DE80696C - - Google Patents

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DE80696C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/04Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould
    • B28B3/06Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould with two or more ram and mould sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachfolgenden zu beschreibende Schlagstempelpresse soll zum Formen durchlochter Kugeln und anderer rundlicher Körper aus plastischer Masse, z. B. Cement, Eisenerzen, Kohlenstaub u. s. w., dienen. Die in mehrfacher Anzahl zugleich bearbeiteten Werkstücke werden, wie üblich, in auf einander passenden Ober- und Untergesenken den Schlagen eines frei fallenden Hammerbärs ausgesetzt und — was als das Neue und Patentfähige zu betrachten ist — vermöge einer Aufwärtsbewegung der die Durchbohrungen hervorbringenden Kernstifte im Zusammenwirken mit der Bewegung des das Material zuführenden Füllkastens selbsttätig ausgestofsen. Durch die weiter unten anzugebenden Mittel wird während dieser Zeit der Hammerbär in seiner höchsten Stellung festgehalten.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 eine Rückansicht und Fig. 3 einen Querschnitt dar.
Im Gestell A gleitet in Führungen der Hammerbär B, welcher vermöge seines Ansatzes b durch die mit Reibrollen versehenen Daumen c der Scheibe C angehoben wird und nach Abgleiten der Rollen von b frei hinabfällt. Eine Zeit lang wird B jedoch in' der höchsten Stellung dadurch festgehalten, dafs b gegen die Daumenscheibe hin mit einer zur Bahn der Daumen concentrischen Fläche begrenzt ist (s. Fig. 1), auf welcher die Rollen eine Zeit lang verweilen. Wahrend dieser Zeit findet beim Vorbeigange eines der Daumen das Ausstofsen der fertigen Werkstücke und die Zuführung frischen Materials für weitere Werkstücke statt.
Am unteren Ende des Hammerbärs ist eine Reihe von Obergesenken D angebracht, welche den festliegenden Untergesenken E genau entsprechen und wie diese halbkugelförmig ausgehöhlt sind oder mit ihrer Aushöhlung den sonst zu erzeugenden rundlichen Körpern entsprechen. Eine in der Nähe der Gesenke im Gestell senkrecht verschiebbare Platte F trägt die waagrecht liegenden Kernstifte f, welche sich in die Bahn des Hammerbärs erstrecken und in entsprechende Vertiefungen am Ober- und Untergesenk einlegen. Durch Zugstangen/1 und Nockenscheiben/"2 auf der Welle C1 wird Platte F zeitweise angehoben und durch eine concentrische Fläche an den Nockenscheiben für einige Zeit in dieser Stellung erhalten (siehe Fig. 1).
Das zu verarbeitende Material befindet sich in dem Rumpf G. Unterhalb der Mündung desselben ist der Füllkasten g durch Curvennuthen in f2 und Hebelwerk g1 verschiebbar, welches Abschlufsorgan für G und Zuführungsorgan für den Werkstoff zugleich ist. Für den gröfsten Abschnitt der Arbeitsperiode befindet sich der Hohlraum des Kastens unter G, um sich aus dem Rumpf mit Material zu füllen. Für eine kurze Zeit vorgeschoben, entleert der Kasten das aufgenommene Material in die Form, während sein plattenförmiger Ansatz die Mündung von G verschliefst. Dies geschieht, während der Hammerbär durch eine der Daumenrollen und die oben erwähnte
Fläche am Ansatz b in der angehobenen Stellung festgehalten wird.
Beim Vorgange von g ist die Platte F mit den Kernstiften f angehoben und nimmt die in Fig. ι ersichtliche Stellung ein. Die beim vorigen Arbeitsgang fertiggestellten Kugeln sitzen auf den Kernstiften und werden durch den vorgehenden Füllkasten von denselben abgestreift, um auf der Schrägfläche h hinabzurollen.
Zur Erläuterung des Arbeitsganges ist nur noch zu bemerken, dafs entsprechend den drei Daumen von C drei Schläge auf den Hammerbär erfolgen, durch welche aus dem im Untergesenk aufgehäuften Werkstoff die Kugeln fertig gebildet werden. Die Stellung der wirksamen Theile geht aus der Sonderdarstellung der Fig. 4 hervor. Dann erfolgt das beschriebene Anheben der Platte mit den Kernstiften und der Vorgang des Füllkastens, wodurch die fertigen Werkstücke ausgestofsen werden und Material für weitere Werkstücke zugeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlagstempelpresse zum Formen durchlochter Kugeln und anderer rundlicher Körper aus plastischer Masse, gekennzeichnet durch eine verschiebbare Platte (F), welche zur Hervorbringung der Löcher in den Werkstücken dienende Kernstifte (f) trägt, die ihrerseits die fertigen Werkstücke aus dem Untergesenk herausheben und in den Bereich des das Material zuführenden Füllkastens (g) bringen, der die Kugeln von den Stiften abstreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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