DE522797C - Spannvorrichtung fuer Schienenbefestigungen - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Schienenbefestigungen

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DE522797C
DE522797C DEV24109D DEV0024109D DE522797C DE 522797 C DE522797 C DE 522797C DE V24109 D DEV24109 D DE V24109D DE V0024109 D DEV0024109 D DE V0024109D DE 522797 C DE522797 C DE 522797C
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rail
clamping
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps
    • E01B9/48Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips
    • E01B9/486Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips the clip being a shaped plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Schienenbefestigungen Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Schienenbefestigungen. Bekanntlich erfolgt die Befestigung von Eisenbahnschienen gewöhnlich in der Weise, daß der Schienenfuß mittels Klemmplatten an den auf die Schwellen aufgeschraubten Unterlegplatten gehalten wird. Die Klemmplatten stecken dabei auf Schraubenbolzen und werden mittels Schraubenmuttern fest gegen die Unterlegplatte und den Schienenfuß angepreßt, während zur Verhütung der Lockerung dieser Schrauben federnde Spannmittel entweder zwischen Klemmplatte und Schraubenmutter oder zwischen Klemmplatte und Schienenfuß angeordnet sind, welch letztere gegebenenfalls über die Klemmplatte seitlich vorragen und durch ihre beim Anzug der Mutter bewirkte Spannung nicht nur die Schraube sichern, sondern auch einen hohen Druck der Klemmplatte bzw. des Spannmittels auf den Schienenfuß gewährleisten.
  • Alle bisher bekannten, meist aus einem Federstab oder einer Platte bestehenden Spannmittel derartiger Schienenbefestigungen «-eisen nur eine einzige Wölbung auf. Dies hat zur Folge, daß bei der infolge der auftretenden Stöße und des natürlichen Ver-:clileißes fortschreitenden Abnutzung ein starkes Nachlassen der Spannkraft des Spannmittels eintritt. Die Wirkung der Federspannung wird noch mehr herabgesetzt, wenn zwischen Schienenfuß und Unterlegplatte lfolzeinlagen angeordnet sind, welche anfänglich zusammengepreßt «-erden. Die durch clen Verschleiß und die Holzeinlagen hervorgerufene Entlastung der Federspannkraft bewirkt eine Lockerung der Schienen, erhöht die Beanspruchung der Schienenbefestigun:gsteile beim Befahren der Schienen, die sich bei Entlastung vom Raddruck schlagartig auf diese Teile auswirkt, wenn sie nicht fest verspannt sind, und begünstigt schließlich ,die Schienenwanderung.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile mit einfachen Mitteln durch Erhöhung des Spannungsdrucks des federnden Spannmittels. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die über die K1emlnplatte in Schienenrichtung hinausragenden Teile des Spannmittels, unabhängig von der Wölbung des unter der Klemmplatte liegenden Mittelteiles des Spannmittels, beiderseitig für sich gewölbt sind. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß nach Erreichung z. B. der halbgespannten Lage des Spannmittels gegenüber den Anlagestellen der Klemmplatte noch verschiedene Federarme wirksam sind, welche dem vollständigen Anziehen der Klemmplatte einen sehr großen Widerstand entgegensetzen. Durch diese Erhöhung der Spannkraft der Federn wird sowohl eine Lockerung der Schrauben wegen der Vergrößerung der Gewindereibung als auch eine Lockerung der Schienenbefestigung überhaupt ausgeschlossen, und schlagartige Materialbeanspruchung und Schienen wlnderung werden gänzlich vermieden.
  • Die Wölbungen der über die Klemmplatte in Schienenrichtung vorragenden Teile des federnden Spannmittels können erfindungsgemäß mit der Wölbung des unter der Klemmplatte liegenden Mittelteiles sowohl gleich als auch entgegengesetzt gerichtet sein und z. B. auch die Form gerollter Ringfedern aufweisen.
  • Eine besondere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß zwecks Sicherung der Schienenbefestigung gegen Lockerung bei etwaigem Bruch des Spannmittels die Kieminplatte das Spannmittel einseitig oder beiderseitig mittels in Schienenrichtung verlaufender Vorsprünge übergreift, deren Abmessungen so gewählt sind, daß die Klemmplatte bzw. deren Ränder mit dem Schienenfuß oder der sonstigen Unterlage erst bei der zulässigen Höchstspannung des Spannmittels zum Anschlag kommen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen. Abb. i ist ein Querschnitt durch die neue Schienenbefestigung, bei «welcher die gewölbten Seitenteile des aus einem Federstab bestehenden Spannmittels mit der Wölbung des unter der Klemmplatte liegenden Mittelteiles gleichgerichtet sind.
  • Abb. 2 und 3 sind schematische Seitenansichten des in Abb. i gezeichneten Spannmittels in entlastetem bzw. gespanntem Zustand.
  • Abb.4 und 5 zeigen ebenfalls in entlastetem bzw. gespanntem Zustand eine andere Ausführungsform der in Abb. i bis 3 gezeichneten Spannmittel.
  • Abb.6, ; und 8 veranschaulichen in Seitenansicht. und zwar in entlastetem, halbgespanntem und vollkommen gespanntem Zustand ein stabförmiges Spannmittel, bei welchem die über die Klemmplatte vorragenden Seitenteile gegenüber dem Mittelteil entgegengesetzt gewölbt sind.
  • Auf der Holzschwelle i ist die als Rippenplatte ausgebildete Unterlegplatte 3 mittels der Schrauben = befestigt. Unter Zwischenschaltung einer Holzplatte 5 ruht die Schiene 4. mit ihrem Fuß 8 auf der die Rippen < aufweisenden Trnterlegplatte 3. Die Befestigung der Schiene erfolgt in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Klemmplatten 7, welche sich einerseits gegen die Unterlegplatte 3 und andererseits unter Zwischenschaltung eines federnden Spannmittels gegen den Schienenfuße stützen.
  • Die in Schienenrichtung über den unter der Klemmplatte ; liegenden Mittelteil vorragenden Seitenteile des Spanntnittels sind erfindungsgemäß unabhängig vom Mittelteil für steh gewölbt. Gemäß den Abb. i bis 3 sind die gewölbten Seitenteile des Federstabes 16 als gerollte Ringfedern 17 ausgebildet, während die Abb. 4 und 5 einen drei gleichgerichtete Wölbungen 18 bzw. i 9 aufweisenden Federstab zeigen. In Abb. i ist durch Einzeichnen der Halbmesser a und b veranschaulicht, daß das federnde Spannmittel 16 an der auf Kippen beanspruchten Klemmplatte 7 an einem Hebelarm a angreift, welcher wesentlich länger ist als der für die Anpressung der auf dem Schraubenbolzen io sitzenden Schraubenmutter i i maßgebende Hebelarm b, wodurch eine erhöhte Sicherungswirkung gegen Lockerung der Schraube gewährleistet ist.
  • Bei dem in den Abb. G bis 8 gezeichneten Ausführungsbeispiel sind erfindungsgemäß die unterhalb der Klemmplatte 7 liegenden mittleren Teile 2o des Federstabes und die seitlich vorragenden Teile :2i entgegengesetzt gewölbt. Dies bietet gegenüber der Ausführung nach den Abb. d. und 5 den Vorteil, daß auch nach Erreichung der in Abb. 7 gezeigten halbgespannten Lage gegenüber den Anlagestellen der Klemmplatte 7 noch vier verschiedene Federarme wirksam sind, welche dem vollkommenen Anzug der Klemmplatte 7 (Abb.8) einen seht großen Spannungswiderstand entgegensetzen. Die Feder kann auch derart geformt sein, daß sie in unbelastetem Zustand die aus Abb.7 ersichtliche Gestalt aufweist. Schließlich kann der Federstab auch an den Anlagestellen der Klemmplatte derart abgesetzt sein, daß schon bei Beginn der Spannung in einer gewissen Ausdehnung parallele Anlageflächen vorhanden sind.
  • Die Klemmplatte; übergreift eifindungsgemäß das Spannmittel einseitig oder beiderseitig mittels in Schienenrichtung verlaufender Vorsprünge 12 (Abb. i), welche in Spannstellung bis nahe an den Schienenfuß 8 heranreichen, so daß auch im Falle eines Bruches des Spannmittels keine wesentliche Lockerung der Schiene stattfindet. Die Ränder 12 könnten naturgemäß auch schon beim Anzug des Spannmittels bis zum Anschlag gegen den Schienenfuß bzw. die Unterlegplatte kommen. In diesem Fall sind die Abinessungen so zu treffen, daß der Anschlag der Klemmplatte bzw. von deren Rändern 12 die gewünschte Höchstspannung des Spannmittels noch eben zuläßt: Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf die dargestellten Ausführungsformen der Spannmittel und die gezeichnete Klemmplattenform beschränkt, sondern kann unter Beibehaltung des gleichen Erfindungsgedankens auch auf mannigfaltige andere Weise praktisch verwirklicht «erden.

Claims (1)

  1. PATi:NTANsPRÜCHj;: i. Spannvorrichtung für Schienenbefestigungen mit zwischen dem Schienenfuß und 'der die Schiene haltenden Kleininplatte angeordnetem, seitlich über die Klemmplatte hinausragendem Spannmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schienenrichtung über den unter der Klemmplatte liegenden Mittelteil vorragenden Seitenteile des Spannmittels unabhängig vom Mittelteil für sich gewölbt sind. Spannvorrichtung für Schienenbefestigungen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile des Spannmittels entgegengesetzt zum Mittelteil gewölbt sind. 3. Spannvorrichtung für Schienenbefestigungen nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (7) das Spannmittel einseitig oder beiderseitig mittels in Schienenrichtung verlaufender, in Spannstellung des Spannmittels bis an den Schienenfuß (ä) oder nahe an diesen reichender Vorsprünge (i2) übergreift.
DEV24109D 1928-07-08 1928-07-08 Spannvorrichtung fuer Schienenbefestigungen Expired DE522797C (de)

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DE (1) DE522797C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912454C (de) * 1952-03-06 1954-05-31 Karl Stamm Dipl Ing Schienenbefestigung mittels auf den Schienenfuessen liegender Blattfedern
DE1021003B (de) * 1954-07-15 1957-12-19 Heinrich Steinhage Schienenbefestigungsvorrichtung mit hoehenmaessiger Einrichtmoeglichkeit fuer die Schiene
DE4109068A1 (de) * 1991-03-20 1992-09-24 Langen & Sondermann Gmbh & Co Vorrichtung zum befestigen von schienen an schwellen o. dgl.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912454C (de) * 1952-03-06 1954-05-31 Karl Stamm Dipl Ing Schienenbefestigung mittels auf den Schienenfuessen liegender Blattfedern
DE1021003B (de) * 1954-07-15 1957-12-19 Heinrich Steinhage Schienenbefestigungsvorrichtung mit hoehenmaessiger Einrichtmoeglichkeit fuer die Schiene
DE4109068A1 (de) * 1991-03-20 1992-09-24 Langen & Sondermann Gmbh & Co Vorrichtung zum befestigen von schienen an schwellen o. dgl.

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