DE806956C - Entnahmevorrichtung fuer Blattstapel, insbesondere fuer Einwickel- und Etikettiermaschinen - Google Patents

Entnahmevorrichtung fuer Blattstapel, insbesondere fuer Einwickel- und Etikettiermaschinen

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DE806956C
DE806956C DEP30468A DEP0030468A DE806956C DE 806956 C DE806956 C DE 806956C DE P30468 A DEP30468 A DE P30468A DE P0030468 A DEP0030468 A DE P0030468A DE 806956 C DE806956 C DE 806956C
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DE
Germany
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sheet
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sheets
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Expired
Application number
DEP30468A
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English (en)
Inventor
Richard Anson Harris
Alexander Russell
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Forgrove Machinery Co Ltd
Original Assignee
Forgrove Machinery Co Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Entnahmevorrichtung für Blattstapel insbesondere für Einwickel- und Etikettiermasdhinen Die Erfindung betrifft eine Entnahmevorrichtung für Blattstapel, insbesondere für Einwickel- und Etikettiermaschinen. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, die Trennung des von dem Stapel abzunehmenden Blattes von dem nächstfolgenden mit großer Genauigkeit vorzunehmen, damit das anschließende Fortnehmen dieses Blattes erleichtert wird.
  • Bei solchen Entnahmevorrichtungen ist es bekannt, einen mit Haftmitteln versehenen Abnehmer gegen die Unterseite eines Stapels zu führen, während sich gleichzeitig ein nadelförmiges Messer gegen den Stapel bewegt. Der Abnehmer unterbricht seine Bewegung bei Berührung des unteren Blattes und hält dieses durch seine Saugmittel fest. Das Messer durchsticht dagegen dieses Blatt und hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung den übrigen Stapel an. Da das Messer hierbei aber nicht nur das Gewicht des Stapels, sondern auch seine Massenträgheit überwinden muß, so ergibt sich, daß je größer der Stapel und je höher die Laufgeschwindigkeit der Entnahmevorrichtung ist, desto größer der durch das Messer auf die Blätter ausgeübte Druck ist. Übersteigt der Druck einen bestimmten Wert, so besteht die Gefahr, daß das Messer nicht nur ein Blatt, sondern mehrere durchsticht, so daß mehrere Blätter auf einmal entnommen werden.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Vorrichtung derart ausgebildet ist, daß der Abnehmer an das vom Stapel abzunehmende Blatt bzw. an eine seiner Ecken herangeführt und mit diesem durch die Haftmittel verbunden wird, während gleichzeitig eine gegenüber dem Abnehmer bewegliche Nadel an das Blatt herangeführt wird, die in dieser Lage zum Stapel verbleibt, wenn sich anschließend der Abnehmer mit dem abzunehmenden Blatt vom Stapel fortbewegt und hierbei das Blatt über die es durchbohrende Nadel zieht, die ihrerseits den übrigen Stapel zurückhält. Auf diese Weise bildet sich also eine Lücke zwischen dem abzunehmenden Blatt und dem nächstfolgenden. Als Haftmittel kann neben Unterdruck auch Wachs o. dgl. dienen. Es ist einleuchtend, daß bei dieser Arbeitsweise der Vorrichtung im Augenblick der Aufnahme des Stapels durch die Nadel weder diese noch praktisch der Stapel eine Bewegung ausführt, so daß irgendwelche von der Laufgeschwindigkeit der Vorrichtung abhängige LIassenkräfte nicht zur Wirkung kommen, während man die Nadel so wählen kann, daß sie das Gewicht des Stapels in Ruhelage tragen kann.
  • Gegenüber der bekannten Vorrichtung hat diejenige nach der Erfindung außerdem den Vorteil, daß sie sich auch zur Entnahme von Blättern von der Oberseite eines Stapels eignet, da es hierbei nicht erforderlich ist, daß sich die Nadel gegen eine verhältnismäßig unnachgiebige Stapelmasse anlegt.
  • Sie eignet sich schließlich auch zur Entnahme von Blättern von in irgendeiner Richtung angeordneten Blattstapeln.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung wird bei Entnahtnevorrichtungen zur Entnahme jeweils des untersten Blattes eines Stapels waagerecht liegender Blätter eine Stützplatte vorgesehen, die sich unter den Stapel schiebt, wenn das abzunehmende Blatt von dem nächstfolgenden abgehoben ist. Dieses Einschieben der Stützplatte kann mit Sicherheit erfolgen, weil sich die zwischen den beiden Blättern bildende Lücke weder in bezug auf ihre Größe noch auf ihre Lage verändert.
  • Nach dem Einschieben der Stützplatte zwischen die beiden letzten Blätter kann die Nadel zu jedem beliebigen Zeitpunkt unter die Fläche des durchbohren Blattes zurückgezogen werden, um das Abnehmen des Blattes von dem Abnehmer zwecks weiterer Verwendung zu erleichtern.
  • Sollen durch die Vorrichtung gleichzeitig mehrere Blätter entnommen werden, so werden erfindungsgemäß in dem Stapel zwischen normale Blätter entsprechend viele gelochte Blätter eingefügt, bei Abnahme von jeweils zwei Blättern also immer ein gelochtes Blatt, die zusammen mit dem ungelochten Blatt gegen den Abnehmer gesaugt und beim Fortbewegen des Abnehmers vom Stapel von der Nadel mit durchstochen werden. Der mit größerer Blattzahl zunehmende Widerstand für die Nadel bewirkt allerdings, daß eine größere Anzahl von Blättern mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung nicht abgenommen werden können.
  • Sind die abzunehmenden Blätter verhältnismäßig groß, so kann man natürlich mehrere Abnehmer gemäß der Erfindung vorsehen, ebenso auch mehrere Nadeln. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die abgenommenen Blätter nur kleine Löcher aufweisen, während sie bei den zur Zeit üblichen Vorrichtungen längliche Schlitze oder Risse im äußeren Rand erhalten. Auch besteht nicht die Gefahr, daß Versager auftreten, weil die Blattecken abgebogen und nicht wie bei den Vorrichtungen nach dem Messerkantentyp leicht aufgeschlitzt werden.
  • Zwei vorteilhafte Ausfüllrungsformen gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht der einen Bauart, Fig. 2 eine Ansicht der gleichen Vorrichtung von rechts, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. I in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 einen Schnitt durch den Abnehmer nach der Linie IV-IV der Fig. 3 in seiner Anfangsstellung, Fig. 5 bis 7 entsprechende Schnitte durch den Abnehmer in weiteren Stellungen des Abnahmevorgangs, Fig. 8 eine Draufsicht auf den den Abnehmer tragenden Gleitrahmen in seiner Stellung nach Abschluß des Abnahmevorgangs, Fig. g einen Schnitt nach der Linie IX-IN der Fig. 8, Fig. 10 eine Seitenansicht und teilweisen Schnitt der anderen Bauart, Fig. II und I2 entsprechende Ansichten dieses Abnehmers in weiteren Stellungen des Abnahmevorgangs und Fig. I3 eine Draufsicht auf die in Fig. 10 gezeigte Vorrichtung.
  • In allen Darstellungen sind entsprechende Teile milden gleichen Ziffern bezeichnet.
  • Bei der in den Fig. I bis g gezeigten Bauart sind die Blätter, die beispielsweise zum Einwickeln von gleichartigen Gegenständen bestimmt sind, in einem Stapel 14 aufgeschichtet, der in dem Magazin I6 liegt. Das Magazin besteht aus vier Winkeln I5 und ist an dem Gestell 47 befestigt. Der Stapel ruht auf zwei Riemen t7 (Fig. I bis 3), deren eines Ende i8 am Gestell und deren anderes Ende 19 an den Abnehmern 20 befestigt ist. Die Abnehmer sitzen auf einer Achse 2I, die drehbar in dem Gleitrahmen 22 gelagert ist.
  • Dieser Gleitrahmen wird durch ein Nockentriebwerk in hin und her gehende Bewegung versetzt, das aus dem auf der Welle 23 gelagerten Exzenter 24 und den um die Achse 28 drehbaren Hebeln 27 besteht, die die Abnehmerachse 21 umgreifen. Der Gleitrahmen 22 trägt eine Stützplatte 29 und ist auf Schienen 30 geführt (Fig. 3 und 8), die auf der Konsole 62 angeordnet sind. Die Abnehmer weisen Bohrungen 3I auf, die über die hohle Achse 2I mit den Saugschläuchen 32 in Verbindung stehen. Auf der gleichen Achse sitzt das Zahnrad 33, das mit der am Gestell befestigten Zahnstange 34 kämmt.
  • Außerdem sitzt auf dieser Achse zwischen den beiden Abnehmern ein rechteckiger Block 35,'auf dem der Rahmen 37, der die Nadel 38 trägt, mit einem entsprechenden Schlitz 36 gleiten kann. An dem Rahmen 37 sind Rollen 39 gelagert, die durch Federn Ao mit der nach innen gerichteten Lauffläche des mit dem Gleitrahmen 22 verbundenen Nockens 4I in Berührung gehalten werden. Zur Befestigung des Nockens 41 am Gleitrahmen 22 dient der Zapfen 42.
  • Die Stützplatte 29 weist eine Nut 43 auf, durch die die Nadel 38 hindurchschwenken kann.
  • Unterhalb der Abnehmer ist eine stationäre Aufnahmevorrichtung 48 für die durch die Abnehmer 20 dem Stapel entnommenen Blätter, die mit dem Saugschlauch 50 in Verbindung stehende Saugöffnungen 51 aufweist. Eine ähnliche Aufnahmevorrichtung 48 ist weiter links mit Saugöffnungen 59 versehen, die mit dem Saugschlauch 58 in Verbindung stehen. In entsprechender Weise ist der Gleitrahmen 22 mit Saugöffnungen 54 und 55 versehen, die über die Bohrungen 52 und 53 mit den Saugschläuchen 56 und 57 verbunden sind.
  • Mit 60 ist ein Hubstempel bezeichnet, der den einzuwickelnden Gegenstand 6t heranbringt. Der Stempel 63 dient zum Aufdrucken oder Einstanzen von Kennzeichen in die Blätter.
  • Bei der zweiten Ausführungsform, wie sie in den Fig. 10 bis I3 gezeigt ist, stellt 69 ein von unten gegen den Stapel 14 herangeführtes Rohr dar, das durch die Leitung 72 mit einer Saugleitung verbundenkt und in dem ein Kolben 70 luftdicht geführt ist, der durch den Lenker 7I unabhängig von dem Rohr 69 bewegt werden kann und die Nadel 38 trägt. Mit 73 ist eine Zange bezeichnet und mit 74 die Auflageplatte für den Stapel, deren eine Ecke bei 75 abgeschnitten ist, damit eine Ecke des Stapels frei liegt.
  • Die Wirkungsweise der beiden Vorrichtungen ist die folgende: Zu Beginn des Arbeitsspiels befindet sich der Gleitrahmen 22 in der in Fig. I gezeigten Stellung ganz rechts. Die Abnehmer 20 nehmen dann die in Fig. 4 gezeigte Lage ein. Nun wird in der Bohrung 31 Unterdruck erzeugt, so daß das unterste Blatt des Stapels 14 am Abnehmer haftet und nach unten abgebogen wird, wenn sich die Abnehmer durch Bewegung ihrer Achse 21 nach links und gleichzeitige Drehung um ihre Achse in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegen. Währenddessen hat sich der Rahmen 37 mit der Nadel 38 infolge des Abrollens der Rollen 39 auf dem Nocken relativ zu den Abnehmern vorgeschoben, jedoch so, daß sich die Nadelspitze relativ zu dem Stapel 14 praktisch nicht bewegt, während die Nadel selbst eine Schwenkbewegung um die in Ruhe befindliche Spitze ausführt. Die Folge hiervon ist, daß das unterste Blatt 1 14 durch die Abnehmer über die Nadel gezogen wird und hierbei also von dieser durchbohrt wird, während die Nadelspitze dadurch, daß sie in der Ebene der Unterfläche des Stapels verbleibt, andere Blätter hindert, dem untersten zu folgen. Mit der Linksbewegung des Gleitrahmens 22 hat sich inzwischen auch die Stützplatte 29 dem Stapel 14 genähert und schiebt sich dann, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, in die Lücke zwischen dem abgenommenen Blatt 114 und dem übrigen Stapel unter diesen. Dabei bewegt sich die Nadel 38, deren Aufgabe nunmehr beendet ist, durch die Nut 43 in der Stützplatte 29 und wird anschließend nach Maßgabe der Nockenform auch aus dem Blatt 114 zurückgezogen, so daß sie die Ubergabe dieses Blattes an die stationäre Aufnahmevorrichtung 48 nicht behindert. Das Blatt befindet sich nun in der in Fig. 8 und 9 gezeigten Lage A, in der es mittels der Saugöffnungen 51 gehalten wird.
  • Nach dem Rücklauf des Gleitrahmens in die Anfangsstellung und mit dem Beginn eines neuen Arbeitsspiels der Abnehmer liegen außer den Saugöffnungen 51 dann auch die Saugöffnungen 54 des Gleitrahmens 22 unter dem in der Lage A befindlichen Blatt. Nach Umschalten des Unterdruckes von den ersteren zu den letzteren wird das Blatt also mit dem Gleitrahmen nach links mitgenommen.
  • Während des zweiten Arbeitsspiels gelangt es so in die Lage B, in der es durch die Saugöffnungen 59 gehalten wird. Bei dem nächsten Arbeitsspiel nimmt es der Gleitrahmen mittels der Saugöffnungen 55 in die Stellung C mit, von wo es in die eigentliche Verpackungsmaschine gelangt.
  • Bei der zweiten Bauart (s. Fig. IO bis I3) bewegen sich das Rohr 69 und die mit seiner Oberkante genau abschneidende Nadel 38 zusammen aus der in Fig. 10 gezeigten Stellung aufwärts und heben damit die Ecke des Stapels 14 an. Nun wird das Rohr an eine Saugleitung angeschlossen, so daß das unterste Blatt 114 am Rohr haftet und sich mit diesem zurückbewegt, auch wenn die Nadel in der oberen Stellung verbleibt. Die Nadel durchsticht das Blatt und hindert die darüberliegenden, ihm zu folgen (Fig. 12.) Nach der Rückkehr des Rohres in die Anfangsstellung liegt das unterste Blatt wieder flach, und in die Lücke zwischen ihm und dem etwas hochgebogenen Stapel schiebt sich nun die Stützplatte 29 unter den Stapel. Daraufhin kann auch die Nadel wieder in die Ausgangsstellung zurückkehren und dadurch das unterste Blatt zum Herausziehen durch die Zange 73 freigeben. Schließlich wird die Stützplatte 29 unter dem Stapel herausgezogen, und das Spiel kann von neuem heginnen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Entnahmevorrichtung für Blattstapel, insbesondere für Einwickel- und Etikettiermaschinen, bei der ein mit Haftmitteln versehener Abnehmer und eine Vorrichtung zur Trennung des abzunehmenden Blattes von den nächstfolgenden Blättern vorgesehen ist, die das abzunehmende Blatt durchbohrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung derart ausgebildet ist, daß der Abnehmer (20) an das vom Stapel(I4) abzunehmende Blatt(II4) bzw. an eine seiner Ecken herangeführt und mit diesem durch die Haftmittel (31) verbunden wird, während gleichzeitig eine gegenüber dem Abnehmer bewegliche Nadel (38) an das Blatt herangeführt wird, die in dieser Lage zum Stapel verbleibt, wenn sich anschließend der Abnehmer mit dem abzunehmenden Blatt vom Stapel fortbewegt und hierbei das Blatt über die es durchbohrende Nadel zieht, die ihrerseits den übrigen Stapel zurückhält.
  2. 2. Entnahmevorrichtung nach Anspruch I zur Entnahme des jeweils untersten Blattes eines Stapels waagerecht liegender Blätter, gekenn- zeichnet durch eine Stützplatte (29), die sich unter den Stapel (14) schiebt, wenn das abzunehmende Blatt von dem nächstfolgenden abgehoben ist.
  3. 3. Entnahmevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entnahme jeweils mehrerer Blätter in dem Stapel eine entsprechende Anzahl gelochter Blätter zwischen ungelochte Blätter gelegt ist, die zusammen mit dem ungelochten Blatt gegen den Abnehmer gesaugt und beim Fortbewegen des Abnehmers vom Stapel von der Nadel mit durchstochen werden.
  4. 4. Entnahmevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Saugvorrichtung (3 l) verseheneAbnehmer (20) relativ zum Stapel (14) eine kombinierte Drehbewegung und hin und her gehende Bewegung ausführt und hierbei das abzunehmende Blatt (114) vom Stapel abrollt, und daß die Nadel (38) an einem auf der Achse des Abnehmers sitzenden Teil (35) geführt ist und infolge der Bewegung des Abnehmers durch einen Nocken (4I) zwangshäufig die erforderlichen Relativbewegungen zuni Abnehmer ausführt.
  5. 5. Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (2I) des Abnehmers (20), in einem Gleitrahmen (22) gelagert ist, der unterhalb des Stapels (14) hin und her bewegt wird und die Stützplatte (29) sowie den Nocken (41) trägt, wobei auf der Achse ein Zahnrad (33) sitzt, das mit einer fest am Gestell der Vorrichtung angeordneten Zahnstange (34) kämmt.
  6. 6. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abnehmer (20) mit dem abgenommenen Blatt auf eine stationäre, waagerechte, mit Saugvorrichtungen (5I) versehene Aufnahmevorrichtung legt, die das Blatt von ihm abnimmt, wobei der Nocken (4I) so ausgebildet ist, daß er die Nadel (38) aus dem in das Blatt gestochenen Loch zurückzieht, bevor es von der Aufnahmevorrichtung übernommen wird.
  7. 7. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitrahmen (22) derart ausgebildet ist, daß er bei Beginn jedes Abrollvorgangs das auf der Aufnahmevorrichtung liegende Blatt mittels Saugeinrichtungen (54) aufnimmt und zu einer anderen, ebenfalls mit Saugeinrichtungen (59) versehenen Aufnahmevorrichtung befördert.
  8. 8. Entnahmevorrichtung von Anspruch I, gekennzeichnet durch einen zweiten Abnehmer (73) (z. B. eine Zange oder eine Saugplatte), der mit dem abzunehmenden Blatt in Verbindung gebracht wird wenn dieses von dem nächstfolgenden abgehoben ist. und es dann vom Stapel abzieht.
  9. 9. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnehmer als Saugrohr (69) ausgebildet ist, in dem die Nadel (38) mittels eines Kolbens (70) axial beweglich geführt ist, und daß das Rohr zusammen mit der Nadel von unten gegen eine Ecke des Stapels (I4) geführt wird und diese etwas anhebt, worauf sich das Rohr dann wieder herabbewegt und hierbei das auf ihm festgesaugte Blatt über die in ihrer höchsten Stellung zurückbleibende, den übrigen Stapel zurückhaltende Nadel zieht.
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