DE842124C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Durchstroemung von Fluessigkeitsmengen in Fluessigkeitsbehaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Durchstroemung von Fluessigkeitsmengen in Fluessigkeitsbehaeltern

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DE842124C
DE842124C DEW4668A DEW0004668A DE842124C DE 842124 C DE842124 C DE 842124C DE W4668 A DEW4668 A DE W4668A DE W0004668 A DEW0004668 A DE W0004668A DE 842124 C DE842124 C DE 842124C
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inlet
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Expired
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DEW4668A
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English (en)
Inventor
Goesta W Moeller
Axel Emanuel Winroth
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/02Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Durchströmung von Flüssigkeitsmengen in Flüssigkeitsbehältern Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, um in einem Flüssigkeitsbehälter das Flüssigkeitsniveau zu regeln oder auf ähnliche Weise zu beeinflussen.
  • Die Anordnung entsprechend der Erfindung ist auf vielen Anwendungsgebieten anwendbar,, von detiett ein Teil im folgenden angeführt wird.
  • Es ist bekannt, den Flüssigkeitsspiegel in Flüssigkeitsbehältern durch einen Schwimmer zu regeln, der mit einem Flüssigkeitsventil derart kraftschlüssig im Eingriff steht, daß entsprechend der Lageänderungen des Schwimmers der Durchströmungsquerschnitt des Flüssigkeitsventils geöffnet bzw. geschlossen wird. Gegenüber diesen, bekannten Regelvorrichtungen sieht die Erfindung eine wesent lich vereinfachte Ausführungsform vor, die sich insbesondere dadurch kennzeichnet, daß der Schwitn.-mer selbst und das Ende einer Zu- oder Ableitung als ein Regelventil für die durchströmende Flüssigkeitsmenge ausgebildet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Flüssigkeitsmengenregler für einen Kondenswasserableiter oder für einen Schlempe# ableiter für Spritkolonnen, ... . Fig. 2 eitle Draufsicht auf den Schwimmer gemäß Fig. 3 eitle weitere Ausführungsform derVorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 4 eine andere Ausführungsform, die eine sog. Punil>grube ersetzt, beispielsweise beim Pumpen von Masse in der Celluloseindustrie, Fig. 5 eine Abänderung der Ausführungsform gemäß Fig. 3, Fig. 6 einen Längsschnitt nach Linie A-A der Fig. 5.
  • Gemäß Fig. i ist ein Behälter zusammengesetzt aus einem zylindrischen Mantel 8, einem Boden 14 und einem Deckel 2, welch letzterer mit Hilfe von Flanschen 3, 4 festgehalten wird, mit zwischenliegender Packung. Der Anschluß i steht in Verbindung mit einer Leitung für dampfgemischtes Kondensat. Unten ragt ein vertikales Rohr in den Rehälter hinein. Das Rohr ist am äußeren Ende mit einem Anschlußflansch 15 versehen und an dem inneren oder olleren Ende geschlossen. Weiterhifi ist (las Rohr mit einem oder mehreren Schlitzen 13 versehen. 1ine Hülse i i ist auf dem Rohr verschieblich angeordnet. Die Hülse ist mittels vier Streben to (Fig. 2) mit einem Schwimmer 7 verbunden. Auf der Unterseite des Deckels 2 sitzt eitle Stütze 5, die mit einer Platte 6 verbunden ist, und diese Teile dienen als .lnsclilar; für den Schwimmer 7.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn man sich denkt. (iaß dampfgemischtes Kondensat durch den Anschluß i eingeführt wird, wird Kondensat im Behälter gebildet. Volt Anfang an steht der Schwimmer 7 in seiner niedrigsten Lage, so daß die Hülse i i mit der unteren Kante gegen den Boden des Behälters anliegt. -Hierbei schließt die Hülse il den Schlitz 13, und das im unteren Teil des Behälters ;;ebildete Kondensat kann nicht durch das Rohr 12 auslaufen. Nach und nach, weint die Menge kondensierten Wassers steigt, steigt der Schwimmer 7 so (laß der Schlitz oder die Schlitze 13 freigegeben \\,e rden und das Kondenswasser hinauslassen. Wird wiel Kondensat gebildet, so kann der Schwimmer, wie in Fig. i gezeigt wird, bis zur Anschlagplatte 6 aufsteigen, wobei das Kondenswasser durch den Schlitz 13 und das' Rohr 12 ausströmt. Wenn die :.lenge des sich bildenden Kondenswassers kleiner %%-ird, so sinkt der Schwimmer 7 nach und nach, so wie (las Niveau des Kondenswassers sinkt. Der I `anipf, der durch den Anschluß i eintritt, kann nicht durch den Schlitz 13 und das Rohr 12 ausströmen, (la das gebildete Kondenswasser dies hindert.
  • :\uf ühitliche Weise kann die Anordnung gemäß Fig. 1 als Schlempeableiter für Spritkolonnen ang(#wendet werden.
  • Der Behälter gemäß Fig. 3 hat wie vorher einen zylindrischen Mantel 8 und einen Boden 14, aber er kann ohne Deckel sein. Die Flüssigkeit wird bei 16 eingepumpt und hat gemäß der Figur das Niveau 18 erreicht, wobei die Hülse i i den Schlitz 13 am Rohr 12 schließt, dadurch, daß der Schwimmer 7 dem Flüssigkeitsniveau folgt. Wenn Abzapfung bei 17 stattfindet, sinkt das Flüssigkeitsniveau etwas, wodurch der Schlitz 13 geöffnet wird und neue Flüssigkeit durch die Leitung 16 eingepumpt wird; bis der Schlitz 13 aufs Neue geschlossen wird. Das Niveau der Flüssigkeit im Behälter wird also konstant gehalten.
  • Gemäß Fig. 4 ist der Auslauf 21 an eine Pumpe angeschlossen, die Flüssigkeit aussaugen soll, z. B. M(assesuspension in der Celluloseindustrie vom Behälter. Die Flüssigkeit wird durch den Einlauf ig zugeführt, und das Flüssigkeitsniveau wird mit 20 bezeichnet. Hierbei nimmt der Schwimmer 7 eine solche Lage ein, daß die Hülse den Schlitz 13 schließt, wodurch nichts durch das Rohr 12, das an den Auslauf 21 angeschlossen ist, ausgesaugt werden kann. Wenn Flüssigkeit bei i9 zugeführt wird, steigt das Flüssigkeitsniveau, und der Schlitz 13 wird freigelegt, so daß Aussaugung durch den Auslauf 21 geschehen kann. Wird größere Menge Flüssigkeit zugeführt, so kann der Schwimmer 7 bis zum Anschlag 5 steigen, während Aussaugung durch den Auslauf 21 geschieht. Das gezeigte Flüssigkeitsniveau 20 ist das Mindestniveau, bei dem die Anordnung arbeitet., während gemäß Fig. 3 das Niveau i8 das Höchstniveau ist.
  • Gemäß Fig. 5 und 6 ist ein horizontales Rohr im unteren Teil des Behälters angeordnet» .Auf .diesem . Rohr, das den Einlauf 16 bildet, ist eine drehbare fliilse 24 angebracht. Das Rohr 23 ist am inneren Ende geschlossen, aber hat, wie aus Abb. 6 hervorgeht, einen Schlitz 26, der einem Schlitz 25 auf der -Hülse 24 entspricht. Die drehbare Hülse 24 ist mittels einer Stange 22 gelenkig mit dem Schwimmer 7 verbunden. Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 ist eine Abänderung der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und arbeitet wie diese als Niveauregler, aber mit dem Unterschied, daß die Hülse, anstatt längs des Rohres zu gleiten, um dieses gedreht wird. Gemäß Fig. 6 stehen die Schlitze 25 und 26 genau einander gegenüber, und die Flüssigkeit kann dann durch den 1inlauf 16 eingepumpt werden. Das Flüssigkeitsniveau steigt hierbei, bis daß der Schlitz 25 so weit gedreht worden ist, daß er nicht mehr mitten vor dem Schlitz 26 liegt. Hierbei schließt die Hülse 24 den Zulauf, und das Flüssigkeitsniveau wird auf seinem 1-löclistwert geregelt gehalten.
  • Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen können natürlich im Rahmen der Erfindung variiert werden, und eine Menge anderer Anwendungsgebiete als die angeführten sind denkbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Dui-chströmung von Flüssigkeitsmengen in Flüssigkeitsbehältern mittels eines Schwimmers, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmerselbst und das Ende einer Zu- oder Ableitung als ein Regelventil für die durchströmende Flüssigkeitsmenge ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer auf dem Ende einer Zu- oder Ableitung in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und während seiner Axialverscliiebung Durchgänge der Zu-oder Ableitung, wie Schlitze od. dgl., schließt bzw. öffnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gehe»nzeiclinet. daß der Schw,imtner eine Hülse od. dgl. besitzt, die auf dem-Ende einer zu- oder Ableitung vierdrehbar angeordnet ist und während ihrer Verdrehung Durchgänge der Zu- oder Ableitung wie Schlitze od. dgl. schließt bzw. iiffnet.
DEW4668A 1950-12-05 1950-12-05 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Durchstroemung von Fluessigkeitsmengen in Fluessigkeitsbehaeltern Expired DE842124C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2722587A1 (fr) * 1994-07-13 1996-01-19 Institut Francais Du Petrole Ballon regulateur pour effluents poloyphasiques etmoyens de prelevements associes

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2722587A1 (fr) * 1994-07-13 1996-01-19 Institut Francais Du Petrole Ballon regulateur pour effluents poloyphasiques etmoyens de prelevements associes
WO1996002732A1 (fr) * 1994-07-13 1996-02-01 Institut Français Du Petrole Ballon regulateur pour effluents polyphasiques et moyens de prelevements associes
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