DE397515C - Steuerung fuer Wassersaeulenmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Wassersaeulenmaschinen

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DE397515C
DE397515C DER56501D DER0056501D DE397515C DE 397515 C DE397515 C DE 397515C DE R56501 D DER56501 D DE R56501D DE R0056501 D DER0056501 D DE R0056501D DE 397515 C DE397515 C DE 397515C
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DE
Germany
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chamber
opening
control
piston
differential piston
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Expired
Application number
DER56501D
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English (en)
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Hydromotorenbau & Maschb G M B
Original Assignee
Hydromotorenbau & Maschb G M B
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto
    • F03C1/14Distributing valve-gear peculiar thereto by driving liquid of engine
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F01L25/06Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/08Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
    • F04B9/10Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid

Description

  • Steuerung für Wassersäulenmaschinen. Es sind Steuerungen an Was-sersäulenmaschinen bekannt, wobei der Steuerkolben an einem Differentialkolben befestigt ist und der Raum unter dessen kleinerer Fläche beständig mit der Treibwasserleitung in Verbindung steht, während der Raum über (dessen größerer Fläche durch eine Versteuerung abwechselnd mit der Treibwasserleitung und der Abwasserleitung oder der Atmosphäre in Verbindung gesetzt wird.
  • Die vorliegende Erfindung behandelt eine besondere Ausführungsform des Steuerkolbens für den Arbeitszylinder solcher Maschinen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß der Steuerkolben hohl ausgebildet, nahe dem Differentialkolben mit Durchbrechungen versehen und an der Stirnseite offen ist, mit seinem vollen Mantelteil dicht in der Trennungswand zwischen der zum Arbeitszylinder führenden Mittelkammer und der zur Abwasserleitung führenden Kammer, die vor dem Differentialkolben angeordnet ist, geht und in seiner einen Endlage, diese beiden Kammern verbindend, ein größeres Tellerventil, dessen Sitz in einer Durchgangsöffnung der Trennungswand zwischen der ,Mittelkammer und der zur Treibwasserleitung führenden Kammer angeordnet ist, zum Schließen der Durchgangsöffnung durch den Treibwasserdruck freigibt, dagegen in seiner anderen Endlage (las Tellerventil von der Durchgangsöffnung abhebt und selbst von ihm abgeschlossen wird. In der Zeichnung ist die besondere Ausführungsform des Steuerorgans gemäß der Erfindung an einer mit einer Flüssigkeitspumpe verbundenen Wassersäulenmaschine dargestellt.
  • Der Treibzylinder a ist durch den Rohrstutzen b mit der Kammer c des Steuergehäuses d verbunden. An die Kammer c schließt sich unten die mit der Zuleitung des Treibwassers verbundene Kammer e an, während über der Kammer c die mit der Abflußleitung verbundene Kammer f angeordnet ist. Der obere Teil des Gehäuses ist ferner zu einem Zylinder g ausgebildet, in welchem sich ein Differentialkolben lt bewegt. An diesem sitzt unten der Hohlzylinder i, welcher unten offen und oben mit zwei seitlichen Aussparungen versehen ist. Er ist dicht in der Zwischenwand der Kammern c und f geführt, durchdringt bei niedergedrücktem Differentialkolben die Kammer c und ragt mit seinem unteren Ende durch eine in der Zwischenwand der Kammern c und e ausgesparte Öffnung h in die Kammer e hinein. Die zugleich als Ventilsitz ausgebildete Öffnung h besitzt einen wesentlich größeren Durchmesser als der Hohlzylinder, so daß sich dieser nach seiner Längsachse frei in der Öffnung auf und ab bewegen kann. In der Kammer e ist ferner ein am Gehäuse geführter Ventilteller L angeordnet, welcher vom Betriebswasser gegen die untere Öffnung des Hohlzylinders i oder bei angehobenem Hohlzylinder gegen die als Ventilsitz ausgebildete Öffnung k angedrückt wird. Der unterhalb des DifferentialkolLens h liegende Raum m ist durch die Rohrleitung n dauernd mit der unter dem Druck des Betriebswassers stehenden Kammer e verhunden, während der über dem Differentialkolben liegende Rauni mittels eines Dreiweghahnes o und der Zweigleitung p und q entweder mit der Kammer e oder mit der Abgangsleitung y verblinden werden kann. Der Dreiwegliahn o ist mit einem Hebel s versehen und wird durch zwei an der Kolbenstange des Treibkolbens angebrachte Anschläge t, zc gesteuert.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung ist nun folgende: Wenn der Kolben des Treil)zylinders a, wie in der Zeichnung dargestellt, seine unterste Lage einnimmt, so tritt das Betriebswasser aus der Kammer e durch den zwischen dein Hohlzvlinder i und der Offnüilg k verbleibenden ringförmigen Spalt in die Kammer c und von da in den unter dem Treibkolben befindlichen Raum des Zylinders a. Der Kolben wird nun so lange vorwärts geschoben, bis der Anschlag lt den Hebel s des Dreiwegliallnes bewegt, dadurch die Verbindung des ZvIiilders g mit dem Rauine e unterbricht und diesen mit der Ableitung r oder der Atmosphäre in Verbindung bringt. Durch den im kaum 111 unterhalb> des Differentialkolbens h. sowie auf den Ventilteller l wirkenden Druck wird jener, das im Zylinder g befindliche Wasser durch das Rohr r austreibend, nach ollen geführt. 'Mit dein Differe.,.tiälkolben geht zugleich der Hohlzylinder i. in die Hölle, wobei der durch den Betriebswasserdruck an dessen untere Kante sich anlegende Ventilteller abgestreift wird und sich abdichtend auf die als Ventilsitz ausgebildete Öffnung k legt. Hierdurch wird einerseits (las Betriebswasser vüm Treibzylinder a abgesperrt und anderseits durch die unten nun freie Öffnung des 'Hohlzylinders i eine Verbindung desselben mit der Kammer f und damit mit der Allleitung geschaffen. Durch das Eigengewicht des Treibkolbens sowie durch die Saugwirkung der sich an die Kammer f anschließenden Ableitung sinkt der Treibkolben in seine untere Stellung zurück, so daß der Anschlag t den Hebel s wieder in seine ursprüngliche Lage bringt. Der Dreiweghahn schließt die 'Verhindung des Zylinders g mit dem Abgangsrohr r ab und stellt die Verbindung desselben mit der Kammer e wieder her, so daß der Raum g oberhalb des Differentialkolbens @@ iecler unter den Druck des Betriebswassers gesetzt wird. Der Differentiall@c)lben in mit dem Hohlzvlinder i senkt sich infolgedessen, wobei der Ventilteller l von seinem Sitz all k abgehoben wird und sich wieder an den unteren Rand des Hohlzylinders i anlegt. Es ist also null der Treibzvlinder cr wieder mit der Kammer e verbunden und die Verbindung desselben mit der Abflußleitung gesperrt, so daß sich der Vorgang wiederholt.
  • Bei doppelt wirkendem Treibzylinder wird für jede Zylinderseite ein beson,leres Ventilgehäuse. mit Difterenfiialkolben, Hohlzylinder und Ventilteller vorgesehen. Die Steuerung erfolgt dabei durch einen Hahn, der jedoch in diesem Falle als Vierweghahn ausgebildet ist.
  • Der ganze Steuervorgang vollzieht sich verhältnismäßig langsam, so daß ein nur ganz unbedeutender Rückschlag auftritt und die Steuerung lautlos, ohne Schlag und Stoß vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für Wassersäulennlaschinen, wobei der Steuerkolben .an einem .Differentialkolben befestigt ist und .der Raum unter dessen kleinerer Fläche beständig mit der Treibwasserleitung in Verbindung stellt, während der Raum über dessen größerer Fläche durch eine Versteuerung abwechselnd mit der Treibwasserleitung und der Abwasserleitung oder der Atmosphäre in Verbindung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (i) hohl ausgebildet, nahe dem Differentialkolben (la) mit Durchbrechungen versehen und all der Stirnseite offen ist, mit seinem vollen Mantelteil dicht in der Trennungswand zwischen der zum Arl:eitszYlinder (a) führenden Mittelkammer (c) und der zur Abwasserleitung führenden Kammer (f), die vor dem Differentialkolben (1i) angeordnet ist, geht und in seiner einen En 1-lage, diese beiden Kammern (c, f) verbindend, ein größeres Tel:ervelltil (I), dessen Sitz in einerDurchgangsöffnung (k) .der Trennungswand zwischen der Mittelkammer (c) und der zur Treibwasserleitung führenden Kammer (e) angeordnet ist, zum Schließen der Durchgangsöffnung (k) durch den Treibwasserdruck freigibt, dagegen in seiner anderen Endlage das Tellerventil (l) von der Durchgangsöffnung (k) abhebt und selbst voll ihm abgeschlossen wird.
DER56501D 1922-08-05 1922-08-05 Steuerung fuer Wassersaeulenmaschinen Expired DE397515C (de)

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DE (1) DE397515C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032189B (de) * 1955-04-22 1958-06-12 Vorkauf Heinrich Hydraulischer Antrieb fuer einen hin- und hergehenden Arbeitsvorgang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032189B (de) * 1955-04-22 1958-06-12 Vorkauf Heinrich Hydraulischer Antrieb fuer einen hin- und hergehenden Arbeitsvorgang

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