälter 2 ausgehende, im Betriebszustande offene Leitung 5 wird das Betriebsmittel, und zwar Dampf oder Kesselwasser, der Antriebsmaschine 6 für die Speisepumpe 7 zugeführt. Der Abdampf und das Abwasser der Maschine 6 werden in einen Al>-scheider 8 geleitet. Das ausgeschiedene Wasser geht durch eine Leitung 9 zum Speisewasserbehälter io, während der Dampf durch eine Leitung i i einem Wärmeaustauscher 12 zugeführt wird. Das Kondensat geht durch eine Leitung 13 zum Vorratsbehälter io. In dem Austauscher i2 findet eine Vorwärmung des Speisewassers statt, das von der Speisepumpe 7 aus dem Vorratsbehälter io durch eine Leitung 14 entnommen und durch die Leitung 15 dein Kessel i zugeführt wird. Bei Betrieb mit Wasser geht das Abwasser der Antriebsmaschine 6 zum Vorratsbehälter io und gegebenenfalls auch zum Austauscher 12.
  • In dem Hilfsbehälter 2 ist ein oben offener Schwimmkörper 17 angeordnet, in den das Zuführungsrohr 5 eintaucht. Der Schwimmer 17 bewegt sich im leeren Zustande mit dem Wasserstande im Kessel i, wobei die Maschine 6 mit Dampf betrieben wird. Wenn der Schwimmer 17 dagegen mit Kesselwasser gefüllt wird, sinkt er auf den Boden des Hilfsbehälters 2, so daß die Maschine 6 nunmehr mit Wasser aus dem Schwimmer 17 über das Rohr 5 gespeist wird. Die Speisung des Kessels mit Wasser erfolgt dann langsamer, und der Wasserspiegel des Kessels sinkt stetig nach unten, bis die Oberkante des abgesunkenen Schwimmers erreicht ist. Darin wird der Schwimmer durch das Rohr 5 leergesaugt und durch den Auftrieb des Wassers nach oben bewegt. Durch eine Stellschraube i8 oder eine andere zweckmäßige Anschlagvorrichtung läßt sich der Aufwärtshub des Schwimmers einstellen bzw. begrenzen. Stößt der Schwimmer mit seinem oberen Rande gegen die Stellschraube 18, so wird er beine Steigen des Wasserspiegels über seine Oberkante HW mit Wasser gefüllt und sinkt wieder nach unten. Durch die Stellschraube 18 hat man es in der Hand, denWasserstand zu bestimmen, bei dem die Füllung des Schwimmers erfolgt.
  • In gleicher Weise, wie der höchste Wasserstand durch die Stellschraube 18 bestimmt werden kann, läßt sich der niedrigste Wasserstand NW, bei dem die volle Speisung durch Dampfbetrieb wieder einsetzt, durch eine Stellschraube 22 o.dgl. am. Boden des Hilfsbehälters 2 einstellen, durch die der Al>-wärtsweg des Schwimmers beliebig begrenzt werden kann. Am Einmündungsende des Rohres 5 befinden sich Schlitze i9, die in abgesunkener Stellung des Schwimmers 17 durch eine Hülse 20 mehr oder weniger abgedeckt werden. Die Hülse 2o befindet sich an einem Rohrstutzen 21 im Schwimmer 17. Dieser Stutzen reicht bis zum Boden des Schwimmers 17. so daß ein fast völliges Entleeren des Schwimmers von Wasser durch den eintretenden Kesseldampf erfolgt. Durch die Hülse 20 über den Schlitzen io wird der Zutritt des Wassers zum Rohr 5 bei abgesunkenem Schwimmer verringert, während bei aufsteigendem Schwimmer die Hülse 2o die Schlitze i9 freigibt, so daß der Dampf ungedrosselt der Antriebsmaschine 6 zuströmt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen für Dampfkessel o. dgl. mit einer im Betriebszustand offenen Leitung zum selbsttätigen Zuführen von Dampf oder Wasser, je nach Vorliegen eines bestimmten Kesselwasserstandes, aus dem Kessel zur Antriebsmaschine der Speisepumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Zuführungsleitung (5) der Antriebsmaschine (6) für die Speisepumpe (7) in der Nähe des niedrigsten Wasserstandes in einen oben offenen Schwimmer (t7) einmündet, der in einem mit dem Dampf- und Wasserraum des Kessels (i) in Verbindung stehenden Hilfsbehl`ilter (2) angeordnet ist und in der Nähe des oberen Kesselwasserstandes mit Kesselwasser gefüllt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Einrichtung, wie Stellschraube (18) o. dgl., zur Begrenzung des Aufwärtshubes des Schwimmers (17) vorgesehen ist, um den Wasserstand, bei dem der Schwimmer (17) mit Kesselwasser gefüllt wird, beliebig einstellen zu können.
  3. 3. Einrichtung nach :\nspruch i oder 2, da durch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Abwärtsweges des Schwimmers (17) ein einstellbarer Anschlag, wie Stellschraube (22) o. dgl., vorgesehen ist, um den niedrigsten Wasserstand des Kessels (i), bei dem die volle Speisung des Kessels durch Dampfantrieb der Speisepumpe (7) einsetzt, beliebig einstellen zu können. .t.
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB am Einmündungsende des Zuleitungsrohres (5) Öffnungen (i9) o. dgl. vorgesehen sind, die durch eine Hülse (2o) am Schwimmer (17) in dessen tiefster Lage abgedeckt und in der höchsten Lage freigegeben werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmündungsstelle des Zuleitungsrohres (5) in einem bis zum Boden des Schwimmers (17) reichenden Rohrstutzen (21) angeordnet ist.
DEP46690A 1949-06-23 1949-06-23 Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln von dampfgetriebenen Speisepumpen o. dgl. Expired DE820441C (de)

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