DE674202C - Einrichtung zum Stillsetzen oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren mit Schleifringlaeufern - Google Patents

Einrichtung zum Stillsetzen oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren mit Schleifringlaeufern

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DE674202C
DE674202C DEA73434D DEA0073434D DE674202C DE 674202 C DE674202 C DE 674202C DE A73434 D DEA73434 D DE A73434D DE A0073434 D DEA0073434 D DE A0073434D DE 674202 C DE674202 C DE 674202C
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motor
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stopping
relay
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DEA73434D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Stillsetzers oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren n-it Schleifringläufern Es ist ein. Verfahren zur absatzweisen Steuerung von Gleichstrommotoren bekannt, wonach die Ankerwicklung durch eine Umschaltvorrichtung nach einer bestimmten Drehung des Ankers mit Gleichstrom über Schleifringe gespeist wird. Dadurch wird der Anker zu :einem Magnet mit festen Polen, die den Anker nach einer bestimmten Drehung festhalten. Es ist auch an sich bekannt, die Läuferwicklung eines ständergespeisten Induktionsmotors an das Netz anzuschließen (Doppelspeisung.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Stillsetzers oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren mit Schleifringläufern nach einer Drehung der Läufer um einen vorbestimmten Drehwinkel. Erfindungsgemäß ist eine mit dem Motor umlaufende Schaltvorrichtung vorgesehen, welche die Läuferwicklung beim Herannahen an den. Stillsetz- oder Umsteuerungs.punkt unmittelbar oder mlittelbar, vorzugsweise durch Verwendung von Relais, derart ,an das Netz anschließt, :d.aß die Drehfelder des Läufers und Ständers im gleichen Sinne umlaufen. Der zu steuernde Motor @entwickelt ein, größeres Drehmoment, als zur Überwindung des Lastmomentes erforderlich ist, wobei dieses zusätzliche Drehmoment von einer Bremse aufgenommen wird. Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Läufer eines Wechselstrommotors nach einer vorher bestimmten Drehung .stillgesetzt wenden kann und daß die Einrichtung hetri@ebsicher arbeitet.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren. 1tusführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb, i zeigt eine Einrichtung, mit der bei einer 8poligen Maschine beliebig eine viertel, eine halbe oder leine ganze Um, drehurig des Motorläufers erzielt werden kann. Sofern der Hauptschalter i sich in der . gezeichneten Stellung befindet, wird der Motor eine ganze Umdrehung machen. Der Walzenumschalter z wird von dem :Motor 3 durch unmittelbare mechanische Kupplung oder über ein Kettengetriebe angetrieben. Zum Betrieb des Walzenschalters können natürlich auch andere Mittel verwendet werden.
  • Durch das Einlegen des Betriebschalters S, wird das Relais. S, erregt und die Ständer-. wicklung des Motors durch den Schalter S, an das Netz gelegt. Ferner wird über :den Hauptschalter i Bund den Walzenumschalter z das Relais S3 erregt und :die L2uferwiclzlu;ng:en des Motors 3 durch den Schalter S3 über die Widerstände q. miteinander verbunden. Der Motor beginnt nun als gewöhnlicher Induktionsmotor zu laufen.
  • Da die Kontakte 5, 6 und 7 des W;alze!numschalters z sich überlappen, ist bis zur Stellung 8, bei welcher der Motor 7/s Umdrehung gemacht hat, das Relais S3 erregt. Beim Verlassen, der Stellung 8 wird der Stromkreis des Relais S3 geöffnet; dadurch werden die Verbindungen der Läuferwicklungen unterbrochen.. Das Beharrungsvermögen des Läufers bewegt den Läufer weiter, bis das zwischen den Stellungen 8 :und i liegende Segment 8 an die Kontaktleiste 9 gelangt. Das Relais S2 wird dann erregt: Der SchalterS2 legt die Läuferwicklungen an. das Netz. Hierdurch wird in dem umlaufenden Läufer ein -umlaufendes Feld erzeugt. Sind die Verbindungen richtig Uergestellt und die Zahl der Pole, im Ständer und Läufer ,gleich groß, so läuft dieses Feld, sobald der Läufer zum Stillstand gekommen ist, mit gleicher Geschwindigkeit und in derselben Richtung um -wie das Ständerfeld. Das Läuferfeld wird Faber, wenn nicht die Pole des Ständers und des Läufers einander gerade gegenüberstehen, im Augenblick des Schaltens mit dem Ständ@erfeld räumlich nochnicht in Phase sein. Auf den Läufer wird daher ein Drehmoment so lange :ausgeübt, bis: die Pole des Ständers und des Läufers einander gegenüberstehen. In dieser Stellung wird dann, ,der Läufer magnetisch festgehalten. Bewegen sich die Läuferpole über diese Stellung-hinaus, so wird ein entgegengesetzt gerichtetes Drehmoment ausgeübt, das die Läuferpole in diese Stellung zurückbringt.
  • Aus Abb. z ist zu ersehen, daß das Relais S2 einen SelbsthaItestromkrei.s besitzt, so daß es erregt bleibt, auch wenn die festen Kontakte das Segment 8 verlassen. Beimf Ansprechen des Relais S., wird ferner im Stromkreis des Relais S3 eine Verriegelung geöffnet, so daß dieser sich nicht schließen kann, wenn die Stellung i des Walzeaiumschalters a erreicht wird. Wird der BetriebschalterS4 geöffnet, so öffnen sich auch die anderen Schalter. Der Widerstand 4 kann regelbar sein, er kann aber auch weggelassen werden. Es können ferner in die Zuführungsleitungen vom Netz zu dem Läufer Widerstände eingeschaltet «erden, um den Läuferwiderstand der Netzspannung und dem geforderten Drehmoment anzupassen.
  • Das betriebsichere Arbeiten der Ei;nrichtung ist von dem raschen Aufeinanderfolgen des Öffnens des Schalters S3 und dem Schließen des Schalters S2 abhängig. Ist bei geschlossenem Schalter S3 die Belastung im Vergleich zu der am Motor verfügbaren Leistung klein, so ist die Beschleunigung des Motors derart groß, daß der Walzenumschalter z von der Stellung z zu der Stellung 3 gelangt, bevor der Schalter S3 Zeit hatte, sich zu öffnen. In diesem Falle bewirkt das zweite Segment 5, daß der Schalter S3 geschlossen bleibt und der Motor ununterbrochen läuft.
  • Laständerungen (Verringerungen) können daher die bei normaler Belastung zufriedenstellend arbeitenden Einrichtungen unbrauchbar :machen. Eine Verringerung der Belastung des Motors kann beispielsweise durch eine Verringerung der beim Arbeitsprozeß der Werkzeugmaschinen auftretenden Reibung eintreten.
  • Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß dem Motor ein größeres Drehmoment gegeben wird, als erforderlich ist, und eine Bremse vorgesehen wird, die dieses zusätzliche Drehmoment aufnimmt. Die Belastungsänderungen stellen dann nur einen geringen Prozentsatz des .gesamten Drehmomentes dar. Die durch Belastungsänderungen hervorgerufenen Drehzalfländerungen bleiben dann innerhalb zulässiger Grenzen.
  • Abb.-a zeigt ein weiteres vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Widerstände io dauernd an die Schleifringe angeschlossen sind. Die Größe dieser Widerstände und die Größe der Widerstände des Läufers sind derart gewählt, daß bei dem geforderten Drehmoment der in den Widerständen fließende Strom nicht übermäßig groß wird, wenn die Widerstände .an das Netz angeschlossen sind.
  • Bei der in Abb. z gezeichneten Stellung des Hauptschalters i wird eine 8polige Maschine nach einer Viertelumdrehung stillgesetzt. Beim Schließen des Schalters S5 wird der Stromkreis, des Relais.Sl geschlosscn und damit die Ständerwicklung des Motors an das Netz gelegt. Da die Schleifringe über die Widerstände io miteinander verbunden sind, so beginnt der Läufer sich zu drehen.
  • Nachdem der Walzenumschalter die Stellung z (1/4 Umdrehung) verlassen hat, wird der Stromkreis. des Relais & durch den ersten der Kontakte i i geschlossen und werden dadurch die Schleifringe ;durch den Schalter S2 an das Netz gelegt. Wie bei der Anordnung gemäß Abb. i wird indem umlaufenden Läufer ein umlaufendes Feld erzeugt und bis zur räumlichen Phasengleichheit der Felder ein die Phasengleichheit hervorrufendes Drehmoment erzeugt. Kommen die Pole der beiden Felder in Phase, so, wird das Drehmoment gleich Null und der Läufer magnetisch festgehalten.
  • Durch Öffnen- des Betriebschalters S5 werden. sämtliche Kontakte geöffnet. Das Festsetzen des. Motorläufers wird stets beim Er. reichen des der gewählten Stellung dies Hauptschalters i zugehörigen Kontaktes i i des Walzenumschalters hervorgerufen.
  • Gegebenenfalls wird es nötig sein, zur Erzielung des erforderlichen Drehmomentes und zur Begrenzung der Ströme innerhalb zulässiger Grenzen. im, die verschiedenen Stromkreise Widerstände, Drosselspulen oder ihn= liches einzufügen. Durch Wahl verschiedener Polzahlen der Motorwicklungen können verschiedene Kombinationen der Umlaufdauer erzielt werden. Bei einer vielpoligen Maschine kann man beispielsweise, 1,13 Umdrehung erhalten. Durch bestimmte Übersetzungsverhältnisse zwischen dem Motor und dem Walzenumschalter kann mit geeigneten Kontakten bzw. durch Verwendung zusätzlicher Schialter oder Walzenumschalter, die in geeigneter Weise gekuppelt sind, eine ganze Zahl von Kombinationen der Umlaufdauer bis n-fache Umdrehungen) erzielt werden.
  • Die beschriebenen Anordnungen verwenden Relais. Die Schalter können aber auch derart angeordnet sein, daß sie unmittelbar die Änderungen in den Motorverbindungen herstellen. Statt des Walzenschalters kann irgendeine andere Schaltvorrichtung verwendet werden. Die Anordnungen arbeiten in: der gleichen Weise, wenn Ständer und Läufer vertauscht werden.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die in den Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise können durch das Hinzufügen .eines Schalters Verbindungen hergestellt werden, durch welche die den absatzweisen Betrieb hervorrufenden Elemente abgeschaltet werden, so d,aß der Motor als gewöhnlicher Induktionsmotor läuft, wenn dies erforderlich ist. Durch Hinzufügen einer Umschaltvorrichtung und zusätzlicher Kontakte an den Schaltern kann auch die Umlaufrichtung umgekehrt werden.
  • Ein weiteres Mittel zur Sicherstellung einfies zufrieden:stellenden Betriebes besteht in der Verwendung zweier Schalter an Stelle des Schalters S3, welche abwechselnd benutzt werden. Eine derartige Anordnung ist in Abb. 3 beispielsweise veranschaulicht. Bei dieser Anordnung läuft infolge der gewählten übersetzung der Walzenumschalter 2 mit der halben Motorendrehzahl. Der Hauptschalter i befindet sich in der Stellung für eine ganze Umdrehung des Motors.
  • Die Schützen S1 und S2 und ihre Kontakte dieses Ausführungsbeispiels entsprechen dien Relais der anderen beiden Ausführungsbeispiele. Beim Schließen des Betriebsehalters S8 wird das Schütz S1, das die St.änderwichlung :ans Netz legt, geschlossen und das Relais S7 über den geschlossenen Hilfskontakt S2' erregt, wobei das Relais S7 _ seinen (Selbsthalte-) Kontakt S7 schließt und über seinen weiteren im Stromkreis der SpuleSB befindlichen Kontakt S7 das Relais S9 erregt. Durch Einschalten der Läuferwiderstände durch das Schütz S9 be,ginnt der Motor nun zu laufen.. Das Relais-SS hält sich durch steinen Hilfskon akt S8 und bereitet den Stromkreis des Relais S2' für das Schütz S. vor, das die Läuferwicklung des Motors an d s Netzlegen soll. Der Schalter & kann sich jedoch noch nicht schließen, da irgendeine mechanische Verriegelung mit dem Relais S7 dies verhindert, solange dieses Relais erregt ist.
  • Der Motor läuft, bis die Schaltfinger des Walzenumschalters 2 hinter der Stellung 8 von dem Segment 12 ablaufen. Hierdurch werden der Stromkreis des Relais S7 -unterbrochen und dadurch die Kontakte S7 geöffnet, so daß nunmehr der Schalter S, sich schließen und @dadurch der Motor stillgesetzt werden kann.
  • Das Stillsetzmoment wird den Motorläufer zurückziehen, wenn er sich zu weit bewegt hat. Solange der Schalter S6 geschlossen ist, sind auch das Relais S3 erregt und die Schütze S1 und S2 geschlossen.
  • Beim Öffnen und Wiederschließen des Schalters SS wird der beschriebene Arbeitisvorgang sich wiederholen. Ist das Relais S8 anstatt des Relais S7 in Betrieb, so ist das Segment 13 statt des Segments 12 in Wirksamkeit. Bei den übrigen Stellungen des Hauptschalters i ergibt sich die gleiche Wirkungsweise.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Stillsetzen oder Umsteuern von Mehrphasenm@ccl-iselstrommotoren mit Schleifringläuf:ern nach einer Drehung der Läufer um einen vorbestimmten Dreh@"inkel, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an sich bekannter Weise mit dem Motor umlaufende Schaltvorrichtung (Schaltwalze) ;, die Läuferwicklung beim Herannahen an den Stillsetz- oder Umsteuerpunkt 'unmittelbar bzw. über ein Getriebe oder mittelbar, z. B. durch Relais, derart an das Netz anschließt, daß die Drehfelder des Läufers und Ständers in gleichem Sinne umlaufen, und daß der zu steuernde Motor ein größeres Drehmoment entwickelt, als zur Überwindung des Lastmomentes erforderlich ist, und dieses zusätzliche Drehmoment von einer Bremse aufgenommen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenschalter auch die Ständerwicklung des Motors an, das Netz legt und die Läuferschleifringe miteinander verbindet.
DEA73434D 1933-06-15 1934-06-16 Einrichtung zum Stillsetzen oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren mit Schleifringlaeufern Expired DE674202C (de)

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DEA73434D Expired DE674202C (de) 1933-06-15 1934-06-16 Einrichtung zum Stillsetzen oder Umsteuern von Mehrphasenwechselstrommotoren mit Schleifringlaeufern

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