DE80326C - - Google Patents

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DE80326C
DE80326C DENDAT80326D DE80326DA DE80326C DE 80326 C DE80326 C DE 80326C DE NDAT80326 D DENDAT80326 D DE NDAT80326D DE 80326D A DE80326D A DE 80326DA DE 80326 C DE80326 C DE 80326C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/14Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing calcium sulfate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/12Nitrogen containing compounds organic derivatives of hydrazine
    • C04B24/14Peptides; Proteins; Derivatives thereof

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Bereitung und Verarbeitung von Gipsmörtelmischungen wird es oft als Uebelstand empfunden, dafs dieselben kurz vor oder während der Formarbeit hergestellt werden, worauf erst das Anfeuchten mit Wasser u. dergl. erfolgt. Durch dieses Verfahren entsteht nicht nur erheblicher Zeitverlust,- es erfolgt auch die Herstellung der Mörtelmischung meist mit einer gewissen Hast, welche in der Furcht vor dem schnell erfolgenden Abbinden des Mörtels begründet ist. Hierauf ist es auch vornehmlich zurückzuführen, dafs die Mischung oft nicht hinreichend sorgfältig bewirkt wird, was sich durch geringere Festigkeit und nicht selten noch durch fleckiges Aussehen der fertigen Kunststeinmasse rächt. ■
Ganz besonders auffallend machen sich diese Mängel in den Fällen bemerkbar, wo zur Erhöhung der Bindekraft solcher Mörtelmischungen flüssige oder halbfiüssige eiweifshaltige Substanzen zugesetzt werden, die wegen ihrer zähen, klebrigen Natur einer schnellen und innigen Mischung mit dem Mörtel bedeutenden Widerstand entgegensetzen.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen, werden nach dem vorliegenden Verfahren die eiweifshaltigen Substanzen in trockenem Zustande und in feiner Vertheilung der Mörtel-Grundmischung (Gips u. dergl.) beigefügt und das Gemenge beider am besten innig vermählen; oder es findet der Zusatz jener Substanzen zu den Zuschlägen (Kalk, Kalkbrei u. dergl.) in feuchtem oder flüssigem Zustande statt, worauf die innige Mischung getrocknet und sorgfältig vermählen wird, um mit Gips vermengt zur Herstellung der Kunststeinmasse zu dienen.
Das so erzeugte feine 'Glanzstuckmehl besitzt, selbst bei nur mäfsigem Abschlufs der atmosphärischen Luft, längere Haltbarkeit, wodurch die Herstellung desselben im Grofsen unter Zuhülfenahme maschineller Einrichtungen lohnend wird. Im Bedarfsfalle mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit, z. B. verdünnter Kalilauge, angerührt, liefert dieses Glanzstuckmehl nach dem Abbinden eine marmorähnliche Masse von schönem Aussehen und mattem Glanz, der durch leichtes Abreiben der Oberfläche der Kunststeinmasse mit der Hand oder einem Tuche — unter eventueller Zuhülfenahme von Talk — auf hohen und bleibenden Spiegelglanz gebracht werden kann.
Zur Erhöhung der Härte und des Glanzes der Kunststeinmasse können dem Glanzstuckmehl bezw. den Mischungen, aus welchen dasselbe erzeugt wird, gut krystallisirende Salze zugefügt werden, welche mit Gips un- bezw. schwerlösliche Verbindungen eingehen, also besonders schwefelsaure Salze und Doppelsalze, deren Verwendung für ähnliche Zwecke ja auch bekannt ist. Auch empfiehlt sich der Zusatz von Borsäure oder eines Borates, namentlich von Kaliumborat in geringen Mengen, um das Abbinden der Kunststeinmasse zu verzögern. Ebenfalls sehr empfehlenswerth und wichtig für die Herstellung des Glanzstuckmehles im Grofsen ist die Behandlung der eiweifshaltigen

Claims (2)

Stoffe mit alkalischen Lösungen vor dem Vermählen mit dem Gips oder der Gipsmischung, um das Glanzstuckmehl haltbarer zu machen. Ein erprobtes Verfahren zur Herstellung eines reinweifsenGlanzstückmehles auf trockenem Wege ist das folgende: Es werden io Theile trockenes, nöthigenfalls durch längeres Erwärmen auf 400 C. getrocknetes Albumin zu einem feinen Pulver zerrieben, hierzu 80 Theile krystallisirter Kaliumalaun und 10 Theile Borax gethari, das Gemenge zu einem ganz feinen Mehl verrieben und mit 1000 Theilen Gips vermählen. Beim Gebrauch wird das so erhaltene Glanzstuckmehl am besten mit Kalkmilch angerührt; es kann aber auch Kalkpulver dem Glanzstuckmehl hinzugefügt und die so erzeugte trockene Mischung beim Gebrauch mit Wasser angerührt werden. ■ Nach einer anderen Ausführungsform des Verfahrens werden ι ο g Albumin in 1 1 lauwarmen Wassers gelöst und dazu 50 ecm einer 10 proc. Kalilauge gesetzt. In dieser Flüssigkeit werden ca. 3 kg Kalkbrei (so weit abgetrocknet, dafs er Risse bekommt) zu Milch verrührt, darauf 500 ecm kaltgesättigter Kaliumalaunlösung und 120 ecm kaltgesättigter Boraxlösung hinzugefügt und das Ganze sorgfältig durchgearbeitet. Der in dieser Weise präparirte Kalkbrei wird bei möglichstem Luftabschlufs und einer 500 C. nicht übersteigenden Temperatur eingetrocknet und zu einem feinen Pulver — dem Glanzstuckmehl — vermählen. \ Gleichzeitig mit dem Vermählen kann auf 2 Theile des Glanzstuckmehles 1 Theil Gips noch zugesetzt werden; die Mischung beider Substanzen kann aber auch kurz vor dem wirklich beabsichtigten Gebrauch des Glanzstuckmehles erfolgen. In allen angeführten Fällen können dem Glanzstuckmehl während der Herstellung desselben oder nachher färbende Stoffe beigefügt werden, welche der Kunststeinmasse eine bestimmte Färbung ertheilen. Paten τ-An sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Glanzstuckmehl, bei welchem Albumin oder andere eiweii'shaltige Substanzen in trockenem Zustande und in feiner Vertheilung mit Gips oder Kalk oder einem Gemenge beider vermählen werden.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. genannten Verfahrens, bei welcher die eiweifshaltigen Substanzen in wässeriger oder alkalischer
.'. Lösung mit Kalkbrei versetzt, die Mischung getrocknet und vermählen wird.
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