DE583148C - Fluessigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Fluessigkeit gedrehter Messtrommel - Google Patents

Fluessigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Fluessigkeit gedrehter Messtrommel

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DE583148C
DE583148C DER82175D DER0082175D DE583148C DE 583148 C DE583148 C DE 583148C DE R82175 D DER82175 D DE R82175D DE R0082175 D DER0082175 D DE R0082175D DE 583148 C DE583148 C DE 583148C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/28Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation on carriers rotated by the weight of the liquid in the measuring chambers

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Description

  • Flüssigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Flüssigkeit gedrehter Meßtrommel Bei Flüssigkeitsmessern mit durch das Gewicht gedrehter Meßtrommel, deren Kammern die Flüssigkeit aus einem zentral gelegenen Verteilungsraum zufließt, muß dafür Sorge getragen werden, daß der Flüssigkeitsspiegel in diesem Raume möglichst auf gleicher Höhe bleibt, damit die Meßkammern stets gleiche Mengen aufnehmen. Dieses Einhalten eines gleichmäßigen Niveaus bietet jedoch in einem Raume, wo ständig Flüssigkeit unter meist schwankendem Druck zu- und abfließt, große-Schwierigkeiten, und selbst bei der unwirtschaftlichen Anbringung eines Überlaufs sind Niveauschwankungen nicht zu vermeiden. Wenn auch durch vielerlei Vorrichtungen, wie Schwimmerventile, Überlauf und andere mehr, die Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels in mäßigen Grenzen gehalten werden können, wodurch auch die Meßfehler klein bleiben, so sind diese .Fehler trotzdem immer noch vorhanden.
  • Von der Feststellung ausgehend, daß die-Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels im Füllraum der Meßtrommel praktisch nicht ganz zu vermeiden sind, daß sie sich aber sehr wohl in bestimmten Grenzen halten lassen, erschien es wünschenswert, eine Meßtrommel zu verwenden, deren Kammern sich trotz schwankenden Flüssigkeitsstandes stets gleichmäßig füllen. Nur mit einer solchen Trommel läßt sich bei dieser Art Flüssigkeitsmessern höchste Meßgenauigkeit erreichen. Im einzelnen ist über die Kammertrommel, die in Fig. i bis 4. in einer Ausführungsform gezeigt wird, folgendes zu bemerken; Fig. i veranschaulicht einen Flüssigkeitsmesser mit Kammertrommel im Längsschnitt. Durch Rohr a gelangt die Flüssigkeit durch die Gehäusewandüng und die zentrale Öffnung der Trommel in deren Verteilungsraum Nach Füllen und Entleeren der Kammern gelangt sie in das Gehäuse und fließt durch Rohr b ab. Die einseitige Belastung bringt die Trommel in Umdrehung um ihre horizontale Achse. Fig. z bis q. zeigen die Trom-. mel im Längsschnitt ohne Gehäuse, und zwar Fig. q. nur einen Teil in vergrößertem Maßstabe. Da die. Vorrichtungen zum Regulieren des Flüssigkeitsspiegels sehr mannigfaltig sind, wurden sie auf der Zeichnung nicht angegeben. Es ist jedoch angenommen, daß nur Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels zwischen dem niedrigsten Stand in Fig. i und a und dem höchsten Stand in Fig.3 möglich sind.
  • Beim tiefsten Stand der Flüssigkeit nach Fig. i hat sich die Kammer K mit Ausnahme des zugehörigen Auslaufkanals c, jedoch einschließlich eines ebenfalls zugehörigen, im Schnitt einen Kreissektor oder ein Dreieck bildenden oder einem der beiden ähnelnden Raumes im Winkel a gefüllt. Dieser Raum innerhalb des Winkels a ist so bemessen, daß er dasselbe Volumen enthält wie der Auslaufkanal c. Nach Erreichung - dieser Stellung hört der Zufluß in die Kammer K über die Einlaufkante e auf. Das Entleeren der Kammer beginnt erst mit dem Moment, wo das obere Ende des Auslaufkanals c mit der Einlaufkante e in gleiche Höhe kommt. Fig. 2 zeigt diese Stellung. Der Auslaufkanal hat sich bei der Drehung der Trommel aus der Stellung in Fig. i bis hierhin gefüllt, während sich der das gleiche Volumen fassende Raum im Winkel a entleert hat. Die Flüssigkeit hat sich also in der Kammer lediglich verlagert, wobei auf der Einlaufseite nach wie vor Kante e benetzt wird. In Fig. 3 ist die Stellung der Kammer K beim höchstmöglichen Flüssigkeitsstand in dem Moment gezeigt, wo Einlaufkante e dies Niveau erreicht hat. Der Auslaufkänal c ist ganz gefüllt, während der Raum im Winkel a leer ist. Bei allen Zwischenstellungen des Flüssigkeitsniveaus wird sich Auslauf c und Raum bei a nur teilweise füllen, jedoch ist die Summe dieser Füllungen stets gleich dem Inhalt des Auslaufkanals bzw. gleich dem des Raumes bei a. Die Kammer erhält also bei jedem Niveau zwischen Höchst- und Niedrigstand die gleiche Füllung. Das gleiche ist aus Fig. q. ersichtlich. Die Kammer K ist hier durch doppelte, dagegen Auslaufkanal c und der Raum im Winkel a durch einfache Schrägstriche bezeichnet. Die Schenkel des Winkels a sind Linien des höchsten und niedrigsten Flüssigkeitsstandes, die durch Punkte e (gleich Einlaufkante) gelegt sind. Sie begrenzen auch gleichzeitig den Auslaufkanal in seiner Länge.
  • Es ist wünschenswert, jedoch nicht erforderlich, daß der Raum im Winkel a gleiches Volumen wie der Auslaufkanal innerhalb der verlängerten Schenkel des Winkels hat. Es würde auch bei annähernder Gleichheit schon eine wesentliche Erhöhung der Meßgenauigkeit erzielt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Flüssigkeit gedrehter Meßtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß Einlauf und Auslauf jeder Kammer so gestaltet sind, daß die durch die Einlaufkante gelegten Linien zur Kennzeichnung des Flüssigkeitsstandes mindestens annähernd inhaltsgleiche Teile im Ein- und Auslauf begrenzen.
  2. 2. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Linien begrenzten Teile von Ein- und Auslauf unterschiedlich geformt sind.
DER82175D 1930-04-09 1930-04-09 Fluessigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Fluessigkeit gedrehter Messtrommel Expired DE583148C (de)

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