DE803489C - Fluessigkeits-, insbesondere Kondensatmesser - Google Patents

Fluessigkeits-, insbesondere Kondensatmesser

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DE803489C
DE803489C DEP45391A DEP0045391A DE803489C DE 803489 C DE803489 C DE 803489C DE P45391 A DEP45391 A DE P45391A DE P0045391 A DEP0045391 A DE P0045391A DE 803489 C DE803489 C DE 803489C
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DE
Germany
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drum
chamber
liquid
liquid meter
outer chamber
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Expired
Application number
DEP45391A
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English (en)
Inventor
Paul Drexler
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DREXLER U CO
Original Assignee
DREXLER U CO
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/28Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation on carriers rotated by the weight of the liquid in the measuring chambers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Flüssigkeits-, insbesondere Kondensatmesser Den Gegenstand der Erfindung bildet ein zum Messen von strömenden Flüssigkeiten dienender Messer, der vorzugsweise zur Messung von Kondensaten, beispielsweise bei Dampfheiungen, bestimmt ist nnd der sich durch seinen einfachen Aufbau und durch die Möglichkeit auszeichnet. in den verschiedensten Größen, also auch sehr klein gebaut werden zu können.
  • Nach der Erfindung ist in einem Gehäuse eine um eine waagerechte Achse drehbare, sich in ihrer Füllstellung selbsttätig fixierende Trommel gelagert, deren inneres durch Trennwände in zwei gleich große ineinandergreifende Kammerpaare geteilt ist, Voll denen jedes aus einer inneren und einer äußeren Kammer besteht. deren nur durch Überlauf aus der Innenkammer erfolgende Füllung die Drehung der Trommel in die nächste Fiillstellung bewirkt.
  • Nach cinem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Auslaufquerschnitt der Außenkammer derart gestaltet, insbesondere verengt, daß die Leerung der Außenkammer zeitlich nach der Leerung der Innen-Kammer erfolgt oder beendet ist.
  • Weitere Alerkmale der Erfindung ergel<en sich aus der nachstehenden Beschreibung und den £nsprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der diesen Meßvorrichtung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Aufriß bzw. einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 dar.
  • In einem Gehäuse I, das beispielsweise auf einer Seite durch einen Deckel 2 dicht al) geschlossen ist, befindet sich eine Meßtrommel 3, vorzugsweise zylindrischer Gestalt. 1)ie Trommel 3 ist entweder mittels einer durchgehenden Achse oder nur durch außen angebrachte Lagerzapfen 4, 4' in dem Gehäuse I drehbar gelagert.
  • Das Innere der Trommel 3 ist durch Trennwände 5, 5'derart unterteilt, daß zwei Paare von unter sich gleichen Kammern vorhanden sind, die ineinandergreifen. Jedes Kammerpaar besteht aus der innen gelegenen Kammer 6 und der außen gelegenen, vorzugsweise dem Trommelumfang zugeordneten Kammer 7. Die Kammern des zweiten Paares sind dementsprechend mit 6' und 7' bezeichnet. Die Trenuwandungen 5, 5' bestehen vorzugsweise aus einem Z-förmig oder ähnlich gebogenen Blech, das mit seinen Endkanten mit der Trommelwandung fest verbunden ist und dessen Umbiegkanten 8 tSberläufe von den Innen- in die Außenkammern bilden.
  • Jeder Innenkammer ist im Trommelmantel eine Öffnung g zugeordnet. Wesentlich ist noch, daß der zwischen der Außentrommel und der tSberlaufkante 8 vorhandene Querschnitt der Außenkammer 7, 7'derart gestaltet oder verengt ist, daß dadurch die Entleerung der Außenkammer gegenüber derjenigen der Innenkammer verzögert ist.
  • Die Trommel besitzt außen an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen je einen Ansatz oder mit einer schrägen Fläche versehenen Nocken 10. Zur Zusammenarbeit mit diesen Nocken 10 ist im gezeichneten Beispiel mit dem Außengehäuse I ein Kipphebel 1 1 verbunden, der beispielsweise um einen Bolzen 12 drehbar ist und der durch seine Gewichtsverteilung oder durch Federbelastung stets in seine in Fig. I gezeichnete Arbeitslage selbsttätig zurückkehrt.
  • Die Meßvorrichtung arbeitet wie folgt: Durch die obere, an eine Flüssigkeitsleitung angeschlossene Öffnung 13 ffnung des Gehäuses fließt die Flüssigkeit durch die Trommelöffnung g in die Innenkammer 6. Hat die Flüssigkeit den in Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie I4 angegebenen Spiegel erreicht, dann beginnt sie in der eingezeichneten Pfeilrichtung über den Überlauf 8 in die zugehörige Außenkammer 7 zu fließen. Ist die Außenkammer 7 durch die zufließende Flüssigkeit teilweise oder ganz gefüllt, dann übt das Füllgewicht der Außenkammer 7 ein Drehmoment aus, so daß sich die Trommel in der eingezeichneten Pfeilrichtung dreht. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß der Drehwinkel I800 etwas überschreitet. Der in Fig. I rechts befindliche Nocken 10 trifft nach Drehung um I800 mit seiner schrägen Fläche auf den Kipphebel ii und schwenkt diesen Hebel aus, der nach dem Durchgang des Nockens 10 sofort selbsttätig in seine in Fig. I gezeichnete Lage zurückkehrt. Mit der Trommeldrehung beginnt sich die Innenkammer 6 sofort nach unten in das Gehäuse I zu entleeren, während in der Außenkammer 7 infolge des verengten Ausflußquerschnitts noch Flüssigkeit zurückgehalten ist. Diese Flüssigkeit übt ein entgegengesetzt gerichtetes Drehmoment aus, was eine Rückschwingung der Trommel 3 zur Folge hat. Der Nocken IO kommt bei dieser kleinen Rückschwingung auf dem Kipphebel II zur Anlage, wie in der Zeichnung dargestellt, wodurch die Ruhelage der Trommel wieder fixiert ist. Der restliche Teil der Flüssigkeit fließt aus der Außenkammer in das Gehäuse I und durch den Auslauf 15 ab, während aus der Zuleitung 13 die Füllung der jetzt oben befindlichen Innenkammer 6' beginnt. Dieses Arbeitsspiel setzt sich ununterbrochen fort, solange Flüssigkeit in das Gehäuse I einströmt.
  • Beispielsweise mit dem Trommelzapfen 4' ist eine geeignete Zählvorrichtung oder sonstige Anzeigevorrichtung verbunden, so daß die durchfließende Flüssigkeitsmenge jederzeit abgelesen werden kann.
  • Der Kipphebel 11 ist lediglich als Beispiel angegeben, an seine Stelle kann auch eine anders gestaltete Festhaltevorrichtung treten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeits-, insbesondere Kondensatmesser, gekennzeichnet durch eine um eine waagerechte Achse drehbare, sich in ihrer Füllstellung selbsttätig fixierende Trommel (3), deren Inneres durch Trennwände (5, 5') in zwei gleich große ineinandergreifende Kammerpaare (6, 7, 6', 7') geteilt ist, von denen jedes aus einer inneren (6, 6') und einer äußeren am Trommelumfange gelegenen Kammer (7, 7') besteht, deren nur durch Überlauf aus der Innenkammer (6, 6') erfolgende Füllung die Drehung der Trommel in die nächste Füllstellung bewirkt.
  2. 2. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufquerschnitt der Außenkammer (7, 7') derart gestaltet, insbesondere verengt ist, daß die Leerung der Außenkammer zeitlich nach der Leerung der Innenkammer (6, 6') erfolgt oder beendet ist.
  3. 3. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (5, 5') im Querschnitt gesehen eine Z- oder Z-ähnliche Form besitzen, wobei die mittlere Trennwand (5) die Trommelachse schneidet und ihre Umbiegungskanten (8) die Überläufe der Innen- in die Außenkammern bilden.
  4. 4. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel außen an zwei sich diametral gegenüberliegenden Stellen mit Nocken (Io) versehen ist, die mit einem im Messergehäuse (I) ausweichend gelagerten Halteglied (11) zwecks Fixierung der Füllstellungen zusammenarbeiten.
DEP45391A 1949-06-10 1949-06-10 Fluessigkeits-, insbesondere Kondensatmesser Expired DE803489C (de)

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DE803489C true DE803489C (de) 1951-04-02

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