DE78320C - Phonograph mit Einrichtung, die Meinbranspannung verändern zu können - Google Patents

Phonograph mit Einrichtung, die Meinbranspannung verändern zu können

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DE78320C
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DE
Germany
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membrane
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phonograph
plate
facility
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78320D
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English (en)
Original Assignee
CH. A. RANDALL, London, 1 Avenue Bedfort Park
Publication of DE78320C publication Critical patent/DE78320C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/02Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers

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  • Recording Measured Values (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. August 1893 ab.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Phonographen wird bezweckt, behufs Erhöhung der Wirkung dem Schreibstift einen vergröfserten Ausschlag zu geben und gleichzeitig falsche Schwingungen der Membran zu verhüten. Zu diesem Zweck steht der Schreibstift nicht unmittelbar, sondern durch eine einstellbare Feder mit der aufklappbaren Platte des Apparates in Verbindung, so dafs durch diese Einrichtung gleichzeitig auf die Membran eine veränderbare Spannung ausgeübt werden kann. Um diese Membranspannung aufserdem noch zu regeln, sind besonders gestaltete Federn angeordnet; auch ist eine Einrichtung getroffen, um den Druck des Schreibstiftes bei der Wiedergabe der Töne auf rasche und bequeme Weise geringer einzustellen als bei der Aufnahme der Töne.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Vorderansicht des Phonographen, zum Theil im Schnitt, Fig. 2 eine Hinteransicht, Fig. 3 eine Oberansicht, Fig. 4 eine Ansicht von der linken Seite und Fig. 5 eine solche von der rechten Seite des Apparates, wobei die Membranträgerplatte hochgehoben dargestellt ist. Fig. 6 und 7 zeigen Befestigungen der Membran, Fig. 8 und 9 Spannungseinrichtungen für zwei Membranen und Fig. 10 ist eine Vorrichtung zur Verstellung des Schreibstiftes in drei Darstellungen.
In bekannter Weise werden die Haupttheile des Apparates von dem Gestell A getragen, das auf einer Grundplatte B befestigt ist. In dem Gestell ist die Hauptwelle C mit der Scheibe D gelagert, die durch Reibung eine Scheibe E auf der Welle F treibt und dadurch die Rolle G dreht. Eine kleinere Rolle H wird hierbei von der Rolle G durch Reibung mitgenommen.
Das zur Aufnahme der Toneindrücke bestimmte Metallband b wickelt sich von einem Haspel K ab und läuft zunächst über eine Leitrolle L, um stets den gleichen Auflaufwinkel auf die Rolle G zu erhalten, gleichgültig, ob der Haspel gefüllt ist oder nicht. Von dieser Rolle L läuft das Band unter dem Schreibstift <S. zwischen den Rollen G und H und endlich in einen Aufbewahrungsbehälter oder auf einen Haspel.
Der Ständer A trägt ferner die Spitzschrauben A'2, in denen sich die kurze Welle P1 mit der aufklappbaren Platte P dreht. An dem entgegengesetzten Ende dieser Platte P ist eine Stellschraube P2 angebracht, deren Spitze sich auf die Stange As stützt, so dafs der mit der Platte P verbundene Schreibstift 5 genau eingestellt werden kann.
. Bei der Wiedergabe der Töne ist es zweckmäfsig, den Druck des Stiftes auf das Band ein wenig geringer zu halten als bei der Aufnahme von Tönen. Diesen Druck des Stiftes kann man mit der Schraube P2 leicht einstellen ; bequemer ist es noch, die Schraube mit einem kleinen verstellbaren Arm oder Zeiger P3 auszurüsten (Fig. 10), der zwischen zwei Anschlagstiften P4 sich bewegen kann, so dafs der Druck, mit welchem der Schreibstift auf das Band drückt, durch eine einfache Drehung des Zeigers zwischen den Stiften P4 verstärkt oder geschwächt wird.
In eine ausgedrehte Nuth der Platte P ist die Membran R eingesetzt; Fig. 4 und 6 zeigen,
wie die Membran R gehalten wird, ohne dafs sie auf ihrem Sitz befestigt ist. Zu diesem Zweck wird ein nicht metallischer Ring t elastisch federnd gegen die Membran an oder nahe an ihrem Umfang gehalten durch federnde Finger c c eines Stahlbleches, das an der Platte P angeschraubt ist und dessen Spannung mittelst einer Stellschraube d geregelt wird. Die Membran kann aber auch, wie Fig. 7 zeigt, durch eine gegabelte Metallfeder c auf ihrem Sitz gehalten werden. Die Gabelenden c c legen sich auf die Membranplatte neben dem Mittelpunkt an zwei gegenüberliegenden Stellen auf; mittelst der Stellschraube d giebt man der Membran die gewünschte Spannung. Der Schreibstift S ist nicht unmittelbar an der Membran befestigt, sondern er wird von einem Arm T, der mit der Membran schwingt, getragen. Dadurch wird das bisherige Fest-, klemmen und Buckligwerden der Membran vermieden und zugleich wird der Ausschlag des Schreibstiftes erhöht. Um die beste Wirkung zu erzielen, ist es nöthig, dafs die Verbindung zwischen dem Stift und dem den Stift tragenden Arm eine gewisse Steifigkeit besitzt, ohne dafs dabei auf die Membran eine ungehörige Spannung ausgeübt wird, damit die Membran die gröfstmögliche Nachgiebigkeil stets beibehält. Der Arm T ist daher an der Unterseite der Platte P mit Hülfe einer Blattfeder T1 befestigt; das den Stift S tragende Ende des Armes T ist ferner mit einer Erhöhung T2 von halbrunder oder anderer entsprechender Form versehen, die an die Membran sich anlegt, wobei die nöthige Berührung mit Hülfe einer Stellschraube und Mutter bei T3 erzwungen wird.
Iii Fig. 8 und 9 ist eine Einrichtung für zwei Membranen dargestellt, wovon die eine zur Aufnahme, die andere zur Wiedergabe der Töne dient. Der den Schreibstift S haltende Hebel T trägt zwei auf die Membranen drückende Stifte O O, welche frei durch die Platte P hindurch ragen. Die Membrangehäuse Q Q sind mittelst der Stellschrauben pp1 auf der Platte P befestigt. Eine Dämpferfeder T1 drückt auf die Unterseite des Hebels P, um dessen unzulässige Schwingungen zu verhüten; mittelst einer Stellschraube Ts wird die Spannung dieser Feder T1 geregelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Phonographen behufs Einstellung der Membran (R) einestheils die Befestigung des Schreibstiftes (S) und der Erhöhung (T"1) oder der Membranstifte (O) an einem Arm (T), der an der aufklappbaren Platte (P) durch eine mittelst Stellschraube (T3) verstellbare Feder (T1) befestigt ist, anderentheils die Anordnung einer die Membran entweder unmittelbar oder durch einen losen Ring (t) mittelst der Stellschraube (dd) spannenden Feder (cc), endlich die Anordnung von Anschlägen (P*), zwischen denen der Arm (Ps) der Stellschraube (P2) sich bewegen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78320D Phonograph mit Einrichtung, die Meinbranspannung verändern zu können Expired - Lifetime DE78320C (de)

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