AT151211B - Turbokupplung. - Google Patents

Turbokupplung.

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AT151211B
AT151211B AT151211DA AT151211B AT 151211 B AT151211 B AT 151211B AT 151211D A AT151211D A AT 151211DA AT 151211 B AT151211 B AT 151211B
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turbo coupling
filling
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scoop
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Voith J M Fa
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Description


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  Turbokupplung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Turbokupplung nach dem Föttingerprinzip und hat den Zweck, ohne Verwendung von besonderen, zusätzlichen Pumpen ein Füllen und Leeren des Strömungskreis- laufes bzw. eine Änderung der Füllung zur Regelung des Schlupfes usw. zu ermöglichen. 



   Bis jetzt wurden zum Füllen von Kupplungen nach dem hydrodynamischen Prinzip in der
Regel Kreisel-oder Zahnradpumpen verwendet, welche die Flüssigkeit aus einem Vorratsbehälter in den Kreislauf pumpten. Die während des Betriebs aus dem Strömungskreislauf austretende Leck- flüssigkeit wurde dabei stets durch die Pumpenförderung wieder ersetzt, so dass die Füllung des Kreislaufs aufrechterhalten blieb. Die Leerung erfolgte in einfacher Weise durch Abstellen der Pumpen- förderung, wobei die Flüssigkeit z. B. über ein feststehendes   Schöpfrohr   in den Behälter   zurückgeleitet   wurde.

   Der Nachteil dieser Einrichtungen bestand darin, dass die Füllpumpe, die von der Primär- oder Sekundärseite der Kupplung aus oder auch getrennt angetrieben wurde, ziemlich viel Kraft ver- brauchte und auch eine Verteuerung der Kupplung mit sich brachte. Sollte der Strömungskreislauf rasch gefüllt werden, so musste die Pumpe sehr grosse Förderung haben. Zum Aufrechterhalten der Flüssigkeitsfüllung wurde dann meist eine zweite, weniger Kraft verbrauchende   Leckflüssigkeitspumpe   eingebaut.

   Eine weitere Möglichkeit, die Füllpumpe wegzulassen, war durch Höherlegen des   Flüssig-   keitsbehälters gegeben ; jedoch genügte meist das zur Verfügung stehende Gefälle nicht zu einem raschen Auffüllen des   Strömungskreislaufs.   Ausserdem musste aber noch eine Pumpe als Leckpumpe vorgesehen werden, die vom tiefsten Punkt des Strömungskreislaufes aus die   Leckflüssigkeit   nach dem höher gelegenen Vorratsbehälter pumpte. 



   Eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung der Betriebseigenschaften einer Kupplung nach dem hydrodynamischen Prinzip wird durch die vorliegende Erfindung erreicht, die neben dem an sich bekannten   Schöpfrohr   zum Leeren des Strömungskreislaufs noch ein zweites feststehendes Schöpfrohr vorsieht, welches die Füllung des Kreislaufs besorgt. Es kann dabei der Flüssigkeitsbehälter unter der Kupplung angeordnet sein. Durch den Wegfall der   Füll-und Leckflüssigkeitspumpe   wird eine wesentliche Kraftersparnis und Verbilligung der Einrichtung erzielt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Kupplung, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine besondere Ausführung der Schöpfrohre, Fig. 4 eine Steuereinrichtung mit Verdrängerkörper und Fig. 5 eine Steuereinrichtung mit verschiebbarem Saugrohr. 



   Die Kupplung (Fig. 1 und 2) besteht aus dem Pumpenrad c auf der Welle Cl und dem Turbinenrad d auf der Welle cil. Durch die mit dem Primärrad c verbundenen Schalen   c2 und c3   wird ein Raum   c4   gebildet, in den die feststehenden Schöpfrohre a und b hineinragen. Das Schöpfrohr   a   erfüllt den Zweck, die Flüssigkeit aus dem   Raum C4 über   das Ventil e nach aussen, d. h. nach dem   Behälter t zu führen.   



  Das zweite Schöpfrohr b taucht in entgegengesetzter Richtung in den   Ölraum c'* zwischen   den Kupplungs- 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 weichen kann. 



   Bei der ersten Inbetriebsetzung ist eine gewisse Ölmenge durch die   Filllsehraube   e5 einzuführen, um einen Ölring zwischen den Kupplungsschalen   e2,   e3 zu erhalten, der die Saugwirkung des Schöpf- rohres b einleitet. 



   Ausser den genannten Leitungen ist noch eine Umgehungsleitung g mit einem federbelasteten
Ventil gl angeordnet, das während des Betriebs einen Teil der Betriebsflüssigkeit im Umlauf hält und vom Raum   c in   den Strömungskreislauf   zurückleitet.   Wird durch das Ventil e der Flüssigkeitsinhalt des Kreislaufs in den Ölbehälter entleert, so verhindert das federbelastete Ventil gl ein   Zurückfliessen   der Flüssigkeit in den Strömungskreislauf. 



   In Fig. 3 ist dieselbe   Schöpfrohrsteuerung   für Flüssigkeitsgetriebe, wie im vorhergehenden beschrieben, dargestellt, jedoch mit dem Unterschied, dass an Stelle der beiden getrennten   Schöpf-   rohre a und   b   ein einziges U-förmig gebogenes Schöpfrohr   A   angeordnet ist, das an seiner tiefsten Stelle eine Einlassöffnung hl besitzt. Je nach Stellung des Steuerschiebers e fliesst die Flüssigkeit in dem   U-förmig   gebogenen Rohr durch die Leitungen al, cl nach dem   Behälter I ab   oder es tritt durch die
Leitungen el, b1 ein Füllen des Strömungskreislaufes ein. 



   Gemäss Fig. 4 wird der Füllungsgrad des Strömungskreislaufs durch einen Verdrängerkörper i geregelt, der über eine Seilrolle k gehoben und gesenkt und damit mehr oder weniger in den   Flüssig-     keitsbehälter I eingetaucht   werden kann. Die Abflussleitung al taucht bis auf den Grund des Flüssig-   keitsbehälters I ein,   während die Fülleitung   b1   nur zum Teil in diesen Behälter eintaucht. Je nach der
Spiegelhöhe x-y, die durch den Verdrängerkörper i verschieden eingestellt werden kann, taucht die
Fülleitung   bl   mehr oder weniger in die Flüssigkeit ein. Soll z.

   B. der Strömungskreislauf vollkommen entleert werden, so wird der Verdrängerkörper   i   ganz aus dem   Behälter I herausgehoben   und es stellt sieh ein so niedriger   Flüssigkeitsstand   im   Behälter I ein,   dass die Fülleitung   bl   nicht mehr von der Flüssigkeit erreicht wird, auch wenn der ganze Inhalt des Strömungskreislaufs durch die Leitung al in den Behälter entleert wird. Soll der   Strömungskreislauf   ganz oder teilweise gefüllt werden, so wird der Verdrängerkörper i mehr oder weniger in den   Behälter I eingetaucht, wodurch   der Flüssigkeitsspiegel steigt und das Rohr   bl   zum Eintauchen kommt.

   In der Abflussleitung al ist ein   Drosselventil   eingeschaltet, durch welches verhindert wird, dass im Normalbetrieb zuviel Flüssigkeit in den Behälter f abfliesst. 



   In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Steuereinrichtung dargestellt,   u.   zw. in der Weise, dass ein verstellbares Saugrohr b2 angeordnet ist, mit dessen Hilfe das Füllen und Leeren des   Strömungs-   kreislaufs geregelt werden kann. Je nach der Lage des verschiebbaren Rohres b2 in bezug auf den Flüssigkeitsspiegel x, y findet ein vollständiges oder teilweises Leeren bzw. Füllen der Kupplung statt. 



  Das verschiebbare Rohr bewegt sich in dem mit Stopfbüchsen versehenen Teil    &    und kann mit Hilfe einer Stange b3 nach oben oder unten verschoben werden. An Stelle des verschiebbaren Rohres   b2   kann auch ein biegsames Rohr, etwa aus Gummi, angeordnet sein, dessen Eintauchtiefe in den Fliissigkeitsbehälter veränderlich ist. 



   Im Rahmen der Erfindung kann die Bewegung des Steuerschiebers e (oder des Verdrängerkörpers   i   oder des verschiebbaren Rohres   b2)   von Hand, durch einen Regler oder durch sonstige geeignete Mittel geschehen. 



   Damit die Kupplung ohne besondere Umschaltung für beide Drehrichtungen verwendet werden kann, wird man vorteilhafterweise bei der Steuerungseinrichtung gemäss den Fig. 1-3 eine zweite Umgehungsleitung g mit federbelastetem Ventil gl an die Leitung b1 anschliessen, wie dies in den Figuren für die Leitung al gezeichnet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Turbokupplung nach dem Föttingerprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass zum Füllen und Leeren, d. h. zum In-und Ausserbetriebsetzen des Strömungskreislaufes, sowohl feststehende Druckals auch Saugschöpfrohre (a, b) angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Turbokupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein Steuerungsorgan (z. B. Steuerschieber) die Wirksamkeit des einen oder andern Schöpfrohres fa, b) und in der Mittelstellung des Steuerorgans die Konstanthaltung der Kreislauffüllung erreicht wird.
    3. Turbokupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansprechen der Saugschöpfrohre (b) und der Füllungsgrad des Strömungskreislaufs von einem in den Flüssigkeitsbehälter eintauchenden Verdrängerkörper (i) abhängig ist.
    4. Turbokupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anspruchen der Saugschöpfrohre (b) und der Füllungsgrad des Strömungskreislaufs von der Eintauchtiefe eines verschiebbaren, in den Flüssigkeitsbehälter (i) hineinragenden Rohres abhängig ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Turbokupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Sehöpfeinrichtung ein U-förmig gebogenes Rohr (h) dient, das am tiefsten Punkt mit einer Öffnung (hl) versehen ist.
    6. Turbokupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anbringen von je einer Umgehungsleitung (g) mit federbelastetem Ventil (gl) an den Zu-bzw. Abflussrohren (al, bl) die Drehrichtung der Turbokupplung beliebig geändert werden kann. EMI3.1
AT151211D 1936-02-20 1937-02-12 Turbokupplung. AT151211B (de)

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DE151211X 1936-02-20

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AT151211B true AT151211B (de) 1937-10-25

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ID=5674319

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AT151211D AT151211B (de) 1936-02-20 1937-02-12 Turbokupplung.

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