DE940213C - Lager, insbesondere fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern - Google Patents

Lager, insbesondere fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern

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Publication number
DE940213C
DE940213C DES27602A DES0027602A DE940213C DE 940213 C DE940213 C DE 940213C DE S27602 A DES27602 A DE S27602A DE S0027602 A DES0027602 A DE S0027602A DE 940213 C DE940213 C DE 940213C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
arm
bearing
sash
plate
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Expired
Application number
DES27602A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Suhr
Wilhelm Suhr
Original Assignee
Fritz Suhr
Wilhelm Suhr
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Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Suhr, Wilhelm Suhr filed Critical Fritz Suhr
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/081Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated near one edge of the wing, especially at the top and bottom, e.g. trunnions

Description

  • Lager, insbesondere für Schwing- und Wendeflügel von Fenstern Die Erfindung betrifft ein Lager, insbesondere für Schwing- und Wendeflügel von Fenstern, mit ineinandergreifenden Lagerhälften, von denen die eine am feststehenden Rahmen, die andere am Flügel mit einem Arm befestigt ist.
  • Bei Lagern dieser Art war es bisher nötig, durch Ausstemmen oder Beilagen die Höhe des feststehenden Rahmens gegenüber dem Flügelrahmen der Entfernung des Lagerbockes vom Flügelarm anzupassen. Durch die Erfindung wird diese mühsame und zeitraubende Arbeit- vermieden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß am Flügelarm eine Flügelplatte senkrecht zur Schwingachse einstellbar angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird es möglich, die Entfernung des Lagerbockes vom Flügelrahmen auf einen beliebigen Abstand des festen Rahmens von der Oberseite des Flügelrahmens schnell und sicher einzustellen. Es ist dazu lediglich nötig, nach der üblichen Befestigung des Lagerbockes am feststehenden Rahmen des Fensters die Flügelplatte des Lagers an den Rahmen des geschlossenen Fensterflügels anzudrücken und eine Schraube anzuziehen, welche die Flügelplatte in der neuen, richtigen Lage festhält.
  • Zweckmäßig weist die Flügelplatte eine sich gegen den Flügelarm legende Abwinkelung auf, die durch einen gemeinsamen Zapfen einstellbar mit dem Flügelarm verbunden ist. Dabei ist an dem einen Teil, z. B. der Abwinkelung der Flügelplatt, eine 'Schraube vorgesehen, welche durch einen Schlitz des anderen Teiles, z. B. des Flügelarm .s, hindurchragt, so daß durch Festdrehen der Schraube die Abwinkelung bzw. die ganze Flügelplatte mit dem Flügelarm unverrückbar fest verbunden werden kann. Dabei mag die Abwinkelung der Flügelplatte und der Flügelarm je einen Schlitz aufweisen, von denen jeder mit der Verbindungslinie zwischen dem genreeinsamen Zapfen und der Klemmschraube einen. spitzen Winkel einschließt. Den gleichen Erfolg erzielt man aber auch, wenn beispielsweise die Abwinkelung- der Flügelplatte oder der Flügelarm einen Schlitz aufweisen, der im Kreisbogen um den gemeinsamen Zapfen verläuft und durch welchen die Klemmschraube des anderen Teiles hindurchgeht. Selbstverständlich können zum besonders festen Halt zwischen .Flügelarm und Flügelplatte auch mehrere Klemmschrauben vorgesehen werden.
  • Die Zeichnungen geben zwei Ausführungsbeispiele eines Lagers nach der Erfindung beispielsweise wieder. Es zeigen Fig. i und 2 ein Lager nach der Erfindung in Ansicht und von der Seite gesehen, bei welchem die Bewegung der Flügelplatte einseitig erfolgt und durch zwei sich kreuzende Schlitze begrenzt wird, Fig. 3 und 4 ein Lager, bei welchem die Bewegung der Flügelplatte um ihre Mitte erfolgt und in dem Flügelarm zwei Schlitze zur Begrenzung der Flügelplatte vorgesehen sind.
  • In den Fig. i und 2 ist der übliche Lagerbock i mittels- Schrauben, die in die Schraubenlöcher 2 passen, niit dem hier nicht dargestellten feststehenden Rahmen eines Fensters verschraubt. Sein rundes Gehäuse 3 weist im Innern eine konische Lagerfläche 4 auf, in welche ein konisches Lagerstück 5 des Flügelarmes 6 paßt. Beide Teile 3 und 6 werden durch eine Schraube 7 zusammengehalten, welche in das Lagerstück 5 eingeschraubt ist und eine Andruckplatte 8 über eine federnde, Scheibe 9 an die Stirnfläche des Lagergehäuses 3 preßt. Mit dem Flügelarm 6 ist durch einen Lagerzapfen so die Abwinkelung iia (Fig. i) der Flügelplatte ii (Fig. 2) drehbar verbunden, deren Schlitz 12 neben dem Schlitz 13 des Flügelarmes liegt. Durch beide Schlitze 12 und 13 hindurch geht eine Klemmschraube in Form einer Bolzenschraube 14, welche die Abwinkelung i ia unverrückbar fest an den Flügelarm 6 anzudrücken vermag. Beide Schlitze 12 und 13 schließen mit der Verbindungslinie V zwischen Lagerzapfen io und Klemmschraube 14 den gleichen spitzen Winkel ein.
  • In der Stellung der Teile nach Fig.2 ist die Flügelplatte i i vom Lagerbock i um die Höhe ,#I entfernt. Ist nun beispielsweise eine größere Höhe erwünscht, so dreht man zuerst den Flügelarm 6 (Fig. 2) entgegen dem Uhrzeigersinn@ um die Lagermitte Mund nach Lösen der Klemmschraube 14 die Flügelplatte i i im Uhrzeigersinn um den Lagerzapfen io, wobei die Klemmschraube 14 nach außen wandert, bis sie an den äußersten Enden der Schlitze 12, 13 anliegt. Dann drückt man auf die Flügelplatte i i von oben, bis ihre Unterseite auf dem Flügelrahmen fest aufliegt. Dabei bewegen sich der Flügelarm 6, die Flügelplatte i i und die Klemmschraube 14 zum Teil wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Ist die satte Auflage der Flügelplatte i i auf dem Flügelrahmen erreicht, so wird die Klemmschraube 14 fest angezogen, damit die nunmehr gefundene richtige Lage der Flügelplatte zum Flügelrahmen erhalten bleibt. Schließlich wird die Flügelplatte i i mit dem Flügelrahmen verbunden, indem man durch die Löcher 15 Schrauben einführt und diese in das Flügelholz einschraubt. Der Widerstand des Flügels gegen Verdrehen um die Achse iN wird durch Drehen der. Schraube 7 geregelt.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.3 und 4 hält der Lagerbock 16 mit den Schraubenlöchern 17 das ringförmige Lagergehäuse 18, dessen Lagerfläche i9 zylindrisch gehalten ist. Dementsprechend ist auch das Lagerstück 2o am Flügelarm 21 zylindrisch geformt. Zur Erzielung der erwünschten Breinswirkung im Lager weist das Lagergehäuse 18 einen Schlitz 22 auf, der durch eine Schraube 23 zusammengedrückt werden kann. Eine weitere Lagerreibung wird durch eine Schraube 24 erreicht, die über eine federnde Scheibe 25 eine runde Andruckplatte 26 auf die .Stirnfläche 'des Lagergehäuses i8 drückt. Durch einen Drehzapfen 27 ist die Abwinkelung 2811 der Flügelplatte 28 mit dem Flügelarm 21 drehbar verbunden: Sie kann durch Schrauben 29 und 30 in verschiedenen Neigungen zum Flügelarm 21 gehalten werden. Die Schwenkbewegung der 28 gegenüber dem Hebelarm 21 ist durch Schlitze 31 und 32 begrenzt.
  • Zur Einstellung der gewünschten Höhe zwischen Flügelplatte 28 und Lagerbock 16 werden, nach erfolgter Befestigung des Lagerbockes am festen Rahmen des Fensters und nach Einsetzen des Flügels in den feststehenden Rahmen ' und Schwenken des Flügelrahmens 21 (Fig. 4) entgegen dem Uhrzeigersinn, die Schrauben 29 und 30 gelockert. Darauf wird von oben auf die Flügelplatte 28 gedrückt, bis diese satt auf dem Flügelrahmen aufliegt. Dann werden die Schrauben 29 und 30 wieder fest angezogen, damit die eingestellte richtige Lage der Flügelplatte 28 erhalten bleibt. Schließlich wird die Flügelplatte 28 in der üblichen Weise durch Schrauben, die in die Schraubenlöcher 33 passen, mit dem Flügelrahmen fest verbunden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lager, insbesondere für Schwing- und Wendeflügel von Fenstern, mit ineinandergreifenden Lagerhälften, von denen die eine am feststehenden Rahmen, die andere am Flügel mit einem Arm befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Flügelarm (6, 21) eine Flügelplatte (11, 28) senkrecht zur Schwingachse (M) einstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelplatte (11, 28) eine sich gegen den Flügelarm (6, 21) legende Abwinkelung (11a, 28a) aufweist, die durch eine Klemmschraube (14, 29, 30) in dem einen Teil (11a, 28a), welche durch einen Schlitz (13, 31, 32) des anderen Teiles (6, 21) greift, und durch einen gemeinsamen Zapfen (10, 27) einstellbar mit dem Flügelarm (6, 21) verbunden ist.
  3. 3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieAbwinkelung (11a) derFlügelplatte (11) und der Flügelarm (6) je einen Schlitz (12, 13) aufweisen, von denen jeder mit der Verbindungslinie (V) zwischen dem gemeinsamen Zapfen (1o) und der Klemmschraube (14) einen spitzen Winkel einschließt.
  4. 4. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung (28a) der Flügelplatte (28) oder der Flügelarm (21) einen .Schlitz (31, 32) aufweisen, der im Kreisbogen um den gemeinsamen Zapfen (27) läuft und durch welchen die Klemmschraube (29, 3o) des anderen Teiles hindurchgeht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 551 218, 594 188, 825 962; schweizerische Patentschriften Nr. 279:222, 213 719; britische Patentschriften Nr. 582 104, 326 718, 377 5o8, 344 646.
DES27602A 1952-03-12 1952-03-12 Lager, insbesondere fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern Expired DE940213C (de)

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