DE76644C - Ladetrichter für Revolvergeschütze mit Zuführung der Patronen durch Patronenbänder - Google Patents
Ladetrichter für Revolvergeschütze mit Zuführung der Patronen durch PatronenbänderInfo
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- DE76644C DE76644C DENDAT76644D DE76644DA DE76644C DE 76644 C DE76644 C DE 76644C DE NDAT76644 D DENDAT76644 D DE NDAT76644D DE 76644D A DE76644D A DE 76644DA DE 76644 C DE76644 C DE 76644C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/29—Feeding of belted ammunition
- F41A9/30—Sprocket-type belt transporters
- F41A9/31—Sprocket-type belt transporters with cartridge stripping means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/35—Feeding multibarrel guns
- F41A9/36—Feed mechanisms for revolving-cannon guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die unter dem Namen »Gatling-Geschütz« bekannte
Art von Maschinengeschützen und hat den Zweck, die Patroneneinführungsvorrichtung derart
anzuordnen, dafs die Patronen, ohne Berücksichtigung des Elevations- oder Depressionswinkels, sicher und genau eingeführt werden
können.
Auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι eine Ansicht des Geschützes und die Art und Weise, wie die Patroneneinführung
stattfindet,
Fig. 2 in vergröfsertem Mafsstabe einen Schnitt durch den Ladetrichter des Geschützes,
Fig. 3 die Ansicht eines Ladetrichters, von welchem ein Theil des oberen Endes abgenommen
ist,
Fig. 4 eine Ansicht desselben Trichters von unten,
Fig. 5 eine Ansicht desselben Trichters von der Seite.
In den Figuren bezeichnet 1 den Gestellrahmen eines Gatling-Geschützes von gewöhnlicher
Form und Bauart mit dem gewöhnlichen Verschlufs 2, mit dem Lauf bündel 3 und mit
der Kurbel 4 zur Drehung desselben.
Hinter den Läufen, gerade vor dem Verschlufs, befindet sich der Ladetrichter 5, welcher auf
der einen Seite an dem Rahmengestell scharnierartig angebracht und auf d,er anderen mit
einem Knaggen versehen ist und, wie in den anderen Geschützen dieser Art, zum Aufdecken
des Verschlusses der Läufe abgehoben werden kann.
Auf der einen Seite besitzt dieser Ladetrichter eine Oeffnung zum Einführen der Patronen,
und unter dieser ragt eine Führungsplatte 7 mit geflanschten Seiten hervor, durch welche
die Patronenbänder in der erforderlichen Richtung gehalten werden sollen. Besagte Oeffnung
ist, wie Fig. 3 und 5 darstellen, am hinteren Ende der Kanone weiter als am vorderen,
damit die Oeffnung am hinteren Ende grofs genug ist, um den Wulst einer Patrone durchzulassen,
während vorn nur für die Geschofsköpfe Raum zu sein braucht.
Durch diese Anordnung wird der erwähnte Vortheil erreicht, dafs die Patronen nie verkehrt
in den Laderaum gerathen und die Kanone dadurch in Unordnung setzen können, wie das sonst wohl aus Versehen möglich
wäre.
Auf den Flantschen der Führungsplatte 7 ist vermittelst Schrauben eine dünne, aus Federstahl
gefertigte Platte 8 angebracht, welche bis zur Mitte des Ladecylinders reicht, woselbst sie
einen federnden Druck auf die Mitte der Patronenbänder ausübt, so dafs ein Keilstück 13
an der anderen Seite des Ladecylinders im Stande ist, die Patrone von den Gabeln der
Bänder abzustreifen.
Eine Fortsetzung der genannten Oeffnung des Ladetrichters bildet an der anderen Seite
der kleinere Schlitz 10 mit den beiden an seiner Unterseite angebrachten Ausschnitten 11.
Zwischen diesen Ausschnitten befindet sich ein Schwalbenschwanzzapfen, an welchem das bereits
erwähnte harte, keilförmige Metallstück ι 3 befestigt ist. .
Die obere Seite dieses Keiles ist flach, während die untere Seite sich allmälig, wie in
Fig. 2 ersichtlich, verstärkt. Die Spitze des Keiles wird nur wenig unter dem Ende der
Platte 8 angebracht.
In den unteren inneren Ecken der Einführungsplatte werden Nuthen 14 ausgearbeitet,
in der Absicht, durch Einstecken einer Platte in dieselben eine Verlängerung der Einführungsplatte
zu bewirken.
Auf der Unterseite der Einführungsplatte ist ein Falz 15 (Fig. 2) angebracht, auf dem ein
Bügel 16 befestigt wird, der die vermittelst des Patronenauswerfers 17 (Fig. 4 und 5) von den
Schlössern und dem Ladering weggestofsenen abgefeuerten Patronenhülsen vollends hinausschleudert.
Dieser Patronenauswerfer 17 ist, wie ersichtlich,
so angeordnet, dafs er für den Fall einer Beschädigung mit Leichtigkeit ausgewechselt
werden kann. Gegen eventuelle Beschädigung ist er von vornherein schon dadurch geschützt,
dafs er aus besonderem, widerstandsfähigem Material hergestellt wird.
Das Rahmengestell, die Läufe, der Schlofscylinder und die Schlösser, sowie die Vorrichtung
für die rotirende und gegenseitige hin- und hergehende Bewegung derselben sind in
der bei Gatling - Geschützen gebräuchlichen Form: angeordnet.
Ist die Kanone in Benutzung, so drehen sich die Nuthen im Ladecylinder, fassen einzeln die
ihnen gebotenen Patronen und schieben sie gegen den Keil, welcher sie von ihren Gabeln
abreilst. Das Band geht darauf durch den Schlitz 10 und die Gabeln desselben durch die
Ausschnitte 11, während die Patronen in die Nuth des Ladecylinders herabfallen und durch
die gewöhnliche hin- und hergehende Bewegung der Schlofsvorrichtung in die Läufe
eingeführt werden.
Der Keil kann bequem zum Reinigen oder Schärfen abgenommen oder, sollte er beschädigt
sein, durch einen neuen ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ladetrichter für Revolvergeschütze mit Zuführung der Patronen durch Patronenbänder, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Platte 8, welche die Eingangsöffnung 7 des Ladecylinders bedeckt, auf die Rückseite des Patronenbandes derartig federnd drückt, dafs die einzelnen, von den Nuthen des rotirenden Ladecylinders 9 erfafsten Patronen gegen den Keil 13 geprefst und durch diesen von den sie haltenden Bandgabeln abgestreift werden, worauf das nunmehr freie Band durch den Schlitz 10 und dessen Ausschnitte 11 hinausgeschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76644C true DE76644C (de) |
Family
ID=349519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76644D Expired - Lifetime DE76644C (de) | Ladetrichter für Revolvergeschütze mit Zuführung der Patronen durch Patronenbänder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76644C (de) |
-
0
- DE DENDAT76644D patent/DE76644C/de not_active Expired - Lifetime
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