DE259408C - - Google Patents

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DE259408C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles
    • B28B13/06Removing the shaped articles from moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259408 KLASSE 80«. GRUPPE
CESAR CABRINI in LUXEMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Presse zur Herstellung von Ziegeln und sonstigen Formsteinen mit nach Art eines Rammbärs maschinell angetriebenem, innerhalb eines Füllbehälters auf und ab gehendem Stempel. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß der Preßstempel mit Hilfe eines von ihm bewegten Hebels, von dem der Formmantel, dei Ausstoßschieber und der Abschlußschieber mit den Nachfüllstempeln
ίο gesteuert wird, nach erfolgter Pressung beim Hochgehen zunächst einen Rückgang des Formmantels bewirkt, so daß der Ausstoßschieber den Preßling durch im Formmantel befindliche Schlitze aus dem Preßraum entfernen kann, während beim weiteren Hochgehen des Preßstempels nach Rückgang des Ausstoßschiebers in seine Anfangsstellung ein Hochgehen des Formmantels stattfindet, worauf das in dem Meßtrichter abgemessene Preßgut nach Freigäbe der Öffnung des Meßtrichters durch den Preßstempel in den Preßraum hinabfällt, während die erneute Füllung des Meßtrichters dann beginnt, wenn der Preßstempel bei seinem Niedergange die Ausflußöffnung des Meßtrichters abgeschlossen hat, wobei gleichzeitig der Abschlußschieber entfernt wird und die Füllstempel niedergehen.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι in achsialem Längsschnitt und in
Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Stellung der einzelnen Teile während des Füllens des Preßraumes, schematisch im Längsschnitt, und
Fig. 4 einen Querschnitt hierzu.
Fig. 5 zeigt die einzelnen Teile in der Stellung beim Pressen im Längsschnitt und
Fig. 6 in der Stellung beim Pressen im Querschnitt,
Fig. 7 in der Stellung beim Nachfüllen des Meßbehälters und beim Herausschieben des Steines im Längsschnitt und
Fig. 8 in der gleichen Stellung im Querschnitt.
Es ist ι der feststehende Unterstempel, 2 der ihn dicht umgebende, verschiebbare Formmantel, dessen oberes Ende 3 trichterförmig erweitert ist, 4 der Preßstempel, der in der achsialen Verlängerung des feststehenden Unterstempels in der Büchse 5 geradlinig und senkrecht geführt ist und mit seinem oberen Ende mittels des Hakens 6 an einer Zugkette ο. dgl., die nicht dargestellt ist, aufgehängt wird. Über der trichterförmigen Erweiterung 3 des Formmantels 2 ist der Meßbehälter 7 angebracht, dessen Mündung den Stempel dicht umschließen kann. Oberhalb dieses Meßbehälters sitzt der Fülltrichter 8, der an seinen zweiseitigen Ausläufen mit einem Doppelschieber 11 und mit Stampfern oder Stempeln 9 versehen ist, welch letztere dazu dienen, das Preßgut in den Meßbehälter hinabzudrücken, sobald der Doppelschieber 11 geöffnet wird. Ein öffnen des Schiebers 11 findet, durch seine Abhängigkeit von den Bewegungen des Stempels bedingt, beim Pressen des Steines statt, während er bei Hochgang des Stempels geschlossen wird.
Der Preßtempel 4 geht achsial durch den Fülltrichter 8 und den Meßbehälter 7 hindurch
und schließt beim Niedergang den Zugang vom Meßbehälter zu dem durch den Formmantel 2 und den Unterstempel 1 gebildeten Preßraum 10 ab. Der Innenraum des Meßbehälters ist so groß gewählt, daß er genau die Menge des zum Pressen eines Steines erforderlichen Preßgutes faßt. Ein weiterer Schieber 12, der ebenfalls abhängig ist von den Bewegungen des Preßtempels 4 bzw. des von diesem aus angetriebenen Hebels 14, befindet sich in Höhe der Oberkante des Unterstempels 1 und bewirkt das Herausschieben des fertiggepreßten Steines 15 auf ein maschinell bewegtes Förderband 13. Hierzu tritt der Schieber 12, durch Hebel 14 bewegt, durch seitliche öffnungen 16 in dem Formmantel 2 in den Preßraum ein, während der Stempel 4 bereits wieder im langsamen Hochgang begriffen ist.
Der Formmantel 2 wird gleichfalls mittels des Hebels 14 durch die Bewegung des Stempels 4 auf und nieder bewegt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Durch gleichzeitiges Heben des Stempels 4 und des Fonnmantels 2 wird der Preßraum 10 gebildet (Fig. 3 und 4). Sodann fällt das in dem Meßbehälter 7 befindliche, abgemessene Preßgut nach weiterem Hochgang des Stempels 2 in seine Höchststellung, wobei die Ausflußmündung des Behälters 7 freigegeben ist, in den Preßraum 10. Hierauf geht der Stempel 4 unter gleichzeitiger Mitnahme des Formmantels 2 wieder nach unten und preßt das eingefüllte Preßgut in die gewünschte Steinform.
Der Stempel geht nun wieder langsam hoch, während der Formmantel 2 noch weiter heruntergeht und der Schieber 12 mit Hilfe des Hebels 14 in die mittlerweile frei gewordene öffnung 16 gedrückt wird, wobei der Schieber 12 den geformten Stein auf das Förderband 13 befördert. Gleichzeitig ist durch den Hebel 14 auch der Schieber 11 wieder geöffnet worden, und es erfolgt eine Neufüllung des vorher entleerten Meßbehälters 7 mit Hilfe der gleichfalls durch den Hebel 14 angetriebenen Stampfer 9.
Bevor der Stempel 4 die Auslauf mündung des Meßbehälters 7 erreicht, wird durch Rückgang des Hebels 14 der Mantel 2 hcchgezgoen und der Fülltrichter 8 durch Schieber 11 geschlossen, während der Schieber 12 aus der Mantelöffnung zurücktritt. Bei weiterem Hochgang des Stempels wiederholt sich der zuvor geschilderte Vorgang.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fallstempelpresse zur Herstellung von Ziegeln und sonstigen Formsteinen mit innerhalb des Fülltrichters auf und ab bewegtem Preßstempel, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel (4) mit Hilfe eines von ihm bewegten Hebels (14), von dem der Formmantel (2), der Ausstoßschieber (12) und der Abschlußschieber (11) mit den Nachfüllstempeln (9) gesteuert wird, nach erfolgter Pressung beim Hochgehen zunächst einen Rückgang des Formmantels (2) bewirkt, so daß der Ausstoßschieber (12) den Preßling durch im Formmantel (2) befindliche Schlitze (16) aus dem Preßraum entfernen kann, während beim weiteren Hochgehen des Preßstempels (4) nach Rückgang des Ausstoßschiebers (12) in seine Anfangsstellung ein Hochgehen des Formmantels (2) stattfindet, worauf das in dem Meßtrichter (7) abgemessene Preßgut nach Freigabe der öffnung des Meßtrichters durch den Preßstempel (4) in den Preßraum hinabfällt, während die erneute Füllung des Meßtrichters (7) dann beginnt, wenn der Preßstempel bei seinem Niedergange die Ausnuß öffnung des Meßtrichters (7) abgeschlossen hat, wobei gleichzeitig der Abschlußschieber (11) entfernt wird und die Füllstempel (9) niedergehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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