DE258022C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D27/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
- F04D27/02—Surge control
- F04D27/0269—Surge control by changing flow path between different stages or between a plurality of compressors; load distribution between compressors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 258022 -KLASSE 27c. GRUPPE
HANS GUYER in ZÜRICH.
Neben-Verdichter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Steuervorrichtung für solche Kreiselverdichter, welche
einem andern Verdichter parallel geschaltet sind. Das Wesen der Erfindung liegt darin,
daß die Vorrichtung sowohl unter dem Einfluß der Fördermenge vom Haupt-Verdichter
wie auch von der Fördermenge der zugeschalteten Verdichter steht und die Einlaßorgane
von den Antriebsmaschinen der zugeschalteten
ίο Verdichter und damit deren Umlaufszahlen
so beeinflußt, daß die von den untereinander parallel arbeitenden Haupt- und Neben-Verdichtern
angesaugten Mengen stets in einem bestimmten, nahezu gleichbleibenden Verhält nis
zueinander stehen. Der Einfachheit halber soll im weiteren Verlauf dieser Beschreibung
nur von einem dem Haupt-Verdichter parallel geschalteten Neben-Verdichter gesprochen
werden, obschon noch weitere Neben-Verdichter parallel geschaltet werden können.
Der Haupt-Verdichter kann ein Kolben- oder ein Kreiselverdichter sein.
Sinkt die Fördermenge des Haupt-Verdichters von dem vollen Betrag beispielsweise auf
3Z4 oder 1Z2 des vollen Betrages, dann soll
auch die Fördermenge des zugeschalteten Neben-Verdichters auf 3Z4 oder 1Z2 von dessen
Normalbetrag sinken. Dabei können die Normalbeträge der beiden Verdichter unter sich
gleich oder verschieden sein; Hauptsache ist, daß beispielsweise bei verminderter Förderung
während des neuen Beharrungszustandes die verminderten Fördermengen der beiden Verdichter
wiederum im gleichen Verhältnis zueinander stehen wie die normalen Fördermengen.
Werden zu dem Haupt-Verdichter zwei oder mehr Kreiselverdichter zugeschaltet,
so kann ein jeder von ihnen mit einer den Gegenstand der Erfindung ausmachenden Steuervorrichtung ausgerüstet oder es können
für zwei oder mehr zugeschaltete Verdichter die Steuervorrichtungen vereinigt werden.
Die Steuervorrichtung kann entweder unmittelbar oder mittels Preßöles oder elektrischen
Stromes oder sonst einer Hilfskraft auf die Verstellung der Regelorgane der Antriebsmaschine
vom zugeschalteten Verdichter einwirken. Diese Antriebsmaschine kann außer der den Gegenstand der Erfindung ausmachenden
Vorrichtung zugleich noch einem Geschwindigkeitsregler unterstellt sein. Bei Anwendung
indirekter Steuerung wird man in vielen Fällen eine sogenannte Rückführung anwenden, welche dafür sorgt, daß die Steuervorrichtung
immer wieder in ihre normale Lage zurückgeführt wird, sobald sie durch die Änderung der Fördermenge aus der Mittellage
verschoben wurde. Die Haupt-Antriebsmaschine kann in an sich bekannter Weise mit Geschwindigkeit s- oder Druck- oder Volumenregier
oder mit Vereinigungen dieser Regler ausgerüstet sein.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Gemäß Fig. 1 soll dem durch die Dampfturbine M angetriebenen Haupt-Kreiselverdichter
A der durch die Dampfturbine m angetriebene Neben-Kreiselverdichter α parallel
geschaltet werden und im Dauerbetrieb stets halb so viel Luft fördern als der Haupt-Verdichter.
A. Die für die Erreichung dieser Bedingung gebaute Steuervorrichtung besteht
aus einer ersten Hilfskraftmaschine b, dem Steuerventil c, der zweiten Hilfskraftmaschine e,
welche das Einlaßventil f der zweiten Antriebsmaschine m betätigt. In die erste Hilfskraftmaschine
b ist der Kolben g eingebaut.
ίο Zwei Federn h und i trachten stets danach,
ihn in der Mittellage zu halten oder ihn in diese Lage zurückzuführen. Der Raum unter
dem Kolben g ist durch das Rohr k mit dem Saugstutzen des Haupt-Verdichters A, der
Raum über dem Kolben g ist durch das Rohr / mit dem Saugstutzen des Neben-Verdichters
α verbunden, derart, daß die unter bzw. über dem Kolben g herrschenden Drucke
abhängig sind von den durch die beiden Stutzen angesaugten Fördermengen. Wachsen
diese Mengen, so vergrößert sich der Unterdruck in dem zugehörigen Saugstutzen, und
es sinken die absoluten Drucke unter und über dem Kolben g. Vergrößert sich aus
irgendeinem Grunde vorerst nur das Fördervolumen des großen Verdichters A, so steigt
der Unterdruck in dessen Saugstutzen, und damit sinkt der absolute Druck unter dem
Kolben g, während der Druck über diesem Kolben vorläufig noch unverändert bleibt.
Der Kolben g senkt sich, zieht den Kolben im Steuerventil c nach unten, und dieses
Ventil läßt Preßflüssigkeit durch das Rohr η und das Rohr 0 unter den Kolben der zweiten
Hilfskraftmaschine e treten und das über diesem Kolben befindliche Öl durch das
Rohr p abfließen. Dieser Kolben bewegt sich infolgedessen nach oben und öffnet das Dampfeinlaß-Doppelventil
f etwas mehr; die Dampfturbine m erhält etwas mehr Treibmittel und
beschleunigt sich. Dadurch gelangt der Neben-Verdichter α auch seinerseits auf eine
größere Umlaufszahl und fördert eine vergrößerte Luftmenge. Infolgedessen steigt der
Unterdruck im Saugstutzen des Verdichters a, es sinkt der absolute Druck über dem Kolben
g der ersten Hilfskraftmaschine b, und der Kolben g bewegt sich wieder gegen seine
Mittellage zurück. Dies hat zur Folge, daß der Kolben der zweiten Hilfskraftmaschine e
und mit ihm das Einlaßorgan f in ihrer neuen Stellung festgehalten werden, so lange, bis die
Fördermenge des Haupt-Verdichters A infolge Änderung des Gegendruckes oder der Energiezufuhr
zum Antriebsmotor M sich aufs neue ändert. Jedem neuen Beharrungszustand des
Haupt-Verdichters A schmiegt sich binnen kürzester Zeit ein neuer Beharrungszustand
im Neben-Verdichter α an, und es kann durch geeignete Bemessung der Vorrichtung erreicht
werden, daß für jeden neuen Beharrungszustand die Fördermengen der beiden Verdichter
A und α stets in einem an sich gleichbleibenden vorgeschriebenen Verhältnis, z. B.
j 2:1, zueinander stehen. Dieses Verhältnis kann beispielsweise durch Änderung der Spannungen
der Federn h und i geändert werden. Dies kann durch Anwendung geeigneter Vorrichtungen
auch während des Betriebes erfolgen.
Statt nur eines Verdichters α können zwei oder mehr Verdichter zum ersten Verdichter A
parallel geschaltet werden.
Der Einfluß der in den Saugstutzen herrschenden Unterdrucke auf die erste Hilfskraftmaschine
b kann vergrößert werden durch geeignete Anwendung von Venturimetern.
Fig. 2 zeigt die Verbindung der aus Fig. 1 bekannten Steuervorrichtung mit einem Geschwindigkeitsregler
r. Diejenigen Elemente, welche gleich sind wie in Fig. 1, haben in
Fig. 2 gleiche Buchstaben erhalten. Der Geschwindigkeitsregler r greift mittels seines
Hebelarmes s am Kolben des Steuerventiles t, der Kolben g der ersten Hilfskraftmaschine b,
welcher bereits aus Fig. 1 bekannt ist, greift am Gehäuse des Steuerventiles t an. Zwischen
dem Kolben und dem Gehäuse des Ven tiles t findet eine Verschiebung statt, sobald der zugeschaltete
Maschinensatz m-a seine Umlaufszahl oder sobald unter dem Kolben g infolge
Änderung des Fördervolumens des Verdichters A sich der Druck ändert. Damit wird
die Stellung des Einlaßventiles f der zweiten Antriebsmaschine m und gleichzeitig die Energiezufuhr
zu letzterer geändert.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie der Kolben g der ersten Hilfskraftmaschine an dem Hebel u
eines elektrischen Widerstandes ν angreift. Diese Vorrichtung kann zur Regelung der
Antriebsmaschine des Neben-Verdichters α dienen in dem Fall, daß diese Antriebsmaschine
ein Elektromotor ist. Sobald in der Fördermenge eine Änderung eintritt, ändert sich der
Druck unter dem Kolben g, und letzterer verschiebt sich so lange, bis der Hebel u mittels
des Regulierwiderstandes ν die Stromstärke oder die Erregung des Antriebsmotors vom
zugeschalteten Verdichter so weit geändert hat, daß über und unter dem Kolben g sich ein
neuer Gleichgewichtszustand bildet. Von diesem Augeblick ab bleibt der Kolben g in seiner
neuen Lage stehen, bis eine erneute Änderung der Fördermenge vom Haupt-Verdichter
ihm einen neuen Impuls zur Verstellung gibt.
Natürlich kann dieser Impuls für die Verschiebung des Kolbens g auch vom sekundären
Verdichter α aus erfolgen. In beiden Fällen wirkt er so lange, bis das vorgeschriebene Verhältnis
der beiden Fördermengen sich wiederum eingestellt hat.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Regelvorrichtung für den zu einem Haupt-Verdichter parallel geschalteten Neben-Verdichter, dadurch gekennzeichnet, daß sie gleichzeitig in Abhängigkeit steht von der angesaugten Menge des Haupt- (A) wie auch von der angesaugten Menge des Neben-Verdichters (a) und derart auf die Umlaufszahl der Antriebsmaschine (m) des Neben-Verdichters (a) einwirkt, daß die Fördermengen beider Verdichter stets in einem bestimmten, nahezu gleichbleibenden Verhältnis zueinander stehen.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer ihr auch noch ein Geschwindigkeitsregler auf die Regelorgane der den zugeschalteten Verdichter antreibenden Maschine einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258022C true DE258022C (de) |
Family
ID=515880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258022D Active DE258022C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258022C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5366512A (en) * | 1990-05-11 | 1994-11-22 | Hoechst Aktiengesellschaft | Low-dust or dust-free dye preparations |
-
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- DE DENDAT258022D patent/DE258022C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5366512A (en) * | 1990-05-11 | 1994-11-22 | Hoechst Aktiengesellschaft | Low-dust or dust-free dye preparations |
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