AT147633B - Einrichtung zur Enthärtung von Wasser. - Google Patents

Einrichtung zur Enthärtung von Wasser.

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Zoltan Ing Pultzner
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Zoltan Ing Pultzner
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  Einrichtung zur Enthärtung von Wasser. 



   Es sind Einrichtungen zur Enthärtung von Wasser bekannt, bei welchen rechteckige Ausfluss- öffnungen, durch die der Strom des Rohwassers geteilt wird, durch je eine Platte unabhängig voneinander geregelt werden. Hiebei verhält sich die Sodamenge nur zu einem Teil der Rohwassermenge proportional, weil jener Teil des Rohwassers, der zur Kalksättigung führt, unberücksichtigt ist, was   unrichtig   ist, da die in den Kalksättiger fliessende Rohwassermenge nach der Sättigung mit Kalk die   Sulfathärte   noch in der ursprünglichen Menge beibehält. Es muss sich vielmehr die Sodamenge zu der ganzen Rohwassermenge proportional verhalten. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Strom des Rohwassers, der zum   Kalksättiger   fliesst, und jener, der zur Mischung mit dem Kalkwasser und der Sodalösung gelangt, durch einen gemeinsamen Schieber geregelt wird, der zwei bezügliche nebeneinanderliegende Schlitze steuert. Hiedurch wird erreicht, dass die Summe der Schlitzbreite stets gleichbleibt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Enthärtungsanlage, u. zw. nach der Linie   i-k   der Fig. 2. Diese Figur stellt einen lotrechten Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1 dar. Die Fig. 3 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie   c-d   der Fig. 1, Fig. 4 ist eine Draufsicht. Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Behälters. 



   Das zu enthärtende Wasser fliesst durch das Rohr 1 in die Einrichtung und gelangt vorerst in die Beruhigungskammer 2. Von da strömt das Wasser in die Kammer 3, weil die Scheidewand 4 zwischen den Kammern 2 und 3 nicht bis zum Boden der Kammer 2 reicht. In der Kammer 3 wird der Wasserstrom geteilt, indem ein Teil zur Kalksättigung fliesst und der zweite Teil jener Stelle zugeleitet wird, wo die Mischung des Rohwassers mit dem Kalkwasser und der Sodalösung erfolgt. In der Wand 5 der Kammer 3 befinden sich nämlich zwei rechteckige Schlitze 6 und 7.

   Durch den Schlitz 6 gelangt ein Teil des Wasserstromes in die Kammer   8,   in der die Kalksättigung erfolgt, während der restliche Teil des Rohwassers durch den Schlitz 7 vorerst in die Kammer 9 gelangt, von wo aus das Rohwasser durch den Ausflussstutzen 10 jener Stelle zugeführt wird, wo die Mischung mit dem Kalkwasser und der Sodalösung erfolgt. Das Kalkwasser strömt durch den Stutzen 11 zur gleichen Stelle. Der Raum 3 ist durch eine Öffnung 12 in der Wand 13 mit dem Rohwasserbehälter 14 verbunden. Die Schlitze 6 und 7 werden durch den gemeinsamen Schieber 15 mittels des Handrades 16 und einer zugehörigen Schraubenspindel17 gesteuert. Bei dieser Steuerung nimmt die Breite der freien Auslauföffnung des einen Schlitzes in dem Masse zu, als die Breite der freien Auslauföffnung des zweiten Schlitzes abnimmt.

   Die Höhe des Wasserspiegels im Rohwasserbehälter 14 ist daher von der Stellung des Schiebers 15 unabhängig. Im Behälter 14 ist ein Schwimmer 18 angebracht, der die Menge der Sodalösung, die zur Mischung mit dem Rohwasser gelangt, in Abhängigkeit von der Rohwassermenge regelt. Dies geschieht dadurch, dass dieser Schwimmer an dem einen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels 19 angebracht ist, der um die Achse 20 am Rohwasserbehälter 14 drehbar angebracht ist. Am Ende des zweiten Hebels 21 hängt ein Gestänge 22, das einen Behälter 23 trägt, in dem sich die Sodalösung befindet.

   Diese Lösung wird im Behälter 23 dadurch stets auf gleicher Höhe gehalten, dass ein kommunizierendes Rohr 24 einerseits in diesen Behälter, anderseits in einen Vorratsbehälter 25 eintaucht, dessen Flüssigkeitsspiegel durch einen Schwimmer 26, der den Zulauf zu diesem Vorratsbehälter regelt, auf gleicher Höhe gehalten wird. Die Schwankungen des Spiegels im   Rohwaqserbehälter   14 wirken sich also durch ein Heben oder Senken des Behälters 23 aus, Dieser 

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 Behälter besitzt einen senkrechten   Längsschlitz     27,   der den Überlauf des Behälters bildet und durch den die Sodalösung in eine Leitung 28 fliesst, durch welche sie zur Vereinigung mit dem Rohwasser und dem Kalkwasser gelangt. Hiedurch wird die Proportionalität zwischen dem Sodazusatz und der Rohwassermenge gewahrt.

   Der   Proportionalitätsfaktor   ist selbstverständlich von der   Rohwasserbeschaffen-   heit und von der Sodalaugenkonzentration abhängig und wird durch Änderung des   Übersetzungsver-   hältnisses des zweiarmigen Hebels eingestellt, indem die Aufhängevorrichtung des Schwimmers 18 längs des Hebels 19 verschiebbar eingerichtet ist. Um eine rasche Einstellung dieses Faktors nach der Rohwasseranalyse durchführen zu können, ist der Hebelarm 19 mit einer Einteilung versehen, die in einer funktionellen Abhängigkeit von der Sulfathärte des Rohwassers und der Konzentration der Sodalösung steht. 



   Da der Behälter 23 in seiner Höhenlage schwankt, dessen Flüssigkeitsspiegel aber unverändert 
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 hängt an dem Behälter ein Schwimmer 29, der in eine Flüssigkeit 30 eintaucht. Je tiefer die Stellung des Behälters 23, desto grösser ist daher der Auftrieb dieses Schwimmers. 



   Am Rohwasserbehälter befindet sich ein geeichtes Wasserstandsrohr   31,   das die Ablesung der durch die Einrichtung verarbeiteten Wassermenge in Volumeinheiten unmittelbar gestattet. 



   Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen der Einrichtung leicht möglich. So können z. B. statt der Schlitze 6,7, 27 entsprechende Bodenöffnungen in den Behältern angebracht sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur   Enthärtung   von Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des Rohwassers, das zum Kalksättiger   fliesst,   und jener, der zur Mischung mit dem Kalkwasser und der Sodalösung gelangt, durch einen gemeinsamen Schieber   (15)   geregelt wird, der zwei bezügliche nebeneinander liegende Schlitze (6, 7) steuert.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsmenge in dem mit einem senkrechten Ausflusssclitz (27) versehenen Sodabehälter (23) in Abhängigkeit vom Spiegel im Rohwasserbehälter (14) dadurch gehalten wird, dass ein im Behälter (14) befindlicher Schwimmer (18) den Sodabehälter hebt bzw. senkt, wobei ein kommunizierendes Rohr (24) mit einem Schenkel in den Sodabehälter (23), mit dem andern Schenkel in einen Behälter (25) eintaucht, in dem der Flüssigkeit- spiegel durch einen zweiten Schwimmer (26) stets auf gleicher Höhe gehalten wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am. Sodabehälter ein Schwimmer (29) hängt, der in eine Flüssigkeit (30) taucht.
AT147633D 1935-02-18 1936-02-17 Einrichtung zur Enthärtung von Wasser. AT147633B (de)

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