DE418010C - Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben - Google Patents

Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben

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Publication number
DE418010C
DE418010C DESCH61915D DESC061915D DE418010C DE 418010 C DE418010 C DE 418010C DE SCH61915 D DESCH61915 D DE SCH61915D DE SC061915 D DESC061915 D DE SC061915D DE 418010 C DE418010 C DE 418010C
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DE
Germany
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rail
springy
clamping plates
sleeper
rail fastening
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Expired
Application number
DESCH61915D
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SCHEIBE R
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SCHEIBE R
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben Die Metallquerschwellen haben gegenüber den Holzschwellen -den Nachteil weit geringerer Federung. Unter den Radlasten treten viel stärkere Stöße auf, die zerstörend auf die Bettung wirken und die Befestigungsmittel schnell lockern und stark abnutzen. Man hat diese Stoßwirkungen durch Spielraum zwischen den Befestigungsmitteln und der Schiene oder durch Sederung der Befestigungsmittel selbst zu mildern gesucht, ohne damit die Übelstände beseitigen zu können.
  • Eine erhebliche Verbesserung bringen die federnden Hohlschwellen (insbesondere nach der Bauart Scheibe), bei denen die Stöße unmittelbar von der Schwelle selbst durch deren Federung verarbeitet werden und daher weder die Bettung so ungünstig beanspruchen, noch die Befestigungsmittel wegen der Milderung der Stoßwirkungen so leicht lockern.
  • Nach der Erfindung ist erkannt worden, daß bei solchen federnden Hohlschwellen die' Betriebsstöße noch besser auf die Schwelle übertragen und durch sie v erarbeitet werden, wenn auch die Schienenbefestigung die richtigen ergänzenden Eigenschaften erhält. Die-Erfindung besteht nun darin, gerade für federnde Hohlschwellen die Schienenverbindung so starr wie möglich auszugestalten. Hiermit ist gemeint, daß die Schiene auch bei der stärksten Stoßbeanspruchung, also stärkster Zusammendrückung der Schwelle,- innig finit dieser verbunden bleibt und mit ihr ein Ganzes bildet, eben zu dem Zwecke, alle auftretenden Stöße in vollkommen unverminderter Größe durch die Befestigungsstelle hindurch auf die nachgiebige Schiwelle weiter zugeben, damit sie sich ausschließlich auf den Auflagerteilen in der Bettung auswirken.
  • Wenn ein Teil der Stoßkraft auf die Befestigungsmittel übertragen wird, so wirkt er, wie bei allen bisherigen Befestigungen, auf deren Lockerung und Abnutzung. Eine möglichst starre Vereinigung der Schiene mit der federnden Hohlschwelle zu einem Ganzen bleibt dagegen dauernd fest, und die Erschütterungen der Hakenschraubemnuttern fallen weg, weshalb sie sich auch nicht selbsttätig zurückdrehen.
  • Im besonderen besteht die Erfindung darin, daß eine Hakenschraube besonders starker Abmessungen eine in an sich bekannter Weise nur mit den Enden auf dem Schienenfuß und der Schwelle ruhende Klemmplatte von entsprechend großem Querschnitt außenmittig nahe dem Schienenfuße durchsetzt und bis zur höchst zu1.-1ssigen, möglichst starren Verspannung aller Teile angezogen wird.
  • Durch die starre Verbindung zwischen der Schiene und der Schwelle werden auch der Wanderschub und die von Wärmeschwankungen herrührenden Längsdrücke durch die federnde Schwelle aufgenomine7. Sie gibt diesen Drücken soweit nach, bis die dadurch ents@rindene mäßige Veränderung ihrer Form einen Spannungszustand wachruft, der der Beanspruchung das Gleichgewicht hält.
  • Durch die besondere Lage der Hakenschraube nahe dem Schienenfuße und des auf der Schwellendecke weiter abliegenden Stützpunktes der Klemmplatte wird einmal erreicht, daß ein möglichst großer Teil der Zugkraft der Schraube als wirksamer Preßdruck zwischen der Schiene und der Schwelle gewonnen wird. Weiter wird die innige Anlage der Schwellendecke am Schienenfuß auch während einer Querschnittsv erbiegung der Schwelle besser aufrechterhalten, weil der vom Schienenfuß bedeckte Bereich der Schwellendecke ebenfalls der Schraube näher liegt. Berücksichtigt man ferner die federnde Durchbiegung der Schwellendecke in ihrer Längsrichtung, so wird die Schwellendecke unmittelbar unter der Schiene durch die senkrechte Belastung am stärksten gesenkt. Die Senkung wird sich nach den Enden der Schwelle und nach ihrer Mitte hin stark abschwächen, wahrscheinlich bald bis auf Null. Hierbei ist die Lage der Schraube, namentlich auch gegen den äußeren Stützpunkt der Klemmplatte, besonders günstig. Einerseits fesselt sie den Schienenfuß unmittelbar an den am stärksten sich nach unten bewegenden Teil der Schwellendecke, weil sie unmittelbar anliegt, andererseits aber sorgt der abliegende Stützpunkt für eine ruhige Auswirkung dieses Bewegungsvorganges, weil er auf einem wenig durchgebogenen Teil der Schwellendecke liegt. Die Bewegung erfolgt also mehr in Form einer Schwingung um diesen Stützpunkt als Schwingungsmittelpunkt.
  • Schließlich bedingt die Forderung, daß der Schraubenzug die Klemmplatte oder die Schwellendecke mäßig durchbiegen soll, die Anwendung eines hohen Schraubenzuges und gleichzeitig die Selbstsperrung der Mutter gegen ein Zurückdrehen. Die Abmessungen des Schraubendurchmessers, der Klemmplatte und der Schwellendecke müssen zueinander so abgestimmt sein, daß letztere trotz der hierfür ungünstigen Lage der Schraube noch beim Anziehen der Schraube chirchgebogen wird. Dies soll aber nicht erreicht werden durch die bekannte schwächere Bemessung der Klemmplatte im Mittelteil. Solche Klemmplatten sind nur ein Ersatz der bekannten federnden Unterlegsscheiben, und zwar auf Kosten ihrer eigentlichen Aufgabe. Bei der Erfindung wird außerdem der selbsttätige Mutternrückgang verhindert durch den Wegfall der dauernden Stoßerschütterungen des Mutternsitzes, die sonst stets diese lockernde Wirkung herbeiführen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb. r ist in der oberen Hälfte eine Aufsicht, in der unteren Hälfte ein wagerechter Schnitt zwischen der Klemmplatte und der Schwelle.
  • Die Abb. z ist ein senkrechter Schnitt nach A-B und die Abb. 3 ein solcher nach C-D der Abb. i.
  • Die Abb.4 zeigt den Oberbau in einer Seitenansicht mit einem Schnitt durch die Schwelle.
  • i ist die Klemmplatte, die mit einer entsprechend geformten Kehle :2 auf dem Schienenfußrande und mit einem abgerundeten Vorsprung ihres anderen Endes auf einem verhältnismäßig weit abgelegenen Punkte der Schwellenclecke aufliegt. Die Klemmplatte besitzt zwei bis unter die Schwellen-(lecke reichende Nasen 3, zwischen denen die Hakenschraube 4 - mit Vierkantschaft 5 hindurchgeführt und dadurch gegen Verdrehen gesichert ist.
  • Jeder Druck . in seitlicher Richtung wird durch die Nasen und die starke Reibung unmittelbar auf die Schwelle übertragen, und gegen Längsverschiebung sind die Klemmplatten ebenfalls durch die Nasen in der Schwelle starr festgelegt.
  • Die starke Aufpressung der Schiene begünstigt auch die Wärmeübertragung zwischen der der Luftwärme ausgesetzten Schiene und der der Bettüngswärme ausgesetzten Schwelle und trägt so zur Verminderung der Wärmeschwankungen in der Schiene und damit der erforderlichen Größe der Stoßlücken bei.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben, dadurch gekennzeichnet, ctaß eine Hakenschraube (q.) besonders starker Abmessungen eine in an sich bekannter Weise nur mit den Enden auf dem Schienenfuß und der Schwelle ruhende Klemmplatte (i) von entsprechend großem Querschnitt außenmittig nahe dem Schienenfuße durchsetzt und bis zur höchst zulässigen, möglichst starren Verspannung aller Teile angezogen ist.
DESCH61915D 1921-06-03 1921-06-03 Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben Expired DE418010C (de)

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DE418010C true DE418010C (de) 1925-08-24

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ID=7437591

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DESCH61915D Expired DE418010C (de) 1921-06-03 1921-06-03 Schienenbefestigung auf federnden Hohlschwellen mittels Klemmplatten und Hakenschrauben

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DE (1) DE418010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5038704A (en) * 1989-03-20 1991-08-13 Dean Thomas R Stowable temporary signaling device for rail systems

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5038704A (en) * 1989-03-20 1991-08-13 Dean Thomas R Stowable temporary signaling device for rail systems

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