DE78632C - Zweikammeriger Druckluft-Flüssigkeitsheber mit Schwimmbehälter - Google Patents

Zweikammeriger Druckluft-Flüssigkeitsheber mit Schwimmbehälter

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DE78632C
DE78632C DENDAT78632D DE78632DA DE78632C DE 78632 C DE78632 C DE 78632C DE NDAT78632 D DENDAT78632 D DE NDAT78632D DE 78632D A DE78632D A DE 78632DA DE 78632 C DE78632 C DE 78632C
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Germany
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air
compressed air
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DENDAT78632D
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L. LUKOW-SKI, Berlin, Swinemünderstr. 32
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B9: Pumpen.
Bei den Wasser- bezw. Flüssigkeitshebern ähnlicher Art hat sich der Uebelstand bemerkbar gemacht, dafs der Zuflufs der Druckluft in einem bestimmten Zeitpunkt abgesperrt wird, wodurch der Betrieb unterbrochen wird und ein Abgeben von Flüssigkeit an der Verbrauchsstelle ausfällt.
Der Apparat ist in den Fig. 1 bis 7 dargestellt. Das in der Flüssigkeit schwimmende Gefäfs A ist durch Zwischenboden B in zwei über einander liegende Kammern C und D getheilt. Die untere kleinere Kammer -D ist so belastet, dafs sie die Bewegung des Gefäfses nicht beeinflufst. Im unteren Boden sind Ventile angeordnet, in der Zeichnung sind deren zwei, K und S, angenommen. Ventil K speist die untere, Ventil S die obere Kammer, welche durch Rohr E mit dem Ventil S verbunden ist.
Zwischen Behälter A und Luftdruckleitung P ist ein Steuerungsapparat, welcher durch Druckluft bethätigt wird, eingeschaltet. Derselbe besteht aus einem Cylinder F, Dreh- oder Flachschieber oder Vierweghahn G. In G sind die Kanäle α und b angeordnet, welche durch die Kanäle c und d mit dem Cylinder und durch Kanal e mit der atmosphärischen Luft in Verbindung stehen. Im Cylinder F bewegen sich zwei Kolben J und ·/', welche durch eine Kolbenstange fest verbunden sind. Durch diese wird ein Schieber f bewegt, welcher vor drei Oeffhungen des Cylinders gleitet, von denen 2 durch Rohr L die Verbindung mit der oberen, die andere Z durch Rohr R die Verbindung mit der unteren Kammer herstellt, während die dritte, in der Zeichnung die mittlere 0, ins Freie mündet. Die untere sowohl als auch die obere Kammer des Behälters besitzen mit Rückschlagventilen ausgerüstete Steigrohre M und N. Dieselben sind oben zu einem gemeinsamen Rohr vereinigt und beweglich an die Leitung O angeschlossen, die zu den Verbrauchsstellen führt. Der Apparat arbeitet wie folgt:
In der Zeichnung Fig. 1 ist das Gefäfs A in seiner höchsten Lage in der Flüssigkeit schwimmend dargestellt und hat gerade umgesteuert, wobei die untere Kammer D mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Druckluft tritt bei g in den Cylinder F zwischen die Kolben / und J1 ein, welche hierdurch entlastet werden. Die Luft strömt nun (Fig. 3, 4 und 5) durch Rohr R in die untere Kammer D und drückt hierbei die darin befindliche Flüssigkeit unter Schliefsung des Bodenventils K durch "das Steigrohr M in das Leitungsrohr O. Die obere Kammer steht bei dieser Stellung der Kolben J und J1 durch Oeffhung i, Rohr L, Schieber f und Oeffnung 0 mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Die Luft kann hierbei aus derselben, da sie durch die durch Ventil 5 eintretende Flüssigkeit verdrängt wird, entweichen. Ist nun die obere Kammer genügend mit Flüssigkeit gefüllt, so sinkt der ganze Behälter A (s. punktirte Stellung), hierbei wird durch Hebel χ der Drehbezw. Flachschieber oder Vierweghahn G umgestellt (Fig. 6 und 7).
Ist die Endstellung des Drehschiebers G erreicht, so kann die Druckluft durch die Kanäle b und c hinter den Kolben J1 gelangen, wobei sie diesen nach links drückt. Auf der anderen Seite des Kolbens J wird die darin

Claims (1)

  1. befindliche Luft verdrängt und entweicht durch die Kanäle d, α und e in die atmosphärische Luft. Durch das Verschieben der Kolben / und J1 wird auch der Schieber f mitgenommen, welcher die Oeffnung i des Rohres L für den Eintritt der Druckluft freigiebt und Oeffnung / des Rohres R mit der atmosphärischen Luft durch Bohrung ο verbindet.
    Die Flüssigkeit wird nun aus der oberen Kammer durch die durch Rohr g, Cylinder F, Oeffnung i, Rohr L eintretende Druckluft in das Steigrohr N bezw. Leitung O gedrückt. Zu gleicher Zeit ist die untere Kammer jetzt durch Rohr R, Oeffnung /, Schieber f und Oeffnung ο mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Die in Kammer D befindliche Druckluft kann jetzt entweichen und Flüssigkeit durch das Bodenventil K eintreten. In demselben Mafse, wie sich nun die obere Kammer entleert, füllt sich die untere mit Flüssigkeit; die Luft im oberen Theil C bewirkt hierauf ein Steigen des ganzen Behälters und somit ein Drehen oder Bewegen des Dreh- oder Flachschiebers G. Bei Endstellung des letzteren ist Kanal b mit d, Kanal α mit c und e in Verbindung. Die Druckluft tritt nun durch Kanal k, b und d hinter Kolben J, treibt diesen nach rechts und drückt hierbei die hinter Kolben J' befindliche Luft durch Kanal c, α und e ins Freie.
    Durch dieses Verschieben der Kolben J und J1 wird ebenfalls wieder der Schieber f bethätigt und die Oeffnung /, Rohr R für den Eintritt der Druckluft in die untere, jetzt mit Flüssigkeit angefüllte Kammer D freigegeben. Die Flüssigkeit wird hier herausgedrückt und gelangt durch Steigrohr M in die Leitung O u. s. w.
    Dasselbe Spiel wiederholt sich in einem fort, so dafs bald die untere Kammer die Leitungsrohre speist und so ein ununterbrochener Betrieb stattfindet. Zum Heben und Senken des ganzen Behälters ist nur der Luftinhalt der oberen Kammer C benutzt, welche dementsprechend gröfser gewählt ist. Die Luftmenge der unteren kleinen Kammer D dagegen ist durch Gewichtsbelastung ausbalancirt, so dafs, wenn auch die untere Kammer mit Luft gefüllt ist, die Flüssigkeit der oberen ein Sinken des ganzen Behälters bewirkt.
    Der Apparat kann zum Entwässern von Gruben, Bergwerken benutzt werden, wobei der Vortheil erreicht wird, dafs immer gute Luft in den Schacht gedrückt wird. Auch für Hauswasserleitungen kann der Apparat verwendet werden.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Ein zweikammeriger Druckluft-Flüssigkeitsheber der durch Patentschrift Nr. 62891 geschützten Art, gekennzeichnet durch einen Schwimmbehälter mit zwei Kammern von ungleicher Gröfse, von denen die gröfsere Kammer, mit Druckluft gefüllt, ein Aufsteigen des Behälters, mit Flüssigkeit gefüllt, ein Sinken desselben veranlafst, wobei durch das Auf- und Absteigen des Behälters die Steuerung so bethäthigt wird, dafs der Eintritt der Druckluft bei gehobenem Behälter in die kleinere Kammer, bei gesenktem Behälter in die gröfsere Kammer erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78632D Zweikammeriger Druckluft-Flüssigkeitsheber mit Schwimmbehälter Expired - Lifetime DE78632C (de)

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