DE820252C - Vorrichtung zum Entlueften von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Entlueften von Kraftfahrzeugen

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DE820252C
DE820252C DEA974A DEA0000974A DE820252C DE 820252 C DE820252 C DE 820252C DE A974 A DEA974 A DE A974A DE A0000974 A DEA0000974 A DE A0000974A DE 820252 C DE820252 C DE 820252C
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DE
Germany
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flap
connecting rod
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car
flaps
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DEA974A
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WERNER MEYER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/24Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/248Air-extractors, air-evacuation from the vehicle interior

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entlüften von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Entlüfter für Verkehrsmittel, insbesondere des öffentlichen Verkehrs, die den Zweck haben, die Luft aus dem Wageninnern abzusaugen. Entlüfter, die in das Oberteil der Seitenfenster eingebaut werden, bestehen im allgemeinen aus mehreren in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden durchsichtigen Kunststoffklappen, die mittels Zapfen um ihre senkrechte Mittelachse schwenkbar in einem Rahmen gelagert sind und durch eine entsprechende Vorrichtung .gleichmäßig geöffnet werden, wobei die nachdem Fahrzeugende gerichtete Klappenhälfte nach außen und die andere Hälfte nach dem Wageninnern schwenkt. Durch den an den außenliegenden Klappenteilen vorbeistreichenden Fahrwind entsteht ein Unterdruck, von dem die Luft im Wageninnern nach außen abgesaugt wird. In diesem Falle tritt jedoch an den ins Wageninnere ragenden Klappenteilen Wirbelbildung auf, welche einen glatten Durchfluß stört. Abgesehen davon lassen sich diese Klappen nicht so dicht schließen, daß das Eindringen von Zugluft, Staub und Regen in das Innere des Wagens ver: mieden wird.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die einzelnen Klappen nicht mehr um ihre senkrechte Mittelachse, sondern an einer senkrechten Kurzseite der Klappen im Rahmenteil schwenkbar gelagert werden, derart, daß die ganze Klappe sich .im geöffneten Zustande nach außen legt. Zu diesem Zwecke wird jede Klappe an den senkrechten Kanteneiner Kurzseite innen- und außenseitig mit geeigneten Profilen aus Leichtmetall o. dgl. verschraubt, von denen das außenliegende mit Zapfen versehen ist, die in entsprechende Bohrungen des Rahmenteils eingelassen werden. Die innenliegenden Profile der einzelnen Klappen sind nach innen abgewinkelt und durch eine Verbindungsstange untereinander verbunden, welche durch eine zweckentsprechende Vorrichtung, z. B. eine Spindel mit Griff in ihrer Längsrichtung verschiebbar ,ist und die angeschlossenen Klappenteile öffnet oder schließt. Auf diese Weise kann der aus dem Wageninnern abgesaugte Luftstrom ungehindert und ohne Wirbelbildung austreten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Entlüfters, Fig.2 eine Draufsicht auf den Entlüfter nach Fig. i mit fortgelassenem oberem Rahmenteil, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Lagerung einer Klappe und Fig. 4 eine Teildraufsicht auf die Klappen im geöffneten Zustand.
  • Der Entlüfter besteht aus einem länglichen rechteckigen Rahmen von jeweiliger Fensterbreite, dessen obere und untere Profilleisten mit i und 2 bezeichnet sind, in welchen die Drehzapfen der einzelnen Klappen 3 eingelassen sind. Jede der rechteckigen Klappen 3 ist an einer Kurzseite zwischen einem mit Drehzapfen 4 und 5 versehenen Flachprofil 6 und einem abgewinkelten Flachprofil 7 angeordnet und durch Hülsensenkschrauben 8 fest eingeklemmt. Die Profile 7 sind mit ihrem in das Wageninnere abgebogenen Ende an einer Verbindungsstange 9 angelenkt, an deren einem Ende ein Handgriff io angebracht ist, mittels dessen die Stange 9 in Längsrichtung zum Öffnen und Schließen der Klappen 3 bewegt werden kann. Zweckmäßigerweise wind der Handgriff io so angebracht, daß beim Schließen der Klappen 3 die Verbindungsstange 9 auf Zug beansprucht wird, da sie dann in ihrem Profil schwächer gehalten sein kann. Um einen dichten Abschluß zu erzielen, sind die Profile 7 so breit gehalten, daß sie ein Stück über die Klappe 3 hinausragen und so der freien Kurzseite der jeweils dahinterliegenden Klappe 3 als Anschlag dienen. Zweckmäßig kann in bekannter Weise eine Gummidichtung 12 mit eingelegt werden. Auf diese Weise ist es möglich, das Eindringen von Zugluft und Staub in das Wageninnere wirksam zu verhindern. Die Längsprofile i und 2 des Rahmens sind so ausgebildet, daß das obere, i, mit dem Fensterrahmen verschraubt werden kann, und das untere, 2, eine Längsnut aufweist, mittels welcher es auf die obere Kante der Fensterscheibe aufgesetzt wird. Außerdem kann das untere Profil 2 mit Tropfkante i i versehen werden, die das Eindringen von Wasser verhindert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entlüften von Verkehrsmitteln, insbesondere des öffentlichen Verkehrs, z. B. Omnibussen o. dgl., welche aus einem schmalen Rahmen mit darin in Wagenlängsrichtung hintereinander angeordneten, uni senkrechte Achsen schwenkbaren Klappen besteht, der im oberen Teil der Seitenfenster eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, claß die vorzugsweise rechteckig ausgebildeten Klappen an einer senkrechten Kurzseite derart schwenkbar in dem Rahmen gelagert sind, daß sie sich mit ihrer ganzen Fläche nach außen öffnen und die entstehende Spaltöffnung nach dem Wagenheck weist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe (3) an einer Kurzseite zwischen zwei Profilen (6, 7) eingeklemmt ist, deren außenliegendes (6) mit Zapfen (4) und (5) im oberen und unteren Rahmenteil gelagert ist und deren innenliegendes (7) an dem einen Ende abgewinkelt und an einer Verbindungsstange (9) angelenkt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (9) an einem Ende mit einem Handgriff (io) versehen ist, mittels dessen die Verbindungsstange (9) über eine Spindel in ihrer Längsrichtung verstellt werden kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innenliegende Profil (7) so breit gehalten ist, daß es über die Kurzseite, mit welcher die Klappe (3) an ihm befestigt ist, so weit übersteht, daß eine Deckleiste gebildet wird, gegen welche sich die benachbarte Kurzkante der nächsten Klappe (3) beim Schließen anlegt.
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