DE807951C - Automatische Weichenstell- und Signalanlage, vorzugsweise fuer den bergmaennischen Untertagebetrieb - Google Patents

Automatische Weichenstell- und Signalanlage, vorzugsweise fuer den bergmaennischen Untertagebetrieb

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DE807951C
DE807951C DEP7643D DEP0007643D DE807951C DE 807951 C DE807951 C DE 807951C DE P7643 D DEP7643 D DE P7643D DE P0007643 D DEP0007643 D DE P0007643D DE 807951 C DE807951 C DE 807951C
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DE
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switch
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DEP7643D
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Hans Zimmermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
    • B61L11/06Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track with fluid-pressure transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Automatische Weichenstell- und Signalanlage, vorzugsweise für den .bergmännischen Untertagebetrieb 1)ieErfindung betrifft eine automatische Weichen-Stell- und Signalanlage. die vorzugsweise für den hergmännischeu t'ntertagebetrieb, außerdem aber auch für @iiiclere mit f.olconiotiven betriebene Förderbahnen bestimmt ist. bei denen ähnliche Verhältnisse vorliegen.
  • 13ei solchen Grubenbahnen ist es für die Lokomotivfülirer der in die Weiche einfahrenden Züge nicht bzw. allenfalls erst ganz kurz vor der Einfahrt möglich, einen etwa aus einem anderen Einlauf herannahenden Zug zu sehen. Dies bedingt ein Fahren mit sehr geringen Geschwindigkeiten bzw. eine starke Verlangsamung der Geschwindigkeit vor (lein Einfahren in jede Weiche. Trotzdem wird die Gefahr von Zusammenstößen nicht ausgeschaltet.
  • Diese Nachteile treten besonders in Erscheinung bei mit automatischen Weichenstellanlagen ausgerüsteten Grubenhahnen, bei welchen die Weiche durch einen von (lern durchfahrenden Zug oder von diesem aus betätigten Kontakt automatisch in die richtige Lage verstellt wird, weil die Vorteile, die eine solche Anlage an sich bringt, durch die Notwendigkeit des langsamen Befahrens der Weichen praktisch wieder aufgehoben werden.
  • Die Erfindung, die sich insbesondere auf derartige \\'eichenstell- und Signalanlagen mit automatischer \-erstellung der Weiche von dein durchfahrenden Zug aus bezieht, beseitigt diese Schwierigkeiten und schafft die Möglichkeit zur vollen Ausnutzung der Vorteile der automatischen Weichenverstellung dadurch, daß mit den in den verschiedenen Zufahrtsstrecken zur Weiche liegenden Weichenstellkontakten Blockierungssignale in der oder den Zufahrtsstrecken derart gekuppelt sind, daß durch die Betätigung des Weichenstellkontaktes gleichzeitig ein 131ockierungssignal in der oder den anderen Zufahrtsstrecken eingeschaltet wird, welches hinreichend lange vorher erkennbar ist. Da für die aus den rückwärtigen Zufahrtsstrecken kommenden Züge die Weiche immer nur in die gleiche Lage gestellt zu werden braucht und deshalb auch die Signalgebung immer die gleiche ist, können insoweit diese Vorgänge vollautomatisch erfolgen. Für aus der vorderen Zufahrtsstrecke kommende Züge ist dagegen, wenn beide Fahrtrichtungen benutzt werden, zunächst die gewünschte freie Durchfahrt vorn Lokomotivführer einzustellen. Je nach Fahrtrichtung muß dann die entsprechende Signalgebung erfolgen.
  • Nach der Erfindung erfolgt diese verschiedene Signalgebung, d. h. Warnung der verschiedenen Strecken, in Abhängigkeit von der Stellung der Weiche in der freien Zufahrtsstrecke beispielsweise durch die Stellung des Hauptbetätigungskontaktes oder des als Steuerkörper ausgebildeten Stellzylinders der Weiche. ' je nach den Fahrtrichtungen kann es auch vorkommen, daß in der einen Richtung eine Warngebung und Umstellung der Weiche erfolgen muß, während in der anderen Richtung der Kontakt gar nicht betätigt werden darf.
  • Dieser Notwendigkeit ist gemäß einem weiteren \Ierknial der Erfindung durch eine besondere Ausbildung der Betätigungskontakte Rechnung getragen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist hierbei Vorsorge dafür getroffen, daß die Einschaltung des Blockierungssignals für die ganze Zeitdauer erfolgt, während der der Zug die Weiche passiert, und das Signal automatisch wieder in die Freifahrtstellung zurückgeht, sobald die Weiche frei ist. Diese Aufgaben lassen sich in besonders vorteilhafter «'eise im Zusammenhang mit durch Drucktrift betriebenen automatischen Weichenstellanlagen lösen, bei welchen die Betätigung vier Weichenstellzylinder über Steuerkörper, die an geeigneter Stelle am Streckenstoß oder am Weichenstellzylinder selbst angebracht sind, durch Ent- oder Belüftung von Steuerleitungen mittels von dem durchfahrenden Zug aus betätigter Kontakte erfolgt. Hierbei können an die Steuerleitungen zu den optischen oder akustischen Signalapparaten in die andere oder die anderen Einlaufstrecken führende Zweigleitungen angeschlossen werden, die gleichzeitig mit den die Weiche steuernden Leitungen ent- oder belüftet werden und hierdurch das Signal in die Halt- oder Freistellung umlegen.
  • Durch diese unmittelbare Miteinanderkupplung der Signalblockierungsanlage mit einer automatischen Weichenstellanlage wird es möglich, in einfachster -`'eise eine absolut zuverlässige gegenseitige Zugblockierung bzw. Streckensicherung durch die Weichenstellanlage selbst zu schaffen.
  • Uni aller selbst beim Übersehen des Signals durch den Lokomotivführer die Gewißheit zu haben, daß kein Zusammenstoß erfolgen kann, können zusätzlich auch noch Sperren oder Aufhaltevorrichtungen angebracht und so angeschlossen werden, daß sie während der Zeit der Warnstellung des Signals keinen Zug durchlassen hzw. denselben sofort abbrcrnsen. Die Steuerung der Signale erfolgt zw-eclcmäßig in solcher Weise, daß sie beim Ausbleiben des Betriebsmittels selbsttätig sofort in Warnstelhing gehen.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit einer selbsttätigen, durch Druckluft betriebenen automatischen Weichenstell- und Signalanlage beschrieben. Bei derartigen Anlagen ist ein Steuerkörper vorgesehen, der am Stoß oder direkt am Weichenstellzylinder angebracht sein kann. Für die vordere Einfahrt in die Weiche, in der beide Fahrtrichtungen eingestellt werden müssen, wird ein Hauptbetätigungskontakt (Doppelkontakt) vorgesehen, der mit seinem zvlindrischen Schieber an jeder Seite mit einer der leiden 1-,-ritliiftungsleitungen verbunden wird. Die Umschaltung dieses Kontaktes, der immer in Übereinstimmung mit der Lage der Weiche stehen muß, erfolgt durch das Entlüften der einen oder anderen Entlüftungsleitung. Für die rückwärtigen Einläufe in die Weiche, in der immer nur eine Lage der M@eiche, d: h. die freie Durchfahrt, eingestellt zu werden braucht, werden an die Entlüftungsleitungen einfache Betätigungskontakte angeschlossen.
  • Bei solchen Anlagen ergeben sich in weitererAusbildung der Erfindung gegenf:ber den bekannten Ausführungsformen weitere Vorteile dadurch, daß der Weichenstellzylinder selbst als Steuerkörper ausgebildet wird, indem sein Arbeitskolben gleichzeitig als Steuerkolben wirkt. Hierdurch wird eine erhebliche Vereinfachung der ganzen Anlage erzielt, insbesondere kommen ein besonderer Steuerkörper und die bisher notwendigen Leitungen vom Steuerkörper zum Stellzylinder in Fortfall.
  • Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt schematisch die Ausrüstung eures normalen zweigleisigen Abzweiges mit rechtsfahrenden Zügen; Abb. 2 veranschaulicht in größerem Maßstab den als Steuerkörper ausgebildeten @\'eichenstell zylinder; Abb.3 zeigt einen Schienenkontakt, der nur in einer Fahrtrichtung arbeitet.
  • Bei der inAbb. i dargestellten Anlage sind mit i, 6 und 12 die Schienenkontakte in den drei Zufahrtsstrecken bezeichnet. Von den Kontakten i -und 6 führen Leitungen 2 bzw. 7 zu dem linken Weichenstellzylinder .f, voii dein Kontakt 12 eine Leitung über das Ventil 13 nach dem rechten Weichenstellzylinder i i der Doppelweiche. Von der Leitung 2 ist die Steuerleitung 3 für das Blockierungssignal 5 in der Zufahrtsstrecke l11, von der Leitung 7 sind die Leitungen8 und 8° für die Blockierungssignale9 bzw-. 9a in den Zufahrtsstrecken I und 1I abgezweigt. Mit io ist das Steuerorgan für den Weichenstellzvlinder ii bezeichnet, finit toll der Hebel des Steuerorgans, der beider dargestellten Ausführungsform von diesem verstellt wird und die Stellung der Weiche anzeigt. Von der Leitung 14 von dem Steuerorgan zum Weichenstellzvlinder i i ist gleichzeitig die Leitung 14 ° nach dem Blockierungssignal 1,5 in der Zufahrtsstrecke III abgezweigt.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung, die selbstverständlich durch entsprechende .Abänderung sämtlicheii Fahrtriclittingen und Ausbildungen der \\'cic':e angepaßt werden kann, ist gemäß dem Ausführiitigsbeispiel eines .'\lizw,eigs aus einem Doppelgleis mit rechtsfahrenden "Zügen die folgende: Beint Cberfahren des Schienenkontaktes 6 durch den von 111 dariiberfahrenden Zug wird die Leitung 7 entlüftet und hierdurch der Weichenstellzylinder [ umgesteuert. Durch das Entlüften der Leitung 7 werden gleichzeitig die Leitungen 8 und 8a entlüftet, die Luft entweicht aus den Signalappa, raten 9 und 9a und die Signale werden in im einzeiiien nicht dargestellter Weise in die Warnstellung uingestetiert. llat der letzte Wagen des Zuges den Scliienenl<ontakt 6 verlassen, so sammelt sich die Luft langsam wieder iti den Entlüftungsleitungen 7, 8 und 811, und es werden hierdurch nach Erreichen eines bestimmten Druckes die Signale 9 und 9a wieder auf Freifahrt gestellt. Die Zeit, bis dieses L"mstetiern der Signale erfolgt, kann durch entsprechende Bemessung des Querschnitts der Kanäle, durch die die Entlüftungsleitungen 8 und 8a gefüllt werden, mit Sicherheit hinreichend lang bemessen werden. Das gleiche Ergebnis kann man erreichen, indem in die Leitungen 8 und 8a, die zu den Signalen 9 utid 9° führen, Rückschlagventile eingehatit werden, die mit einem sehr kleinen Loch durchbohrt sind. so daß die Luft aus den Leitungen 8 und 8" zwar schnell entweicht, aber nur sehr laiigsa in durch das klein durchbohrte Loch der kückschlagventile zuströmen kann. Ferner kann auch kurz vor der \\'eiche ein zweiter Schienenkontakt eingebaut werden, uni die Signale länger in Warnstellring zu halten.
  • 1Coinnit ein Zug von 11 und durchfährt den Schienenkontakt i, so werden in gleicher Weise die I.eittitigeti 2 und 3 entlüftet, der Weichenstellzylinder .1 erforderlichenfalls umgestellt und das Signal 5 in der Zufahrt 111 in Warnstellung gebracht, bis nach Passieren des Schienenkontaktes i durch den letzten Magen die Luft sich wieder in den EntlüfttiiigsleitUrigeit 2 tuid 3 angesammelt hat.
  • Fiilirt ein Zug von 1 nach 11, so wird durch den Ilet'itigtingsl,c>ntakt to lizw-. durch Anschlag des Tellers an den Hebel ioa über den \\'eichenstellz@ linder i i (lie Weiche in die richtige Lage verstellt und gleichzeitig durch den Schienenkontakt 12 iilier (las \'eutil 13, welches durch den Hebel toa gcütinct wird. die Leitung 1,1 entlüftet und das Signal 15 in der Zufahrtsstrecke 111 in die Warn-#;tellting gebracht. Dieser Zustand bleibt bestehen, bis nach \@orlieifahrt des Zuges der Schienen'kontakt 12 wieder freigegeben wird und die Luft sich aiigesamiuelt hat. Soll der Zug von 1 nach 111 falireii. so wird durch den von Hand oder in sonst geeigneter Weise vom Zug aus zu betätigenden Kontakt io der Weichenstellzvlinder betätigt und die \\'eiclie umgelegt. Der Llel)el toa steht jetzt in der strichpunktierten Lage, in der das Ventil 13 ;lesclilossen ist. hierdurch wird vermieden, daß iltii-cli lletütit;en des Schienenkontaktes 12 die Leitting 14 entlüftet, dadurch das Signal 15 in Warnst(°lltiti<, gebracht und so der von 11 kommende Zug tiniiötig aufgehalten wird. Das Ventil 13 wird zweckmäßig mit einem kleinen Loch durchbohrt, dessen Querschnitt geringer ist als der Kanal im Steuerkörper oder Weichenstellzylinder, durch den die-Luft nachströmen kann, damit nach dem Befahren des Schienenkontaktes 12 sich die Leitung bis zum Ventil 13, selbst wenn dieses geschlossen ist, langsam wieder füllen kann.
  • Durch Ausrüstung des Betätigungskontaktes to mit optischen Signalen, wie roten und grünenRückstrahlern, ist die Stellung der Weiche von weitem her zu erkennen.
  • Bei Zügen, welche von 1I nach 1 oder von 111 nach I, d. h. von den verzweigten Strecken in die gemeinsame Ausfahrt einfahren, arbeitet die Anlage vollautomatisch. Lediglich bei der Einfahrt in umgekehrter Richtung von I her ist die Betätigung eines Handanschlagtellers o. dgl. zum Verstellen der Weiche erforderlich. Die Signale 15 und 5 in der Zufahrtsstrecke 111 gemäß dem Ausführungsbeispiel können selbstverständlich auch als Doppelsignal ausgebildet werden.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausbildung des Weichenstellzylinders wirkt derselbe gleichzeitig als Steuerkörper, so daß ein besonderer Steuerkörper nicht mehr erforderlich ist. Die Druckluftleitungen, die vom Hauptbetätigungskontakt bzw. dein Steuerkojben zum Weichenstellzylinder führen, kommen dadurch in Fortfall. Ferner ermöglicht dieseAusbildung ein direktes sofortiges Umschalten des Weichenstellzylinders dadurch, daß die Luft nicht erst von dem Steuerkörper dem Weichenstellzylinder zugeleitet werden muß.
  • Um den Weichenstellzylinder als Steuerkörper verwenden zu können, wird dieser gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß beide Flächen seines Kolbens gleich groß beaufschlagt werden und die Zuleitung der Druckluft vor und hinter dem Kolben durch einen Kanal von kleinem, dagegen die Entlüftung durch einen Kanal von großem Querschnitt erfolgt.
  • Der Weichenstellzylinder mit gleichmäßig beaufsclilagten Kolbenflächen kann (Abb. 2) auch so ausgebildet werden, daß überhaupt keine Abdichtung für die Kolbenstange oder den Hebel, der aus dem Zylinder herausragt, erforderlich ist. In diesem Falle ergibt sich eine längere Bauart des Zylinders, weil in diesem zwei Kolben vorgesehen werden müssen, an deren Verbindungsstange der durch einen Schlitz aus dem Zylinder herausragende Hebel für die Betätigung der Weiche angebracht ist. Die Ausbildung des \\'eichenstellzylinders bzw. des Arbeitskolbens mit gleichmäßig beaufschlagten Kolbenflächen hat auch den Vorteil, daß infolge des Druckausgleichs die Weiche auch von Hand umgelegt werden kann. Bei dieser Ausführungsform des Weichenstell- und Steuerzylinders 17 sind die beiden Teilkolben 19 und 19a vorgesehen, die durch die Stange 20 miteinander verbunden sind, an der der Weichenstellhebel 18 angreift. Durch die großen Kanäle 21 und 22 werden die Räume 23 und 2,4 des Zylinders 17 entlüftet, da durch die kleinen Kanäle 25 nur wenig Luft nachströmen- kann. Durch den entstehenden Unterdruck in den Räumen 23 und 24 werden die beiden Teilkolben i9 und iga in die entsprechende Endstellung gebracht. Der Zylinder kann auch in senkrechter Lage angeordnet werden. Es muß dann an der Stelle, an der die Weichenverbindungsstange 18 angreift, ein Winkelhebel vorgesehen werden.
  • Die beschriebene Ausführungsform des Stellzvlinders kann vorteilhafterweise auch für andere Weichenstellvorrichtungen oder für von Hand mittels Schieber o. dgl. betätigte Stellzylinder verwendet werden.
  • In Abb. 3 ist in größerem Maßstab ein Schienenkontakt dargestellt, welcher nur in einer Fahrtrichtung arbeitet, um der Möglichkeit Rechnung zu tragen, daß nur in einer Fahrtrichtung eine Warngebung und Umstellung der Weiche erfolgen muß.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist dieser Kontakt als Schienenkontakt ausgebildet und der AuflaufbÜge127 an den Hebeln 28 und 29 so angeordnet, daß er sich nur parallel zur Schienenoberkante verschieben kann..In der in der Abbildung mit einem Pfeil bezeichneten Fahrtrichtung wird durch das Ausschwingen der Hebel 28 und 29 nach links der Hebel 30 und damit der Kontakt 31 betätigt, während in der anderen Fahrtrichtung die Hebel 28 und 29 nach rechts geschwenkt werden und der Hebel 30 damit frei nach oben ausschwingen kann.
  • Die vorstehend im einzelnen beschriebene und in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist nur als beispielsweise anzusehen und kann in vielfacher Hinsicht abgeändert werden, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Automatische Weichenstell- und Signalanlage, vorzugsweise für den bergmännischen 171rtertagebetrieb, bei welcher die Weiche durch einen von dem durchfahrenden Zug aus betätigten Kontakt automatisch in die richtige Lage verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß finit den in, den verschiedenen Zufahrtsstrecken zur Weiche liegenden Weichenstellkontakten (r, 6. i?) Blockierungssignale (5, 9, 9a, i5) in wenigstens einer der anderen Zufahrtsstraßen gekuppelt sind, die durch Betätigung der \-\-eichenstellkontakte gesteuert werden.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für aus den rückwärtigen Zufahrtsstrecken (I1, 11I) zur Weiche kommende Züge die durch diese betätigten, die Weiche umlegenden Schienenkontakte (i, 6) vollautomatisch unmittelbar Blockierungssignale (5, 9, 9a) in anderen Zufahrtsstrecken steuern, während für aus der vorderen Zufahrtsstrecke (I) in die Weiche einfahrende Züge erst nach Einstellung der gewünschten Durchfahrtsrichtung die dieser entsprechende Blockierung der anderen Zufahrtsstrecken vollautomatisch durch einen Schienenkontakt (i2) o. dgl. erfolgt. 3. .-\nlage nach :Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß (las oder die Blockierungssignale (5, 9, 9a, i5), nachdem der ganze Zug die Weiche passiert hat, wieder automatisch auf Freifahrt verstellt werden. Anlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederumschaltung des oder der Blockierungssignale (5, 9, 9a, 15) auf Freifahrt nach Passieren eines Zuges mit einer vorbestimmten Verzögerung erfolgt. 5. Anlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbleiben des Betriebsmittels sämtliche Signale (5, 9, 9a, 15) automatisch in die Warnstellung gehen. 6. Anlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zufahrtsstrecken zusätzlich Sperren oder Aufhaltevorrichtungen vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Signalstellung die Durchfahrt eines Zuges mechanisch verhindern bzw. diesen rechtzeitig vor Erreichen des Weichenstellkontaktes (r, 6, 12) aufhalten. 7. Anlage nach Anspruch i bis 6 mit Betätigung der Weichenstellzylinder durch Ent- oder Belüftung von zu diesen führenden Druckluftleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß an die Leitungen (2, 7, 14) zu den Weichenstellzylindern (1, 11) bzw. deren Steuerkörpern zu den Signalen (5, 9, 9a, 15) führende, gleichzeitig mit diesen ent- oder belüftete Leitungen (3, 8, 8a, 14a) angeschlossen sind. B. Anlage nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftung der Leitungen (2, 3, 7, 8, 8a, 14, i4a, 16) nach Passieren der Schienenkontakte (i, 6, 12) durch den Zug über einen Kanal von wesentlich kleinerem Querschnitt mit entsprechender Verzögerung erfolgt. 9. Ausführungsforul der Anlage nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitungen (3, 8, 8°, 14 a) zu den Signalen (5, 9, 9a, r5) Rückschlagventile eingebaut sind, die mit einem sehr kleinen Loch (liirchbohrt sind. io. Anlage nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Weichenstelrzylinder (i7, Abb. 2) selbst als Steuerkörper ausgebildet ist. i i. Anlage nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenflächen des als Steuerkörper ausgebildeten Weichenstellzylinders (i7) beiderseits gleich groß beaufschlagt werden und hinter den Kolben (i9, iga) die Druckluftzuleitung durch Kanäle (25, 26) von sehr kleinem, dagegen die Entlüftung durch Kanäle (2i, 22) von vergleichsweise großem Querschnitt erfolgt. 12. Schienenkontakt für Anlagen nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch einen schwenkbar angeordneten Auflaufbügel (27), der in der einen Fahrtrichtung über einen Hebel (28, 30) für die Dauer seines Defahrens einen Kontakt (3i) schließt, während er in der anderen Fahrtrichtung deriIlebel frei ausschwingen läßt.
DEP7643D 1946-09-26 1948-10-02 Automatische Weichenstell- und Signalanlage, vorzugsweise fuer den bergmaennischen Untertagebetrieb Expired DE807951C (de)

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