DE79977C - - Google Patents

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DE79977C
DE79977C DENDAT79977D DE79977DA DE79977C DE 79977 C DE79977 C DE 79977C DE NDAT79977 D DENDAT79977 D DE NDAT79977D DE 79977D A DE79977D A DE 79977DA DE 79977 C DE79977 C DE 79977C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G1/00Beating, brushing, or otherwise mechanically cleaning or pressure cleaning carpets, rugs, sacks, hides, or other skin or textile articles or fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur
C. MEINECKE sen. in ZERBST (Anhalt). Maschine zum Ausklopfen von Säcken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1894 ab.
Die Maschine /hat den Zweck, Säcke, die zum Versandt von Mehl u.,s. w. benutzt wurden, auszuklopfen, das gewonnene Mehl in einem Kasten zu sammeln und hierbei jedwedes Verstauben zu vermeiden.
Die Eigenthümlichkeiten dieser Maschine bestehen darin, dafs der beim Ausklopfen erzeugte Staub in der Maschine nicht durch Absaugen entfernt werden mufs, um die abgestaubten Gegenstände nicht wieder zu bestauben, und die noch Werth habenden Materialien nicht in den Wind gejagt werden. Die Maschine, nimmt den Ausklopfprocefs dicht unter dem Kastendeckel vor und es werden die gereinigten Theile der Säcke sofort aus der Maschine entfernt, so dafs demnach das ausgeklopfte Material ohne Verlust gewonnen wird.
Auf beiliegender Zeichnung (Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Querschnitt, Fig. 2 ein Längenschnitt) sind alle wesentlichen Theile der Maschine sichtbar, die in folgender Weise functioniren.
Soll die Maschine " in Thä'tigkeit gesetzt werden, so ergreift man mit beiden Händen die Stange χ (Fig. 3) an den seitlichen Handgriffen pp, hebt sie aus ihrem Lager (Fig. 1) und führt sie dem Schlitz t^ (Fig. 1) entlang zu ihrem Lagerplatz v; hierdurch werden die Schlägel I, II, III, IV (Fig. 1 und 2) zurückgenommen und in der punktirten Stellung (Fig. 1) festgestellt; es wird somit der Raum zum Hineinlassen des Sackes frei. Die Schlägelenden werden aus dem Bereich der Flügel der Welle £ gebracht, und auf diese Weise ist ein continuirlicher Betrieb der Maschine, ohne dafs die Antriebskraft ausgerückt wird, ermöglicht.
Jetzt klappt man die Walze d (Fig, 1) in die Höhe, ergreift den zu reinigenden Sack mit beiden Händen an seinem oberen offenen Ende, läfst ihn in die Maschine hinein, wo er sich dann auf dem aus den Stäben V, VI, VII, VIII,' IX, X, XI, XII (Fig. ι und 3) gebildeten Rost lagert, dessen einzelne Stäbe auch gleichzeitig zur Führung der vier Schlägel I, II, III, IV (Fig. 3) dienen.
Hierauf giebt man die Schlägel durch Zurückführung der Stange χ frei, überführt Walze d in die Arbeitslage und setzt die doppelte Scheibe u und e (Fig. 1) in der Pfeilrichtung in Bewegung. W7ie ersichtlich, mufs sich die Scheibe b, festsitzend auf der Walze c (Fig. 2), mit dieser in gleicher Richtung drehen, wodurch der Sack S (Fig. 1), der vorher zwischen den zwei Walzen d und c (Fig. 2) eingeklemmt und gehalten wurde, aus der Maschine herausgehoben wird, während auch gleichzeitig die mit Scheibe e (Fig. 1) durch Riemen verbundene Scheibe m (Fig. 1), festsitzend auf Flügelwelle \ (Fig. 1), mit dieser in der Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt wird.
Welle \ (Fig. 1 und 2) ist mit den acht excentrischen Flügeln 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 (Fig. 2) besetzt, die abwechselnd die Schlägelstiele, sich auf der Welle w (Fig. 1) drehend, in die Stellung des punktirten Schlägels (Fig. 1) zwingen, wodurch die vier Zugfedern gggg (Fig. 2), durch Riemchen mit ihnen verbunden, angespannt werden und die gesammelte Kraft derselben in dem Augenblicke sich geltend macht, wo die betreffenden Flügel von den Schlägel-Stielen abgleiten und die Schlägel mit den Querhölzern gegen den Sack' schnellen, diesen

Claims (1)

  1. in seiner ganzen Breite bearbeiten, während er langsam aus der Maschine gehoben wird und vollständig gereinigt an der Oberfläche der Maschine erscheint.
    Das1 ausgeklopfte Mehl fällt durch den weiten Rost in den darunter befindlichen Schubkasten ί (Fig. i).
    Damit nun aber der Sack den Schlägen der Querhölzer nicht ausweichen kann, ist die runde Eisenstange q (Fig. i) vorhanden, bezogen mit den vier Gummiringen ι 3, 14, 1 5,16 (Fig. 3), stark und weich genug, beim Leergange der Maschine die 'Schlägel aufzufangen und diesen eine bestimmte Stellung anzuweisen.
    Patenτ-Ansρrüch:
    ι . Eine Maschine zum Ausklopfen von Säcken, bei welcher die Bearbeitung der letzteren durch Schlagstäbe erfolgt, welche in einem dem zu reinigenden Sacke als Unterlage dienenden Rost Führung erhalten und mit Hülfe einer in Schlitzführungen des Gehäuses verschiebbar gelagerten Ausrückestange (x) derart um ihre Schwingungsachse gedreht werden können, dafs sie aus dem Bereich der sie beeinflussenden Daumenscheiben kommen. '■
    %.. Eine Klopfmaschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Stützung des zu 'reinigenden Sackes an der Arbeitsstelle durch einen Steg erfolgt, welcher mit Gummiringen (q) bezogen ist, die ein seitliches Verschieben des Arbeitsgutes verhindern.
    3. Eine Klopfmaschine der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher die eine der beiden, den Sack aus der Maschine herausführenden Transportwalzen (d) derart in einem drehbaren Rahmen gelagert ist, dafs dieselbe zwecks Einführung des Sackes in die Maschine durch Drehung des Rahmens von der zweiten Transportwalze entfernt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2665438A (en) * 1950-05-15 1954-01-12 Edwin Corp Beating device for cleaning dust mops

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2665438A (en) * 1950-05-15 1954-01-12 Edwin Corp Beating device for cleaning dust mops

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