DE8536C - Neuerungen an Webstühlen - Google Patents
Neuerungen an WebstühlenInfo
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
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Description
1879.
Klasse 86.
FREDRICKFOSDICK in FITCHBURG (Grafschaft Worcester, Staat Massachusetts, V. S. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf solche Webstühle, welche zum Weben von
Bändern, elastischen Artikeln etc. geeignet sind, auf welchen sich jedoch auch breitere Stoffe
erzeugen" lassen.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf nachstehende Einrichtungen:
Auf abwechselnd gegen- und auseinandergehende Schützenhalter und eine Schütze mit
selbstthätiger Fangvorrichtung, wodurch die hin- und hergehenden Halter die Schütze sicher
durch die Kette führen, indem der eine Halter die Schütze von der einen Seite zwischen die
Kette führt und sie nahe der Mitte derselben dem anderen übergiebt. Der Halter, welcher
nun die Schütze von dem anderen empfangen hat, vollendet mit derselben seinen Weg durch
die Kette.
Ferner auf Hebel (Schützenhebel, Peitschen) und Verbindungsstücke zwischen denselben und
den Trägern (Kreuzköpfen) der Schützenhalter, durch welche die letzteren rasch bewegt, geführt
und während ihres Laufes und des Abgebens und Fangens der Schütze in der richtigen
Linie und Lage gehalten werden. Genannte Verbindungsstücke sind als gleitende
und sich drehende Doppelhülsen (Hülsenkreuze) dargestellt und auf eine solche Art construirt
und so mit den Hebeln und Schützenhalterträgern verbunden, däfs die Klemmungen und die
Reibungen, welche gewöhnlich ziemlich bedeutend sind, wenn eine schwingende Bewegung
in eine geradlinige umgewandelt werden soll, auf ein Minimum reducirt werden.
Ferner auf ein zwischen den Schützenhebeln befindliches elastisches Verbindungsstück, welches
mit den Hebeln auf entgegengesetzten Seiten ihrer Drehpunkte verbunden ist, wodurch
die Hebelstifte in beiden Führungscurven nach derselben Seite hin geprefst werden, so dafs,
trotz allmäliger Abnutzung der Führungscurven, die durch die Hebel bewegten Schützenhalter
immerwährend in die richtige Lage gelangen, um gegenseitig die Schütze abzugeben und zu
fangen.
Ferner auf eine rotirende Welle und damit verbundene Klinke, ein lose auf derselben
sitzendes, mit einem konischen Rade verbundenes Sperrrad, einen Controlapparat für die
Klinke, einen Sandbaum mit daran sitzendem Schneckenrad, welch letzteres in directer Verbindung
mit dem am Sperrrad festsitzenden konischen Rad ist. Vermittelst dieser Vorrichtung
kann, durch Adjustirung der Controlscheibe, je nach verlangter Qualität oder Dichtigkeit
des Gewebes, das Abziehen desselben vom Blatt regulirt werden. Ferner auf Bestandtheile
der Schütze und der Schützenhalter, wie. diese weiter unten näher beschrieben sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine obere Ansicht des mit den Neuerungen versehenen Webstuhles. Die Lade ist
weggelassen und die rechte Seite des Verdecks ausgebrochen dargestellt, um die darunter befindlichen
Theile zu veranschaulichen;
Fig. 2 eine vordere Ansicht der Schütze in Verbindung mit ihren Haltern;
Fig. 3 ein horizontaler Längenschnitt durch die Mitte von Fig. 2;
Fig. 4 ein Schnitt nach x-x der Fig. 3;
Fig. 5 ein Schnitt nach y-y der Fig. 3;
Fig. 6 eine hintere Ansicht der Schütze;
Fig. 7 eine Ansicht des Webstuhls von der rechten Seite;
Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Verbindung zwischen dem Sand- und dem Zeugbaum;
Fig. 10 bis 13 Bestandtheile der Vorrichtung
zum Bewegen des Sandbaums;
Fig. 14 Mechanismus zum Bewegen der Lade und
Fig. 15 ein Querschnitt durch einen Träger des Schützenhalters und des Verbindungsstückes
zwischen demselben und dem Schützenhebel.
Das in passender Form für die Aufnahme des gesammten Mechanismus gehaltene Gestell a
des Webstuhls enthält die Lager zur Aufnahme der Hauptwelle b, die in bekannter Weise durch
einen Riemen und die Riemscheibe c in Umdrehung versetzt wird. Auf der Welle b sitzen
zwei Curvenscheiben, deren Curven um die Peripherie laufen und auf gegenüberliegenden
Seiten stets durch diametral correspondirende Punkte gehen, somit bei einer Umdrehung der
Welle sich in derselben horizontalen Linie zweimal nähern und zweimal von einander entfer-
nen. Jede von diesen Curven nimmt einen Stift oder eine Rolle 2 in sich auf, welche je
an einem der Schützenhebel e sitzen; diese Hebel haben ihren Drehpunkt in 3. An jedem
dieser Hebel e befinden sich zwei Lappen 4 und 5, Fig. i, und zwischen denselben befindet
sich ein elastisches Verbindungsstück f. Dieses Verbindungsstück besteht aus zwei Hülsen 6
und 1, einem in denselben gleitenden Stab 8 und einer um denselben und zwischen den
Hülsen wirkenden Feder 9.
Dieses Verbindungsstück / ist an einem Ende mit dem einen Hebel vorwärts des Drehpunktes 3 und am anderen mit dem zweiten
Hebel rückwärts seines Drehpunktes verbunden. Durch diese Vorrichtung werden die Stifte oder
Rollen 2 der Hebel e durch die Feder 9 gegen die gleichseitigen Wände der Curven in den
-Curvenscheiben d geprefst, was eine gleichraäfsige
Bewegung der Hebel bei ihrem Vorwärtsgehen zur Folge hat, wodurch die Schützenhalter
veranlafst werden, genau am bestimmten Punkt ihren Vor- und Rückgang zwischen den
Kettenfäden zu beendigen und die Schütze regelmäfsig von einem Halter auf den anderen
zu übertragen.
Wenn die Position des Verbindungsstückes gewechselt und dasselbe mit den bisher nicht
verbunden gewesenen Lappen 4 und 5 in Verbindung gebracht wird, so werden die Stifte
oder Rollen 2 an die den zuvor als Führung gedienten Seiten entgegengesetzten Seitenwände
der die Hebel e bewegenden Curven geprefst. An dem oberen Theil gl der Kreuzköpfe g sind
die Schützenhalter h und h' vermittelst Schrauben
18 befestigt und können durch die Stellschrauben n1, Fig. 2, so regulirt werden, dafs
sie mehr oder weniger über ihre Träger vorstehen.
An jedem dieser Kreuzköpfe sitzt unten ein fester Stift 10, welcher in einer der Oeffnungen
der Hülsenkreuze j steckt, wodurch die Verbindung zwischen Hebel und Kreuzkopf hergestellt
wird. In jedem dieser Hülsenkreuze befinden sich zwei im rechten Winkel zu einander
stehende Löcher; durch diejenigen derselben, in welchen nicht die Stifte 10 der Kreuzköpfe
stecken, gehen die runden Enden 12 der Schützenhebel, welche sich in denselben vorwärtschieben
und zurückziehen, während die Hebel in ihrer schwingenden Bewegung die Kreuzköpfe auf den Führungsstangen i hin-
und herschieben und die Stifte 10 sich in den senkrecht stehenden Löchern der Hülsenkreuze
drehen. Die runden Enden der Hebel und die Hülsen j sind von einer solchen Länge
und so zu einander und zu den Führungsstangen i angeordnet, dafs sie, während der schwingenden
Bewegung der Schützenhebel, sowohl in ihrer Vorwärts- als Rückwärtsbewegung den directen Zug
und Stofs in gerader Richtung zu den Widerständen zu überwinden haben, wodurch Klemmungen
zwischen Hebel, Hülsenkreuz und Kreuzkopf verhütet werden.
Der Stift 10 am Kreuzkopf reicht so weit durch das Loch in dem Hülsenkreuz, dafs die
Schützenhalter sammt der Schütze während ihres ganzen Laufes in der richtigen verticalen
Stellung gehalten werden.
Die Schäfte k sind durch regulirbare Stäbe m
mit den Hebeln / verbunden. Genannte Hebel / sind mit Stiften oder Rollen versehen,
welche in die seitwärts an Curvenscheiben' η vertieften Curven eintreten. Diese Curvenscheiben
sind von üblicher Form, sie sitzen auf einer Welle 0, welche durch Kammradübersetzung
von der Hauptwelle aus getrieben wird (siehe Fig. ι und 7) und ertheilen den Hebeln / in
bekannter Weise die verlangte Bewegung.
Das Blatt p ist auf dem Ladenarm q befestigt, welch letzterer seinen Drehpunkt in 14 hat.
Dieser Ladenarm wird durch eine regulirbare Stange r, welche mit ihrem hinteren gabelförmigen
Ende r* auf der Hauptwelle b ruht und mit einem in die Curve 15 der Curvenscheibe s
eintretenden Stift oder einer Rolle versehen ist, in Bewegung versetzt (s. Fig. 14). Die Curven
der Scheiben d und s sind so geformt und stehen zu der Welle b und anderen arbeitenden
Theilen in solcher Beziehung, dafs, während die Schützenhebel an den äufsersten Seiten
des Stuhles in Ruhe sind, das Blatt rasch vorwärts schwingt, den Schufsfaden anschlägt und
wieder zurücktritt, worauf, während das Blatt sich in Ruhe befindet, die Schützenhalter
schnell gegen die Mitte des Stuhles bewegt werden, um die Schütze von der einen Seite
zwischen der Kette durchzuführen und nach der anderen herauszuholen, während beide
Schützenhalter sofort wieder zu beiden Seiten über die Kettenenden zurücktreten.
Die Schützenhalter h und h' sind nach ihren
vorderen Enden hin erweitert, Fig. 2, und genuthet, wie bei 19, Fig. 5, um die gefederten
Seiten 20 der hinteren metallenen Wand 21 der Schütze i1 umfassen zu können (s. Fig. 4).
Ist die Schütze auf diese Art vom Halter gefangen, so verhindert letzterer ein Sichsenken
oder Schwanken des ersteren. An jedem Halter befindet sich ein Fangapparat, bestehend in
einer Hakenfeder /* und einem sogenannten Schlüssel kl mit einer Warze oder einem kleinen
Vorsprung 20. In der Rückwand der Schütze befindet sich eine tiefe, der Länge nach gehende Nuth a*, in welcher eine Stange /'
gleitet, welche mit zwei keilförmigen Erhöhungen 22 versehen ist. Zu beiden Seiten der
Nuth, in welcher die Stange ruht, befinden sich Ansätze 25, deren Enden schiefe.Ebenen bilden,
wie bei 26, Fig. 3.
Hinten in der Schützenrückwand, an einem Stift beweglich, sitzt eine zweiseitige Klinke m',
die an ihren beiden Enden mit '!zugespitzten Haken 24 versehen ist. ;;v
Die keilförmigen Erhöhungen 22 der Stange haben ihre ansteigenden Seiten gegeneinandergekehrt;
sie sind so geformt und in Beziehung zu der Doppelklinke ni' in solcher Entfernung
von einander, dafs, wenn die eine Seite der letzteren durch die eine Erhöhung 22 gehoben
wird, die andere Seite sich zwischen den beiden Erhöhungen 22 senkt (s. Fig. 3).
In Bezug auf Fig. 3 sei angenommen, dafs die zwei Schützenhalter sich von entgegengesetzten
Seiten einander nähern und dafs die Schütze von dem links befindlichen Halter gefafst
ist.
Wenn nun der rechte Halter an die Schütze herantritt, umfafst derselbe vermittelst seiner
Nuthen 19 die Federn an der Rückwand der Schütze, dann trifft das Ende des Schlüssels k1
auf das Ende der Stange /' und schiebt diese vorwärts, bis die rechts befindliche Erhöhung 22
den rechten Haken 24 der Klinke ml hebt,
indem das gleichzeitige Weichen der links befindlichen Erhöhung 22 von unten der linken
Klinkenseite der Klinke gestattet, sich auf ihrem Stift zu drehen. Diese Bewegung der
Klinke löst ihren linken Haken von der Feder j1 los und veranlafst zugleich, dafs die
Feder jl des Halters Λ1 den rechtsseitigen Haken
24 der Klinke ml erfassen.
Indem nun die Schlüssel kl der beiden
Schützenhalter abwechselnd die Stange /' hin- und herschieben, bewegt letztere die Klinke m f,
wodurch das eine mal der andere Federhaken^'1 einhängt oder losläfst, was veranlafst, dafs die
Schütze selbstthätig und abwechselnd durch die Kette von einem Halter zum anderen übergeht,
welch letztere die Schütze sicher durch die Kette und über beide Kettenenden hinausführen.
Die Enden der Schlüssel ki und Federhaken
31 befinden sich in solcher Entfernung von einander, dafs ein zur gegebenen Zeit
sicheres Einhängen und Auslösen der Klinkenhaken 24 erzielt wird.
Wenn der Schützenhalter auf die Schütze trifft und letztere zu fassen beginnt, so stöfst
das Ende des Schlüssels auf das Ende der Stange /' und schiebt dieselbe die gehörige
Strecke vorwärts, um die oscillirende Klinke zu bewegen. Während des Vorgehens der Stange
durch die Wirkung des Schlüssels k' steigt das
Ende des letzteren über die schiefe Ebene 26
hinan, doch sobald die Stange weit genug vorgeschoben ist, so schieben sich die über letztere
vorstehenden Seiten des Schlüssels auf den Ansätzen 25 vor, wodurch der Schlüssel
etwas über die Stange emporgehoben wird und diese sitzen läfst, während ein Vorsprung 29
an der Stange mit einem Vorsprung 28 in der Schützenrückwand in Berührung kommt und
erstere zurückhält, so dafs die schiefe Ebene des Federhakens /' einen der Klinkenhaken
trifft, über dessen ansteigende Fläche aufsteigt und sich in denselben einhängt, während er
von der Erhöhung 22 auf der Stange nach oben gehalten wird.
Die Stange mit ihren Erhöhungen und die zweiseitige Hakenklinke bilden ein selbstthätiges
Schlofs, welches von den Schlüsseln der Schützenhalter
regiert wird.
Die Bewegung der Schütze und deren Halter ist ungemein rasch und das Schlofs würde sehr
bald aufhören, richtig zu arbeiten, wenn die Stange sich biegen oder auf irgend welche Art
aufser Ordnung gerathen könnte.
Um eine zufällig zurückweichende Bewegung der Stange zu verhüten, ist auf jedem Schlüssel
eine Warze 20 mit schiefer Fläche angebracht, welche hinter das Stangenende zu sitzen kommt,
wenn der Schlüssel, wie vorher beschrieben, über dasselbe emporgehoben ist.
Das Gewebe wird durch einen Sandbaum λ3
von der Stelle, wo es hergestellt wird, abgezogen. Auf der Welle dieses Sandbaums ber
findet sich das Schneckenrad b3, welches von einer auf der Welle d3 sitzenden Schnecke getrieben
wird. Diese Welle dreht sich in einem um die Welle b oscillirenden Lager e3, an welchem
sich ein Haken f3 befindet, welcher von
einer Klinke g3 getragen, wenn die Schnecke in Eingriff mit dem Schneckenrad gehalten
oder aber von derselben befreit wird, wenn das Getriebe ausgerückt werden soll, um den
Sandbaum a3 vermittelst des Handrades i3 be,-wegen
zu können.
Das Gewebe gleitet über j3,, geht von da
unter und um den Sandbaum, unter der Prefswalze k3 durch und nach vorn über dieselbe
weg hinunter nach dem Zeugbaum P, welcher in einem passenden Träger r 3 gelagert ist
(s. Fig. 8 und 9).
Der Zeugbaum erhält seine Bewegung durch ein auf seiner Welle p 3 sitzendes Kettenrad o3
und eine Kette n3 von einem auf dem Sandbaum sitzenden Kettenrad mz oder auch durch
eine gewöhnliche Riemenverbindung.
Der verstellbare Arm oder Träger r3 gestattet, die Kette oder den Riemen anzuspannen
oder loszulassen.
Die Welle d3 trägt an ihrem hinteren Ende ein konisches Rad q3,, Fig. 1 und 7, welches
in das konische Rad s3 eingreift und von demselben
getrieben wird. Dieses Rad s3, welches
fest mit dem Sperrrad t3 verbunden; ist, sitzt
lose auf der Hauptwelle b und wird zeitweise durch die Klinke u3 bewegt, welch letztere an
einem von einem Stellring w3 ausgehenden
Lappen befestigt ist. Der Stellring ist durch die Stellschraube x3 mit der Welle b verbunden
und dreht sich mit derselben..
An der genannten Klinke u3 steht auf der
einen Seite ein Träger a4 und auf der anderen
ein Zahn έ4 vor, welch letzterer in die Zähne
des Sperrrades t3 eingreift, wenn dieses der Controlapparat gestattet; während der übrigen
Zeit wird die Klinke durch den Träger β4
aufser Eingriff mit dem Sperrrad gehalten, indem der Träger über die Stellen des Controlapparates
hinweggleitet.
Dieser Klinkencontrolapparat besteht aus zwei Scheiben cA und d*, welche die Welle b umschliefsen,
doch nicht mit derselben verbunden
Claims (10)
1. Die Schützenhebel mit den dieselben bewegenden Curvenscheiben und dem elastischen
Verbindungsstück, welch letzteres die Stifte an den Hebeln gegen die correspondirenden
Seitenwände der Curven prefst, wie beschrieben.
2. Die Schützenhebel, die Kreuzköpfe, welche auf ihren Führungsstangen gleiten, mit den
an denselben befestigten Schützenhaltern und den Hülsenkreuzen, welch letztere den
Kreuzkopf durch seinen nach unten stehenden Stift mit den Hebelenden verbinden, wie beschrieben.
3. Die Schützenhebel mit den lose mit ihnen verbundenen Hülsenkreuzen, durch welch
letztere zwei im rechten Winkel zu einander stehende Löcher gehen, in Verbindung
mit den Kreuzköpfen und den Schützenhaltern. Die Kreuzkopfstifte sind lose mit
den Hülsenkreuzen verbunden; alles wie beschrieben.
4. Die Schützenhebel, die Hülsenkreuze, die Kreuzköpfe und Schützenhalter, in Verbindung
mit einer Schütze, an welcher Vorrichtungen, wie oben beschrieben, getroffen sind, um derselben zu gestatten, selbstthätig
rasch von einem Halter zum anderen überzugehen, wie oben angegeben.
5. Die Vereinigung der Schütze mit einer
daran angebrachten Doppelklinke und einer oben beschriebenen verschiebbaren Keilstange,
welche auf die Klinke wirkt, wie angegeben.
6. Die Schütze mit ihren Ansätzen 25, den schiefen Ebenen 26, der gleitenden Stange
und der Doppelklinke, in Verbindung mit den Schützenhaltern und ihren Schlüsseln,
welch letztere auf die Stange wirken, dieselbe hin- und herschieben und darauf
selbst über das Ende derselben emporgehoben werden, wie beschrieben.
7. Der Schützenhalter, welcher die Schützenrückwand umfafst, und die zugespitzten Federhaken,
in Verbindung mit der Schütze, ihrer mit zugespitzten Haken versehenen Klinke und Vorrichtungen, die letztere festzuhalten,
während das zugespitzte Ende eines Federhakens über das zugespitzte Ende eines Hakens der Klinke weggleitet,
wie beschrieben.
8. Die Schütze, ihre Doppelklinke und die die letztere bewegende Stange, in Verbindung
mit dem Schützenhalter, welcher so construirt ist, dafs er die Schütze fassen kann, mit dem Federhaken, welcher auf
die Schützenklinke wirkt und mit dem elastischen Schlüssel, welcher die Stange die
nöthige Distanz vorschiebt, wie beschrieben.
9. Die Schütze, versehen mit Ansätzen 25, und die Stange, in Verbindung mit dem
Schützenhalter und seinem Schlüssel, mit dessen Warze, welch letztere ein zufälliges
Zurückweichen der Stange verhüten soll, nachdem dieselbe von dem Schlüssel vorgeschoben
und letzterer über einen Berührungspunkt mit ersterer erhoben war.
10. Eine in einem Webstuhl rotirende Welle
mit damit verbundener Klinke, einem lose auf der Welle sitzenden, fest mit einem
konischen Rad verbundenen Sperrrad, in Verbindung mit einem regulirbaren Klinkencontrolapparat,
einem Sandbaum oder einer anderen denselben ersetzende Walze nebst Verbindungen zwischen demselben
und dem Sperrrad, wodurch die Schnelligkeit bestimmt werden kann, mit welcher die Klinke den Sandbaum bewegt und
diese das Gewebe vom Blatt abzieht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8536C true DE8536C (de) |
Family
ID=286031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8536D Active DE8536C (de) | Neuerungen an Webstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8536C (de) |
-
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- DE DENDAT8536D patent/DE8536C/de active Active
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