DE448650C - Schrauben- und Mutternsicherung - Google Patents

Schrauben- und Mutternsicherung

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DE448650C
DE448650C DEW74009D DEW0074009D DE448650C DE 448650 C DE448650 C DE 448650C DE W74009 D DEW74009 D DE W74009D DE W0074009 D DEW0074009 D DE W0074009D DE 448650 C DE448650 C DE 448650C
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screw
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DEW74009D
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AUGUST WIESE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/32Locking by means of a pawl or pawl-like tongue

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Schrauben- und Mutternsicherung, welche gegenüber bekannten Sicherungen den Vorteil hat, daß sie wohl ein beliebiges Nachziehen der Schraube oder Mutter gestattet, dagegen ein Lösen derselben verhindert. Da bei Erneuerungen an Eisenbahnanlagen stets neue Schrauben eingezogen werden, so werden die alten Schrauben infolge ihrer Verrostung
ίο zwecks Beschleunigung der Arbeiten durchweg am Kopf oder an der Mutter abgeschlagen, wodurch die Schraube nach der Erfindung keinen Nachteil durch ihre Sicherung gegen Lösen bietet.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in dem Gewindeschaft der Schraube ein beweglicher Keil angeordnet ist, der beim Aufschrauben der Mutter in eine in dieser vorgesehene Nut eingreift. In der Drehrichtung der Mutter ist dieser Keil von vorne und auf der Seite mit Auflaufflächen versehen, so daß die Mutter den Keil beim Aufschrauben so lange zurückdrängen kann, bis sie festsitzt, wobei sie aber so weit angezogen werden muß, daß der Keil in eine der Nuten der Mutter eintreten kann. Entgegengesetzt der Aufschraubrichtung ist der Keil· scharfkantig gehalten, wodurch er absperrend in der betreffenden Nut gehalten wird und dadurch ein Zurückdrehen der Mutter verhindert. Tritt dagegen, wie üblich, durch Rostbildung, z. B. an Eisenbahnschienen, eine Lockerung ein, so lassen sich die Muttern ohne weiteres fester anziehen, bis der Keil in eine der nächsten Nuten eindringt und festgehalten wird. Die Mutter ist aber auch dann ge-
sichert, wenn der Keil zwischen zwei Nuten stehenbleibt, weil ja bei dem geringsten Versuch, die Mutter zurückzuschrauben, der Keil in die nächste Nut eingreift und die Mutter festhält. Diese Sicherung eignet sich sowohl für Kopf-, Stift- wie auch für Mutternschrauben.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Sicherung dargestellt, es zeigt: ίο Abb. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt der einen Ausführungsform für liegende Schrauben,
Abb. 2 eine Stirnansicht von der Mutterseite aus,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 1,
Abb. 4 eine Seitenansicht derselben im Gebrauch bei gesicherter Mutterschraube,
Abb. 5 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt der zweiten Ausführungsform für stehend angeordnete Schrauben und
Abb. 6 eine Seitenansicht eines Federkeiles.
Im Gewindeschaft α der Kopf schraube b ist in einer durchgehenden Aussparung c um den Stift d der Keil e mittels Langlochs f verschiebbar angeordnet. Die eine Längskante des Keiles e ist nach vorne und auf der Seite in der Aufschraubrichtung mit Abrundungen g versehen, während die andere Seite hei h scharfkantig ansetzt. Der Stärke des Keiles e angepaßt, sind in die Mutter i z. B. drei Nuten k durchgehend eingearbeitet.
Wird die Mutter i auf den Gewindeschaft a oder dieser in die Mutter i eingeschraubt, so gleitet die Mutter mit ihrem Gewinde an der Abrundung des Keiles e hoch und schiebt diesen in die Aussparung c hinein. Bei den Drehungen der Mutter i fällt der Keil e wechselweise in die Nuten k ein, wird aber infolge seiner Abrundung g sofort wieder angehoben, so daß die Mutter bzw. der Bolzen fest angezogen werden kann (Abb. 4). Will man nun die Mutter i oder den Bolzen wieder lösen, so wird dies durch den Keil e, der entweder schon in einer Nut sitzt oder beim Zurückdrehen der Mutter in eine solche Nut eingreif t, verhindert, indem dessen scharfe Kante h absperrend in der betreffenden Nut k liegt und infolge der fehlenden Abrundüng atif dieser Seite sich nicht mehr anheben läßt. Die Mutter und der Bolzen sind nunmehr untrennbar miteinander verbunden, und die Lösung der damit verbundenen Teile kann nur durch Zerstören der Schraube oder Mutter bewirkt werden.
Diese Sicherung eignet sich nur für liegend angeordnete Schrauben, bei welchen der Keil e durch sein Eigengewicht in die Nuten k der Mutter einfällt. Damit die eingesetzte Schraube sich nicht im Werkstück drehen kann, wird diese mit einer bekannten Nase I versehen, die in eine entsprechende Nut des Werkstückes eingreift.
Bei stehenden . Schrauben tn (Abb. 5) ist der Keil e1 in einer Aussparung c1 um den Stift d1 schwingend gelagert und wird durch eine auf seinen Rücken einwirkende Feder η aus der Aussparung c1 heraus in die Nut k1 der Mutter i1 hineingedrängt und sichert dadurch die Mutter i1 gegen ein Zurückdrehen. Als Beispiel ist eine Blattfeder η gewählt worden, die auf dem Rücken des Keiles e1 befestigt ist. Diese Feder η kann aber auch gemäß Abb. 6 auf der unteren Stirnfläche des Keiles befestigt werden. Statt einer Blattfeder kann auch eine Schraubenfeder den Keil vordrängen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Schrauben- und Mutternsicherung, gekennzeichnet durch ein im Gewindeschaft des Schraubenbolzens in einer Aussparung {c, c1) beweglich angeordnetes Sperrorgan (e, e1) und durch im Innengewinde des Gegenstückes, z. B. in einer Mutter, diesem Sperrorgan angepaßte Nuten (fe, k1) zum Eingreifen des Sperrorgans und Sichern des Bolzens gegen ein Lösen.
  2. 2. Schrauben- und Mutternsicherung nach Abb. 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan bei liegenden Schrauben ein auf einem Stift (d) mittels Langlochs (f) durch sein Eigengewicht sich verschiebender Keil (e) dient.
  3. 3. Schrauben- und Mutternsicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei stehend angeordneten Schrauben ein unter Federwirkung (n) stehender Keil (e1) angeordnet ist.
  4. 4. Schrauben- und Mutternsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (e1) schwingend um einen Stift (d1) in der Aussparung (c1) angeordnet ist.
  5. 5. Schrauben- und Mutternsicherung nach Anspruch r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil {e, e1) in der Aufschraubrichtung vorne und seitlich mit no Auflaufflächen (g) versehen und auf der gegenüberliegenden Seite, anschließend an die Auf lauf flächen (g), scharfkantig (h) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    oedrii-:kt in DKn
DEW74009D 1926-10-26 1926-10-26 Schrauben- und Mutternsicherung Expired DE448650C (de)

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DE448650C true DE448650C (de) 1927-08-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2813025A1 (de) * 1977-03-28 1978-11-09 Hi Shear Corp Sicherheitsbolzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2813025A1 (de) * 1977-03-28 1978-11-09 Hi Shear Corp Sicherheitsbolzen
US4285377A (en) * 1977-03-28 1981-08-25 Hi-Shear Corporation Safety bolt

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