DE555893C - Verfahren zur Herstellung von Zementmischungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zementmischungen

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DE555893C
DE555893C DEI36637D DEI0036637D DE555893C DE 555893 C DE555893 C DE 555893C DE I36637 D DEI36637 D DE I36637D DE I0036637 D DEI0036637 D DE I0036637D DE 555893 C DE555893 C DE 555893C
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DE
Germany
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cement
production
mixed
cement mixes
water
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Expired
Application number
DEI36637D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Daimler
Dr Richard Gutensohn
Dipl-Ing Carl Schoerg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/16Sulfur-containing compounds
    • C04B24/20Sulfonated aromatic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zementmischungen Es wurde gefunden, daß die als Netzmittel wirkenden einfachen oder substituierten Sulfosäuren der aromatischen Reihe bei der Herstellung von Zementmassen mit Vorteil verwendet werden können. In vielen Fällen werden durch diesen Netzmittelzusatz Schwierigkeiten, die bisher unüberwindlich waren, behoben.
  • Besonders günstig wirkt sich der Zusatz der genannten Netzmittel bei der Herstellung technischer Zemente, z. B. von Säurekitten, die mit Wasserglas angerührt werden, aus. Man arbeitet so, daß man der Masse, am besten dem eigentlichen Zementpulver, ein Netzmittel, das gegebenenfalls auch hitzebeständig sein muß, zusetzt. Durch diesen Zusatz wird erreicht, daß das Wasserglas sich mit dem Zementpulver gleichmäßiger, ohne Klumpenbildung und in erheblich kürzerer Zeit vermischen läßt, was bei rasch bindenden Kitten von besonderem Vorteil ist.
  • Auch bei den handelsüblichen Zementen, wie Portlandzement und ähnlichen Bindemitteln, lassen sich durch Beimengung eines der angeführten Netzmittel entweder zum Zementpulver oder zum Wasser, mit dem der Zement angerührt wird, die gleichen Vorteile erzielen. Insbesondere wird auch die Haftfähigkeit der Zemente an sehr glatten Gegenständen, z. B. glattgehobelten Brettern, sehr erhöht.
  • Es ist bereits bekannt, Zementmischungen Seifen oder Ammoniumsalze türkischrotölartiger Sulfosäuren zuzusetzen, wobei diese Körper unlösliche, wasserabstoßende Fällungen mit Bestandteilen des Zements bilden. Diese wasserabstoßende Wirkung wird nicht durch die Netzwirkung, sondern durch die leichte Fällbarkeit dieser Produkte durch Kalk u. dgl. hervorgerufen. Zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von Zementmassen sind demnach Zusätze dieser Produkte ungeeignet. Ferner ist bekannt, Eiweißabbauprodukte, außerdem Leim und verwandte Körper als Zusatz zu Zementmassen zu verwenden. Das eigentliche Netzvermögen dieser Körper ist jedoch im Vergleich zu den im vorliegenden Verfahren beanspruchten Produkten so gering, daß sich Wirkungen wie sie gemäß vorliegendem Verfahren erzielt werden, nicht erreichen lassen. Beispiele i. i Kilo einer nach der deutschen Patentschrift .46o 814 hergestellten säurefesten Kittmasse wird mit 5o g benzylnaphtbalinsulfosaurem Natrium innig vermahlen und mit 50 g Wasserglaslösung von 36° B6 (die Konzentration kann etwas niedriger, aber nicht höher sein) verrührt. =Man erhält sehr rasch, ohne- irgendwelche Klumpenbildung, einen völlig gleichmäßigen Teig, der an Asbest u. dgl. gut haftenbleibt: a. Ioo Teile hochwertiger Zement werden mit aoo Teilen Quarzsand vermischt und mit IooTeilen Wasser angerührt, das 0,5 bis I Teil dibutylnaphthalimsulfosaures Natrium gelöst enthält. Das Anrühren geht sehr rasch und glatt vor sich.
  • 3. Ioo Teile hochwertiger Zement werden mit o,5 bis I Teil monobutylnaphthalinsulfosaurem Natrium und aoo Teilen Quarzsand vermischt und dann mit ioo Teilen Wasser angerührt. Das Anrühren vollzieht sich sehr rasch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zementmischungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zementmasse als Netzmittel wirkende einfache oder substituierte Sulfosäuren der aromatischen oder hydroaromatischen oder gemischtaromatischen Reihe oder deren Salze zugesetzt werden.
DEI36637D 1929-01-04 1929-01-04 Verfahren zur Herstellung von Zementmischungen Expired DE555893C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10012563A1 (de) * 2000-03-15 2001-09-20 Hubert Heider Mineralische Baustoffzusammensetzung und ihre Verwendung

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