DE80055C - - Google Patents

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DE80055C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
    • B67D3/043Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a linear movement, in a direction perpendicular to the seat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zapfvorrichtung.
In der beiliegenden Zeichnung wird eine Zapfvorrichtung dargestellt, die durch geringe Kraft bethätigt werden kann, nach dem Oeffnen einen kräftigen Abflufs bewirkt und selbstthä'tig, unabhängig vom Willen des Consumenten, schliefst, ohne nach Durchgang einer regulirbaren Menge von Flüssigkeit einen Rückstofs in der Leitung zu veranlassen.
In einem Cylinder B, in den ein Zuleitungsrohr A einmündet und in welchem ein Ueberlauf F nach einem zweiten Cylinder G vorgesehen ist, sitzt am Boden ein Differentialventil C D, dessen Obertheil C, wie ein Kolben geformt, an die Wände des "Cylinders B nicht völlig schliefst und dessen Untertheil von geringem Durchmesser mit einer Dichtungsscheibe D versehen ist. Das Differentialventil endet in ein Führungsstück E, welches nach Aufsteigen des Differentialventils vermöge seiner Form den Durchgang der Flüssigkeit nicht hindert. Der Cylinder G steht unten durch den Kanal H mit dem Ausflufsrohr des Apparates in Verbindung.
In G befindet sich ein cylindrisches Gehäuse, an dessen Boden die Scheibe K gegen den Ausflufskanai H abdichtet. In diesem Gehäuse ist lose (ohne Dichtung) ein Kolben L beweglich. Der Kolben L kann durch eine Handhabe M, welche in ihrer Endstellung mittelst einer Scheibe N abgedichtet ist, bewegt werden. Im Ruhezustand-, wie in der Zeichnung angegeben, d. h. bei Abschlufs von D und K herrscht in dem ganzen Apparat der Druck der Speiserohrleitung. Um den Apparat zu bethätigen, drückt man den Kolben L in dem Gehäuse / allmälig nieder und hebt dann das Gehäuse mit der Scheibe K durch schnellere Aufwärtsbewegung von dem Kanal H ab, so dafs die Flüssigkeit aus G durch H in das Ausflufsrohr treten kann und aus B durch F in' G nachfliefst, weil im Augenblick des Abflusses durch H das Differentialventil sich hebt und den gröfsten Theil der Flüssigkeit aus B vor sich her durch F nach G drängt.
Der Durchflufs von A durch den Ventilsitz D wird durch die Zeit begrenzt, welche das Differentialventil zu der Auf- und Abwärtsbewegung in dem Cylinder B bedarf, und diese Zeit kann mittelst einer Schraube, wie in' der Zeichnung dargestellt, oder einer anderen Vorrichtung geeignet regulirt werden.
Nach der beschriebenen Aufwärtsbewegung des Gehäuses / sinkt dasselbe allmälig nieder und schliefst mittelst K den Kanal H ab, während das Differentialventil vermöge hydrodynamischen Druckunterschiedes, unterstützt durch eigenes Gewicht, allmälig niedersinkt, die Austrittsöffnung mittelst D verschliefst und neben seinem kolbenförmigen Theil C das Anfüllen des gesammten Apparates mit Flüssigkeit aus der Leitung wieder zuläfst. So ist durch den Selbstschlufs der Nebenleitung (F, G, H) gesichert, dafs jedesmal nur eine bestimmte Menge Flüssigkeit geliefert wird und der Consument den Hahn demnach nicht willkürlich lange geöffnet halten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine unabhängig vom Willen des Consumenten schliefsende Zapfvorrichtung für Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs
    durch den Ablauf einer gegebenen Menge von Flüssigkeit aus einem Gefäfse G ein Differentialventil D aufwärts geführt wird, dessen Weg durch eine Regulirvorrichtung begrenzt wird, so dafs der Durchgang der Flüssigkeit von der Zeit abhängt, in welcher das in einem mit dem Gefäfse G verbundenen Raum B angeordnete Differentialventil vom Durchgangsrohr abgehoben und, zufolge der in der Flüssigkeit auftretenden Druckunterschiede, befördert durch eigenes Gewicht, niedergebracht, den Verschlufs von neuem bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT80055D Active DE80055C (de)

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