DE189546C - - Google Patents

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DE189546C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Duich das Patent 159483 wird eine Wasserheizung mit künstlichem Umlauf des Heizwassers geschützt, bei welcher die treibende Wassersäule des Heizsystems durch eine Pumpeneinrichtung bekannter Bauart erzeugt und durch zwei übereinander stehende offene Gefäße, welche den höchsten Teil des Heizsystems bilden, festgelegt wird, indem das obere Gefäß (das Druckgefäß) an den Vorlauf des Heizsystems (das Druckrohr der Pumpe) und das untere Gefäß, (das Sauggefäß) an den Rücklauf des Hetesystems (das Saugrohr der Pumpe) angeschlossen ist. Die Entfernung der beiden Wasserspiegel im Druckgefäß und Sauggefäß stellt die treibende Wassersäule des Heizsystems dar und wird durch einen Überlauf im Druckgefäß, welcher in das Sauggefäß führt, begrenzt, so daß bei zu starker Wasserförderung der Pumpe -die treibende Wässersäule des Heizsystems nicht steigt, sondern das zuviel geförderte Wasser nach dem Sauggefäß überfließt. Dieser Überfluß des geförderten Wassers wird nach dem erteilten Patent dazu benutzt, auf den Gang der Pumpe in der Weise zu wirken, daß bei zu starkem Überfließen des Wassers der Gang der Pumpe verlangsamt wird.
Vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, daß die Gefäße zur Begrenzung und Festlegung der treibenden Wassersäule in beliebiger Höhenlage des Heizsystems angeordnet werden können, ohne daß das Wesen der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung verlassen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der Zeichnung ist das Warmwasserheizungssystem mit zwei geschlossenen Gefäßen ausgerüstet. Das Gefäß k ist durch das Rohr j> mit der'Betriebspumpe O verbunden und es mündet in Gefäß k der Rücklauf m des Heizsystems. Die Pumpe fördert durch Rohr g das Heizwasser in das geschlossene Gefäß i, welches über dem Gefäß k steht und dessen Überlauf (η, ζ) mit dem Gefäß k verbunden ist. Das Gefäß k ist zum Teil mit Luft gefüllt, und ein Verbindungsrohr 13 zwischen k und i bewirkt, daß beide Gefäße unter demselben. Druck stehen. Vom. oberen Gefäß i führt das Rohr I nach der Wärmequelle α und von dieser das Rohr b nach den Heizkörpern, von welchen es durch m nach Gefäß k zurückkehrt. Beim Betriebe des Heizsystems durch Pumpe O wird also auch bei dieser Anordnung der Gefäße die treibende Wassersäule 10 durch die Entfernung der Wasserspiegel in k und i festgelegt und durch den Überlauf η begrenzt. Im Gefäß k ist unter dem Überlauf η die im Hauptpatent beschriebene Regulierglocke Z, an der Rolle 16 beweglich aufgehängt, so daß die Bewegung auf die Rolle übertragen und in bekannter Weise auf eine aiißerhalb des, Gefäßes k und auf derselben Achse sitzenden Rolle übertragen wird, von welcher die Bew.egung weiter durch Regelungsvorrichtung 17 auf den Gang der Pumpe wirkt. In Fig. ι ist noch eine Drosselvorrichtung (14) im Vorlaufrohr g (dem Druckrohr der Pumpe)
angedeutet. Dieselbe kann durch die Wirkung der Glocke Z gestellt werden, so daß bei zu starker Wasserförderung und Belastung der Glocke Z die Drosselvorrichtung 14 teilweise geschlossen wird, also auch hierdurch die Wasserförderung, der Pumpe geregelt werden kann. Die Drosselvorrichtung 14 zur Regelung der Wasserförderung kann auch in dem Saugrohr p der Pumpe angeordnet werden. Diese Drosselvorrichtung ist auch bei der Anordnung mit den offenen Gefäßen anwendbar.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, in welcher der entsprechend weite Rohr körper g das obere Gefäß i ersetzen soll. Von dem Rohr g geht der Überlauf η, 5 ab, es können aber an demselben noch mehrere Überläufe (z. B. Rohr 12) in verschiedener Höhenlage angebracht werden, so daß die Anlage mit verschiedenen treibenden Wassersäulen in Betrieb gehalten werden kann. Es wäre dann nur eine Abstellvorrichtung 15 in dem Überlauf η, welcher der treibenden Wassersäule 10 entspricht, zu schließen, um die höhere treibende Wassersäule 11 bis zum Überlauf 12 zu erhalten. Das Rohr 13 dient auch hier dazu, das untere Gefäß k und den Rohrkörper g, welcher das obere Gefäß i ersetzt, unter den gleichen Druck zu stellen. Das Heizsystem ist hier übrigens mit zwei Betriebspumpen dargestellt, infolgedessen sind auch zwei Regelungsvorrichtungen für die Pumpen angeordnet, welche durch die Glocke Z gestellt werden.
In Fig. 3 ist dieselbe Anordnung des Rohrkörpers g durch seine Überläufe in Verbindung mit dem Gefäß k wiedergegeben, nur schließt das Rohr p (das Saugrohr der Pumpe) nicht unmittelbar an das Gefäß k an, sondern an den Rücklauf m, der seinerseits durch Rohrleitung 19 mit dem Gefäß k in Verbindung steht. Der Rücklauf ist also in diesem Falle nicht durch das Gefäß k geführt, sondern steht nur mit ihm in Verbindung. Auch der Rohrkörper g steht nur durch das Vorlaufrohr b mit dem Druckrohr der Pumpe in Verbindung. Die Überläufe η und 12 zeigen in diesem Falle die treibenden Wassersäulen 10 bzw. 11 oder die Druckdifferenz an der Anschlußstelle von g an den Vorlauf b gegenüber der Anschlußstelle 19 von k an den Rücklauf tn.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Warmwasserheizung nach Patent 159483, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden offenen Gefäße (k, i), welche durch die Entfernung ihrer Wasserspiegel die treibende Wassersäule des Heizsystems darstellen, durch zwei geschlossene Gefäße (k, i) in beliebiger Höhenlage ersetzt sind, welche beide unter gleichem Luft- oder Gasdruck gehalten werden, also oberhalb der Wasser-Spiegel miteinander in Verbindung stehen.
2. Warmwasserheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Gefäß mit Überlauf durch einen Rohrkörper (g) ersetzt ist, der als Steigerohr dient.
3. Warmwasserheizung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper mehrere absperrbare Überläufe in verschiedener Höhe hat.
4. Warmwasserheizung nach Patent 159483, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung offener oder bei Anwendung geschlossener Gefäße (k; i) die Regelungsvorrichtung mit der Glocke Z zur Regelung des Wasserzuflusses durch Drosselvorrichtung benutzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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