DE8139C - Elektrische Lampe mit revolverartiger Vorrichtung zum selbstthätigen Vorschieben neuer Kohlenstäbe - Google Patents
Elektrische Lampe mit revolverartiger Vorrichtung zum selbstthätigen Vorschieben neuer KohlenstäbeInfo
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- DE8139C DE8139C DENDAT8139D DE8139DA DE8139C DE 8139 C DE8139 C DE 8139C DE NDAT8139 D DENDAT8139 D DE NDAT8139D DE 8139D A DE8139D A DE 8139DA DE 8139 C DE8139 C DE 8139C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/003—Electric arc lamps of a special type
- H05B31/0033—Electric arc lamps of a special type with glowrod and candle
Landscapes
- Luminescent Compositions (AREA)
Description
1879.
Klasse 21.
ERNST KUHLO in STETTIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1879 ab.
Die Lampe besteht aus vier Haupttheilen:
1. Einer revolverartigen Patronenhülse A;
2. einer Kohlenstiftführung B mit der Contactrolle
a;
3. einem Uhrwerk C mit den beiden Vorschieberädern η und o;
4. einem Federgehäuse D mit der Spiralfeder q.
Die revolverartige Patronenhülse A dient zur Aufnahme von beliebig vielen runden Kohlenstiften
von 3 bis 10 mm Durchmesser, je nachdem die Gröfse des Lichtes und die Zeitdauer
des Brennens es erfordern. In der oberen Hälfte der Hülse A sind die einzelnen Röhren, welche
zur Aufnahme der Kohlenstifte dienen und oben offen sind, bei E durchbrochen, so dafs an
dieser Stelle die Kohlenstifte frei liegen.
Mitten durch die Hülse A geht eine Axe /, an deren unterem Ende bei w sich sperrradähnliche
Zähne befinden. Das obere Ende der Axe f dient zur Aufnahme der an dieser Stelle
isolirten Stange g, welche mit dem einen Pol verbunden ist. Bei ί fehlt ein Rohr, um die
Hülse A beim Hineinstecken in den Schutzmantel F an dem Rade 0 vorbeischieben zu
können.
Die Kohlenstiftführung B besteht aus einem Metallrohr u, vor dessen unterem Ende sich
eine Rolle i befindet. Das obere Ende des Rohres ti ist bis etwas über die Hälfte, gerade
der Rolle α gegenüber, ausgeschnitten und letztere an einer bei k zu regulirenden Feder befestigt. Das Führungsrohr u ist mit dem zweiten
Pol verbunden.
Das Uhrwerk C ist an dem Schutzmantel F durch ein Scharnier bei / befestigt. An dem
unteren Ende des Uhrwerks befindet sich eine Spiralfeder m, welche das Bestreben hat, das
ganze Werk C, also mit ihm auch das Rad η, gegen den Kohlenstift, gerade der Rolle i
gegenüber, anzudrücken. Das aus Stahl gefertigte Rad η hat zwei Reihen ganz spitzer
Zähne. Das Rad 0 ist an der einen Seite abgeschrägt und hat auf dieser Schrägung ebenfalls
scharfe Zähne. Dem Rad 0 gegenüber ist der Schutzmantel F durchbrochen, so dafs die
Kohlen sich gegen die gezahnte Schrägung des Rades 0 anlehnen. Die Räder η und 0 drehen
sich beide in gleicher, durch die Pfeile angedeuteter Richtung.
Das Federgehäuse D besteht aus einer Axe/, welche an ihrem oberen Ende bei w sperrradähnliche Zähne trägt, welche in die Zähne der
an der revolverartigen Patronenhülse A festsitzenden Axe f eingreifen. In der Mitte der
Axe p ist eine Spiralfeder q befestigt und unten ein Schraubenkopf r, mittelst welches man die
Feder spannen kann, angebracht. Um das untere dünnere Ende der Axe /, gegen die Axe
selbst und den Boden des Federhauses D drückend, liegt eine Spiralfeder, welche den
Eingriff der Sperrzähne vermittelt. Am oberen Ende, fest in der Axe /, sitzt ein Stift, welcher
in die Axe / der Patronenhülse eingreift und derselben als Führung dient. Das Gehäuse D
ist mittelst Bajonnetverschlusses auf dem Schutzmantel F befestigt.
Soll die Lampe mit Kohlenstiften gefüllt werden, so schraubt man zunächst die Stange g
ab, dann das Federgehäuse D. Nachdem zieht man die Patronenhülse A unten heraus und
steckt in jedes einzelne Rohr einen Kohlenstift ; dieselben müssen gerade die Länge dieser
Röhren haben. Ist die Patronenhülse A wieder eingeführt und das Federhaus D aufgesteckt,
so spannt man die Feder q durch Umdrehung des Knopfes r, wodurch eine Linksdrehung der
Patronenhülse A erfolgen wird, jedoch nur so weit, bis der erste Kohlenstift sich fest gegen
die gezahnte Schrägung des Rades ο anlehnt. Ist das Uhrwerk C aufgezogen, so wird das
Rad 0 diesen Kohlenstift in die Höhe schieben, so dafs er sich zwischen die Rolle i und das
Rad η einschiebt. Da sich das Rad η aber nach derselben Richtung dreht wie Rad 0, so
wird ersteres allein den Kohlenstift noch weiter schieben, wenn letzterer auch schon bei Rad ο
vorbei ist. Hat der Kohlenstift nun das äufserste Ende der Patronenhülse A passirt, so wird letztere
frei und durch die Feder q wiederum so weit nach links gedreht, bis der zweite Kohlenstift
von der Schrägung des Rades ο erfafst wird, und von diesem in derselben Weise gehoben
wird, wie der erste Stift, und so fort, bis der Vorrath an Kohlenstiften erschöpft ist.
Gleichzeitig mit der Patronenhülse A dreht
sich auch die Stange g, nach welcher der zweite Poldraht führt; es wird also an dem Körper ν
bei jedesmaligem Wechsel des Kohlenstiftes eine neue Stelle mit letzterem in Berührung
kommen. Da die Lampen nun in beliebiger Gröfse angefertigt werden können, so ist ersichtlich,
dafs dieselben mit einer einmaligen Füllung, ioo bis 200 Stunden hinter einander
brennen können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verbesserung elektrischer Lampen mit revolverartiger Einrichtung zum continuirlichen, selbstthätigen Vorschieben und Einschalten einer gröfseren in dem Apparat befindlichen Anzahl von Kohlenstiften, mit gleichzeitiger periodischer Drehung des zweiten Poles, behufs Herstellung neuer Contactstellen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8139C true DE8139C (de) |
Family
ID=285729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8139D Active DE8139C (de) | Elektrische Lampe mit revolverartiger Vorrichtung zum selbstthätigen Vorschieben neuer Kohlenstäbe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8139C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078233B (de) * | 1957-01-07 | 1960-03-24 | Stettner & Co | Regelkondensator gleichbleibender Kapazitaet und regelbaren Temperaturkennwertes |
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- DE DENDAT8139D patent/DE8139C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078233B (de) * | 1957-01-07 | 1960-03-24 | Stettner & Co | Regelkondensator gleichbleibender Kapazitaet und regelbaren Temperaturkennwertes |
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