DE78025C - Bleiplombe - Google Patents

Bleiplombe

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DE78025C
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DE
Germany
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seal
lead
lead seal
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joint
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78025D
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English (en)
Original Assignee
C. herfort, Berlin i N., Ackerstr. 18
Publication of DE78025C publication Critical patent/DE78025C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
CARL HERFORT in BERLIN. Bleiplombe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Mai 1894 ab.
Die gewöhnlichen Bleiplomben haben aufser den seitlichen, zum Durchziehen des Bindfadens bestimmten Oeffnungen auf der entgegengesetzten Seite noch eine breite, ebenfalls seitliche Oeffnung, durch welche der Knoten des Bindfadens in die Plombe gezogen wird. Die Bleimasse der Plombe ist zu beiden Seiten der durch die Oeffnungen hindurchgelegten Mittelebene gleichmä'fsig vertheilt, so dafs die genannte breite Oeffnung bei der zusammengedrückten Plombe stets in der zu den Breitseiten parallelen Mittelebene als schmale Fuge bemerkbar bleibt. Diese Fuge läfst sich mit einem Messer leicht öffnen und später wieder zusammendrücken, ohne dafs eins der Prägebilder verletzt wird.
Die neue Plombe hat den Zweck, diesen Uebelstand zu beseitigen.
Dieselbe ist auf der beiliegenden Zeichnung in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.
Fig. ι zeigt die Plombe in der Seitenansicht; Fig. 2 ist die Vorderansicht;
Fig. 3 ist der Gründrifs, von oben gesehen;
Fig. 4 ist ebenfalls ein Grundrifs, von unten gesehen;
Fig. 5 zeigt die Plombe in der Rückansicht;
Fig. 6χ zeigt die Plombe nach dem Zusammendrücken im Grundrifs;
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen ebenfalls die fertige Plombe in der Rückansicht bezw. in der Vorderansicht.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ergiebt sich am besten aus den Figuren der Zeichnung, wenn man in den Fig. .1, 2 und 5 die zu den Bodenflächen des inneren Hohlraumes bezw. zu den Prä'gebildflächen der fertigen Plombe hinzugehörende Mittelebene berücksichtigt.
Der innere Hohlraum α ist durch die beiden zur Mittelebene parallelen und durch zwei seitliche Flächen begrenzt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, geht der Hohlraum auf der Rückseite in die zwei Oeffnungen b und c aus, welche durch den Steg d getrennt sind. Letzterer dient als Widerlager zum Festhalten des Knotens, indem die Enden des Bindfadens in bekannter Weise getrennt aus den Oeffnungen b und c herausgehen.
Auf der oberen Seite wird die Bleimasse e theils durch eine der Mittelebene parallele Fläche begrenzt, theils ist die Bleimasse in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise ausgespart, so dafs der innere Hohlraum an dieser Stelle oben offen ist.
Auf der unteren Seite nimmt der Querschnitt der Bleimasse e nach der entsprechenden Seite hin zuerst allmälig zu und läuft in einen starken Ansatz f aus. Die Bleimasse ist also in Bezug auf die oben erwähnte Mittelebene so vertheilt, dafs vor dem Zusammendrücken an der oberen Hälfte derjenige Theil fehlt, welcher zu der unteren Hälfte als Zuschufs hinzukommt. Auf diese Weise ist man in der Lage, die Fuge der fertigen Plombe in das Prägebild hineinzulegen, so dafs man einen ebenso einfachen als zuverlässigen Plomben-
verschlufs erhält. Hierbei kann man die VertheÜung der Massen so wählen, dafs die Fuge stets an eine ganz bestimmte Stelle des Prägebildes kommt. In Fig. 6 ist z. B. die Fuge gerade in das Wort »Berlin« gelegt.
Will man erreichen, dafs die Plombe auch vor dem Zusammendrücken eine genau bestimmte Lage einnimmt, so braucht man nur an dem dem Ansatz f abgewendeten Rand einen kleinen Ansatz g anzubringen, wie dies in Fig. ι punktirt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bleiplombe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bleimasse in Bezug auf die Mittelebene des inneren Hohlraumes bezw. in Bezug auf die späteren Prägebildflächen so angeordnet ist, dafs an der einen Hälfte dasjenige fehlt, was bei der Prägung zu der anderen Hälfte als Zuschufs hinzukommt, zu dem Zweck, die Fuge der fertigen Plombe nicht in der Randfläche, sondern in einer Prägebildfläche zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78025D Bleiplombe Expired - Lifetime DE78025C (de)

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