DE22060C - Neuerungen an selbstthätigen Regulir vorrichtungen für Dampfkessel - Speisepumpen - Google Patents

Neuerungen an selbstthätigen Regulir vorrichtungen für Dampfkessel - Speisepumpen

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Publication number
DE22060C
DE22060C DENDAT22060D DE22060DA DE22060C DE 22060 C DE22060 C DE 22060C DE NDAT22060 D DENDAT22060 D DE NDAT22060D DE 22060D A DE22060D A DE 22060DA DE 22060 C DE22060 C DE 22060C
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DE
Germany
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valve
pipe
pump
water
boiler feed
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Active
Application number
DENDAT22060D
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English (en)
Original Assignee
TH. W. MATHER in New-Haven, Connecticut
Publication of DE22060C publication Critical patent/DE22060C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/02Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with an intermediate compartment from which the water is fed by gravity after mechanically moving the compartment, the movement being controlled according to water level

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat besteht aus zwei Pumpen A und B, welche in Verbindung mit einander wirken und durch eine Dampfmaschine auf übliche Weise gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden. Die Plungerpumpe A ist die eigentliche Speisepumpe; sie. säugt beim Aufhub Wasser durch ein Saugrohr ä und Saugventil b von der Wasserspeisequelle, wie üblich, an. Die andere Pumpe B ist eine Kolbenpumpe und ist durch ein Rohr c mit Ventil e in der Höhe des normalen Wasserstandes mit dem Dampfkessel verbunden. Sie ist ferner mit einem Ventil η versehen. Ein Kanal führt von dem Raum m unter dem Kolben nach dem Raum j über dem Kolben. Im Kanal q der Plungerpumpe A befindet sich ein Doppelventil g. Oberhalb des unteren Sitzes dieses Ventils g befindet sich ein Sicherheitsventil h, welches sich nach dem Rohr i hin öffnet. Dieses Rohr führt nach dem Raum j der Kolbenpumpe B und steht mit dem Rohr /, das nach dem Kessel führt, in Verbindung.
Der Apparat wirkt wie folgt:
Steht das Wasser im Kessel über dem Normalstand , also oberhalb des Saugrohres c der Pumpe B, so saugt diese bei jedem Aufhub heifses Wasser in die Kammer m durch das Saugventil e an; steht dagegen das Wasser im Kessel unterhalb der Normalwasserlinie, so wird die Pumpe B Dampf ansaugen. Sie drückt dann das Wasser bezw. den Dampf beim Aufhub durch das Ventil η nach der oberen Kammer j. In derselben Zeit hat die Pumpe A bei ihrem Hub nach oben Wasser durch das Rohr a und Ventil b von der Wasserzuführung angesaugt. Beim Rückgang wird das Ventil b geschlossen und das Doppelventil g und das Sicherheitsventil h gehoben, so dafs die Verbindung zwischen dem Rohr i und dem Speiserohr / geschlossen wird. Das Wasser aus der Pumpe A fliefst dann durch das offene Sicherheitsventil h in das Rohr i. Falls dieses und der Raum j der Pumpe B mit Dampf angefüllt sind, condensirt derselbe, bis die ganze Füllung der Pumpe A in das Rohr i und die Kammer j eingetreten ist. Beim Beginn des Aufhubes der Pumpe A kehren die Ventile g und h auf ihre Sitze zurück, wodurch das Ventil g die Verbindung zwischen dem Rohr i und dem Druckrohr / nach dem Kessel hin freigiebt, so dafs das in i und / befindliche Wasser mittelst des Kolbens der Pumpe B durch das Rohr f in den Kessel eingedrückt wird. Es entleert sich also in· diesem Falle die Pumpe A in die Pumpe B, so dafs die eigentliche Kesselspeisung durch die Pumpe B geschieht.
Wenn das Wasser im Kessel oberhalb der Normalwasserlinie steht und das obere Ende der Kolbenpumpe B mit heifsem Wasser angefüllt ist, so steigt beim Niedergang des Plungers A der Druck in i, bis derselbe stark genug ist, um das Ablafsventil k zu heben, so dafs das Wasser, statt in den Kessel zu gelangen, durch das Ueberlaufrohr / entweicht, um nochmals angesaugt zu werden. Beim Aufhub in den Pumpen A und B senken sich die Ventile g und h wieder und das in der Kammer j und dem Rohr i vorhandene heifse Wasser wird durch das Ventil g und den Kanal f in den Kessel eingedrückt.
Die Kolbenstange 0 oberhalb des Kolbens B ist etwas gröfser als die Stange p, woraus her-
vorgeht, dafs die volle Füllung der unteren Kammer m nicht vollständig von der Kammer/ aufgenommen werden kann, so dafs ein kleines Quantum des heifsen Wassers im Rohr / nach unten strömen mufs und sich mit dem durch das Ueberlaufventil k strömenden Wasser vermengt. Steht demnach das Wasser zu hoch im Kessel, so wird nicht allein kein frisches Wasser zugeführt, sondern es kann ein vorher zu bestimmendes Quantum aus dem Kessel herausgepumpt werden.
Ein gleiches Resultat kann auch erzielt werden, wenn beide Pumpen A und B nicht mit einander verbunden werden. Das Ueberfliefsventil k ist von oben jederzeit mit- dem Kesseldruck und von unten mit dem atmosphärischen Druck belastet. Der Druck in i wirkt auf den Unterschied der beiden Flächen und verursacht ein Heben des Ventils k, wenn dieser Druck, mit dem Unterschied der Flächen multiplicirt, gleich ist dem Kesseldruck multiplicirt mit der oberen Fläche.
Man kann den Apparat in beliebiger Entfernung vom Kessel aufstellen und die Speisung durch heifses oder kaltes Wasser bewirken. Man kann ferner nach Bedarf die relativen Stellungen und Geschwindigkeiten der Pumpen A und B, sowie die Richtung oder Gestalt der Röhren q if abändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Kessel - Speiseapparaten die Anordnung der Kolbenpumpe B, der unteren Kammer m, der oberen Kammer j, des Kanals η und des dazu gehörigen Ventils, des Kanals c, des Ventils e und der beiden Kolbenstangen ο und/ von ungleicher Gröfse, sowie die Anordnung der Plungerpumpe A, des Rohres a, des Ventils b, der Kanäle qfi, des Rohres /, des Doppelventils g und der Ventile h und k.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263357B (de) * 1962-01-15 1968-03-14 Beckman Instruments Inc Geraet zur Bestimmung der Menge von in einem gasfoermigen Medium enthaltenen Bestandteilen

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