DE317450C - - Google Patents

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DE317450C
DE317450C DENDAT317450D DE317450DA DE317450C DE 317450 C DE317450 C DE 317450C DE NDAT317450 D DENDAT317450 D DE NDAT317450D DE 317450D A DE317450D A DE 317450DA DE 317450 C DE317450 C DE 317450C
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DENDAT317450D
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Publication of DE317450C publication Critical patent/DE317450C/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 18. DEZEMBER 1919
KLASSE 4 c GRUPPE
Beim Betrieb in den Gasfabriken besteht die Forderung, daß der Gasdruck in den Retorten möglichst gleichmäßig und während der ganzen Vergasungszeit selbsttätig auf einer einmal bestimmten Höhe erhalten bleibt.
Zu diesem Zweck-hat man bereits die Verwendung von Gaspumpenreglern vorgeschlagen, die mit Umdrehungs- und Umlaufsregelung arbeiten. Sowohl die Verwendung der beiden Regelungsmethoden für sich, als auch ihre Kombination ist bereits in mehrfacher Ausführung versucht worden. Bei allen bisher bekannten Regelungen wurde vorzugsweise mit Umlaufsreglern gearbeitet, während nur in den Endlagen der Umlaufsregelung die Umdrehungsregler in Tätigkeit treten. Gemäß der Erfindung wird diese Kombination derart umgeändert, daß der Hauptregelungsbereich durch die Tätigkeit des Umdrehungsreglers ausgefüllt
ao wird, während nur bei den größten und kleinsten Geschwindigkeiten der Umlaufsregler in Wirkung tritt, indem der mit dem Umdrehungsregler zwangläufig gekuppelte Schieber während der ausschließlichen Umdrehungsregelung sich innerhalb eines geschlossenen Zylindermantels bewegt. Die hierdurch erzielte neue Wirkung besteht darin, daß die Verluste vermieden werden, welche dadurch auftreten, daß das bereits von den Pumpen geförderte Gas wieder zur Saugleitung zurückkehrt. Um dieses Ziel zu erhalten, ist die Länge des Zylindermantels zwischen den beiden Öffnungsreihen so bemessen, daß der Schieber erst dann die Verbindung zwischen Druck- und Saugseite durch eine der Öffnungsreihen herstellt, wenn die Gaspumpe fast die kleinste oder größte Umdrehungszahl erreicht hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben:
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt, und
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Regler für die Regelung elektrisch betriebener Gaspumpen, während
Fig. 3 im vergrößerten Maßstabe den die Umlaufsregelung auslösenden Schieber darstellt.
Auf der Zeichnung ist eine Regelung für vier Gaspumpen angegeben, von denen eine willkürliche Zahl gleichzeitig arbeitet und geregelt werden kann. Es kann auch jede andere gewünschte Zahl von Gaspumpen angeschlossen werden.
Die. Glocke α hängt in einem mit Wasser gefüllten Behülter b und wird über eine Scheibe c durch das Gewicht d ausbalanciert. Der Raum e unter der Glocke steht durch das Rohr f und den Stutzen g in Verbindung mit der Saugseite der Pumpe, während bei h die Druckseite angeschlossen ist. Die Trennung zwischen Saugseite g und Druckseite h geschieht durch einen Schieber j, welcher durch die Stange k mit der Glocke α verbunden ist. Die Bewegungen der Glocke und des Schiebers / werden

Claims (4)

mittels eines Gestänges η und ο auf die Regelapparate m für die Umdrehungszahl der Gaspumpen übertragen. Durch die auf den Stangen« vorgesehenen Schubgewichte und durch Änderungen des Ausgleichgewichtes d kann die Glocke auf einen bestimmten Gasdruck eingestellt werden. Durch Änderung der Länge der Stange ο durch Warrelmuttern kann eine Einstellung der Regelstellung in bezug auf den ίο Schieber j vorgenommen werden. Der Schieber / bewegt sich innerhalb eines Zylinders f, der an seinem oberen Ende mit rechteckigen Öffnungen s und an seinem unteren Ende· mit !'schlitzförmigen Öffnungen t versehen ist. Zwischen beiden öffnungsreihen t und s befindet sich ein zylindrisches Stück u, dessen Länge so bemessen ist, daß der Schieber j erst dann eine Verbindung zwischen Druckseite h und Saugseite g durch eine der Öffnungsreihen herstellt, wenn die zu regelnden, in der Zeichnung nicht dargestellten Gaspumpen fast die kleinsten oder größten Umdrehungszahlen erreicht haben. Sobald die Glocke sich so weit gehoben hat, daß eine Verbindung der Saugleitung in die Druckleitung durch die Öffnungen s stattfindet, legt sich das Gegengewicht d der Glocke α auf feststehende Stangen r auf. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn der Gasdruck in der Saugleitung durch Verminderung der Gaserzeugung zurückgeht, bewegt sich die Glocke nach unten. Dadurch wird die Drehzahlregelung derart geändert, daß nun der antreibende Motor weniger Umdrehungen macht. Bei weiterem Sinken der Glocke wird der Schieber j die dreieckigen Öffnungen A mehr und mehr freigeben und dadurch die ■ Druckseite mit der Saugseite in Verbindung bringen. .Durch die dreieckige Gestaltung der Öffnungen A wird proportional mit dem Abfall der Umdrehungen des Motors eine Steigerung der Gaszufuhr von der Druckseite zur Saugseite erfolgen. Nimmt die Gaserzeugung .wieder zu, dann wird die Glocke a sich wieder heben und der Umdrehungsregler so verstellt, ■ daß die Zahl der Umdrehungen sich erhöht; gleichzeitig mit einer Zunahme der Umdrehungen wird die Umlaufsregelung durch den Eintritt des Schiebers j in den zylindrischen Teil u wieder ausgeschaltet. Man kann, die Stellung des Schiebers j derart wählen, daß er sich bei der üblichen Gaserzeugung während des Destillationsvorganges innerhalb des zylindrischen Teiles u befindet, so daß die Umlaufsregelung während dieser Zeit nicht in Tätigkeit zu kommen braucht. Tritt durch Abnahme der Gaserzeugung während des üblichen Vorganges die Umlaufsregelung doch in Tätigkeit, dann kann man durch Verkürzung, der Stangen 0 mit Hilfe der Warrelmuttern eine Nachregelung vornehmen. Wird der Druck in der Saugleitung zu hoch, dann steigt die Glocke weiter und die Gaspumpen werden mehr Umdrehungen machen. Bei einem bestimmten, vorher eingestellten Druck erreicht der Schieber j die oberen Öffnungen s, so daß Gas aus der unter höherem Druck stehenden Saugleitung g in die Druckleitung h strömen kann. Dies kann auch eintreten, wenn die Gaspumpe außer Betrieb ist. Der Apparat muß hierbei für größere Druckunterschiede in der Saugleitung noch wirksam sein. ■ Dies wird durch Ausschaltung des Gewichtes g oder eines Teiles von ihm erreicht, indem es sich im geeigneten Augenblick auf eine Unterlage r aufsetzt. Durch die Ausschaltung des Gewichtes d ist zum Anheben der Glocke ein größerer Druck erforderlich. Durch An- derung der Maße des Gewichtes rf,-welches auf der Unterlage r ruht, kann man den Druck einstellen, bei dem die unmittelbare Durchströmung von der Saug- in die Druckleitung anfängt. .85' Man kann diesen Regler auch im entgegengesetzten Sinne benutzen, so daß in der Druckleitung von Gas- oder Luftkompressoren ein bestimmter Druck erhalten bleibt. Für das Zurückströmen werden in diesem Falle die dreieckigen Gasdurchtrittsöffnungen t oberhalb des Schiebers mit der Spitze nach unten angebracht. Auf diese Weise ist eine Gaslieferung auf größere Entfernungen ohne Gasbehälter möglich. Paten τ-An Sprüche:
1. Gas pumpenregier mit' Umdrehungsund Umlaufsregelung, dadurch gekerinzeichnet, daß der Umlaufsregler (/, f>, s) von dem Umdrehungsregler (m) derart abhängig ist, daß der Umlaufsregler nur bei den größten und kleinsten Geschwindigkeiten der Gaspumpe in Tätigkeit tritt, indem der mit dem Umdrehungsregler (m) zwangläufig gekuppelte Schieber (/') während der ausschließliche nUmdrehungsregelung sich innerhalb eines geschlossenen Zylindermantels (u) bewegt. . ; ·,
2. Ausführungsform.nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Zylindermantels zwischen den beiden Öffnungsreihen (t und s) so bemessen ist, daß der Schieber (;') erst dann die Verbindung zwischen Druck- und Saugseite durch eine der Öffnungsreihen herstellt, wenn die Gaspumpe fast die kleinsten oder größten Um-' drehungszahlen erreicht hat.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen der Schieberstange (k) und den Umdrehungsreglern (m)' aus mit Warrelmuttern veränderlichen Stangen (o) besteht.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Freigabe der öffnungen, welche eine Überströmung von der Saugleitung in die Druckleitung gestatten, ein Teil des Gegengewichtes (dj der Glocke auf feststehenden Stangen (r) ruht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT317450D Expired DE317450C (de)

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DE317450C true DE317450C (de) 1919-12-18

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