DE177751C - - Google Patents

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DE177751C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls

Landscapes

  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schleudermaschinen. ΰ
Bei den durch Dampf angetriebenen Schleudermaschinen tritt häufig der Übelstand auf, daß der die Kraftmaschine bedienende Maschinist es verabsäumt, den Dampfzutritt zu schließen, sobald die Zuströmung der Vollmilch aufhört. Die Folge hiervon ist, daß die Schleudertrommel, die nunmehr leer 'läuft, eine Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht, die sowohl für die
ίο beweglichen Teile als auch für die Umgebung der Maschine äußerst gefährlich werden kann.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Beseiti-
gung dieses Übelstandes. Die Erfindung besteht darin, daß durch die sinkende Vollmilch im Milchbehälter eine Drosselung des Dampfzutritts erfolgt. Zu diesem Zweck ist die Milchzuführvorrichtung mit dem Dampfzuführungselement durch eine geeignete mechanische Stellvorrichtung verbunden, die auf ein in der Dampfleitung angeordnetes Drosselventil einwirkt; eine Einrichtung, die z. B. bei Kondensatorpumpen bereits bekannt ist.
Bei dieser bekannten Einrichtung soll hauptsächlich das richtige Mischungsverhältnis zwischen Dampf und Wasser aufrecht erhalten werden. Bei Schleudermaschinen dagegen kann beim Stocken des Zuflusses leicht ein Durchgehen der Maschine erfolgen, und dies soll durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung verhindert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht durch die Fig. ι bis 6 drei verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes teils in der Ansicht, teils im Schnitt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. ι und 2 ist oberhalb der Trommel der Milchschleuder ein feststehendes Milchzuführungsgefäß α vorgesehen, welches durch ein Rohr b mit einem daneben aufgestellten Milchgefäß c in Verbindung steht. In diesem oder aber auch in dem Gefäß α selbst ist ein Schwimmer d angeordnet, welcher durch eine Stange e und Kurbel i mit der in dem Dampfzuführungsrohr/angeordneten Drosselklappe g in Verbindung steht. Es ist selbstverständlich, daß an Stelle der Drosselklappe auch ein beliebig anderes Drosselorgan zur Verwendung gelangen kann. Solange der Flüssigkeitsstand in α bezw. c die zulässige Höhe einnimmt, nehmen der Schwimmer d und das Drosselorgan g die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, so daß der Dampfzutritt vollständig geöffnet ist. Senkt sich in α und c die Flüssigkeit bezw. die Milch, dann senkt sich naturgemäß auch der Schwimmer d, was eine Drehung des Drosselorganes g bis zum vollständigen Abschluß der Dampfleitung f zur Folge hat. Die Schleudermaschine kann somit bei Wahl geeigneter Größenverhältnisse des Drosselorganes stets dieselbe Umlaufgeschwindigkeit behalten oder nachdem kein Milchzufluß mehr erfolgt, zum Stillstand gebracht werden. Eine derartige Einrichtung läßt sich
natürlich auch bei Schleudermaschinen für andere Flüssigkeiten, deren Zufluß regelmäßig erfolgen soll, verwenden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4 wird die Drosselvorrichtung durch das Gewicht der in dem Gefäß α befindlichen Flüssigkeit bewegt. Zu diesem Zweck ist das Gefäß α von dem unteren Teil getrennt hergestellt und an dem freien
ίο Ende eines Wagebalkens k aufgehängt, dessen anderes Ende durch die an die Kurbel i angelenkte Stange mit dem Drosselorgan in Verbindung steht. Die Stange e ist jedoch mit einem gegebenenfalls regelbaren Gewicht m versehen, durch welches das bis zu einer bestimmten Höhe gefüllte Gefäß α im Gleichgewicht gehalten wird. Solange die in a, befindliche Flüssigkeit nicht sinkt, bleibt das Drosselorgan geöffnet. Nimmt in α der Flüssigkeitsstand infolge verringerten Zulaufes ab, dann senkt sich allmählich das Gewicht m und schließt dementsprechend das Drosselorgan g. . .
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Anordnung eines Schiebers an. Stelle der Drosselklappe, wie sie in den Fig. 1 bis 4 gezeichnet ist. Der Dampfeintritt erfolgt bei r, der Dampfaustritt bei s. Der Schieber η ist jedoch in bekannter Weise mit einer oder mehreren Öffnungen versehen, die so bemessen und angeordnet sind, daß die Dampfturbine, durch welche die Schleudertrommel angetrieben wird, auch in der Schlußstellung des Schiebers noch so viel Dampf zugeführt erhält, als für den Leergang der Turbine und der Schleudertrommel notwendig ist. Diese Öffnungen ο können aber an sich auch wieder regelbar eingerichtet sein, um für verschiedene Leerlaufarbeiten eingestellt werden zu können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Dampfzutritts bei durch Dampf angetriebenen Schleudermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Dampf- ' zuführungsrohr angeordnete Drosselvorrichtung mit einem in dem Einlaufgefäß der Schleudertrommel oder in einem mit diesem in Verbindung stehenden Gefäß (c) angeordneten Schwimmer verbunden . ist und dadurch beim Sinken des Flüssigkeitsstandes geschlossen wird.
2. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Dampfzutritts gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaufgefäß .an dem einen Ende eines Wagebalkens aufgehängt ist, dessen anderes Ende mit der Drosselvorrichtung der Dampfleitung und mit einem Gegengewicht (in) verbunden ist, das der regelrechten Füllung des Einlaufgefäßes entspricht und bei sinkendem Flüssigkeitsstand des Einlaufgefäßes ein Schließen der Drosselvorrichtung herbeiführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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