DE79200C - Pneumatischer Bogenanlegeapparat für Schnellpressen - Google Patents
Pneumatischer Bogenanlegeapparat für SchnellpressenInfo
- Publication number
- DE79200C DE79200C DENDAT79200D DE79200DA DE79200C DE 79200 C DE79200 C DE 79200C DE NDAT79200 D DENDAT79200 D DE NDAT79200D DE 79200D A DE79200D A DE 79200DA DE 79200 C DE79200 C DE 79200C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sheet
- plate
- sheet feeder
- speed presses
- warts
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/08—Separating articles from piles using pneumatic force
- B65H3/0808—Suction grippers
- B65H3/0816—Suction grippers separating from the top of pile
- B65H3/0833—Suction grippers separating from the top of pile and acting on the front part of the articles relatively to the final separating direction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein pneumatischer Bogenanlegeapparat für Schnellpressen
, der in beiliegender Zeichnung in den Fig. ι bis 3 dargestellt ist.
Der oberste Bogen wird vom Stapel S abgehoben und vorgeschoben. Dies geschieht
durch Gummibälle B, welche in passender Anzahl (hier 5) zum Festhalten des Bogens
dienen und auf Saugwarzen W befestigt sind, die aus der Unterfläche einer Platte P hervorstehen.
Oben sind die Bälle mit Stangen Bx verbunden, bei deren Niedergange die Luft
aus den Warzen geprefst wird, während beim Aufgange von B1, der z. B. durch die Spiralfedern
F mit Haltern B0 bezw. in Hülsen H0
veranlafst wird, die Bälle ihre Kugelgestalt wieder annehmen und Luft ansaugen. Die
Platte P wird im Gestell G geführt, welches auf einem Tisch steht.
Der Papierslapel S liegt auf einer Platte Q, welche ebenfalls in G geführt wird und auf
Federn R ruht oder, wie in den Figuren angenommen, daran aufgehängt ist. Die Federn R
ziehen Q nach oben, so dafs der oberste Bogen des Stapels S unter den Warzen W
liegt.
Ist die Platte P in ihrer Ruhestellung, so sind die Bälle B zusammengedrückt, saugen,
sobald die Stangen Bx nach oben gehen, den
obersten Bogen an und halten ihn fest. Ist dieses geschehen, so beginnt die Bewegung
der Platte nach vorn (Fig. 2), wodurch der Bogen um das nöthige Stück vom Stapel abgezogen
und einer Zange zugeführt wird. Diese nimmt bei gleichzeitigem Niedergange der Stangen B1 und dadurch erfolgender
Freigabe des Bogens von den Warzen diesen auf und geht nun im gleichen Moment, von
einem Gewichte oder einer Feder getrieben, mit dem Bogen aus der obersten Stellung nach
unten, wo sich die Zange löst und der so frei und vor dem Druckcylinder angekommene
Bogen in bekannter Weise vom Cylinder mitgenommen wird.
Behufs Freigabe des Bogens ist es nöthig, dafs die Stangen bereits nach unten gehen,
ehe die Platte P zurückgeht. Auch mufs der Bogen angesaugt sein, ehe sich die Platte P
mit dem Bogen vorschiebt.
In den Figuren geschieht die Bewegung durch die Winkelhebel MN, welche auf der
durch die Maschine schwingend bewegten Achse A befestigt sind. Die Arme M sind
durch Gelenke M1 mit der Platte T verbunden,
welche im Gestell G geführt wird und auf den Stangen B1 bezw. deren
Röllchen C liegt, damit sie ohne Widerstand beim Vorschieben der Platte P darunter gleiten
können.
Die Arme N der Winkelhebel greifen in Schlitze der Ansätze ρ der Platte P ein. N hat
eine todte Bewegung in diesen Schlitzen, die für die Voreilung der Stangen B1, d. h. für
das Ansaugen und Ablösen des Bogens beim Hin- und Rückgange von P nöthig ist.
Die Böcke B0, worin sich die Bälle B mit
den Stangen B1 befinden, können je nach dem Papierformat auf der Platte P verstellt
werden.
In Fig. .3 sind die Mittel zur Bewegung der Winkelhebel und des Tisches Q. dargestellt.
Sie bestehen aus einer auf der Welle W1,
die am Gestell G gelagert ist, befestigten Curvenscheibe E, welche durch die Stange O
die Achse A und durch den Hebel C auf der an G gelagerten Achse J mittelst des
daselbst befestigten Hebels D, der die Tischstange Q1 durch die Gabel D umfafst, den
Tisch Q bewegt. Die wesentlichen Stellungen der Curvenscheibe sind in punktirten Linien
gezeichnet.
Claims (1)
- Patent-Anspurch:Pneumatischer Bogenanlegeapparat für Schnellpressen, dadurch gekennzeichnet, dafs sich der jeweilig oberste Bogen des auf einem Tisch (QJ befindlichen, durch Hebel (D) gesenkten und mittelst Federn (R) oder Gewichte gehobenen Papierstapels (S) unter die mit Gummibällen (B) verbundenen Warzen (W) einer Platte (P) legt, durch Ausdehnung der vorher zusammengeprefsten Bälle von den Warzen (W) angesaugt und so lange getragen wird, bis die Platte (P) durch ihren Vorschub den Bogen so weit vom Stapel abgezogen hat, dafs er behufs Zuführung zum Druckcylinder an seinem vorderen Rande von einer Transportvorrichtung erfafst werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79200C true DE79200C (de) |
Family
ID=351852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79200D Expired - Lifetime DE79200C (de) | Pneumatischer Bogenanlegeapparat für Schnellpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79200C (de) |
-
0
- DE DENDAT79200D patent/DE79200C/de not_active Expired - Lifetime
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