DE808239C - Schienenbefestigung auf Rippenunterlagsplatten - Google Patents

Schienenbefestigung auf Rippenunterlagsplatten

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DE808239C
DE808239C DEJ446A DEJ0000446A DE808239C DE 808239 C DE808239 C DE 808239C DE J446 A DEJ446 A DE J446A DE J0000446 A DEJ0000446 A DE J0000446A DE 808239 C DE808239 C DE 808239C
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DE
Germany
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clamping plate
rail
support
bolt
nut
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Expired
Application number
DEJ446A
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English (en)
Inventor
Lorenz Jaeger
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE808239C publication Critical patent/DE808239C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps
    • E01B9/48Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps
    • E01B9/48Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips
    • E01B9/486Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips the clip being a shaped plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf Rippenunterlagsplatten Die bisher bekannten Schienenbefestigungen mittels Schraubensicherung und einerauf dem Schienenfuße sitzenden Klemmplatte zeigten den Nachteil, daß infolge der ständigen Erschütterung beim Befahren der Schiene der zwischen Mutter und Klemmplatte angeordnete Federring verhältnismäßig schnell erschlaffte, da sowohl der Federhub als auch die innerhalb des Federbandes liegenden kleinen Spannbögen dem ständigen Druck der Mutter auf die Dauer nicht gewachsen waren. Wurde der Übelstand, der sich im Lockerwerden der Mutter zeigte, nicht rechtzeitig entdeckt, konnte die lose auf dem Schienenfuße sitzende Klemmplatte unangenehme Folgen für die Sicherheit des rollenden Materials zeitigen. 'Meistens -,%-urden jedoch, ohne den Federring auf seine Brauchbarkeit zu untersuchen und nötigenfalls auszuwechseln, die:Muttern nachgezogen, wodurch die Schienenbefestigung, jedes elastischen, Mittels beraubt, die Erschütterung in ihren starren Teilen aufnehmen mußte, so daß eine wirksame Befestigung nicht mehr gewährleistet war.. Weiter bekanntgewordene Vorrichtungen zur Schienenbefestigung, die mit federnden Auflagen für den Schienenfuß ausgebildet oder mit einem als Druckfeder verlängerten Federring versehen waren, scheiterten in der Praxis entweder an der unzulänglichen konstruktiven Lösung, oder sie ließen sich ohne wesentliche Formveränderungen der bestehenden Normteile des Gleisbaues nicht verwenden.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung soll die angeführten Nachteile beseitigen, wobei sowohl der `-ereinfachung, der absoluten Betriebssicherheit als auch der Verwendung des vorhandenen Gleisbaues Rechnung getragen wird. An Stelle der bisherigen Hammerkopfschraube, die mit ihren der Befestigung dienenden Teilen am Gleis erst zusammengesetzt und dann erst montiert werden mußte, wird nunmehr die ganze Vorrichtung an Ort und Stelle montiert. Sie besteht ebenfalls aus einem Hammerkopfbolzen und einer starken, federnden Klemmplatte und einer Mutter. Am hinteren Teil des Bolzens befindet sich ein Ansatz, in dessen oberer Fläche eine durchlaufende Rille eingelassen ist. Die zur Aufnahme des Bolzens einseitig gelochte Klemmplatte ist einerseits als Auflage für den Schienenfuß abgewinkelt, während das andere, ebenfalls abgewinkelte Ende mit seiner abgerundeten Unterkante in die Rille des Bolzenansatzes greift. Hierdurch wird erreicht, daß sich durch den Druck der Mutter die untere Fläche der Schienenfußauflage an der Klemmplatte auf den schräg ansteigenden Schienenfuß preßt, während das gegenüberliegende Teil in der Rille des Bolzenansatzes gegen jedes Verschieben gesichert sein Widerlager findet. Als besonderes Kennzeichen dieser Anordnung gegenüber der bisherigen Befestigungsvorrichtung, bei der sich- der Druck auf die symmetrischen Klemmplattenfüße gleichmäßig verteilte, ist der Hammerkopfbolzen des Erfindungsgegenstands unmittelbar an den Schienenfuß herangezogen. Die Entfernung Bolzen - Schienenfußauflage ist so kurz gehalten, daß sich der wesentlich größere Druck über die Auflage auf den Schienenfuß verlagern kann, während die gegenüberliegende, länger ausgebildete Seite der Klemmplatte lediglich den abgeschwächten Druck im Widerlager des Bolzenansatzes aufzufangen hat. Ein Verschieben sowohl der Klemmplatte als auch des Bolzens durch Erschütterung ist nicht möglich, da einerseits der Bolzenfuß am Schienenfuße anliegt und die zum Schienenfuße hin abgewinkelte Klemmplatte durch die Rippe arretiert wird, während auf der andern Seite das ebenfalls abgewinkelte Teil der Klemmplatte durch sein Widerlager in der Rille gehalten wird und damit auch der Bolzen eine zusätzliche Festlegung erfährt. Gerade diese Wechselbeziehungen zwischen dem neuartigen Hammerkopfbolzen und der auf beiden Seiten abgewinkelten Klemmplatte, die sich gegenseitig zwangsläufig festhalten, gewährleisten eine absolute Sicherung der Befestigungsvorrichtung. Die Gewähr für eine lange Lebensdauer ist damit gegeben, daß sich der Druck nicht, wie manche Erfindungen es versucht haben, nur auf eine Kante, sondern auf die ganze untere Fläche der Klemmplattenauflage verteilt. Die konstruktive Lösung des Erfindungsgegenstandes läßt eine vorbildliche Sicherung gegen Lösen der -Mutter zu. Um diese gegen jedes selbsttätige Lösen zu sichern, ist die Klemmplatte mit einer eingewalzten Nut versehen, in die eine Sperrvorrichtung nach dem Festspannen der Mutter eingeschoben wird, wobei sich der obere Arm dieser Vorrichtung an die Seitenfläche der Mutter anlegt. Da die gespannte; federnde Klemmplatte eine ausreichende Sicherung für die Mutter bietet, ist die Verwendung dieser Sperrvorrichtung dem Ermessen der Bauaufsicht freigestellt. Daß die nur aus drei Teilen bestehende Befestigungsvorrichtung aus einfachsten, massiven Konstruktionselementen zusammengesetzt in der Herstellung billiger ist und als eine zusammenhä -gende Vorrichtung transportiert und montiert werden kann, ist von wesentlicher Bedeutung für den praktischen Wert des Erfindungsgegenstandes.
  • In dür Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Schienenbefestigung in der Anwendungsform, Abb. 2 die Schienenbefestigung in der Draufsicht, Abb. 3 einen senkrechten teilweisen Schnitt durch Abb. i, Abb. 4 eine Ansicht des Haminerkopfbolzens und Abb.5 die Sperrvorriclitting für die Mutter in einer Perspektive.
  • In die auf der bekannten Rippenunterlagsplatte i sitzenden Rippen 2 mit der schwalbenschNvanzförmigen Durchbrechung zur Aufnahme der Verspannungsmittel wird der Hammerkopfbolzen 3 eingeschoben. Der der Rippendurchbrechung entsprechend ballig ausgebildete Bolzet1kopf 4 dient nicht allein zur besseren Führung, sondern trägt auch wesentlich zur Stabilität der ganzen Vorrichtung bei. Der an seinem oberen Ende mit Gewinde versehene Bolzen dient zur Aufnahme der Mutter Unter der Mutter sitzt die aus einem Stück bestehende, nach beiden Seiten abgewinkelte, zur Aufnahme des Bolzens einseitig gelochte Klemmplatte 6. Das als Auflage auf den Schienenfuß vorgesehene Teil der Klemmplatte wird durch geringes Lockern der Mutter über die Rippe gebracht. Der auf der gegenüberliegenden Seite der Klemmplatte abgebogene Teil findet seine Auflage in der als Widerlager ausgebildeten Rille 7 des Bolzenansatzes. Im entspannten Zustand sitzt die Kleinmplattenauflage nur mit ihrer äußeren Unterkante 8 auf dem ansteigenden Schienenfuß 9. Nach Betätigung der Mutter 5 mittels Schrauben- oder Stellschlüssel gibt die federnde Klemmplatte so weit nach, daß nicht nur die äußere Unterkante, sondern die untere Fläche der Klemmplattenauflage ganz oder teilweise auf den Schienenfuß drückt. Durch diesen Preßsitz wird außer dem intensiveren Druck auf den Schienenfuß eine wesentliche Entlastung der Druckspannung durch Verteilung auf die ganze Fläche erzielt. Der Querschnitt der Klemmplatte ist der besonders höhen Druckbeanspruchung so angepaßt, daß trotz der Elastizität Ermüdungserscheinungen ausgeschaltet werden. Die Oberfläche der Klemmplatte ist mit einer eingewalzten Nut io versehen. In den durch , Nut und Mutterunterfläche gebildeten Schlitz wird die aus zwei Schenkeln bestehende Sperrklinke eingeschoben. Der untere Schenkel i i sitzt in der Nut, während der obere Schenkel 12 sich an die Seitenfläche der -Mutter anlegt, wodurch eine absolut sichere Festlegung für die Mutter erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigung auf Rippenunterlagsplatten mittels Klemmplatten und diese haltenden, in Ausnehmungen der Rippen angreifenden Hammerkopfbolzen, dadurch gekennzeichnet, da<; der Hammerkopfbolzen (3) an seinem Kopfe einen nach außen gerichteten Ansatz mit einer in Schienenlängsrichtung verlaufenden Rille (7) zur Abstützung des an seiner Unterkante entsprechend ausgerundeten Klemmplattenschenkels aufweist.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (6) eine kurze federnde Abbiegung zur Auflage auf dem Schienenfuße und eine längere winklige Abbiegung zur Abstützung auf dem Bolzenkopfansatz aufweist.
  3. 3. Schienenbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Mutter (5) des Hammerkopfbolzens (3) ein Sperrstück in einer quer zur Schienenrichtung verlaufenden Nut (io) an der Klemmplattenoberseite einschiebbar ist, das mit seinem auf der Klemmplatte liegenden Teil die Mutter wenigstens an zwei Seitenflächen umfaßt.
DEJ446A 1950-01-31 1950-01-31 Schienenbefestigung auf Rippenunterlagsplatten Expired DE808239C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3526653A1 (de) * 1985-07-25 1987-02-05 Vossloh Werke Gmbh Schienenbefestigung mittels einer elastischen spannklemme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3526653A1 (de) * 1985-07-25 1987-02-05 Vossloh Werke Gmbh Schienenbefestigung mittels einer elastischen spannklemme

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