DE80370C - - Google Patents

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DE80370C
DE80370C DENDAT80370D DE80370DA DE80370C DE 80370 C DE80370 C DE 80370C DE NDAT80370 D DENDAT80370 D DE NDAT80370D DE 80370D A DE80370D A DE 80370DA DE 80370 C DE80370 C DE 80370C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Wesentliche dieser Vorrichtung besteht darin, dafs ein Patronenriemen oder Halter, der absatzweise durch das Geschütz bewegt wird, Klemmen trägt, aus welchen die Patronen in einen Zuführungsschieber gestofsen werden, welcher die Patronen in den Raum vor dem Kolben oder abwechselnd in die Räume vor den Kolben (bei mehr als einem Lauf) einstellt. Dies Herausstofsen der Patronen geschieht durch passend bewegte Hebel oder Keilstücke oder durch Vorsprünge der Kolben.
Fig. ι zeigt den Grundrifs theils im waagrechten Schnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht theilweise im senkrechten Schnitt eines doppelläufigen Gardner-Geschützes, Fig. 3 einen Grundrifs theilweise im waagrechten Schnitt, Fig. 4 einen Querschnitt, Fig. 5 den Grundrifs theilweise im waagrechten Schnitt und Fig. 6 den Querschnitt einer Abart, Fig. 7 den Querschnitt bei anderer Stellung der Theile und mit anderer Form des Patronenhalters, Fig. 8 den Grundrifs theilweise im waagrechten Schnitt und Fig. 9 die Seitenansicht theilweise im senkrechten Längsschnitt einer weiteren Abart, Fig. 10 den Grundrifs theilweise im waagrechten Schnitt und Fig. 11 eine Seitenansicht theilweise im Schnitt einer weiteren Abart, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie x-x, Fig. 10, in gröfserem Malsstabe, Fig. 12a einen Querschnitt, Fig. 13 eine Seitenansicht und Fig. 14 einen Schnitt nach Linie χ'-χ1 der Fig. 13 einer weiteren Abart des Patronenhalters, Fig. 1 5 die Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Patronenhalters, Fig. 16 eine Schnittansicht mit einem Theil des Geschützes und einer weiteren Abart des Patronenhalters, Fig. 17 die Schnittansicht einer Vorrichtung, um dem Patronenhalter bei seinem Durchgang durch das Geschütz eine Hülfsstütze zu bieten, Fig. 18 den Grundrifs theilweise im waagrechten Schnitt und Fig. 19 den Querschnitt einer weiteren Ausführungsform, Fig. 20 den senkrechten Längsschnitt und Fig. 21 den Querschnitt einer weiteren Abart, Fig. 22 den senkrechten Längsschnitt und Fig. 23 den Querschnitt einer weiteren Abart.
Im Beispiel Fig. 1 bis 4 wird das Rad G absatzweise durch Federklinken H1 gedreht, die an einem Schieber H drehbar angebracht sind, den ein bei J1 am Deckel A1 drehbarer Hebel J hin- und herbewegt, welcher von einer Curvennuth K1 der Scheibe K der Kurbelwelle bewegt wird.
Zum Herausschieben der Patronen aus dem Halter C unmittelbar in den Zuführungsschieberii sind zwei Hebel F bei F1 an einem Träger A3 drehbar, der am Deckel^.1 des Geschützrahmens ' befestigt ist. Jeder der Hebel F ist mit einem ! kurzen Arm F'2 versehen, der in den Raum zwischen zwei Ansätzen H2 H3 des Schiebers H j eintritt. Jeder Hebel F ist mit einem Arm F3 j versehen, der, wenn der Hebel in der dargestellten Lage sich befindet, an der Unterseite des Klinkenschiebers anliegt.
j Der Patronenhalter C hat die Form eines Riemens oder Bandes mit Klauen c, welche die Patronen, wie dargestellt, erfassen, aber
nachgeben, um das Vorschieben der Patronen in den Zuführungsschieber E durch die Hebel F zu ermöglichen.
In Fig. 4 sind die Theile in der Stellung veranschaulicht, welche sie einnehmen, wenn eine Patrone aus dem Halter C in eine Kammer des Zuführungsschiebers E gestofsen worden ist und die Hebel F, Schieber H und Klinken H1 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgekehrt sind. Bei Wirkung des Geschützes wird der Schieber H durch den Hebel J quer zum Geschütz hin- und herbewegt. Bei Bewegung des Schiebers H in Pfeillichtung Fig. 4 drehen die Klinken H1 das Rad G so weit, dafs die nächstfolgende Patrone im Halter C in den Raum oberhalb der Oeffnung b über dem Zuführungsschieber E gelangt. Wird der Schieber H über die Arme F3 wegbewegt, so stofsen seine Ansätze H- auf die Arme F'2 der Hebel F, wodurch diese Hebel derart gedreht werden, dafs die Patrone aus dem Halter C in die andere Kammer des Zuführungsschiebers E gelangt, wobei der Schieber vorher so bewegt wurde, dafs die erste Patrone in eine Linie mit einem der Läufe einrückt. Bei seiner Rückwärtsbewegung trifft Schieber H auf die Arme F3 und hebt die Hebel F in die dargestellte Lage, gleichzeitig werden die Klinken H1 zurückgezogen, so dafs sie die nächstfolgenden Arme des Rades G erfassen. Damit der Patronenhalter C während der Thätigkeit der Hebel F unbeweglich bleibt, sind am Deckel A1 des Geschützes Vorsprünge A'2 mit geneigten Flächen Ax, Fig. 4, vorgesehen, wodurch, wenn Schieber H so weit bewegt worden ist, dafs die Ansätze H'2 gegen die Arme F'2 der Hebel F treffen, die Klinken H1 mit den geneigten Flächen A* in Berührung kommen und dadurch aufser Eingriff mit dem Rade G gebracht werden. Die Bewegung des Rades G hört also auf, bevor die Hebel F anfangen, auf eine Patrone im Halter C zu wirken.
Bei der in den Fig. 5 und 6 veranschaulichten Anordnung wird die Beförderung des Patronenhalters C durch das Geschütz mittelst Klinken L bewirkt, die an dem Schieber H drehbar angebracht sind. Die Zapfen L' derselben erstrecken sich durch in den Klinken befindliche verlängerte Oeffnungen der Schlitze L-, so dafs die Klinken während der Thätigkeit der Hebel F unbeweglich bleiben können. In diesem Falle sind die Hebel F mit passenden Federn F4, welche ihre Rückwärtsbewegung bewirken, und mit kurzen Armen F2 versehen, welche in Schlitze der mittelst der Vorsprünge H* des Schiebers H bewegten Schieber M hineinreichen. Die Vorsprünge H^ greifen zwischen Ansätze M1 M- der Schieber M.
Bei Bewegung des Schiebers H in Pfeilrichtung Fig. 6 wirkt dieser zunächst auf die Klinken L und bewegt dieselben rückwärts, damit sie eine andere Patrone im Halter C erfassen können. Hierauf wirken die Vorsprünge Hi auf die Ansätze M1 der Schieber M; infolge dessen drehen letztere die Hebel F um ihre Zapfen, so dafs sie die Patrone, die sich über der Oeffnung b befindet, aus dem Halter C in den Zuführungsschieber E stofsen (Fig. 7).
Bei Rückwärtsbewegung des Schiebers H bleiben die Klinken L unbeweglich, bis die Hebel F unter Einwirkung ihrer Federn F* sich gehoben haben, worauf Schieber H auf diese Klinken so einwirkt, dafs sie den Halter C so weit bewegen, dafs eine folgende Patrone über die ' Oeffnung b einrückt. Die Vorsprünge f/4 liegen dann an den Ansätzen M'2 der Schieber M an. Eine Sperrklinke N, Fig. 7, oder eine andere passende Vorrichtung kann erforderlichenfalls eine Rückwärtsbewegung des Patronenhalters verhindern.
Manchmal werden ein oder mehrere Anschläge angeordnet, welche jede Patrone im Halter C erfassen, wenn die betreffende Patrone in Stellung über die Oeffnung b bewegt wird, so dafs eine übermäfsige Vorwärtsbewegung des Halters ausgeschlossen ist.
Es ist einleuchtend, dafs erforderlichenfalls eine Vorrichtung, wie die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte, zum Befördern der Patronen aus dem Halter nach dem Zuführungsschieber mit einer anderen passenden Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben des Patronenhalters durch das Geschütz benutzt -werden kann. Auch kann beispielsweise die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung zum Befördern der Patronen aus dem Halter nach dem Zuführungsschieber mit der in den Fig. 5 bis 7 veranschaulichten oder einer anderen passenden Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben des Patronenhalters durch das Geschütz verwendet werden.
Bei der in den Fig. 8 und 9 veranschaulichten Abart ist der Hebel F, der zum Abwärtsschieben der Patronen aus dem Halter C in den Zuführungsschieber E dient, an einem Arm Ah drehbar, der an dem Deckel A1 des Geschützes angebracht ist. Der Hebel F wird durch einen geneigten oder gekrümmten Vorsprung K2 der Scheibe K in Bewegung versetzt, während die Rückwärtsbewegung entweder durch den auf den kurzen Arm F5 wirkenden Vorsprung K'2 oder erforderlichenfalls durch eine Feder F6 bewirkt wird. Nach Fig. 8 und 9 erfolgt die Bewegung des Halters durch das Geschütz mittelst Klinken L und einer Klinkenführung H. Letztere wird durch einen Hebel J bethätigt, der von einer Curvennuth K1 in einer der Scheiben K3 der Kurbelwelle zwanglä'ufig bewegt wird. In diesem Falle tritt, wenn der Hebel F bewegt wird, das freie Ende des langen Armes dieses Hebels in das eine öder andere Loch einer Reihe von
Löchern c2 im Patronenhalter C. Die Theile sind so angeordnet, dafs der das Abwärtsschieben bewirkende Hebel F erst dann in Wirkung tritt, wenn die Klinken L den Halter C vorwärts bewegt haben und während diese Klinken in Ruhe sich befinden oder sich zurückbewegt haben, um eine frische Patrone im Halter C zu erfassen.
Bei der in den Fig. ι ο, 11 und 12 dargestellten Anordnung wird die Wirkung sowohl der Zuführungs- als auch der Abwärtsschubvorrichtung durch Vorsprünge K2, die sich auf der Scheibe K der Kurbelwelle befinden, bewirkt.
In diesem Falle ist der Hebel F im wesentlichen wie in den Fig. 8 und 9 ausgeführt und ein Zuführungshebel P dreht sich um dieselbe Achse wie der das Abwärtsschieben der Patronen besorgende Hebel -F. Dieser Hebel F erfafst den einen Arm eines Klinken trägers H, der in diesem Falle ein Winkelhebel sein kann, welcher an einem Halter H5 des Deckels A1 drehbar gelagert, gabelförmig ist und zwei Federklinken L trägt. Da der Hebel F eine gröfsere Strecke als der Hebel P bewegt werden mufs, können beide Hebel durch denselben Vorsprung K2 bethätigt werden.
Zu diesem Zwecke sind die kurzen Arme der Hebel F und P so angeordnet, dafs bei Drehung der Kurbelwelle behufs Ingangsetzens des Geschützes der eine oder andere der Vorsprünge K2 zunächst auf den Hebel F und dann auf beide Hebel wirkt, um dieselben niederzudrücken. Dabei wird eine Patrone aus dem Riemen oder Halter C abwärts geschoben und die Klinken L werden zurückbewegt, so dafs sie eine folgende Patrone des Riemens oder Halters erfassen. Bei weiterer Drehung der Kurbelwelle wirkt dieser Vorsprung zunächst auf den Hebel F und hebt das Ende seines langen Armes aus dem Patronenriemen, worauf er beide Hebel auf ihren höchsten Ausschlag bringt und den Patronenriemen so weit durch das Geschütz befördert, dafs eine frische Patrone über die Oeffnung b gelangt.
In Fig. 12a sind feste geneigte Ablenkungsstücke oder Keile w angeordnet, um die Patronen nach einander aus den Klemmen c bei der Bewegung des Riemens oder Halters C, die mittelst des Zuführungsrades G erfolgt, herauszudrängen. Um das Zurückprallen der Patronen beim Herausschieben aus den Klemmen c zu vermeiden, sind durch Federn yx niedergedrückte schwingende Arme y derart angeordnet, dafs sie von einer Patrone beim Vorgang des Riemens C zur Seite gestofsen werden, und sobald diese Patrone niedergeschoben worden ist, schwingen die Arme y über die Patrone zurück und halten sie nieder. Bei passender Wahl des Drehpunktes der Armey und eines Anschlages zum Aufhalten ihrer Schwingung bei einer bestimmten Neigung können diese Arme auch zum Ablenken der Patronen und Herausschieben derselben aus den Klemmen benutzt werden.
In manchen Fällen werden an den Kolben D passende Vorsprünge vorgesehen, während eine Zuführungsvorrichtung benutzt wird in solcher Anordnung, dafs die Patronen aus dem Halter C in den Raum zwischen die Kolben geschoben werden, die bei ihrer Vorwärtsbewegung die Patronen in den Zuführungsschieber E stofsen.
In den Fig. 1 bis 6 ist ein Patronenhalter C dargestellt, der aus einem Riemen oder einem Band aus Metall, Canevas oder anderem geeigneten Material besteht. Derselbe ist mit daran angenieteten oder sonstwie angebrachten Klemmen c versehen, welche den Patronenmantel in der Weise fassen, dafs die das Abwärtsschieben besorgenden Hebel F -auf die Patronen nahe den Enden dieser Klemmen einwirken können. Die Klemmen sind, wie erwähnt, nachgiebig, um das Herausbringen der Patronen aus denselben zu ermöglichen.
Die Klemmen müssen aber so elastisch sein, dafs sie ihre ursprüngliche Form wieder annehmen, wenn die Patronen herausgeschoben sind.
Manchmal werden die Klemmen c wie in Fig. 7 hergestellt, so dafs sie auf dem Boden des Schlitzes oder der Oeffnung α aufliegen und über die Oeffnung b, wie dargestellt, reichen. Dann stützen sie den Patronenhalter besser, wenn eine Patrone aus demselben in den Zuführungsschieber E hinabgeschoben wird.
Die Fig. 13 und 14 zeigen eine andere Abart des Patronenhalters, bei welchem die Klemmen c an einem Metallbande c1 beispielsweise angenietet sind. Die Klemmen erfassen den Patronenmantel und sind mit Vorsprüngen c3 versehen, welche um die hinteren Enden der Patrone greifen und dadurch eine zufällige Verschiebung der Patronen aus dem Halter C oder in denselben verhindern. ,Das Band c1 besitzt Vorsprünge c7, welche in den Führungslappen A6 des Geschützrahmens sich bewegen.
Die Fig. 15 und 16 zeigen weitere Formen des Patronenhalters. Hier sind oben an jeder Klemme c ebenfalls Vorsprünge c1 angebracht, die sich in den Führungslappen A6 des Geschützrahmens bewegen. Die Führungen A6 gewähren den Klemmen eine gute Stütze, wenn die Patronen herabgeschoben werden.
Man kann eine beliebige Zahl von Patronenhaltern, die nach einander eingeschoben und durch den Querschlitz des Geschützrahmens bewegt werden, anordnen. Sind die Halter geleert, so können sie entweder weggeworfen oder mit Patronen frisch gefüllt und wieder benutzt werden. Erforderlichenfalls können die Halter mit Papier oder ähnlichem Stoff bedeckt
werden, welches abreifst, gerade bevor der Halter in den Schlitz des Geschützrahmens eingeführt wird.
Benutzt man einen Patronenhaltermit Klemmen der in Fig. 7 dargestellten Art, so ordnet man manchmal eine Brücke (oder einen Träger) in der Weise an, dafs dieselbe die Klemmen beim Passiren der Oeffnung b unterstützt, jedoch nachgiebt oder bei Seite sich bewegt, um das Hinabschieben der Patrone in den Zuführungsschieber zu ermöglichen, worauf sie unmittelbar ihre richtige Lage einnimmt und dann bereit steht, die nächste Klemme zu unterstützen, wenn der Patronenhalter durch das Geschütz geführt wird. Die Brücke (oder der Träger) kann aus zwei drehbaren Armen oder Platten /, Fig. 17, bestehen, von denen eine an jeder Seite der Oeffnung b angeordnet ist, während eine über die andere greift, wie dargestellt. Die Brücke kann auch aus nur einem solchen Arm oder einer Platte I bestehen. Die Arme oder Platten werden durch passende Federn m unterstützt.
Natürlich können die oben beschriebenen Einrichtungen sowohl an einem einläufigen, als an einem doppelläufigen Geschütz Verwendung finden.
Erforderlichenfalls kann man auch den Zuführungsschieber oder die mit demselben gleichwerthige Vorrichtung weglassen und das auf einander folgende Abwä'rtsschieben der Patronen aus dem Halter in den Raum vor dem oder den Kolben des Geschützes mittelst eines oder mehrerer Hebel der oben beschriebenen Art bewerkstelligen.
Diese Abart der Erfindung kann auch auf mehrläufige Geschütze Anwendung finden, bei welchen alle Kolben sich zusammen vor- und rückwärts bewegen. Bei dieser Anordnung mufs eine Vorkehrung getroffen werden, um die in einer Linie mit dem Laufe oder den Läufen befindlichen Patronen zu stützen, während die leeren Patronenhülsen nach dem Ausziehen aus dem Geschütz fallen können. In manchen Fällen ist es jedoch vortheilhafter, einen in Querrichtung beweglichen Zuführungsschieber der nachstehend beschriebenen Art zu benutzen.
Bei der in den Fig. 18 und 19 veranschaulichten Abart ist das Rad G über dem Zuführungsschieber E angeordnet und die Patronen werden aus dem Halter C durch ein gabelförmiges Keilstück w herausgeschoben, das sich zwischen Führungen A1 verschiebt und durch einen Hebel J4 bethätigt wird, der durch eine Cürvennuth in einer der Scheiben der Kurbelwelle des Geschützes bewegt wird. Die geneigten äufseren Enden dieses Keilstückes treten zwischen die Patrone und die Klemme und auf diese Weise werden die Patronen nach einander aus dem Patronenhalter C in den Zuführungsschieber E gestofsen.
Die Ausstofsvorrichtung kann auch so angeordnet sein, dafs sie in senkrechter Richtung wirkt. Es kann auch eine geneigte oder gekrümmte Fläche vorgesehen sein, wodurch bei Drehung des Zuführungsrades die Patronen nach einander aus dem Halter gestofsen werden. Ferner kann eine Hubscheibe angeordnet sein, die sich um die Achse des Zuführungsrades derart dreht, dafs die Patronen nach Belieben aus dem Halter ausgestofsen werden.
Ist das Rad G über dem Kolben und hinter dem Zuführungsschieber angeordnet, so kann die Ausstofsvorrichtung weggelassen und die Patronen immer nach einander durch Vorsprünge oder Arme, die sich an den Geschützkolben befinden, bei Vorwärtsbewegung dieser Kolben in den Zuführungsschieber gestofsen werden.
Erforderlichenfalls kann man das Zuführungs^ rad G in anderer passender Stellung zu dem vorliegenden Zweck anordnen.
So ordnet man manchmal dieses Rad beispielsweise unter den Kolben an, wie in den Fig. 20 und 21 dargestellt. In diesem Falle ist hinten am Zuführungsschieber E eine Abschrägung \ vorgesehen, während der Halter, wie dargestellt, derart ausgeführt ist, dafs, wenn er von diesem Rad durch das Geschütz bewegt wird, die Patronen nach einander aus dem Halter und durch Vorsprünge oder Arme u der Kolben in den Zuführungsschieber geschoben werden. .
Die Vorsprünge oder Arme wirken bei Vorwärtsbewegung der Kolben abwechselnd auf die Patronen, wobei die Abschrägung ^ die Patronen aus den Klemmen hebt, wenn sie vorwärts geschoben werden. Wenn die Patronen zu niedrig liegen, um aus dem Halter unmittelbar in den Schieber E gestofsen zu werden, kann man eine Hülfsausstofsvorrichtung benutzen, um die Patronen in richtige Stellung zu heben, damit bei Vorwärtsbewegung der Kolben auf sie eingewirkt werden kann.
Manchmal stellt man den Patronenhalter auch in Form einer Kette C, Fig. 22 und 23, her, deren Klemmen c die hinteren Enden der Patronen umfassen, oder auch in Form eines starren, mit solchen Klemmen versehenen Stückes, wobei die Einrichtung getroffen ist, dafs der Patronenhalter entweder auf- oder abwärts absatzweise durch das Geschütz bewegt werden.
In diesem Falle werden die Patronen in den Zuführungsschieber E durch .· Vorsprünge u der Kolben, wie beschrieben, gestofsen, wobei geeignete Arme As zur Stützung der Patronen beim Ausstofsen aus den Klemmen vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Patronenzuführungsvorrichtung für Kartätschgeschütze, dadurch gekennzeichnet, dafs die Patronen, welche in Klemmen (c) eines Riemens oder Halters (C). stecken und absatzweise durch das Geschütz geführt werden, aus den Klemmen heraus
    a) entweder direct in einen quer zur Seelenachse bewegten Zuführungsschieber (E) oder
    b) in den Raum hinter dem Zuführungsschieber (E) gestofsen werden, in welch letzterem Falle sie durch die Verschlufscylinder (D) in den Zuführungsschieber (E) eingebracht werden.
    Ausführungsformen der unter i. gekennkennzeichneten Einrichtung, bei welchen die Patronen aus den Klemmen
    a) durch schwingende Hebel (F),
    b) durch feste oder hin- und herbewegte Keilstücke (w),
    c) durch Vorsprünge (u) der Verschlufscylinder (D)
    herausgestofsen werden.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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