DE803000C - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von einseitig unsichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von einseitig unsichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten

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DE803000C
DE803000C DEP26957A DEP0026957A DE803000C DE 803000 C DE803000 C DE 803000C DE P26957 A DEP26957 A DE P26957A DE P0026957 A DEP0026957 A DE P0026957A DE 803000 C DE803000 C DE 803000C
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DE
Germany
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sharp
building
fastening
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curved
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Expired
Application number
DEP26957A
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English (en)
Inventor
Hendrik Van Waveren
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/61Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
    • E04B1/6108Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von einseitig unsichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten Die Erfindung bezieht sich auf ein `'erfahren zutn Anbringen \on einseitig urisichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten. tind sie bezweckt solche Befestigungsmittel derart anzubringen, daß dieselben auch in Platten atis faseri;;ein Material, wie z. 13. Holzfaserplatten. gut festhalten und eine tragfähige Verbindung dieser Platten finit den tragenden "feilen einer Baukonstruktion erniiiglichen.
  • Erhndungsgein:il.l bestellt das Verfahren darin, daß ein mit einem scliarfeii Ende versebener, im wesentlichen kreisliogeiifiirinig gekrümmter Befestigungskör1ier mit dein scharfen Ende an einer Seite der Bauplatte derart eingetriehen wird, daß dieser Körper im Material der Bauplatte eine seiner Krümmung entsprechende. kreisbogenförmige Bahn beschreibt und d2ts scharfe 1'_nde wieder an derselben Seite in einem Abstand von der Eintrieb stelle hinaustritt. @vährend das andere linde außerlialb der Eintriebstelle vorstehen bleibt. Die aus der Bauplatte hinausragenden Enden des Befestigungskörpers können dann für die Befesti`ung benutzt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf die mit diesen Befestigungsmitteln versehene Bauplatte. Diese Bauplatte zeichnet sich erfindungsgem'iß dadurch aus, daß jedes Befestigungsmittel im Nvesentlichen gemäß einem Kreisbogen im Material der Bauplatte liegt und die beiden Enden desselben im Abstand voneinander an derselben Seite der Platte hinausragen.
  • Die Erfindung erstreckt sich weiter auf eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung sowie auf die Befestigungsmittel, die zur Anwendung dieses Verfahrens geeignet sind.
  • In der Zeichnung wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Fig. i zeigt in Ansicht die Abwicklung eines kreisbogenförmig gekrümmten Befestigungskörpers. Fig. 2 stellt im Schnitt eine Bauplatte mit in derselben angebrachtem gekrümmtem Befestigungskörper dar.
  • Fig.3 zeigt in größerem Maßstab, im Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 4, ein auf eine Bauplatte aufgesetztes Gerät zum Anbringen der gekrümmten Befestigungskörper.
  • Fig.4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3.
  • Fig. 6 ist eine teilweise Draufsicht einer auf der Bauplatte zu befestigenden Versteifungsleiste. Fig. 7 stellt im Schnitt einen Teil einer Bauplatte mit darauf befestigter Versteifungsleiste dar.
  • Fig. 8 zeigt die Abwicklung eines Befestigungskörpers mit anders ausgebildeten Enden.
  • Im dargestellten Beispiel besteht dasBefestigungsmittel aus einem verhältnismäßig steifen, vorzugsweise metallenen, flachen oder profilierten Band i, das längs der Mittellinie in Abständen mit rechteckigen oder anders geformten öffnungen 2 versehen ist und dessen eines Ende zu einer Spitze 3 gebildet ist, während das andere Ende 4 V-förmig eingeschnitten ist. Die Spitze 3 und der Einschnitt 4 haben eine derartige Form, daß die als Befestigungsmittel dienenden Bandstücke aus einem durchlaufenden Band ohne Materialverluste gestanzt werden können. Die Spitze 3 ist genügend scharf, um das Material der Bauplatten durchdringen zu können.
  • Dem Bande i ist, in der Regel vor seinem Gebrauch, eine gemäß einem Kreisbogen gekrümmte Gestalt gegeben, und dieses gekrümmte Band wird nun mit seiner Spitze 3 an einer Seite (bei 6 in Fig. 2) in die Bauplatte 5 eingetrieben; infolgedessen beschreibt das Band im Material der Platte eine seiner Krümmung entsprechende, kreisbogenförmige Bahn, um danach bei 7 wieder aus dem Material hinauszutreten. Die aus der Platte hervorragenden Enden des Bandes können dann für die Befestigung dienen.
  • Das Befestigungsmittel kann natürlich, statt aus bandförmigem Material, auch aus stabförmigem oder im Querschnitt andersartig profiliertem Material bestehen. Auch ist es möglich, das Band unmittelbar vor oder während der Anbringung durch geeignete Mittel in die Kreisbogenform zu bringen.
  • Ein einfaches Gerät, mit dem zuvor schon gekrümmte Befestigungsmittel in eine Bauplatte eingetrieben werden können, ist in Fig. 3, 4 und 5 dargestellt. Dieses Gerät besteht aus zwei aneinander anschließenden Teilen 8 und 9, die an der Anschlußstelle gemäß einer Zylinderfläche gebogen sind. An der oberen Seite des Teiles 9 ist in der Mitte eine flache Nut io ausgespart, wodurch eine kreisbogenförmige Führung entsteht, in die das entsprechend gekrümmte Befestigungsband i aufgenommen werden kann. In der Mitte der Nut io befindet sich eine Vertiefung i i. Die beiden Teile 8 und 9 sind durch Schrauben 12 und 13 beiderseits der Nut io mit--einander verbunden.
  • Nachdem in die Nut io des Geräts ein gekrümmtes Befestigungsband i eingeführt ist, wird das Gerät auf die Bauplatte 5 aufgesetzt, wobei das Ende 4 des Bandes aus der Nut io und dem Gerät hinausragt und dieses Ende sowie das spitze Bandende 3 auf der oberen Seite der Platte 5 ruhen. An der Seite der Spitze 3 ist der obere Teil 8 des Geräts mit einer senkrechten Nut 8' (s. Fig. 5) versehen, die der bogenförmigen Vertiefung i i entspricht und in der ein Werkzeug 14, das am unteren Ende eine schräge Klinke 14 aufweist, mit einer Rippe 14' derart geführt wird, daß die Klinke 14 durch eine der Öffnungen 2 des Bandes hindurch bis in die Vertiefung i i der Nut io eingesteckt werden kann. Mittels einer nicht gezeichneten Feder wird das Werkzeug 14 in Richtung des Pfeiles nach Fig. 5 gegen das Gerät angepreßt. Indem nun das Werkzeug 14 nach unten gedrückt wird, wird das Band i mit seinem spitzen Ende 3 in die Bauplatte eingetrieben, und zwar gemäß einer kreisbogenförmigen Bahn, die die Fortsetzung der kreisbogenförmigen Nut io darstellt. Dann wird das Werkzeug mit der abgeschrägten Klinke 14 aus der Öffnung,2 des Bandes gezogen, nach oben geführt und in die nächste Öffnung 2 eingesteckt, um danach wieder nach unten gedrückt zu werden. In dieser Weise wird das Band xhrittweise durch das Material der Platte getrieben, bis die Spitze 3 wieder an der oberen Seite der Platte 5 austritt. Das Gerät kann dann von der Platte abgehoben werden. Da der Mittelpunkt M der Kreisbahn oberhalb der Plattenoberfläche liegt, ist die innerhalb der Platte beschriebene Bahnstrecke kleiner als 18o° und werden die Enden des eingetriebenen Bandes eine Strecke aus der Platte ausragen (s. Fig. 2).
  • Wie in Fig.2 mittels einer strichpunktierten Linie 17 angegeben ist, ist es natürlich auch möglich, das Befestigungsband in derselben Weise durch zwei aneinander anliegende Bauplatten zu treiben und diese Platten so miteinander zu verbinden.
  • Die Erfindung kann vorteilhaft für die Befestigung metallener Versteifungsleisten an einer Seite der Bauplatte Anwendung finden. Diese Versteifungsleisten 15 (Fig. 6) sind mit Öffnungen 16 versehen, die in einem Abstand voneinander liegen, der dem Abstand zwischen der Eintriebstelle 6 und der Austrittstelle 7 des Befestigungsbandes (Fig. 2) entspricht. Das Gerät nach Fig. 3 bis 5 wird nun auf die Versteifungsleiste 15 so aufgesetzt, daß die Enden 3 und 4 eines in die Nut io eingeführten Bandes oberhalb zweier Öffnungen 16 liegen. Dann wird das Band in der schon beschriebenen Weise in die Platte eingetrieben. Die Enden 3 und 4 des Bandes i können dann gegen die Leiste umgeschlagen werden (s. Fig. 7) oder auf sonstige Weise, z. B. durch Verdrehung, zur Befestigung der Leiste dienen.
  • In Fig. 8 ist noch ein Band von etwas anderer Form dargestellt, nämlich mit einer einseitigen Spitze 3 und einem dementsprechend ausgebildeten hinteren Ende 4. Auch diese Bandstücke können ohne Materialverluste aus einem durchlaufenden Band hergestellt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Anbringen von einseitig unsichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem scharfen Ende versehener, im wesentlichen kreisbogenförmig gekrümmter Befestigungskörper mit dem scharfen Ende an einer Seite der Bauplatte derart eingetrieben wird, daß dieser Körper im Material der Bauplatte eine seiner Krümmung entsprechende, kreisbogenförmige Bahn beschreibt und das scharfe Ende wieder an derselben Seite in einem Abstand von der Eintriebstelle heraustritt, während das andere Ende außerhalb der Eintriebstelle vorstehen bleibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (i) beim Eintreiben in die Bauplatte (5) außerhalb dieser Platte längs einer kreisbogenförmigen Bahn (io) geführt wird, deren Mittelpunkt (M) außerhalb und an der Eintriebseite der Platte liegt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem auf die Bauplatte (5) aufzusetzenden Gerät (8, 9) besteht, das mit einer im wesentlichen kreisbogenförmigen Führung (10) für einen entsprechend gebogenen Befestigungskörper (i) mit scharfem Ende (3) versehen ist, sämtliches derart,' daß dieser Körper in der Nähe des scharfen Endes für ein Werkzeug (14) zugänglich ist, womit dieses Ende in die Platte (5) eingedrückt werden kann.
  4. 4. Befestigungsmittel zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem im wesentlichen kreisbogenförmig gekrümmten Körper (i) besteht, der mit einem scharfen Ende (3) und mit in Abständen vorgesehenen Öffnungen (2) oder sonstigen Angriffsorganen zum Vorschub desselben versehen ist.
  5. 5. Befestigungsmittel nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (4) in seiner Form dem scharfen Ende (3) angepaßt ist.
DEP26957A 1947-10-09 1948-12-25 Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von einseitig unsichtbaren Befestigungsmitteln in Bauplatten Expired DE803000C (de)

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