DE801240C - Fanggeraet - Google Patents
FanggeraetInfo
- Publication number
- DE801240C DE801240C DEP6722A DEP0006722A DE801240C DE 801240 C DE801240 C DE 801240C DE P6722 A DEP6722 A DE P6722A DE P0006722 A DEP0006722 A DE P0006722A DE 801240 C DE801240 C DE 801240C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rake
- catch
- rakes
- fishing gear
- teeth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. DEZEMBER 1950
p 6/22 III 145 k D
Dr. Hans NeIz in Kassel
ist als Erfinder genannt worden
Dr. Hans NeIz in Kassel
Fanggerät
Die Fanggeräte, die nach Art der bekannten
Schlagbügelfallen gebaut sind, müssen vor dem
Fang gespannt werden. Ihre Haltekraft hängt von der Spannung der Feder ab. Die Anwendung zum
Fang starker Tiere, wie z. H. Wildschweine, bedingt die Verwendung starker Federn. Dadurch
wird das Gerät sehr schwer und das Spannen beschwerlich. .Außerdem besteht die Gefahr, daß dem
Tier ein Fuß vollständig abgeschlagen wird, so
(IaIi es schwer verletzt entkommt.
Der Erfindungsgegenstand vermeidet diese Nachteile durch Anordnung paarweise in einem Rahmen
miteinander gekuppelter um parallele Achsen drehbarer Fangrechen, die durch Federdruck gegen
einen Anschlag in Fangstellung gehalten werden. Beim Fangvorgang drückt das in das Fanggerät
geratene Tier mit dem Fuß die Fangrechen nach unten auseinander und gerät dabei mit dem Fuß
unter die Rechenzinken. Durch Federdruck und durch Zug des gefangenen Tieres gelangen die
Fangrechen wieder nach oben bis in eine gegenseitige Stellung, in der ihre Spitzen mit den beiden
Drehachsen des Fangrechenpaares in einer Fbene liegen. Das ist die größte Annäherung der Spitzen,
und über diese Stellung hinaus können gemäß der Erfindung die Fangrechen sich nicht weiter bewegen.
Das gefangene Tier hält sich daher durch sein Zerren an dem Fanggerät selbst fest.
Bei der beschriebenen Anordnung ist es jedoch möglich, daß das gefangene Tier noch einmal gegen
seine Fluchtrichtung zurückweicht, mit dem Erfolg, daß die Fangrechen wieder auseinandergedrückt
werden und das Tier freigeben. Dagegen sichert eine weitere Ausgestaltung der Erfindung durch
eine Sperrklinke, die in ein Zahnsegment mit einseitig sperrenden Zähnen eingreift und dadurch
eine Rückbewegung der Fangrechen verhindert. Da alier zuerst das Tier die Fangrechen auseinanderdrücken
muß, um mit dem Fuß dazwischen zu kommen, wird die Sperrklinke geöffnet an einer
Gleitschiene durch einen Stift geführt und erst
ίο dann ausgelöst, wenn die Fangrechen so weit auseinander
gedrückt sind, daß die Sperrklinke über den mit Zähnen besetzten Abschnitt des Zahnsegmentes
hinaus gelangt ist und der Stift von der Gleitschiene abgleitet. Nähern sich nun die Fangrechen
durch Zerren des gefangenen Tieres wieder einander, so gelangt die Sperrklinke auf die Zähne
des Zahnsegmentes, klinkt durch Federzug ein und verhindert eine nochmalige Rückbewegung der
Fangrechen.
So wie die Erfindung bis hierher beschrieben ist, müssen die Fangrechen, bevor sie das Tier
fassen können, zuerst zurückgedrückt werden. Es könnte daher vorkommen, daß der Anstoß oder die
Last des Tieres nicht ausreicht, um die Fangas rechen so weit zurückzudrücken, daß die Sperrklinke
von der Gleitschiene freigegeben wird. Um das zu vermeiden, kann erfindungsgemäß eine
Spreize so angebracht sein, daß sie die Fangrechen bereits vor dem Eindringen des Tieres in
ihrem größten Abstand hält. Diese Spreize ist so gestaltet, daß sie von dem Tier weggedrückt wird.
Dann beginnt sofort die Bewegung der Fangrechen in der Fluchtrichtung bei eingeschnappter Sperrklinke.
Die Spreize kann als Auftretbrett gestaltet sein.
Die Zeichnung zeigt in einer perspektivischen Hauptfigur 1 und drei mit 2, 3 und 4 bezeichneten
Nebenfiguren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In einem Holz- oder Eisenrahmen 1 sind ein oder mehrere Fangrechenpaare 2 drehbar gelagert
und durch eine Kupplungseinrichtung 3 miteinander verbunden. Eine Feder 4 hält die Fangrechen
in ihrer obersten Stellung am Anschlag 5 und bewirkt das Hochschnellen beim Durchtreten
des zu fangenden Wildes. Jeweils an einem Fangrechenpaar ist eine Sperrvorrichtung angebracht,
bestehend aus dem Sperrklinkenträger 6 einer Feder 7, der Sperrklinke 8 mit dem Gleitstift io,
der Gleitschiene 11 und dem Zahnsegment 12. In
der Stellung nach Fig. 2 steht der Fangrechen in seiner obersten Stellung, die um den Punkt 9 bewegliche
Sperrklinke 8 ist durch den Gleitstift 10 hinter der Gleitschiene 11 gehalten; der Fangrechen
kann sich beim Auftreten frei nach unten bewegen. In der Stellung nach Fig. 3 schnappt
die Sperrklinke 8 durch die Einwirkung der Feder 7 vor und kommt zum Eingriff in das Zahnsegment
12; der Fangrechen bewegt sich nun, soweit es das eingetretene Glied gestattet, nach
oben (Stellung Fig. 4). Die Sperrklinke hat in das Zahnsegment eingegriffen und hindert eine nochmalige
Rückbewegung des Fangrechens.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Fanggerät, gekennzeichnet durch paarweise miteinander gekuppelte (3) Fangrechen (2), die sich beim Fangvorgang um parallele Achsen so drehen, daß die Zinken jedes Fangrechenpaares beim Nachgeben in der Fluchtrichtung einander näherkommen und nicht über die gegenseitige Stellung hinaus beweglich sind, in der die Spitzen der Zinken mit den Drehachsen in einer Ebene liegen.
- 2. Sperrvorrichtung für ein Fangrechenpaar nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperrklinke (8), die in ein Zahnsegment (12) mit einseitig sperrenden Zähnen eingreift und beim ersten Auseinanderdrücken der Fangrechenzinken an einer Gleitschiene (11) durch einen Stift (10) so geführt wird, daß sie erst außerhalb der Zahnreihe in den Bereich des Zahnsegmentes einschnappt.
- 3. Fanggerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangrechen durch eine Spreize in ihrem beinahe größten Abstand gehalten sind und beim Wegdrücken der Spreize sofort in der Fluchtrichtung nachgeben.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenΪ997 12
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR801240X | 1948-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801240C true DE801240C (de) | 1950-12-28 |
Family
ID=9242697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP6722A Expired DE801240C (de) | 1948-03-04 | 1948-10-02 | Fanggeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801240C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2529754A1 (fr) * | 1982-03-23 | 1984-01-13 | Bosse Yves | Piege anti-accidents |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP6722A patent/DE801240C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2529754A1 (fr) * | 1982-03-23 | 1984-01-13 | Bosse Yves | Piege anti-accidents |
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