DE814484C - Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten - Google Patents

Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten

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Publication number
DE814484C
DE814484C DEN266A DEN0000266A DE814484C DE 814484 C DE814484 C DE 814484C DE N266 A DEN266 A DE N266A DE N0000266 A DEN0000266 A DE N0000266A DE 814484 C DE814484 C DE 814484C
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DE
Germany
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generator
magnetizing
alternator
permanent magnets
rotation
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Expired
Application number
DEN266A
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English (en)
Inventor
Maximilien Felix Reynst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/14Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten Die Erfindung bezieht sich auf ein aus der Patentschrift 663954 bekanntes Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten beim laufenden Generator mittels eines wenigstens über einen Teil der Generatorwicklung angeschlossenen Magnetisierungskondensators. Obgleich man mit diesem Verfahren häufig auskommt, haben Versuche erwiesen, daß in anderen Fällen keine hinreichende erneute Magnetisierung der Magneten erzielbar ist.
  • Es ist gelungen, in dieser Beziehung die Ergebnisse des bekannten Verfahrens wesentlich zu verbessern, indem gemäß der Erfindung die Magneten beim laufenden Generator in einer Phase magnetisiert werden, die derjenigen nach der genannten deutschen Patentschrift entgegengesetzt ist. Unter Phase ist in diesem Zusammenhang der Unterschied zwischen der Feldrichtung des Magneten und der Feldrichtung der Wicklung zu verstehen in dem Moment, in dem das magnetisierende Feld etwa maximal ist. Dies läßt sich durchführen, indem entweder der Magnet herausgenommen. und umgekehrt wieder montiert und der Generator darauf wieder in der normalen Richtung angetrieben wird oder indem beim Magneten nichts geändert und der Generator in einer der normalen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung angetrieben wird. Wiedermagnetisierungen; die sich- mittels des bekannten Verfahrens nicht erzielen assen, sind bei Magnetisierung in Gegenphase möglich.
  • Dies verdankt man der,' Phasenänderung zwischen der Lage der Dauermageten in dem Moment, in dem das vom Kondensator erzeugte voreilende Feld in der Polwicklung erzeugt wird oder maximal ist, und der Stelle der Polwicklungen mit dem entsprechenden Feld. Bei Anwendung dieses Verfahrens erhält man offenbar eine günstigere Lage der Dauermagneten in bezug auf die Polwicklung in dem Moment, in dem das magnetisierende Feld vorhanden ist, und erzielt infolgedessen viel bessere Ergebnisse. , Zweckmäßig wird der Generator in diesen Fällen wenigstens mit der vollen normalen Anzahl Umdrehungen je Minute angetrieben.
  • Es kann sich empfehlen, vor oder nach dieser Magnetisierung noch die aus der erwähnten Patentschrift bekannte Magnetisiernngsart bei der normalen Drehrichtung, vorzugsweise wenigstens bei der normalen Anzahl Umdrehungen je Minute anzuwenden.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Vorrichtung zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierenden Dauermagneten, bei der wenigstens ein Teil der Generatorwicklung über einen Schaltteil an einen Magnetisierungskondensator angeschlossen ist und die das Merkmal aufweist, daß die Generatoranlage mit Mitteln versehen ist, um die normale Drehrichtung des Generators umzukehren.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt. Der mit einem dauermagnetischen Rotor mit Polen N und Z versehene Generator ist mit den beiden Wicklungen 2 an einen Kondensator 3 und an die Reihenschaltung eines Kondensators 4 und der Belastung 5 angeschlossen. Parallel zur Belastung 5 ist .ein Kurzschlußschalter 6 angeordnet. Beim Normalbetrieb ist der Schalter 6 geöffnet, und es besteht die Aufgabe der beiden Kondensatoren 3 und 4 in der Verhinderung, in sehr ungünstigen Fällen in der Verringerung einer schädlichen Entmagnetisierung des Dauermagneten i bei dazu Veranlassung gebenden Kurzschlüssen in der Belastung 5. Tritt ein derartiger ungünstiger Fall auf, so daß unerwünschteEntmagnetisierung stattfindet, so wird die normale Drehrichtung gemäß dem Pfeil 7 des Rotors i in Richtung des Doppelpfeiles 8 umgekehrt. Dies läßt sich in irgendeiner bekannten Weise durchführen, z. B: durch Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors, mit Zahnrädern oder indem wahlweise der Antriebsmotor oder der Generator um eine halbe Umdrehung verdreht und aufs neue verkuppelt werden. Bei der umgekehrten Drehrichtung wird danach der Schalter 6 für einen vollkommenen Kurzschluß der Belastung geschlossen, so daß die beiden Betriebskondensatoren 3 und 4 parallel zu den Wicklungen :2 des Generators angeschlossen werden und': die Wiedermagnetisierung des Rotors i erfolgen kann.
  • Es hat sich herausgestellt, daß bei einer Wiedermagnetisierung bei normaler Drehrichtung (Pfei17) häufig nur ein Teil des Dauermagneten magnetisiert wird, zum Beispiel in Richtung der gestrichelten Linie 9, was mit der Lage des Magneten in dem Moment, in dem das magnetisierende Feld nahezu maximal ist, im Zusammenhang steht. Es verbleiben dann unmagnetisierte Winkel io, wodurch vollständige Wiedermagnetisierung nicht erzielbar ist: Wird die Drehrichtung umgekehrt (Pfeil 8), so folgt vollständige Wiedermagnetisierung, wenn der Schalter 6 einen Augenblick geschlossen wird. Manchmal stellt es sich als erforderlich heraus, den Schalter 6 sowohl in der normalen als auch in der entgegengesetzten Drehrichtung bei voller Drehzahl einen Augenblick zu schließen.
  • Statt Umkehrung der Drehrichtung kann auch der dauermagnetische Rotor i umgekehrt, das linke Ende im rechten und das rechte Ende im linken Lager, angeordnet werden, so daß ebenfalls eine Magnetisierung in entgegengesetzter Phase stattfindet. Wenn die Maschine dafür eingerichtet ist, ist dies. manchmal bequemer als eine Umkehrung der Drehrichtung.
  • Auch bei diesem Verfahren kann es manchmal erforderlich sein, vorher oder später eine Magnetisierung mit dem Magneten in der ursprünglichen Lage durchzuführen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten beim laufenden Generator mittels eines wenigstens über einen Teil der Generatorwicklung angeschlossenen Magnetisierungskondensators, dadurch gekennzeichnet, daß die Magneten beim laufenden Generator in entgegengesetzter Phase magnetisiert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator in entgegengesetzter Richtung und vorzugsweise wenigstens mit der normalen Anzahl Umdrehungen je Minute angetrieben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich eine Wiedermagnetisierung in Phase Anwendung findet.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatorlage mit Mitteln versehen ist, um die normale Drehrichtung des Generators umzukehren.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatorklemmen über einen Kondensator an die Belastung angeschlossen sind und daß der Schaltteil parallel zur Belastung angeordnet ist.
DEN266A 1948-12-11 1949-12-08 Verfahren zur Magnetisierung der in einem Wechselstromgenerator vorhandenen, teilweise entmagnetisierten Dauermagneten Expired DE814484C (de)

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DE (1) DE814484C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977684C (de) * 1953-03-25 1968-05-02 Siemens Ag Halbleiteranordnung

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