DE577639C - Befestigung von Weichenzungen - Google Patents

Befestigung von Weichenzungen

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Publication number
DE577639C
DE577639C DEK122157D DEK0122157D DE577639C DE 577639 C DE577639 C DE 577639C DE K122157 D DEK122157 D DE K122157D DE K0122157 D DEK0122157 D DE K0122157D DE 577639 C DE577639 C DE 577639C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening
tongue
screw
plate
expansion plates
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Expired
Application number
DEK122157D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Mayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE577639C publication Critical patent/DE577639C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions

Description

  • Befestigung von Weichenzungen Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung des Fußendes von Weichenzungen und bezweckt, die Befestigung so zu gestalten, daß sie die Erschütterungen, die durch auf die Innenflanke des Zungenkopfes ausgeübte waagerechte Stöße hervorgerufen werden, gedämpft weitergibt. Bei der Befestigung für Drehstuhlweichen soll außerdem ein Einführen der Befestigungsschrauben von oben her und damit ein erleichtertes Auswechseln der Zunge ermöglicht werden.
  • Bei bekannten Befestigungen der Fußenden von Weichenzungen mit ihrer Unterlage - dem Gelenkstück bei Gelenkzungenweichen oder der Federzungenplatte bei Federzungenweichen - werden zur Niederhaltung des Zungenfußes praktisch unelastische Klemmplatten oder Klemmbüchsen mit Keilflächen verwendet. Diese Befestigungen haben den Nachteil, daß eine feste Verspannung des Zungenfußes mit seiner Unterlage überhaupt nicht erzielt werden kann, wenn die Keilflächen der Klemmplatten einerseits und die des Zungenfußes und der Zungenauflagerplatte anderseits nicht genau zusammenpassen, und daß ferner die Verspannung bei der geringsten Lockerung der Verbindungsschrauben auch trotz genau passender Keilflächen verlorengeht. Auch wirkt die bekannte Befestigung völlig unelastisch, so daß die gerade an der Stoßlücke am ZungenendF auftretenden waagerechten Schläge ungedämpft auf das Zungenlager einwirken.
  • Bei Verwendung dieser bekannten Befestigung für Zungen von Drehstuhlweichen können ferner die Befestigungsschrauben für die Klemmkeile nur von unten, d. h. bei ausgebauter Zunge, eingesetzt werden, da die zwischen Zungenfuß und Zungenauflagerplatte (Gelenkstück) tief eingelassenen Klemmplatten keinen Raum für eine Ausbildung der Schraube, die ihre Einführung von oben her ermöglicht, lassen. Für Federzungenweichen spielt allerdings die Möglichkeit des Einsetzens und Herausnehmens der Befestigungsschrauben von oben her keine so wesentliche Rolle, weil die Schrauben zwischen den Schwellen von unten entfernt werden können.
  • Die vorerwähnten Nachteile der bekannten Befestigungen sind nun beim Erfin4ungsgegenstand in erster Linie dadurch vermieden, daß der Zungenfuß durch eine oder mehrere federnde Spreizplatten oder -büchsen mit seinem Auflager verspannt ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der federnden Spreizplatten oder -büchsen bringt vor allem für Drehstuhlweichen den weiteren Vorteil, daß die Befestigungschrauben von oben her eingesetzt und die Zungen dadurch leichter ausgewechselt werden können. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung durch zwei Ausführungsbeispiele, und zwar für eine Drehstuhl- und eine Federzungenweiche erläutert. Bei der letzteren Weiche ist jedoch das bisher übliche Herausnehmen der Befestigungsschrauben nur von unten her beibehalten worden, obwohl natürlich auch bei diesen Befestigungen das Einsetzen und Herausnehmen der Schrauben von allen her möglich und praktisch brauchbar ist.
  • Abb. i ist die Oheransicht auf die Befestigung der Zunge einer Drehstuhlweiche, und Abb. 2 ist der Schnitt nach der Linie 11-II der Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt durch eine Federzungenbefestigung, und Abb. d. ist die dazugehörige Oberansicht. Abb. 5 stellt einen größeren Teil der Federzungenbefestigung in der Oberansicht in kleinerem Maßstabe dar.
  • Abb. 6 bis 12 veranschaulichen Einzelteile für die Befestigung der Drehstuhlweiche, während Abb. 13 bis 16 die entsprechenden Teile für die Federzungenbefestigung darstellen. Zunächst sei die Zungenbefestigung bei der Drehstuhlweiche erläutert: In die ringförmige Ausnehmung i einer Grundplatte :2 greift ein Ringzapfen .I einer auf dieser ruhenden, rechteckigen Unterlage 3, eines sog. Gelenkstückes, drehbar ein (Abb. i und 2). Das Gelenkstück 3, das seinerseits als Auflager für das Ende einer Zunge 5 dient, ist an seinen beiden Längsseiten mit j e einer Leiste 6 und 7 versehen. Gegen die eine Leiste 6 liegt der schmale Teil 8 des Fußes der Zunge 5 mit einer geneigten Fläche g an; auf der anderen Leiste 7 einerseits und dem breiten Teil io des Zungenfußes anderseits liegt eine rechteckige, federnde und nach oten gewölbte Spreizplatte i i (vgl. auch Abb. 6 und 7) mit ihren Längsrändern 12 auf. Die Ränder 12 sind an der Auflagerstelle im Querschnitt stetig gekrümmt, und auch die Fläche 13 auf dem Teil io des Zungenfußes und die Fläche 14. auf der Leiste 7, längs deren die Spreizplatte i i die Zunge 5 und das Gelenkstück 3 berührt, sind entsprechend hohl ausgebildet.
  • Zwischen der Leiste 7 und dem Teile io des Zungenfußes sind in der Längsrichtung der Zunge 5 drei Längsschlitze 15 vorgesehen, die nach der Grundplatte 2 hin zunächst in eitle kegelige Bohrung 16 und alsdann in eine zvlindrische Bohrung 17 übergehen. An jeder der Mantelflächen der kegeligen Bohrungen 16 liegt in der Querrichtung der Zunge 5 der längliche, hammerartig verbreiterte Kopf i8 (v g1. auch Abb. i i und 12) einer Befestigungsschraube ig an, deren Schaft 2o durch den Schlitz 15 und eine in der Spreizplatte. i i vorgesehene Bohrung 21 (vgl. auch Abb. 6 und 7) hindurchtritt und mit seinem Gewindestück über die Platte i i herausragt. Diej enigen Stellen 22 der Platte i i, gegen die sich auf die Schrauben ig geschraubte Muttern 23 stützen, sind eben bearbeitet.
  • Zur Sicherung der Schrauben ig gegen Drehen, ist in dem Raume zwischen der Spreizplatte i i und dem Schraubenkopf 18 eine über den Schaft 2o jeder Schraube ig gezogene Einrichtung vorgesehen, die aus einer auf dem Gelenkstück 3 ruhenden rechteckigen Platte 24. (vgl. auch Abb. 8 bis io) mit zwei Stiften 25 besteht. Die Platte a4 ist so groß, daß sie den Schlitz 15 im Gelenkstück 3 vollständig überdeckt. Die Stifte 25 passen gerade in den Schlitz 15 hinein und lassen zwischen sich eben Platz für den-Schraubenschaft 2o frei. Sie reichen bis zu dem Schraubenkopf 18 herunter (Abb. 2) und legen sich gegen dessen lotrechte Längsflächen 26 (vgl. auch Abb. ii und 12). Beim Anziehen der Muttern 23 und auch sonst können sich daher die Schrauben ig nicht drehen.
  • Da die Spreizplatte i i selbst federt, sind besondere federnde Unterlagscheiben unter den Muttern 23 überflüssig. Dadurch, daß die Platte i i nach oben gewölbt ist, wird bei angezogenen Muttern 23 eine besonders kräftige Pressung in lotrechter Richtung auf die Auflagefläche 27 des Zungenfußes auf dem Gelenkstück 3 und in waagerechter Richtung gegen die Leiste 6 hervorgerufen.
  • Das Befestigen der Zunge 5 geschieht z. B. in der Weise, daß, nachdem der Zungenfuß zum Anliegen gegen die Leiste 6 gebracht ist, die drei Bolzen ig- mit ihren länglichen Köpfen 18 parallel zur Längsrichtung der Zunge 5 von oben her durch die Schlitze 15 in die Bohrung 16 und 17 eingeführt werden. Dann werden die Schrauben ig so gedreht, daß sie quer zur Zunge 5 stehen. 'Nun werden die Sicherungen=gegen Drehen ebenfalls von oben über die Schäfte 2o der Schrauben ig geschoben und mit ihren Stiften 25 in die noch freien Räume der Schlitze 15 eingesetzt. Schließlich wird die Spreizplatte ii über die Schraubenschäfte 2o gesteckt, und die -Muttern 23 werden angezogen.
  • Die Längsverschiebung der Zunge 5 verhindert eine hier nicht angegebene besondere Einrichtung. Wenn an Stelle der Spreizplatten i i nach oben gewölbte Spreizbüchsen verwendet werden, deren: Querschnitt gleich demjenigen der Spreizplatten ii ist, ist sogar eine solche Vorrichtung überflüssig.
  • Die Befestigung einer Federzunge 28 (Abts. 3 bis 5) unterscheidet sich von der vorstehend erläuterten Befestigung für die Zungen 5 von Drehstuhlweichen im wesentlichen dadurch, daß als Zungenauflager eine unmittelbar auf den Schwellen ruhende Federzungenplatte 29 dient. Ferner wird die Federzunge 28 an zwei in gewissem Abstande voneinander entfernt liegenden Stellen 30 (vgl. Abb. 5) durch Spreizplatten 31 und Schrauben 32 mit der Federzungenplatte 29 verspannt. Die Spreizplatten 31 (vgl. hierzu auch Abb. 13 und 14.) unterscheiden sich von den Spreizplatten 1 i für Drehstuhlweichen lediglich dadurch, daß sie von nur zwei Schrauben 32 in der Platte 29 gehalten werden. Die Schrauben 32 sind bekannte lIammerkopfschrauben (vgl. hierzu auch Abb. 15 und i6) mit einem länglichen Kopfe 33 und einem an diesen anschließenden Vierkantstück 34, das in eine entsprechende Aussparung 35 in der Federzungenplatte 29 paßt.
  • Wie bereits am Anfange der Beschreibung angedeutet wurde, erfolgt bei der erläuterten Federzungenbefestigung das Befestigen der Zunge 28 in der Weise, daß zunächst die Schrauben 32 von unten her in die Aussparungen 35 der Federzungenplatte 29 gesteckt werden; dann werden die Platten 31 über die Schäfte der Schrauben 32 gesteckt und durch Müttern mit der Zunge 28 und der Federzungenplatte 29 verspannt. Für die Sicherung der Zunge -28 gegen Längsverschieben gilt das für Zungen 5 von Drehstuhlweichen Gesagte in gleicher Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigung des Fußendes von Weichenzungen mittels einer oder mehrerer Klemmplatten oder -büchsen, die auf einer Leiste des Zungenauflagers und auf der einen Seite des Zungenfußes ruhen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatten oder -büchsen als federnde Spreizplatten (11, 31) ausgebildet sind. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Spreizplatten (11, 31 ) oder -büchsen nach oben gewölbt sind. 3. Befestigung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (12) der Spreizplatten (11, 31) oder -büchsen im Ouerschnitt stetig gekrümmt sind. Befestigung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spreizplatten (11, 31) oder -büchsen abgekehrte Seite (8) des Zungenfußes gegen eine Leiste (6) des Zungenauflagers (3, 29) anliegt. 5. Befestigung nach Anspruch i bis 4., insbesondere für Zungen (5) von Drehstuhlweichen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Raum zwischen der federnden Spreizplatte (i i) oder -büchse und dein Zungenauflager (3') eine Sicherung (24, 25) gegen Drehen der Befestigungsschrauben (i9) für diese beiden Teile (11, 3) vorgesehen ist. 6. Befestigung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Befestigungsschraube (19) in dein Zungenauflager (3) eine den Durchtritt des Kopfes (18) der Schraube zulassende Aussparung (15) vorgesehen ist und in den von dem Schraubenschaft (2o) frei gelassenen Raum dieser Aussparung (15) die Drehung der Schraube (r9) verhindernde Füllstücke (Stifte 25) eingesetzt sind. ;. Befestigung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zungenauflager (3) über jedem Schlitz (15) eine Platte (24) liegt, die mit einer Öffnung für den Durchtritt des Schraubenschaftes (2o) versehen ist und mit zwei seitlich von diesem an der Platte (24) befestigten Stiften (25) in den Schlitz (15) eingreift, derart, daß die Stifte (25) an den Längsflächen (26) des Kopfes (18) der Befestigungsschraube (i9) anliegen.
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