DE329072C - Maschine zur Herstellung von Innenelektroden fuer elektrische Trockenelemente - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Innenelektroden fuer elektrische TrockenelementeInfo
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- H01M4/00—Electrodes
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Description
AUSGEGEBEN
AH 12. NOVEMBER 1920
Die Innenelektroden für Trockenelemente bestehen in der Regel aus einer zylindrischen
Masse eines depolarisierenden Gemenges, welches einen Kohlenstift umgibt. Die Maschine
gemäß vorliegender Erfindung ist so eingerichtet, daß sie sämtliche Arbeiten zur Herstellung solcher Elektroden selbsttätig ausführt,
und zwar mit einer Genauigkeit, daß sie Elektroden von vollkommener Gleichförmigkeit
besonders hinsichtlich der Menge des depolarisierenden Gemenges liefert.
Fig. ι ist eine Vorderansicht einer vollständigen
Maschine, Fig. 2 eine Rückansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht von rechts in Fig. 1
gesehen, Fig. 4 eine Seitenansicht von links in Fig. 1; gesehen, Fig. 5 ein Schnitt nach
5-5 in Fig. i, Fig. 6 ein Schnitt nach 6-6 in Fig. 5, Fig. 7 eine Einzelheit, Fig. 8 ein
Horizontalschnitt nach 8-8 in Fig. 2, Fig. 9 eine Teilänsicht von vorn gesehen, Fig. 10
eine Einzelheit, Fig. 11 ein Horizontalschnitt nach 12-11 in Fig. 2, Fig. 12 ein ähnlicher
Schnitt, Fig. 13 ein Vertikalschnitt nach 13-13
in Fig. 8 und 12, Fig. 13 a ein Horizontalschnitt
nach 13 a-13 a in Fig. 13, Fig. 14 ein
Querschnitt nach 14-14 in Fig. 2, Fig. 15 ein
Schnitt nach 15-15 in Fig. 2 und X1J, Fig. 16
ein Vertikalschnitt' nach 16-16 in Fig. 15,
Fig. 17 ein Schnitt nach 17-17 in Fig. 3, 14,
15 und 18, Fig. 18 ein Querschnitt nach 18-18
in Fig. 2 und 17, Fig. 19 ein Horizontalschnitt nach 19-19 in Fig. 17 und 18, Fig. 20 ein
Querschnitt nach 20-20 in Fig. 11 und 17, Fig. 21 ein Schnitt nach 21-21 in Fig. 1
und II, und Fig. 22 eine Einzelheit.
Die Fig. 5 bis 22 sind in größerem Maßstab gezeichnet als die Fig. 1 bis 4.
Das depolarisierende Gemenge 1 befindet sich in einem oben offenen Behälter 2 und
besteht aus einem feinen dunklen, ein wenig feuchten Pulver, beispielsweise einer Manganverbindung
von solcher Konsistenz, daß es in feste zylindrische Blöcke gepreßt werden kann.
Der Behälter 2 geht unten ein wenig auseinander, damit sich das feine Pulver nicht
unten im Behälter festsetzt. Der Behälter ist unten von einem am Umfang gekerbten
Rad 3 geschlossen, dessen Kerben (20 an der Zahl) Taschen zur Aufnahme des Pulvers
bilden. Diese Taschen sind so ausgebildet, g0
daß bei der Umdrehung des Rades 3 in der Pfeilrichtung (Fig. r8) das Pulver von den
Taschen aufgenommen und dabei ein wenig zusammengedrückt wird. Wenn eine Tasche
die Unterkante des Behälters passiert, läßt •sie ihren Inhalt nach unten fallen. Da das
Rad 3 schrittweise gedreht wird und jedesmal mit einem Stoß angehalten wird, so wird
dadurch das Anhaften des Pulvers an den Wänden der Taschen verhindert. '
Das Rad sitzt auf einer Nabe 4, die ihrer- · seits auf dem vorstehenden Ende einer im
Maschinengestell gelagerten Welle 5 sitzt. Letztere erhält während des Betriebes ein
beständiges Drehmoment. Fest auf 5 sitzt nämlich ein Reibkegel 6 (Fig. 17), der . mit
einer verschiebbar und lose auf der Welle sitzenden Reibtrommel 7 in Eingriff ist. Auf
die verlängerte Nabe 8 der Reibtrommel ist ein Bund 9 verschiebbar aufgesetzt, der sich
mit der Nabe dreht. Lose auf 5 sitzt ferner zwischen dem Bund 9 und dem Maschinengestell
ein Bund 10. Die Nabe 8 umgibt eine Schraubenfeder 11, die die Reibtrommel 7
beständig mit dem Reibkegel 6 in Reibungseingriff hält. Mittels eines an ihr ausgebildeten
Kettenrades 12 und einer Kette 13 wird die .Reibtrommel 7 beständig von einem
Kettenrad 14 gedreht. Letzteres . sitzt auf einer in dem Maschinengestell gelagerten
Triebwelle 15 (Fig. 3 und 17), die beständig
von der Hauptwelle 16 gedreht wird. Letztere ist auf der einen Endseite der Maschine
gelagert (Fig. 4) und überträgt ihre Drehung auf 15 mittels der Kegelräder 17 (Fig. 8).
Der Reibungseingriff der Kupplungsglieder 6, 7 genügt, das gekerbte Rad 3 in' dem Behälter
2 zu drehen. Die .Drehung des Rades wird aber periodisch durch einen Sperrmechanismus
unterbrochen. Auf der Nabe 4 des Rades 3 sitzt nämlich ein Hemmrad 18
(Fig. 15), das zehn Zähne hat, d. h. die Hälfte
der Taschen im Rad 3. Bei 22 ist am Maschinengestell ein dreiarmiger Hebel 21 aufgezapft,
dessen obere beide Arme Hemmklinken 19, 20 tragen, die in die Zähne des
Hemmrades 18 eingreifen können (Fig. 15). An dem Ende des unteren Hebelarmes sitzt
eine Rolle 23, die an einem Daumen 24 anliegt, der je zwei gegenüberliegende Erhöhungen
und Vertiefungen hat. Durch diese wird der Hebel 21 während jeder Vierteldrehung des
Daumens 24 nach rechts bzw. nach links in Fig. 15 geschwungen. Die letztere Hebel-'
bewegung wird durch eine an dem einen Hebelarm angreifende Feder 25 bewirkt. Jedesmal, wenn das Hemmrad 18 freigegeben
wird, wird das Rad 3 durch das beständig ■auf die Welle 5 ausgeübte Drehmoment gedreht.
Diese Drehung wird aber durch den nächsten Zahn des Hemmrades 18 plötzlich
wieder aufgehalten, und durch den dabei e'ntstehenden Stoß wird das depolarisierende Gemenge
aus einer der Taschen des Rades 3 herausgeworfen. Die durch das plötzliche Anhalten des Rades entstehenden Stöße unterstützen
auch die Füllung der Taschen. Das ausgeschüttete Gemenge fällt durch einen
Trichter 26 (Fig. 18) in eine zylindrische Nute 28 eines am Umfang genuteten Revolverkopfes
27. Diese Nuten, vier an der Zahl, bilden oben offene Halbformen. Der Revolverkopf,
wird absetzend so gedreht, daß jedesmal, wenn eine Tasche des Rades 3 entleert wird,
eine der Halbformen 28 die in Fig. 18 gezeigte Stellung einnimmt. Die Taschen enthalten
etwas mehr als zur Füllung einer Halbform genügt (Fig. 18). .
Nach jeder Füllung einer Halbform wird der Trichter 26 hin und her geschwungen. Er
sitzt. nämlich an einem Tragarm 29, der auf einer im Maschinengestell gelagerten Schwingwelle
30 sitzt. Auf diese Weise wird der Überschuß des Gemenges abgestrichen, so daß
die Halbform 28 gerade bis zu ihrem Rande gefüllt ist. Jede Halbform ist auf der Vorder-
und Rückseite des Revolverkopfes mit einem Schutzschild 31 bzw. 32 versehen (Fig. 14 und
17), und außerdem ist in der Umfangsbahn ein Schutzschild 33 (Fig. 18) angeordnet, damit
während der Drehung des Revolverkopfes das Gemenge nicht aus der Halbform herausfällt.
.
Nachdem eine Halbform gefüllt ist, wird dem Revolverkopf eine Vierteldrehung gegeben,
und zwar in der in Fig. 18 gezeigten Pfeilrichtung. In dieser Stellung des Revolverkopfes
wird durch ein halbzylindrisches Formstück 34 das Gemenge in der Halbform 28 in zylindrische Form gepreßt. Das Formstück 34
sitzt an einem am Maschinengestell aufgezapften Hebelarm 35 (Fig. 18 und 14). Zur go
Bewegung des letzteren nach rechts in Fig. 14 und 18 entgegen dem Widerstand einer auf
ihn einwirkenden Druckfeder 36 (Fig. 14) dient ein durch eine Stange 38 mit dem Hebelarm
35 verbundener Schwinghebel 39. Letzterer sitzt auf einer die Schwingwelle 30 umgebenden
Hülse 40 (Fig. 17). Damit das Formstück 34 stets in die genaue Arbeitsstellung
bewegt wird, ist für das obere Ende des Hebelarmes 35 ein fester Anschlag 41- vorgesehen
(Fig. 14 und 18), Derselbe ist so
ausgebildet, daß er dem Hebelarm gleichzeitig als Führung dient.
An der Stelle, wo dem Gemenge die zylindrische Gestalt gegeben wird, befindet es
sich jedesmal einer hohlzylindrischen Form 42 gegenüber (Fig. 11 und 14). Vier solcher Formen
sitzen an einem Revolverkopf 43, und zwar parallel zur Drehachse desselben. Dieser
Revolverkopf wird ebenfalls absetzend gedreht, und zwar gleichzeitig mit dem Revolverkopf 27
aber in entgegengesetzter Richtung. Zu diesem Zweck sind die beiden Revolverköpfe durch
Stirnräder 44, 45 (Fig. 11) miteinander gekuppelt. Das Zahnrad 44 ist mit dem Revolverkopf
43 durch eine Hülse 46 verbunden und das Rad 45 mit dem Revolverkopf 27
durch eine Hülse 47. Auf letzterer sitzt der oben erwähnte Daumen 24 für das Hemmrad
18. Die im Maschinengestell gelagerte Hülse 47 umgibt das eine Ende der Triebwelle
15, während die andere Hülse 46
drehbar auf einer verschiebbaren Kolbenstange 48 sitzt.
Auf die Triebwelle 15 ist eine Scheibe 49 aufgekeilt (Fig. 17), mittels deren der Trichter 26
und der die Form 34 tragende Hebelarm 35
geschwungen und die beiden Revolverköpfe 27 und 43 absetzend gedreht werden. Gemäß
Fig. 20 ist die Scheibe 49 an ihrem Umfang mit zwei Daumenflächen versehen. An die
eine wird von einer Zugfeder 54, die an einen auf der Schwingwelle 30 sitzenden Finger 55
angreift, eine Rolle 51 am Ende eines ebenfalls auf der Welle 30 befestigten Armes 50
angezogen. Jedesmal wenn die Rolle 51 in eine Vertiefung der Daumenfläche am Umfang
der Scheibe 49 eintritt, wird die Schwingr welle 30 von der Feder #54 so geschwungen,
daß der durch den Arm 29 mit der Welle verbundene Trichter 26 über die gerade gefüllte
Halbform (Fig. 18) hinwegbewegt wird, wodurch das überflüssige Gemenge abgestrichen
wird. Wie Fig. 18 deutlich erkennen läßt, ist der Trichter 26 an der unteren linken Seite mit
einem bogenartigen Ansatz versehen, durch den beim Abstreichen das Gemenge gleichzeitig
in der Halb form gehalten wird, wenn der Revolverkopf .27 sich zu drehen ,beginnt.
An die andere· Daumenfläche der Scheibe 49 (Fig 20) wird von einer Zugfeder 56 eine
Rolle 53 am'Ende eines Armes 52 angezogen, wodurch im gegebenen Zeitpunkt der das
Formstück 34 tragende Hebelarm 35 nach dem Revolverkopf 27 hin bewegt wird. Die
mit einem Ende am Maschinengestell befestigte Feder 56 greift mit ihrem anderen Ende
an einem von der Nabe des Armes 52 vorspringenden Stift 57 an. Der Arm 52 ist auf
die Hülse 40 aufgekeilt, die deri oben erwähnten, durch die Stange 38 mit dem
to Hebelarm 35 verbundenen Hebelarm 39 trägt.
Außer den beiden Daumenflächen ist die
Scheibe 49 auf ihrer Vorderseite mit eirjem
Kurbelzapfen 58 versehen (Fig. 20), auf .dem eine Reibrolle 59 sitzt. Letztere kann in ra-
V5 diale Nuten eintreten, die durch rechtwinklig
vorstehende Lappen auf der Rückseite einer Hohlscheibe 60 gebildet sind (Fig. 11 und 20),
die mit dem Zahnrad 44 des damit durch die Hülse 46 verbundenen Revolverkopfes 43 aus
jo .einem Stück gemacht ist. Indem also die
Scheibe 49 in der Pfeilrichtung (Fig. 20) gedreht
wird, wird der Hohlscheibe 60 und damit dem Revolverkopf 43 durch die in eine der Radialnuten eintretende Rolle 59 eine
)5 Vierteldrehung gegeben, die durch die Zahnräder
44, 45 auch auf den Revolverkopf 27 übertragen wird, der natürlich in umgekehrter
Richtung gedreht wird. Diese Teildrehung der beiden Revolverköpfe erfolgt während
einer Vierteldrehung der Scheibe 49, d. h., solange die Rolle 59 mit einer der Radialnuten
in Eingriff ist. Während der übrigen Drehung der Scheibe 49 bleiben die Revolverköpfe in
Ruhe.
Um eine zufällige Drehung der beiden Revolverköpfe zu verhindern, sind die Stirnflächen
der Zahnräder 44, 45 je mit vier Radiälnuten versehen, von denen je zwei in jeder Ruhestellung der Revolverköpfe einander
gegenüberkommen. In diese Nuten wird ein im Maschinengestell geführter Riegel 61 geschoben,
und zwar mittels einer daran befestigten gebogenen Stange 62 (Fig. 9), die mit
ihrem anderen Ende an einem im Maschinengestell geführten Schieber 63 befestigt ist, der
eine Reibrolle 64 trägt (Fig. 10). Von einer an der Stange 62 angreifenden Zugfeder 65
wird der Riegel 61 beständig in der Verriegelungsstellung
gehalten. Im gegebenen Zeitpunkt wird durch einen mit der Hauptwelle 16 sich drehenden .Hebelarm 66, der mit
der Rolle 64 des Schiebers 63 in Berührung kommt, letzterer so verschoben, daß der
Riegel 61 aus' der Verriegelungsstellung zurückgezogen wird, so daß die beiden Revolverköpfe
gedreht werden können.
Der mit der Hülse 47 und dem Revolverkopf
27 aus einem Stück gemachte Daumen 24 (Fig. 11 und 15), durch den das Hemmrad 18
beeinflußt wird, macht natürlich die absetzende Drehung des Revolverkopfes 27 mit.
Das Hemmrad 18 wird daher nur beim Beginn jeder Drehbewegung des Revolverkopfes 27
freigegeben, so daß im gegebenen Zeitpunkt eine der Taschen des Rades 3 ihren Inhalt
in eine der Halbformen 28 entleert.
Für den die zylindrischen Formen 42 tragenden Revolverkopf _ 43 ist ein Stützlager
vorgesehen; es besteht aus einem am Maschinengestell befestigten Tragarm 67 (Fig. 1,
2, 11) und einem daran durch Bolzen befestigten Bogenstück 68 (Fig. i). Diese Teile 67,68
umfassen einen Hals 69 (Fig. 11), der das Stirnrad 44 mit der Hohlscheibe 60 verbindet und
mit einer tiefen kegeligen Nut versehen ist, in die die entsprechend gestalteten Teile 67, 68
hineinpassen. Die Teile wirken daher gleichzeitig als eine Bremse, durch die das Trägheitsmoment
der absetzend gedrehten Revolverköpfe absorbiert wird und Brüche vermieden no
werden.
Die den Revolverkopf 43 tragende, auf der Vorderseite der Maschine verschiebbar gelagerte
Kolbenstange 48 ist an ihrem einen Ende mit einem im Maschinengestell geführten Kreuzkopf 70 verbunden (Fig. 11), der mittels
einer Verbindungsstange 71 und einer Kurbel 72 beständig von der Hauptwelle 16 hin und
her verschoben wird. Auf dem anderen Ende der Kolbenstange 48 sitzt ein mit vier ra- igo
dialen Armen 74,75,76, 1J1J versehener Block 73
(Fig. 12, 13). An den Enden dieser Arme
sitzen Kolbenköpfe 78, 79, 80, 81. Mi't dem
Kolbenkopf 78 in einer Linie befindet sich ein am Ende der Kolbenstange 48 sitzender, seitlich
vorspringender Arm 82. Die um 90° voneinander abstehenden vier Kolbenköpfe
tragen einen Lade- und Preßkolben bzw. einen Lochungskolben bzw. einen Kohlenstift einsetzkolben
bzw. einen Auswurfkolben.
Verschiebbar in dem Kolbenkopf 78 sitzt eine Hülse 84, in der eine Stange 83 sitzt
(Fig. 12). Auf der Hülse 84 ist ein geflanschter Bund 85 befestigt, der das eine Ende einer
Stange 86 aufnimmt, die in einer Hülse 87 verschiebbar ist, welche in den Arm 82 verstellbar
eingesetzt ist. Die Teile 83, 84, 85, 86 bilden einen Preßkolben. Lose auf der Stange 86
sitzt ein Bund 88, an den sich das eine Ende einer die Stange 86 umgebenden Schraubenfeder
89 anlegt, deren anderes Ende an dem Flansch des Bundes 85 anliegt.
Die Arbeitsfolge der Teile der Maschine ist so bemessen, daß durch das an dem
Hebelarm 35 sitzende Formstück 34 das Gemenge in einer der Halbformen 28 des as Revolverkopfes 27 in zylindrische Form gedrückt
wird, gerade ehe die Kolbenstange 83 nach rechts in Fig. 12 vorgeschoben wird, um
das Gemenge zusammenzupressen und gleich- * zeitig in eine der zylindrischen Formen 42
des Revolverkopfes 43 zu drücken. Indem die Kolbenstange 83 das Gemenge in die zylindrische
Form 42 hineindrückt, geht sie zwischen der Halbform 28 und dem Formstück 34 hindurch. In Fig. 12 ist das Formstück
34 noch nicht in der Schließstellung. Ein etwaiger Überschuß des Gemenges bleibt
in der Halbform 28 zurück. Das Maß der Verdichtung des Gemenges in der Form 42
wird von der Stärke der Druckfeder 89 geregelt, deren Spannung durch Verstellung der
Hülse 87 geregelt werden kann. Wenn dann die Revolverköpfe ihre Teildrehung ausführen,
wird etwaiges aus der Form 42 vorstehendes Gemenge von einem an dem Hebelarm 35 in
der Bahn der Formen 42 sitzenden Abstreicher 35 a abgestrichen. Beim Hineinschieben
des Gemenges in die Form 42 wird dasselbe gegen einen am Maschinengestell sitzenden Block 90 gedrückt. Nach der Teildrehung
des Revolverkopfes 43, d. h. in der zweiten Ruhestellung. desselben wird das erstmals
verdichtete einen zylindrischen Block 91 bildende Gemenge durchlocht und noch weiter
verdichtet.
Zu diesem Zweck ist ein Lochungskolben 92 vorgesehen (Fig. 13, 13 a), der eine Lochungsspitze
93 hat und mittels einer Stellschraube 94 in einer verstellbaren Hülse 95 befestigt ist.
Letztere ist mit Schraubengewinde in eine am Ende des Kblbenkopfes 79 befestigte Kappe 96
eingesetzt. In dem Kolbenkopf ist eine den Lochungskolben 92 umgebende Hülse 97 verschiebbar
gelagert. In das vorspringende Ende derselben ist ein kleiner hohler Preßkolben 98
verstellbar eingesetzt, der durch einen Klemmring 99 festgehalten wird. An ihrem inneren
j Ende ist die Schieberhülse 97 mit einer Mutter 100 versehen, an die sich das eine Ende
einer Schraubenfeder Ιοί anlegt, deren anderes
Ende in der Stellhülse 95 ein Widerlager hat. . An dem Maschinengestell ist gegenüber
der Form 42, die dem Lochungskolben 92 gegenüber zu stehen kommt, ein Block 102
ausgebildet (Fig. 13), der eine Bohrung enthält, die zur Aufnahme des aus dem gepreßten
Block 91 des Gemenges durch die Spitze 93 herausgestoßenen Material dient.
Die Stoßbewegung des Lochungskolbens wird durch einen Anschlag 103 begrenzt, der
mittels Stellschrauben 104 an dem Kolbenkopf 79 entlang verstellbar jst und so eingestellt
wird, daß die Lochungsspitze 93 nicht über die Mündung des hohlen Preßkolbens 98
hinaus vorsteht. Bei einer entsprechenden Bewegung der Kolbenstange 48 und der darauf sitzenden Kolbenköpfe werden also die
Lochungsspitze 93 und der hohle Preßkolben 98 gleichzeitig mit dem zylindrischen Gemengeblock
91 in Berührung kommen. Hierbei gibt die den Preßkolben 98 tragende Hülse 97
unter Zusammendrücken der Feder 101 nach, während die Lochungsspitze 93 in den Block 91
eindringt. Wenn die Lochung beinahe beendet ist, stößt die in dem inneren Ende der
Hülse 97 sitzeride Mutter 100 auf das innere Ende der Stellhülse 95 auf, und der Block 91
wird daher jetzt noch stärker verdichtet. Das Maß dieser nachträglichen Verdichtung hängt
von der Einstellung der Stellhülse 95 ab. Während eines Teiles der Rückwärtsbewegung
des Kolbenkopfes 79 wird das Ende des unter Federwirkung stehenden hohlen Preßkolbens 98
noch einen fortgesetzten Druck auf den jetzt durchlöchten Block 91 ausüben und dadurch
ein Abbrechen desselben durch Anhaften der 10;
Masse an der Lochungsspitze 93 verhindern. Dieser Druck hört erst auf, nachdem die
Lochungsspitze 93 gänzlich aus dem Block ausgetreten ist.
In der dritten Ruhestellung des Revolver- iii
kopfes 43 wird in den vorher durchbohrten und nachträglich verdichteten Block 106
(Fig. 13 oben), ein Kohlenstift 105 eingesetzt. Dies geschieht mittels einer Stange 107
(Fig. 12), die mittels einer Endschraube 108 ii;
und einer Stellschraube 109 einstellbar in einer Hülse 110 gehalten wird, welche ihrerseits von
einer Stellschraube in in dem Kolbenkopf 80 gehalten wird.
Die Kohlenstifte werden von einem Ma- iai
gazin 116 durch eine Rutsche 112 (Fig. 9) zugeführt,
in der sie durch ihr Eigengewicht
nach unten gehen. Die eine Seite der Rutsche ist gänzlich geschlossen, während sich auf der
- andern Seite nur Führungsleisten 113 befinden,
zwischen denen die Enden der Kohlenstäbe geführt werden. Der unterste Kohlenstab
ruht auf dem Boden 114 der Rutsehe auf und befindet sich gegenüber der Bohrung
in dem durchlochten Block 106 in der Form 42. Bei jeder Verschiebung der Kolbenstange
48 wird der unterste Kohlenstab von der Stange 107 (Fig. 12) erfaßt und von dem
Rutschenboden 114 in die Bohrung des durchlochten Blockes 106 geschoben, wobei
der Kohlenstift in dem V-förmig gestalteten Boden 114 Führung hat. Auch wird der .unterste
Kohlenstift stets durch, das Gewicht der darauf lastenden übrigen Kohlenstifte in
Stellung gehalten. In der Stellung der Form 42, in der der Kohlenstift eingesetzt wird, befindet
sich der Form ein Widerlager 115 gegenüber (Fig. 9), das am Maschinengestell
ausgebildet ist. Durch dieses Widerlager wird der durchlochte zylindrische Block 106 in
Stellung gehalten. Das Widerlager 115 ist mit einer Bohrung versehen, in die das von
dem Kohlenstift beim Einsetzen desselben in den zylindrischen Block abgeschleifte Material
eindringen kann, damit der Kohlenstift vollständig in die Bohrung des Blockes 106 eingesetzt
wird.
Die Rutsche 112 wird in der Regel mit Kohlenstiften gefüllt gehalten (Fig. 9). Zu
diesem Zweck ist über der Rutsche das Magazin 116 angeordnet, und zwar etwas geneigt
zur Rutsche. In dem Magazin befindet sich . ein am Umfang quergenutetes Rad 117, dessen
Nuten je einen Kohlenstift aufnehmen, den das Rad bei seiner Drehung aus demMagazin
in die Rutsche 112 hineinfallen läßt. Die Drehgeschwindigkeit des Rades 117 ist so bemessen,
daß jedesmal, wenn am Boden der Rutsche ein Kohlenstift herausgenommen wird, ein frischer Kohlenstift oben der Rutsche zugeführt
wird. Das Rad 117 sitzt am Ende
*5 einer in das Magazin 116 hineinragenden
schrägen Welle 118 (Fig. 9), auf deren anderem
Ende ein Kegelzahnrad 119 sitzt. In dieses greift ein auf einem Wellenstumpf 121
sitzendes Kegelzahnrad 120. Am letzteren ist ein Schaltrad 122 befestigt, in das von einer
Blattfeder 125 eine an einem Arm 123 sitzende Schaltklinke 124 eingreift. An das
nach hinten vorspringende Ende des auf dem Wellenstumpf 121 aufgezapften Armes 123
greift eine Zugfeder 126 an (Fig. 9), die die untere schräge Fläche des Armes an eine
Reibrolle. 128 am Ende eines gekrümmten
Armes 127 andrückt, der an dem hin und her verschiebbaren Kreuzkopf 70 sitzt. Geht letzterer
nach rechts in Fig. 9, so wird der Arm 123 nach oben geschwungen entgegen
dem Zug der Feder 126. Indem diese den Arm 123 zurückzieht, wird durch die daran
sitzende Klinke 124 das Schaltrad 122 um einen Zahn gedreht. Diese Teildrehung wird
-durch die Kegelzahnräder 120, 119 auf das
Rad 117 übertragen. Zur Führung des Armes 123 dienen zwei an dem Arm 127
sitzende Lappen 129. Die Zahl der Zähne des Schaltrades 122 entspricht natürlich der
Zahl der Nuten am Umfang des Rades 117.
In der vierten Ruhestellung des Revolverkopfes 43 wird die den, Kohlenstift enthaltende
fertige Elektrode aus der Form 42 herausgestoßen. Diesem Zweck dient der röhrenförmige, an seinem freien Ende erweiterte Ausstoßkolben 130 (Fig. 13), der mittels
eines Klemmbolzens 131 in dem geteilten Revolverkopf 81 befestigt ist. In dem erweiterten
freien Ende des Kolbens 130 ist durch eine Stellschraube 133 ein Ausstoßstück 132
stellbar befestigt. In der Stirnfläche desselben befindet sich eine Aushöhlung, in die
das vorstehende Ende des Kohlenstiftes 105 eintreten kann, so daß der beim Ausstoßen
erzeugte Druck nur auf den zylindrischen Block 106 ausgeübt und der Kolbenstift nicht
verschoben wird.
Die ausgestoßene fertige Elektrode fällt in eine in schräger Stellung angeordnete auf der
Vorderseite der Maschine ausmündende Rutsche 134 (Fig. 13, 21, 22). In dieser ist
eine Klappe 135 aufgezapft, die in der Regel die in Fig. 21 in gestrichelten Linien gezeichnete
Stellung einnimmt, und zwar infolge 95' ihres Eigengewichtes und einer an ihr angreifenden
Zugfeder 136. In dieser Stellung, bleibt die Klappe, bis die fertige Elektrode
vollständig aus der Form 42 ausgestoßen ist, damit die Elektrode vollständig gerade auf
dem Boden der geneigten Rutsche 134 aufliegt. Dann erst wird die Klappe in die in
Fig. 21 in vollen Linien gezeigte Stellung nach oben geschwungen, worauf die Elektrode in
der Rutsche 134 herabgleiten kann. Das Aufwärtsschwingen der Klappe erfolgt beim
Zurückgehen des Revolverkopfes 81. An diesem ist eine Stange 137 befestigt (Fig. 13),
die an ihrem freien Ende eine schräge daumenartige Erweiterung hat. Beim Zurückgehen
des Revolverkopfes 81 und des Ausstoßkolbens kommt der Daumen in Eingriff mit einem
Stift 138 an der Klappe 135, die dadurch gehoben wird und die Elektrode freigibt
(Fig. 21). An der Ausmündestelle der Rutsche 134 auf der Vorderseite der Maschine werden die
Elektroden in einem Netz o. dgl. aufgefangen.
Zum Anlassen und Anhalten der Maschine, die die oben beschriebenen Arbeiten vollständig
selbsttätig ausführt, dient eine von Hand betätigte Kupplungsvorrichtung. Unterhalb
der Hauptwelle 16 ist im Maschinen-
gestell ein Keilschieber 140 vorgesehen (Fig. 1
bis 6), auf den zwei Federn 141 drücken. Die Verschiebung wird abea durch eine
Klinke 139 verhindert (Fig. 5), die von einer Feder 142 mit einer Anschlagfläche des Keilschiebers
in Eingriff gehalten wird. Lose auf der Welle 16 sitzt eine Riemenscheibe 143
zwischen einer an der Welle ausgebildeten Buchse 144 und einem auf dem Ende der
Welle befestigten Bund 145. In der Nabe der Riemenscheibe befindet. sich eine Aussparung
(Fig. 5), während in die Buchse 144 eine Schwalbenschwanznut eingeschnitten ist.
In dieser Nut befindet sich ein Kupplungsblock 146, der von einer an einen Stift 148
sich anlegenden Druckfeder 147 nach der Nabe der Riemenscheibe hin gedrückt', wird
(Fig. 5). Die Buchse 144 ist ferner mit einer die Schwalbenschwanznut schneidenden ringförmigen
Nut von geringerer Tiefe versehen. Das Kupplungsstück 146 hat auf seiner Außenseite
eine Einkerbung,, die eine schräge Anschlagfläche bildet (Fig. 7), welche in der in.
Fig. 5 gezeigten Stellung des Kupplungs-Stückes 146 in der Ringnut der Buchse liegt,
so daß das obere keilförmige Ende des Schiebers 140 mit ihr in Eingriff treten kann,
wenn der Schieber 140 von der Klinke 139 freigegeben wird. Unter einen seitlichen Vorsprung
derselben ragt das freie Ende eines. Hebelarmes 149, unter dem von dem Schieber 140
ein Stift 150 vorspringt. Beim Anheben des freien Endes des Hebelarmes 149 wird die
Klinke 139 ausgeschwungen. Infolgedessen wird der Schieber 140 von den Federn 141
nach oben bewegt, und durch das keilförmige obere Ende des Schiebers wird das Kupplungsstück
146 aus der Nabe der Riemenscheibe 143 zurückgezogen, so daß letztere
leer läuft. Durch Abwärtsbewegung des freien Endes des Hebelarmes 149 und den dadurch
auf den Stift 150 ausgeübten Druck wird der Schieber 140 zurückgezogen, und das Kupplungsstück
146 wird von der Feder 147 wieder in die Kupplungsstellung geschoben, während
die Klinke 139 von ihrer Feder 142 von neuem gegen die Anschlagfläche an dem
Schieber 140 angedrückt wird, wodurch letzterer in seiner Stellung festgehalten wird. Der
Arm 149 sitzt auf einer Schwingwelle 151
(Fig. 1), die an ihren Enden mit je einem Handhebel 152 versehen ist.
Während des Betriebes der Maschine werden
natürlich die oben beschriebenen Arbeiten in den vier Formen 42 gleichzeitig an vier
Elektroden ausgeführt, und zwar so, daß für jede volle Umdrehung der Hauptwelle ein
vollständiger Arbeitszyklus vollführt und jedesmal eine fertige Elektrode von der Maschine
geliefert wird. Während nämlich in einer der Formen 42 das seitlich aus der
Halbform 28 in die Form 42 hineingeschobene ! depolarisierende Gemenge zusammengedrückt
wird, wird gleichzeitig in einer anderen Form 42 das vorher zusammengedrückte Gemenge
durchlocht und noch weiter verdichtet, j in der dritten Form in den durchlochten zylindrischen
Block ein Kohlenstift eingesetzt und aus der vierten Form die fertige Elektrode ausgestoßen. Auf diese Weise ist die Maschine
imstande, jede Minute 94 fertige Elektroden zu liefern. ■
Claims (8)
1. Maschine zur Herstellung von Innenelektroden für elektrische Trockenelemente,
bei der die Elektrode von einer depolarisierenden Masse umgeben ist und. in
welcher ein selbsttätig drehbarer Revolverkopf eine Anzahl von Preßformen trägt,
in denen selbsttätig' arbeitende Kolben
zum Pressen des Materials hin und her gehen, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine selbsttätige Zuführung eine Füllung
der depolarisierenden Masse selbst geformt und seitlich so vorgepreßt wird, daß ihre .
Form in die Preßformen durch einen der Preßkolben eingeschoben werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, x dadurch
gekennzeichnet, daß der mit Ausnehmungen versehene Revolverkopf (28) und der die
Preßformen tragende Revolverkopf (43) gleichzeitig in umgekehrter Richtung schrittweise
so gedreht werden, daß in jeder Ruhestellung eine leere Form (42) der die zusammengedrückten Masse enthaltenden .,
Ausnehmung gegenübertritt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die depolarisierende
Masse den Ausnehmungen im Revolverkopf (43) durch einen schwingenden Trichter (26) zugeführt wird, in den sie
aus einem Behälter (2) mit am Umfang angebrachten Taschen unter Drehung durch
ein schrittweise fortschreitendes Rad (3) einfällt.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ,an dem Rad (3) ein
Hemmrad (18) sitzt, mit dem ein mit Klinken (19, 20) versehener,, von einer
Daumenscheibe (24) beeinflußter, gegabelter Hebel (21) so zusammenarbeitet, daß sich
das Rad (21) jedesmal nur um. einen Schritt weiterdrehen kann.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Formstück
(34) an einem unter Federwirkung stehenden Hebelarm (35) sitzt, der im gegebenen
Zeitpunkt durch einen Daumen o. dgl. entgegen der Federwirkung, so um einen Zapfen geschwungen wird, daß das
Formstück (34) an die in der Halbform ' des Revolverkopfes (28) sitzende Masse |
angepreßt wird. · '
6.-Maschine nach Anspruch 1, dadurch j
gekennzeichnet, daß an dem Hebelarm (35) i ein Abstreicher (35 a) in der Bahn der am |
Revolverkopf (43) sitzenden Formen (42) so angeordnet ist, daß der Überschuß der
Masse abgestrichen wird, wahrend in Verbindung mit einem Lochungskolben (92,93)
eine denselben umgebende Hülse (98) vorgesehen ist, durch die beim Lochen die
zusammengedrückte Masse noch stärker verdichtet wird.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden durch
. eine Zuführung selbsttätig einer Ausfallöffnung zugeführt werden, die eine Mehrzahl
von Elektroden aufzunehmen vermag, deren unterste in der Ausfallöffnung die
Stellung einnimmt, aus der sie durch einen ■ Preßkolben zur Formung vorgeschoben
werden soll.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Vorrichtung
(117) in dem Magazin (116) aus
einem am Umfange genuteten Rade (117) besteht, das mittels einer Schaltvorrichtung
(i22, 124) jedesmal nur um einen Schritt so gedreht wird, daß jedesmal nur
ein Kohlenstift aus dem Magazin (116) in die Äusfallöffnung gelangen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US329072XA | 1916-12-07 | 1916-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329072C true DE329072C (de) | 1920-11-12 |
Family
ID=21867506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917329072D Expired DE329072C (de) | 1916-12-07 | 1917-12-09 | Maschine zur Herstellung von Innenelektroden fuer elektrische Trockenelemente |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329072C (de) |
| FR (1) | FR490637A (de) |
| GB (1) | GB111838A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113442435B (zh) * | 2021-06-28 | 2023-05-30 | 上海轮廓科技有限公司 | 材料馈送机构、多料单元及3d打印系统 |
| CN116512660B (zh) * | 2023-06-14 | 2026-02-13 | 濮阳市汇元药业有限公司 | 一种甲泼尼龙片压片器 |
-
1917
- 1917-10-23 GB GB15425/17A patent/GB111838A/en not_active Expired
- 1917-10-25 FR FR490637A patent/FR490637A/fr not_active Expired
- 1917-12-09 DE DE1917329072D patent/DE329072C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR490637A (fr) | 1919-05-01 |
| GB111838A (en) | 1918-08-22 |
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