DE875281C - Vorrichtung zur Regelung der Zufuehrung von fluessigem Brennstoff zur Verbrennungskammer von Strahltriebwerken, Gasturbinen oder aehnlichen Kraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Zufuehrung von fluessigem Brennstoff zur Verbrennungskammer von Strahltriebwerken, Gasturbinen oder aehnlichen Kraftmaschinen

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DE875281C
DE875281C DEL5749A DEL0005749A DE875281C DE 875281 C DE875281 C DE 875281C DE L5749 A DEL5749 A DE L5749A DE L0005749 A DEL0005749 A DE L0005749A DE 875281 C DE875281 C DE 875281C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/26Control of fuel supply
    • F02C9/32Control of fuel supply characterised by throttling of fuel
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Zuführung von flüssigem Brennstoff zur Verbrennungskammer von Strahltriebwerken, Gasturbinen oder ähnlichen Kraftmaschinen Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung vier Zuführung von flüssi:gein Brennstoff zu derVerbrennungskaminer einer Strahl- oder Düsenvortriebsinaschine, einer Gasturbine oder einer ähnlichen Kraftmaschine.
  • Die Erfindung -hest@ht iin wesentlichen in der Kombination -einer Drosseleinrichtung, welche in den Brennstofzuführungsräumen eine Druckdifferenz erzeugt, mit einer Drosselreguliereinrichtung, welche .auf den Gebläseluftdruck anspricht, und mit einer Einrichtung, welche auf diese Drucl:differeiiz und einen von der Drehzahl-der Kraftmaschine abhän:gigen Druck anspricht, uin einen Servomotor zu steuern, der das Maß der Brennstoffzuführung zu der Kraftmaschine regelt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, tni:cl zwar zeigt Fig. i in schematischer Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 und 3 zeigen schematische Darstellungen von alternativ bei .der Vorrichtung gemäß Fig. i anwendbaren Einrichtungen, und Fig. q. ist eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. i ist mit einem. Gehäusekörper a versehen, in deni eine Kammer b angeordnet ist, die zur Verbindung in dem Brennstoffzuführungsrobr c eingeschaltet ist. In der Kammer b ist eine Durchflußöffnung vorgesehen, in welcher ein axial bewegliches Drosselorgan d angeordnet ist, durch welches die wirksame Fläche der Durchflußöffnung verändert werden kann, um eine variable Druckdifferenz in dem Brennstoff an den entgegengesetzten Seiten der Durchflußöffnung zu erzeugen. Das Drosselorgan ist an einem Ende als eine Stange e ausgebildet oder mit letzterer verbunden. Diese Stange sitzt an einem Servokolben f, der durch eine Feder g belastet und in einer zylindrischen Kammer in dem Gehäusekörper gleitbar gelagert ist. Die beiden Enden dieser Kammer stehen vermittels einer verengten Durchflußöffnung h miteinander in Verbindung, die in dem Kolben oder alternativ in der-zylindrischen Wandung angeordnet sein kann. Ferner steht ein Ende,des Zylinders mit der Einlaßseite (der Durahflußkammer b in Verbindung. Die Feder g, welche auf den Servokolben f wirkt, wird an einem Ende von .dem Kolben und am anderen Ende von einem Widerlager i abgestützt, welches an dem einen Ende eines Schaftes j vorgesehen ist, der in eine weitere Kammer k durchgeführt ist, die eine luftleer gemachte elastische Kapsel oder Druckdose en enthält, welche auf den in diese Kammer eingelassenen Gebläseluftdruck anspricht. Ferner ist der Schaft j so ausgebildet, daß er als Ventil zur Regelung eines Durchganges za dient, welcher den die Feder enthaltenden Teil des Servomotorzylinders mit der Austrittsseite der Durchlaßkammer b verbindet.
  • In Verbindung mit dem vorstehend beschriebenen Servomotor .und der Drossel ist ein zweiter Servomotor vorgesehen. Dieser besitzt eine zylindrische Kammer o, welche einen Kalben p enthält, der an beiden Seiten durch Federn q, r belastet ist. Ein Ende der Kammer steht mit einem Entlüftungsdurchlaß s in Verbindung, welcher durch ein Ventil t geregelt wird, welch letzteres unter der Einwirkung einer passenden Einrichtung steht, die auf die Drehzahl eines rotierenden Teils der Kraftmaschine oder eines mit der Kraftmaschine verbundenen rotierenden Teils anspricht. Bei dem in Fi.g. i dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Einrichtung .aus einer Membran u (oder aus einem entsprechenden Kolben), welche eine Kammer v in zwei Abteile teilt, die entsprechend mit der Einlaßseite bzw. mit der Ausla:ßseite einer Zentrifugalpumpe w verbunden .sind, die durch die Maschine angetrieben wird. Diese Zentrifugalpumpe ist derart eingerichtet, daß sie Flüssigkeit nach seiner Seite der Membran mit einem Druck fördert, der von der Drehzahl der Pumpe abhängig ist. Dem auf die Membran ausgeübten Druck wirkt eine Feder x entgegen, die auf das von der Membran entfernte Ende des Ventils wirkt. Alternativ kann diese Einrichtung auch aus einem Fliehkraftregler 2 bestehen, welcher beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist. Dieser Fliehkraftreglerwsrd: von der Maschine angetrieben und kann das Ventil t entgegengesetzt zu der Wirkung der Feder x betätigen.
  • Beide Enden -der den Kalben p enthaltenden Kammer stehen vermittels einer verengten Durchlaßö-ffnung 3 in Verbindung, welche bei dieser Ausführungsform in dem Kolben p vorgesehen ist, aber auch in der Kammerwandung angeordnet sein kann.
  • Die Feder q, welche indem von dem Ventil t entfernten Ende der Kammer angeordnet ist, wird einesteils von dem Kolben p und anderenteils von einem Querlager q. abgestützt, das ein Ende eines Schaftes 5 trägt, welcher durch ,die angrenzende Wandung in eine koaxiale Kammer 6 hineinragt. Diese Kammer wird durch einen Koliben 7 (oder eine Membran), der mit einem Ende des Schaftes in Berührung steht, in. zwei Abteile geteilt. Eines dieser Abteile steht mit der Austrittsseite der Drossel d in Verbindung, und das andere Abteil steht sowohl seit der Einlaßseite der Drossel als auch mit dem die Feder q enthaltenden Ende der Kammer in Verbindung. Die andere Seite des Kolbens 7 steht mit einem Ende eines Ventils B. in Verbindung, welches durch eine Feder 9 belastet wird und welches einen dritten Servomotor steuert, wie er beispielsweise bereits in Brennstoff zuführungsvorrichtungen angewendet wird, um die Leistung der Brennstoffpumpe zu regeln oder um in anderer Weise das Maß oder die Zulußmenge des Brennstoffes zu verändern.
  • In dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel ist der dritte Servomotor, .welcher eine an sich bekannte Ausbildung besitzt, seit der Brennstoffpumpe kombiniert, die mit io bezeichnet ist. Dieser dritte Servomotor besitzt einen Kolben. i i, der in einem Zylinder 12 gleitbar gelagert und durch eine Feder 13 belastet ist. Der Kolben hat einen Schaft 14 oder ist mit letzterem verbunden, weicher dazu dient, die Pumpenleistung zu verändern. Im Falle einer Pumpe der Taumelscheibenbauart wirkt der Schaft auf die Taumelscheibe in an sich bekannter Weise, um die Pumpenleistung zu verändern. Der Zylinder 12 wird von der Austrittsseite der Pumpe mit Flüssigkeit unter Druck beliefert, und beide Enden .des Zylinders stehen durch eine verengte Durchlaßöffnung 15 in Verbindung. Wenn das Ventil 8 seine geschlossene Stellung einnimmt, sind die Flüssigkeitsdrücke an den beiden Seiten des Kollbens i i ausgeglichen, und die Feder 13 bewegt dann den Kolben ii und den Schaft 14 in einer Richtung, in der die Pumpenleistung vergrößert wird. Wenn aber das Ventil 8 geöffnet ist und der Flüssigkeit gestattet, aus dem die Feder 13 enthaltenden Ende des Zylinders zu entweichen, bewegt der überwiegende Flüssigkeitsdruck, welcher auf einer von der Feder 13 entfernten Seite des Kolbens ii wirkt, den Kalben und den Schaft 14. in einer Richtung, in der eine Verringerung der Pumpenleistung herbeigeführt wird.
  • Die Anordnung ist derart getroffen, daß der zuerst beschriebene, auf .die Drossel d wirkende Servomotor auf den Gebläseluftdruck anspricht, der auf die Druckdose in wirkt, um .die Stellung der Drossel zu verändern. Hierbei bewirkt ein ansteigender Geblä.sejuftdruck eine Zusammenziehung der Druckdose und befähigt dadurch die Feder g, das Ventil j nach seiner geschlossenen Stellung hin zu bewegen. Wenn das Ventil j offen ist, kann Flüssigkeit durch die den Kolben f enthaltende Kammer strömen, und der überwiegende, auf die lindre Seite des Kolbens wirkende Flüssigkeitsdruck bewegt den Kolben nach rechts und bewirkt, daß die Strömung an der Drossel entlang eingeschränkt wird. Wenn das Ventil j geschlossen ist, wirkt die F'lüs'sigkeit mit gleichem Druck auf beide Seiten des Kolbens und die Feder g bewegt dann den Kolben nach links und bewirkt, da.ß die Brennstoffströmung entlang der Drossel d verstärkt wird.
  • Der zweite Servomotor, welcher den dritten Servomotor steuert, wird durch die beiden Ventile t und 8 geregelt, wobei das Ventil t auf einen Flüssigkeitsdruck anspricht, der von der Drehzahl der Maschine abhängig ist, während das Ventil 8 auf die Brennstoffdruckdifferenz :an den entgegengesetzten Seiten der Drossel d anspricht. Normalerweise ist das Ventil t geschlossen, und unter dieser Bedingung wird der Kolben p soweit wie möglich durch die Feder r nach linksbewegt. Das Ventil 8 ist auch normalerweise unter der Wirkung der Feder q geschlossen. Während den Beschleunigungsperioden der Kraftmaschine wird das Ventil 8 geöffnet, weam die auf die entgegengesetzten Seiten des Kolbens 7 wirkenden Flüssigkeitsdrücke derart sind, daß sie die von der Feder q ausgeübte Kraft überwinden. Diese Drücke hängen von der Stellung der Dossel ab, welche, wie oben erwähnt, von dem Gebläseförderdruck bestimmt wird. Wenn eine bestimmteDrehzahl der Kraftmaschine erreicht ist, wird das Ventil t geöffnet, und der überwiegende, dann auf den Kolben p wirkende Druck bewegt den letzteren nach rechts. Die von der Feder q auf den Kolben 7 ausgeübte Kraft gestattet dann, daß das Ventil 8 noch weiter geöffnet ist.
  • Die Wirkung des Ventils 8 besteht darin, die Wirkung des dritten Servomotors zu regeln. Wenn dieses Ventil offen ist, kann Flüssigkeit durch die Kammer 12 strömen, und der überwiegende, auf die Unterseite des Kolbens i i wirkende Flüssigkeitsdruck bewegt diesen Kolben aufwärts und bewirkt auf diese Weise eine Verringerung der Förderleistung der Pumpe io. Wenn das Ventil 8 geschlossen ist, sind die auf die entgegengesetzten Seiten des Kolbens i i wirkenden Flüssigkeitsdrücke ausgeglichen, und die Feder i3 ,bewegt dann den Kolben i i abwärts, um die Pumpenleistung zu steigern. Wie bereits festgestellt wurde, können die Bewegungen des Kolbens i i dazu verwendet werden, um die Zuführung von flüssigem Brennstoff zu der Verbrennungskammeer zu regeln, anders als durch eine Veränderung der Pumpenleistung. So kann der Kolben dazu dienen, ein Regelventil in dem Brennzuführungssy stem zu betätigen.
  • Als eine weitere alternative Einrichtung zur Betätigung des Ventils t des zweiten Servomotors kann die in Fig. 3 dargestellte Anordnung verwendet werden. Bei dieser Anordnung ist eine von der Maschine angetriebene Pumpe 16 vorgesehen, welche eine Flüssigkeitszirkulation in einer Vorrichtung aufrechterhält, die die Rohre 17, 18 enthält, und der Flüssigkeitsdruck in dieser Vorrichtung ist durch eine handbetriebene Drossel i9 regelbar. Bei .diesem Beispiel ist die Drossel durch einen Hebel 2o über einen Zahnstangentrieb.2i verstellbar, wobei ein Sicherheitsventil 22 vorgesehen ist, um das Auftreten eines übermäßigen Druckes zu verhindern. Der Druck wird dazu verwendet, um das Ventil t in der bereits beschriebenen Weise zu ,,betätigen.
  • Bei der in Fig. q. dargestellten Anordnung ist in einem Gehäusekörper a, welchem durch eine Brennstoffpumpe flüssiger Brennstoff zugeführt wird, ein Drosselorgan d vorgesehen, welches mit einer Sitzfläche in der Kammer b zusammenarbeitet, um an entgegengesetzten Seiten der Sitzfläche eine Druckdifferenz herzustellen. Die Drossel besteht aus einem konischen oder in anderer geeigneter Weise geformten Stopfen, welcher axial in bez:ug auf die Sitzfläche bewegt werden kann. An einem Ende des Drosselorgans ist ein Kolben f befestigt oder aus-,gebildet, welcher in einer zylindrischen Kammer in dem Gehäusekörper a. gleitbar gelagert ist, deren eines Ende mit der Brenastoffeinlaßseite der Sitzfläche in Verbindung steht. Das andere Ende der Kammer, welches die Feder g enthält, steht mit der Zone an der anderen Seite der Sitzfläche durch einen Durchgang ii in Verbindung, welcher zu dem Brennstoffauslaß führt. Dieser Durchlaß wird durch ein Ventil j geregelt, welches durch die Drossel d über eine Feder in seine geschlossene Stellung bewegt wind. Eine Bewegung dieses Ventils in der entgegengesetzten Richtung wird durch eine luftleer gemachte und deformierbare elastische Kapsel oder Druckdose en bewirkt, die in einer Kammer lz enthalten ist, welcher Luft mit Gebläsedruch zugeführt wird. Die beiden Enden der obenerwähnten, den Kolben f enthaltenden Kammer stehen vermittels einer verengten - Durehlaßöffnung lt in dem Kolben oder in ,der Zylinderwandung miteinander in Verbindung. Die Wirkung .dieser Anordnung ist im wesentlichen die gleiche wie die oben an Hand der Fig. i beschriebene, indem eine Bewegung des Ventils j in Abhängigkeit von dem Geibläseluftdruck eine entsprechende Bewegung des Kolbens f zur Veränderung der Stellung der Drossel d zur Folge hat. .
  • Die Flüssigkeit aus den Bereichen an den entgegengesetzten Seiten der Drossel d wird in Rohre oder Durchlässe zu entgegengesetzten Seiten einer Membran 31 geleitet, .die durch eine Feder 32 belastet ist und auf einen Hebel 33 wirkt, welcher sich durch eine Wandung in dem Gehäusekörper 3.4 erstreckt und an seinem von der Feder entfernten Ende ein Ventil 35 trägt, welches zur Steuerung eines Servomotors dient, der mit :der Reguliereinrichtung der Brennstoffpumpe verbunden ist. Ferner wird der gleiche Hebe133 durch eine weitere Membran 36 betätigt, die in einer Kammer 37 angeordnet und, durcili eine Feder 38 belastet ist. Eine Seite der.Membran .36 ist dem Druck der Flüssigkeit ausgesetzt, idie ,durch eine Pumpe gefördert wird, welche mit einer Drehzahl angetrieben wird, die :mit derjenigen-der Kraftmaschine in Wechselbeziehung steht b:zw. von der Drehzahl der Kraftmaschine abhängig ist. In dem dargestellten Beispiel ist die Einrichtung, welche dazu verwendet wird, um diesen Druck auf die Membran 36 wirk: n zu lassen, die gleiche wie oben an Hand der Fig. 3 beschrieben :und dargestellt, und gleiche Bezugszeichen dienen hierbei zur Kennzeichnung der entsprechenden Teile. Mit einer gegebenen Einstellung der Drossel ig steht der auf die Memnbran wirkende Druck in Zusammenhang mit ider Drehzahl der angeschlossenen Pumpe und daher mit der Drehzahl .der Kraftmaschine. Infolgedessen ist das Ventil 35 -des Servomotors einer Regelung ;unterworfen, die von .der Druckdifferenz, welche durch die oben beschriebene Hauptdrossel d erzeugt wird, undwelche teilweise von dem Gebläseluftdruck abhängig ist, und von einem Druck, der mit der Drehzahl der Kraftmaschine . in Zusammenhang steht, abhängig ist.
  • Der unter :der Kontrolle des Ventils 35 stehende Servomotor ist gleich oder ähnlich dem dritten, oben an Hand der Fig. i beschriebenen Servomotor. Dieser Servomotor kann dazu .dienen, um die Fördermenge der Brennstoffpumpe io oder ein Ventil in dem Brennstoffzuführungssystem zu regeln.
  • Durch -diese Erfindung wird die Regelung der Kraftmaschine in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Aufrechterhaltung des gewünschten Verhältnisses von Brennstoff zu Luft in Abhängigkeit von Änderungen der Gebläsel.uft oder der Brenn-'stoffströmungsdrücke selbsttätig in einer bequemen und zuverlässigen Weise bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Regelung der Zuführung von flüssigem Brennstoff zur Verbrennungskammer eines Türbinenstr.ahltriehwerks, einer Gasturbine oder einer ähnlichen Kraftmaschine, mit der ein Gebläse zur Zuführung der für die Verbrennung .des Brennstoffes erforderlichen Luft verbunden ist, wobei eine Drosseleinrichtung vorgesehen ist, die in der Brennstoffzuführungsleitung eine Dructltdifferenz hervorrufen kann, dadurch gekennzeichnet, .daß die Regelung der in die Brennstofzuführungsleitung (c) eingebauten Drosseleinrichtung (d) ,durch eine auf den Ciebläseluftdruck ansprechende Einrichtung (m) geschieht und daß eine auf die Druckdifferenz in :der Brennstoffzufü hrungsleitung und auf einen von der Drehzahl der Kraftmaschine abhängigen Druck ansprechende Einrichtung (8,33) einen Servomotor (ii bis 15) steuert, welcher das Maß der Brennstoffzuführung zu der Kraftmaschine regelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen flüssigkeitsbetätigten Servomotor (f, k) zur Regelung der Drosseleinrichtung (d), ein zur Steuerung dieses Servomotors dienendes, .durch die auf den Gebläseluftdruck ansprechende Einrichtung (iia) gesteuertes Ventil (j), einen zweiten flüssigkeits-#betätigten Servomotor (p, q, 3), welcher auf die Druckdifferenz in der Brennstoffzuführungsleitung und auf einen von der Drehzahl der Kraftmaschine abhängigenDruck anspricht, und ein durch den zweiten Servomotor zu betätigendes Ventil (8), welches den Servomotor (i i :bis 15) steuert, der das Maß der Brennstoffzuführung zu der Kraftmaschine regelt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch, 2, dadurch gekennzeichnet, d@aß der zweite Servomotor (p, q, 3) auf das Ventil (8) Über ein bewegliches Organ (7) wirkt, welches unmittelbar auf die von der Drosseleinrichtung (d) herbeigeführte Druckdifferenz anspricht, :und daß er einen federbelasteten und flüssigkeitsbetätigten Kolben (p), ein Ventil (t) zur Steuerung der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes auf den Kolben und eine auf die Drehzahl der Kraftmaschine ansprechende Einrichtung (zt) zur Betätigung des Ventils (t) besitzt. ' Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen flüssigkeitsbetätigten Servomotor (f, h) zur Regelung der Drosseleinrichtung (d), ein zur Steuerung dieses Servomotors :dienendes Ventil (j), eine auf .den Gebläseluftdruek ansprechende, mit dem Ventil (j) in Wirkverbindung stehende Einrichtung (m), ein weiteres Ventil (35) zur Steuerung des Servomotors (i i his i5), der das Maß der Brennstoffzuführung zu der Kraftmaschine regelt, und eine Einrichtung (33), welche auf die von .der Drosseleinrichtung (d) hervorgerufene Druckdifferenz und auf einen von der Drehzahl ,der Kraftmaschine aibhängigen Druck anspricht, um das zweitgenannte Ventil (35) zu betätigen. 5. Vorrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (33), welche auf .die von der- Drosseleinrichtung (d) hervorgerufene Druckdifferenz und den von der Drehzahl der Kraftmaschine abhängigen Druck anspricht, durch ein Paar federbelasteter Organe (3i, 36) betätigt wird, welche entsprechend auf die genannten Drücke ansprechen.
DEL5749A 1949-02-03 1950-09-30 Vorrichtung zur Regelung der Zufuehrung von fluessigem Brennstoff zur Verbrennungskammer von Strahltriebwerken, Gasturbinen oder aehnlichen Kraftmaschinen Expired DE875281C (de)

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