AT107659B - Vorrichtung zur Entgasung von Flüssigkeiten sowie zur Verhinderung schädlicher Dampfbildungen in Rauchgasvorwärmern. - Google Patents

Vorrichtung zur Entgasung von Flüssigkeiten sowie zur Verhinderung schädlicher Dampfbildungen in Rauchgasvorwärmern.

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AT107659B
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   Bekanntlich findet die Entgasung   von Flüssigkeiten   in vollkommener Weise bei eintretender Dampfbildung, d. h. bei Erwärmung auf die dem jeweiligen Druck entsprechende Siedetemperatur statt. 



   Im allgemeinen findet bei Entgasungseinriehtungen keine zwangsweise Zuordnung des der jeweiligen Flüssigkeitstemperatur entsprechenden Sättigungsdruckes statt, wodurch bei Unterschreitung der zum herrschenden, gewöhnlich konstanten Druck gehörigen   Sättigungstemperatur   eine unzureichende Entgasung, bei Überschreitung eine zu reichliche, unerwünschte Dampfentwicklung einsetzt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese eben erwähnte Zuordnung des Druckes zur Temperatur selbsttätig und zwangsweise bei solchen Entgasern und Vorwärmern herbeizuführen, bei denen die Temperatur der zu entgasenden Flüssigkeit Schwankungen unterliegen kann. 



   Dies wird dadurch erreicht, dass mit Hilfe einer auf die Flüssigkeitstemperatur ansprechenden Vorrichtung, wie Thermostaten, Thermoelemente usw. die Belastung eines   Überdruck-bzw. Reduzier-   organes verändert wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 1 im Schnitt dargestellt. Tist der in die Flüssigkeit eintauchende Thermostat, bei welchem der Ausdehnungskörper a rohrförmig ausgebildet ist. Um seine Empfindlichkeit zu erhöhen, ist ein ausserhalb der Flüssigkeit angeordnetes Zirkulationsrohr   s   vorgesehen, das als Spirale ausgebildet ist. Es ist einerseits mit dem Innern des   rohrförmigen   Ausdehnungskörpers verbunden und mündet anderseits in den Flüssigkeitsbehälter. Es kann den Bewegungen des Ausdehnungskörpers leicht folgen.

   Diese Bewegungen werden durch den Hebel mit   Zahnsegment/t über   ein Zahnrädchen auf eine Kurvenscheibe k übertragen, die so gestaltet ist, dass sie bei ihrer Verdrehung die Belastungs-   einrichtung   des   Überdruck-bzw.   Reduzierorganes   c   in der oben beschriebenen Weise beeinflusst. Vorliegendes Beispiel zeigt ein Überdruckventil mit Gewichtsbelastung, bei welchem das   Laufgewicht   Al verschoben wird. Hiebei geschieht die Verlängerung des wirksamen Hebelarmes durch Abrollen eines 
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 kürzung des Hebelarmes erfolgt durch die Kraft des sich zusammenziehenden   Ausdehnungskörpers.   



  Um die Eigengewichte der beweglichen Teile aus der Konstruktion der Kurvenscheibe auszuschalten, ist das Gegengewicht W vorgesehen. Damit wird erreicht, dass mit einer einzigen Kurvenscheibe für   eine Anzahl von Ventilgrössen das Auslangen gefunden werden kann. Bei Unterschreitung der Flüssigkeits-   temperatur unter die dem   Atmosphärendruck   entsprechende Siedetemperatur gelangt das Laufgewicht auf die entgegengesetzte Seite des Hebels, öffnet so   das Überdruckorgan   und betätigt gleichzeitig eine Einsehaltvorriehtung B für einen Vakuumerzeuger, wie Strahlapparat, Pumpe usw. 



   Fig. 2 zeigt die Anordnung einer solchen Vorrichtung bei Verwendung eines   Rauchgasvorwärmers     R   und zweier   Sehwimmerpumpen   Seiner Speisevorrichtung. Als Schwimmerpumpen sind hier durch Schwimmer oder sonstige Einrichtungen selbsttätig gemachte Montejus zu verstehen, wie sie für die Rückspeisung von   Dampfwässern   allgemein bekannt sind. Hiebei wirkt ein Thermostat T auf ein in der   Auspuffleitung   der hochgestellten, für die direkte Speisung in die Kessel dienenden Schwimmerpumpe eingebautes Überlaufventil v in vorbeschriebener Weise ein. Zur Herstellung eines Unterdruckes dient in diesem Falle ein ebenfalls in die Auspuffleitung eingebauter Dampfstrahlapparat D. 



   Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende : Die tiefstehende Zubringerpumpe S drückt das Speisewasser durch den Vorwärmer R in die hochstehende, ebenfalls mit 8 bezeichnete, für die Kesselspeisung dienende   Schwimmerpumpe. Im Auspuff derselben   ist das den Gegenstand der Erfindung 

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 bildende Entgasungsventil eingebaut, derart, dass die Belastung   des Überdruckventils   V   n ? ch   der in der Verbindungsleitung vom Ausgang des Vorwärmers R und der Schwimmerpumpe S herrschenden Temperatur, mit Hilfe des in dieser Leitung eingebauten Thermostaten, entsprechend dem dieser Temperatur zukommenden   Sättigungsdruck im Sinne   der Erfindung verändert wird.

   Der   Hohlraum   der Schwimmerpumpe dient hiebei als Ausscheidungsraum für die Gase aus der Flüssigkeit. 



   In dem   Vorwärmer   R wird selbst dann noch   Sättigungsdruck herrschen,   wenn der Druck im Entgasungsventil niedriger als dieser   Sättigungsdruck   eingestellt wird, wenn der dort eingestellte Minderdruck die Höhe der Wassersäule über dem Vorwärmer nicht überschreitet. 



   Fig. 3 zeigt eine gleiche Anordnung bei Verwendung von   Dampf- oder Turbopumpen. Hiebei   stellt NP eine Niederdruckpumpe vor, welche das Speisewasser durch den Ekonomiser R in einen Zwischenbehälter B drückt. An diesem Zwischenbehälter ist   ein Überdruckventil v angebracht,   dessen Belastung durch den Thermostat T geregelt wird. Ausserdem wird in dem Behälter ein Schwimmer Sr angebracht, welcher entsprechend der Entnahme aus dem Behälter die Förderung der Niederdruckpumpe NP steuert. 



  Diese Steuerung kann bei Dampfpumpen mit Hilfe eines Ventiles Sv in der Dampfzuleitung bei elektrisch angetriebenen Pumpen durch einen entsprechend ausgebildeten Anlasser erfolgen. Aus diesem Zwischenbehälter entnimmt die Hochdruckpumpe BP das Wasser, um es in den Kessel zu fördern. Am Behälter B ist ebenfalls ein Unterdruckerzeuger D angebracht, welcher in vorbeschriebener Weise dann in Funktion tritt, wenn im Rauchgasvorwärmer Temperaturen unter dem Siedepunkt erreicht werden. 
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1.

   Vorrichtung zur Entgasung von Flüssigkeiten sowie zur Verhinderung schädlicher Dampfbildungen in Rauchgasvorwärmern, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer auf die Flüssigkeftstemperatur ansprechenden Einrichtung, wie Thermostat, Thermoelemente usw. die Belastung eines Druckreglers mit Hebelbelastung (Überdruckventil, Reduzierventil usw.) durch Verschiebung des Belastungsgewichtes mit Hilfe einer durch den Thermostat gesteuerten Kurvenscheibe, Hebel usw. derart eingestellt wird, dass der auf der Flüssigkeit lastende Druck genau jenem Sättigungsdruck entspricht, welcher zur jeweils erreichten Flüssigkeitstemperatur gehört und bei   Flüssigkeitstemperaturen   unterhalb des atmosphärischen Siedepunktes durch die gleiche Einrichtung ein Unterdruckerzeuger selbsttätig zur Einleitung des Siedens eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Thermostat zur Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Temperaturempfindlichkeit des Ausdehnungskörpers dieser rohrförmig ausgebildet ist und mit Hilfe einer ausserhalb der Flüssigkeit liegenden, als Spirale ausgebildeten, einerseits mit dem Ausdehnungkörper, anderseits mit dem Innern der Flüssigkeit in Verbindung gebrachten Rohrleitung eine rege Zirkulation unterhalten wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die vom Vorwärmer kommende Druckleitung ein Behälter eingeschaltet wird, in welchem ein auf den Antrieb der Zubringerpumpe wirkender Schwimmer den Wasserspiegel zu dem Zwecke konstant hält, um einerseits durch Schaffung eines Ausscheidungsraumes die Entgasung zu ermöglichen und anderseits den Austritt von Flüssigkeit durch das Regelorgan zu verhindern.
AT107659D 1925-11-03 1925-11-03 Vorrichtung zur Entgasung von Flüssigkeiten sowie zur Verhinderung schädlicher Dampfbildungen in Rauchgasvorwärmern. AT107659B (de)

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