DE806941C - Reifen-Schutzvorrichtung - Google Patents

Reifen-Schutzvorrichtung

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DE806941C
DE806941C DEP31543A DEP0031543A DE806941C DE 806941 C DE806941 C DE 806941C DE P31543 A DEP31543 A DE P31543A DE P0031543 A DEP0031543 A DE P0031543A DE 806941 C DE806941 C DE 806941C
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DE
Germany
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valve
protection device
hose
tire protection
tire
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Expired
Application number
DEP31543A
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English (en)
Inventor
Alois Enders
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0401Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre characterised by the type of alarm
    • B60C23/0403Mechanically generated audible signals, e.g. by buzzer or whistle signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Reifen-Schutzvorrichtung Es ist eine bekannte Tatsache, daß insbesondere bei Lastkraftwagen, aber auch in gewissem Maße bei Personenkraftwagen der Fahrer längere Zeit nicht merkt, daß aus einem der Schläuche der Reifen die Luft entweicht. Dies gilt insbesondere für geringfügige Beschädigungen des Reifens und Schlauches, z. B. durch einen Nagel, bei «-elcher die Luft nur ganz allmählich entweicht. Eine erhöhte Gefahr in dieser Hinsicht liegt bei den _1nhängern vor. Da so der Nagen längere Zeit auf einem Reifen mit mehr oder minder entleertem Schlauch rollt, was eine außerordentliche Beanspruchung sowohl des Schlauches als auch des Reifens bedingt, ist eine schwere Beschädigung des Schlauches und des Reifens und unter Umständen eine vollständige Zerstörtnig leider die Folge. Sogar Brände des Reifens und des ganzen Fahrzeuges sind schon aus diesem Grunde entstanden. Wenn inan berücksichtigt, daß allein ein großer Reifen für einen größeren Lastwagen 6oo DDT kostet, wird die Bedeutung einer Reifen-Schutzvorrichtung klar.
  • Nun sind schon Warnvorrichtungen an Kraftwagen bekannt, die aus einem vorn \Vagenrahmen nach abwärts sich erstreckenden Fühlglied, einem elektrischen Stromkreis und einer akustischen Warnvorrichtung, z. B. der eigenen Hupe, bestehen. Eine solche Finrichtung hat folgende Nachteile: Entweder erstreckt sich dieselbe bis in die unmittelbare Xälie der Fahrbahn, dann wird sie von der geringsten Unebenheit derselben erfaßt, abgeschIiffen, abgebogen, abgerissen oder sonst beschädigt. Weini das Fühlglied finit seinem Unterende auch mir eilte Kleinigkeit über der Fahrbahn angeordnet ist, dann ist der Reifen und der Schlauch bereits mehr oder minder beschädigt, ehe die Warnvorrichtung überhaupt in Tätigkeit tritt. Der Abstand des Unterendes ist ferner von der Belastung des Fahrzeuges abhängig und damit auch der Grad des Ansprechens der Warnvorrichtung.
  • Es besteht ferner noch die Gefahr, daß in dem elektrischen Stromkreis oder der akustischen Warnvorrichtung ein Versager der elektrischen Teile oder Verbindungen eintritt.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung überwunden, und es wird mit denkbar einfachen Mitteln und mit einer geringfügigen Änderung eines einzigen Teiles der üblichen Schlauchventile eine Schutzvorrichtung geschaffen, die das Entweichen der Luft anzeigt, ehe eine Gefahr für Reifen und Schlauch vorliegt, gegebenenfalls auch gleichzeitig den Fahrer darauf aufmerksam macht, falls auch ohne besondere Beschädigung nur durch eine geringe Undichtigkeit an irgendeiner Stelle ein langsames Abfallen des Druckes eintreten sollte.
  • Die Erfindung ist an einem normalen Schlauchventil beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar Fig. i einen teilweisen Längsschnitt durch ein Schlauchventil nach der Erfindung in ungefähr vierfacher Vergrößerung, Fig.2 einen teilweisen Längsschnitt desselben nach einer etwas anderen Ausführungsform, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-11I der F i g. 2, Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt durch ein Schlauchventil nach der Erfindung und in einer anderen Ausführungsform, Fig. 5 eine Seitenansicht eines Lastwagenreifens mit dem Erfindungsgegenstand in kleinerem -Maßstal>.
  • In der Zeichnung bedeuten 1 das Ventilrohr, 2 ein Außengewinde, 3 ein Innengewinde, 4 eine konische Verengung und 5 eine absatzweise Verengung des Ventilrohres. In dem Innengewinde 3 ist mittels einer Verschraubung 6 ein Hohlkörper 7 mit Bohrung 8 und Dichtungskonus 9, z. B. aus Gummi oder Fiber, so eingesetzt, daß unter der Wirkung der Verschraubung dieser Dichtungskonus in der konischen Verengung 4 einen dichten Abschluß schafft. Das Ende dieses Hohlkörpers ist bei den bekannten Ventilen mit einem Dichtungskonus versehen, der als Ventilsitz dient. Gegen diesen liegt ein Ventilteller To mit Dichtungseinsatz 11, z. B. aus Fiber oder Hartgummi, unter Wirkung einer Feder 12 und des im Schlauch herrschenden Innendruckes an. 13 ist ein Widerlager, z. B. aus Blech, für die Feder 12, das sich in der Verengung 5 abstützt. 14 ist eine mit dem Ventilteller To fest verhundene, sich durch den Hohlkörper 7 hindurch erstreckende Führungsstange.
  • Beim Aufpumpen des Schlauches kann die Luft in Richtung des Pfeiles A in das Innere des Hohlkörpers 7 eintreten und den Ventilteller To abheben, bis dieser durch den Innendruck und die Feder 12 wieder auf seinen Sitz gepreßt wird.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen dem Ilohlkörper 7 und dein Ventilteller ro eine Druckfeder 15 eingeschaltet und für diesen Zweck der Ventilsitz 16 zylindrisch oder, wie bei 17 strichpunktiert angedeutet, leicht konisch gestaltet.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht der Ventilsitz aus einem zylindrischen Teil 18, der eine gute Führung für die Druckfeder 15 bildet, und einem konischen Teil 19, der die Ventilsitzfläche trägt. Bei dieser Ausführungsform ist an dem Ventilteller ein Flansch 20 gebildet. Durch diese Ausgestaltung ist die Führung der Feder 15 besonders gut, und es ist möglich, bei nur unwesentlicher Erhöhung der Gesamtlänge des Ventils oder ohne eine solche die Feder etwas länger und daher wirksamer zu machen als bei derAusführungsform nach Fig. i.
  • Die Druckfeder wird so bemessen, daß sie bei einem bestimmten Druckabfall im Schlauch, z. B. von 6 atü auf 5 atü, die Wirkung des Innendruckes und der Feder 12 überwindet. Der Ventilteller To wird in Richtung des Pfeiles B abgehoben und die Luft bläst ab.
  • Bei der Ausführungsform nach,Fig. 4 ist die Erfindung an einer Ventilbauart angewendet, bei der eine Schließfeder 12° für den Ventilteller im Innern des Hohlkörpers 7 untergebracht ist, sonst aber gleiche Teile vorhanden sind. Hier ist als einzige Änderung der bekannten Teile statt eines verhältnismäßig flachen Ventiltellers ein etwas tieferer Ventilteller io, ähnlich wie bei Fig. 1 und 2, zweckmäßig. Die Öffnungsfeder 15 kann gegebenenfalls ohne jede Änderung des bisherigen Ventilsitzes angebracht werden.
  • Auf das Außengewinde 2 des Ventilrohres ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Pfeife 21 als akustische Warnvorrichtung aufgeschraubt, und diese wird durch die abblasende Luft betätigt. Eine Schutzhülse 22, z. B. aus einem dünnen Gummischlauch, als Staubschutz kann über der Pfeife angebracht sein, ohne die Betätigung der Pfeife zu stören.
  • Bei der Erfindung ist es möglich, die Länge zwischen der konischen Verengung ,4 und der Verengung 5 vollständig beizubehalten, ebenso wie sämtliche Teile des bekannten Ventils mit Ausnahme des Luftventilsitzes. Eine gegebenenfalls geringe Vergrößerung (um 1 oder 2 mm) des Abstandes des Hohlkörpers 17 (Länge des Ventilsitzes) von dem Ventilteller ist infolge der Feder 12 ohne weiteres möglich.
  • Die Vorrichtung ist für jede Art von Schlauchventilen, auch für Winkelventile geeignet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Reifen-Schutzvorrichtung, gekennzeichnet durch einen unter dein Innendruck des Schlauches stehenden Teil, z. 13. Schlauchventil, der bei Druckabfall im Schlauch eine Signalgabe bewirkt oder einleitet.
  2. 2. Reifen-Schutzvorrichtung nachAnspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in dein Schlauchventil eiiT Ventilteil, z.13. Ventilteller, so eingestellt ist, daß er auf einen bestimmten, zweckmäßig einstellbaren Druck unter dem Normaldruck des Reifens öffnet und bei diesem öffnen ein Warnsignal betätigt.
  3. 3. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das das Warnsignal betätigende Ventil durch das Schlauchventil gebildet ist, indemeineÖffnungsfeder (i5) eingeschaltet ist.
  4. 4. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung getroffen ist, wodurch nach Fallen des Innendrucks im Schlauch auf ein bestimmtes Maß ein erneutes Schließen des Ventils stattfindet.
  5. 5. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (io) seitlich zur Bildung eines Flansches (20) und einer Führung für die CSffnungsfeder (r5) abgesetzt und gegebenenfalls auch der Ventilsitz mit einem zylindrischen Führungsteil (i8) für diese Feder versehen ist.
  6. 6. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnvorrichtung durch eine auf das Ventil aufgesetzte Pfeife (2i) oder Sirene gebildet ist.
  7. 7. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeife oder Sirene mittels des Gewindes (2) am Ventilrohr befestigt ist, das sonst zum Aufsetzen der Ventilkappe dient. B. Reifen-Schutzvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeife von einer Schutzhülse (22), z. B. von einem dünnen Gummischlauch umgeben ist, der Staubschutz gewährt, ohne das Entweichen der Luft für die Signalgebung zu stören.
DEP31543A 1949-01-14 1949-01-14 Reifen-Schutzvorrichtung Expired DE806941C (de)

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