DE800613C - Sperr- und Freigabevorrichtung fuer den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit-Registrierapparaten - Google Patents
Sperr- und Freigabevorrichtung fuer den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit-RegistrierapparatenInfo
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- DE800613C DE800613C DESCH160A DESC000160A DE800613C DE 800613 C DE800613 C DE 800613C DE SCH160 A DESCH160 A DE SCH160A DE SC000160 A DESC000160 A DE SC000160A DE 800613 C DE800613 C DE 800613C
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- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 23. NOVEMBER 1950
.SV// 160 IXb/ 43 a
Es sind Arbeitszeit-Registrierapparate bekannt, bei denen ein Laufwerk die Typendruckwerke periodisch,
beispielsweise in Abständen von einer Minute, um eine Einheit weiter schaltet. Fallen zufällig
Schaltvorgang und Betätigung des Stempelhebels zusammen, so ergeben sich entweder undeutliche
Abdrücke oder es wird der Schaltvorgang in rauher Weise unerwünscht beeinflußt.
Erfindungsgemäß wird dieser Übelstand durch einen bei versuchter Stempelhebelbetätigung freigegebenen
Hebel beseitigt, der in seiner Freigabestellung die Überführung eines Sperriegels in
eine die Verstellung des Stempelbedienungshebels hindernde Lage zuläßt, sofern eine bei der Druckwerksfortschaltung
bewegte Scheibe den Sperrriegel freigibt, die nach vollendeter Fortschaltung
den Sperriegel wieder aus seiner Sperrstellung hebt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch dargestellt.
In den Abb. i, 2 und 3 ist, soweit es für das Verständnis
des Erfindungsgegenstandes erforderlich ist, der Stempelhebelmechanismus eines Arbeitszeit-Registrierapparates
mit seiner Sperr- und Freigabevorrichtung im Aufriß dargestellt.
Abb. 4 zeigt diese Einrichtung im Grundriß.
Auf einer Welle 1 eines Laufwerkes, welches von einem Zeitgeber periodisch gesperrt und freigegeben
wird, ist eine Scheibe 2 befestigt. Die Befestigung der Scheibe 2 auf der Welle 1 kann zur Erleichterung
der Einstellung mittels Friktionsfeder erfolgen. Fest mit der Scheibe 2 vernietet sind
zwei um i8o° gegeneinander versetzte Stifte 3
und 4. An der Platine 5 des nicht gezeichneten Laufwerkes ist ein Bolzen 6 angebracht. Drehbar
auf «lern Bolzen 6 ist der Hebel 8 mit seiner Buchse 7 gelagert. Der Hebel 8 hat das Bestreben,
sich im Uhrzeigersinn zu verschwenken, da sein Hebelarm 10 schwerer als sein Hebelarm 9 ist.
Solange der Stempelbedienungshebel 11 und die Klappe 12 in Bereitschaftsstellung sind, wie dies in
Abb. ι gezeichnet ist, liegt der Hebelarm ro des
1 It'bels S an einem Stift 13 des Hebelarmes 24 dos
Hebels 14 an, und die Nase 15 des Hebelarmes Q
befindet sich außerhalb der kreisförmigen Bewegungsbahn der Stifte 3 und 4. Die Klappe 12 und
der Stempelbedienungshebel 11 werden in bekannter Weise durch Federn 29 und 30 in ihrer Bereitschaftslage
gehalten. Der Ausschlag des Stempelhebels 11 ist durch Anschlage 32 und 33 begrenzt.
Gelagert sind Stempelhebel 11, Klappe 12, Hebel jj und Hebel 18 in einem Gestell 34, wobei erstere
um den Bolzen 31, letztere um den Bolzen 28 drehbar angeordnet sind. Hebel 27 und Hebel 18 sind
fest mit dem Holzen 28 verbunden.
1 )er Stempelbedienungshebel 11 kann nur betätigt
a5 werden, wenn zuvor die Klappe 12 um d;n Bolzen
31 nach unten im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, bis sie am Hebel 11 anliegt. Durch diese Bewegung
der Klappe 12 verschwenkt der Stift 16, welcher fest mit dem Arm 17 der Klappe 12 verbunden
ist. den Hebel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Bolzen 28, Der am Hebel 27 befestigte Stift 19
bewegt sich mit dem Hebel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn
nach links, und die Fläche 20 des Hebeis 14 gleitet vom Stift 19 ab, und die Schräge 21
kommt an den Stift 19 zu liegen. Da der Hebel 14
•das Bestreben hat, sich um den Bolzen 22 entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen und sich sein Fuß 23
mit den Flächen 20 und 21 gegen den Stift 19 alistützt,
kommt im Verlaufe der Verschwenkung des Stiftes 19 sein Hebelarm 24 an Stift 25, der in der
Platine 5 befestigt ist, zum Anschlag. Der Stift 13 gibt im Laufe der Verschwenkung des Hebels 14
entgegen dem Uhrzeigersinn den Arm 10 des 1 lebeis 8 frei, und die Xasei5 des Hebels 8 legt sich
gegen den Stift 3 der Scheibe 2, wie dies in Abb. 3 dargestellt ist. Die Fläche 26 des Hebelatmes 10
kann in dieser Stellung der Scheibe 2 und des Hebels 8 nicht in die Bewegungsbahn des Hebels
27 gelangen, deshalb kann der Hebel 27 durch Verschwenken des Stempelbedienungshebels 11 entgegen
dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden und den nicht gezeichneten Stempelhammer betätigen.
Hat der Zeitgeber das Laufwerk freigegeben, so werden die Typendruckwerke um eine Einheit fortgeschaltet.
Gleichzeitig macht die Welle 1 eine halbe Umdrehung. Wird zufällig während dieser
kurzen Zeitspanne der Versuch gemacht, eine Stempelung auszuführen, so gibt durch die Betätigung
der Klappe 12 wie bereits vorstehend beschrieben, der Hebel 14 den Hebel 8 frei. Da dessen Nase 15
während des Schaltvorganges weder am Stift 3 noch am Stift 4 zum Anliegen kommt, dreht sich der
Hebel 8 im Uhrzeigersinn, bis sein Arm 10 am Stift 25 anliegt. In dieser in Abb. 2 gezeichneten
Lage ist eine Verschwenkung des Stempelbediemmgsihebels
11 im Uhrzeigersinn nicht möglich, da sich bei versuchter Betätigung des Stempelbedienungshebels
11 der Hebel 27 gegen die Fläche 26 rles Hebels 8 legt. Das vom Hebel 11 ausgehende
Drehmoment wird vom Hebelarm 10 des Hebels 8 aufgenommen und auf den Stift 25 übertragen, so
daß weder auf das Typen druckwerk, noch auf das Räderwerk des Laufwerkes Kräfte zusätzlich einwirken
können. Ist der Fortschaltvorgang beendet, so hat die Scheibe 2 eine halbe Umdrehung entgegen
dem Uhrzeigersinn ausgeführt, und der Stift 4 der Scheibe 2 legt sich gegen die Nase 15 des Hebels 8
und verschwenkt diesen entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Betätigungsbahn des Hebels 27, so daß
eine Stempelhammerbetätigung wieder möglich ist.
Wird mit der Klappe 12 gleichzeitig eine Arretiervorrichtung
für das die Typendruckwerke fortschaltende Laufwerk betätigt, so ist es unmöglich,
während des Schaltvorganges den Stempelbedienungshebel irgendwie zu verschwenken.
Claims (3)
1. Sperr- und Freigabevorrichtung für den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit- go
Registrierapparaten, gekennzeichnet durch einen bei versuchter Stempelhebelbetätigung
freigegebenen Hebel (14), der in seiner Freigabestellung die Überführung eines Sperrriegels
(8) in eine die Verstellung des Stempelbedienungshebels (n) hindernde Lage zuläßt,
sofern eine bei der Druckwerksfortschaltung bewegte Scheibe (2) den Sperriegel (8) freigibt,
die nach vollendeter Fortschaltung d"n Sperrriegel
(8) wieder aus seiner Sperrstellung hebt.
2. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrglied (8) in der Verriegelungsstellung mit seinem Ende (26) an einem mit dem Stempelhebel
(11) verbundenen Hebel (27) anliegt.
3. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
den Auslösehebel (14) der Sperrvorrichtung betätigende Klappe (12) mantelförmig den
Stempelhebel (11) umhüllt und diesem gegenüber um einen zur Verstellung des Hebels (14)
ausreichenden Betrag bewegbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2Ö00 Ii. ί
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH160A DE800613C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Sperr- und Freigabevorrichtung fuer den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit-Registrierapparaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH160A DE800613C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Sperr- und Freigabevorrichtung fuer den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit-Registrierapparaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800613C true DE800613C (de) | 1950-11-23 |
Family
ID=7422260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH160A Expired DE800613C (de) | 1949-10-23 | 1949-10-23 | Sperr- und Freigabevorrichtung fuer den Stempelbedienungshebel von Arbeitszeit-Registrierapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800613C (de) |
-
1949
- 1949-10-23 DE DESCH160A patent/DE800613C/de not_active Expired
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