DE77458C - Rad mit zwei konzentrisch federnd zu einander angeordneten Reifen - Google Patents
Rad mit zwei konzentrisch federnd zu einander angeordneten ReifenInfo
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- DE77458C DE77458C DENDAT77458D DE77458DA DE77458C DE 77458 C DE77458 C DE 77458C DE NDAT77458 D DENDAT77458 D DE NDAT77458D DE 77458D A DE77458D A DE 77458DA DE 77458 C DE77458 C DE 77458C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/14—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
- B60C7/16—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form
- B60C7/18—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form disposed radially relative to wheel axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Fahrrädern wurden bisher die Felgen auf den Rädern theils durch Niete, theils auch
durch Zwischenfügen von Federn oder beweglichen Gliedern zwischen zwei Felgen befestigt.
Die Federn wurden an zwei Felgen angenietet
oder auch so befestigt, dafs sich die Federn auf einer oder auch gleichzeitig auf zwei Felgen
etwas verschieben konnten.
Wenn nun derartige Räder auf irgend ein Hindernifs stiefsen, fand eine Beschädigung des
Rades statt, indem entweder die Federn von einer oder gar von zwei Felgen zerbrachen
oder auch eine der Verbindungen der Felgen unter einander.
Nach der vorliegenden Erfindung nun wird der Radkranz nachgiebig und frei verschiebbar
angeordnet, so dafs derartige Radkränze mit Erfolg an Stelle der Luftradreifen treten können.
Das vorliegende Rad ist gewiss.ermafsen mit zwei Radreifen versehen, von denen der innere
fest, der äufsere dagegen nachgiebig und verschiebbar angeordnet ist.
Infolge dieser Anordnung erzielt man eine sehr leichte, sanfte und geräuschlose Fahrt,
indem sich der Radkranz allen Unebenheiten des Bodens genau anschmiegt.
Die Herstellung eines derartigen Rades kann auf verschiedene Weise erfolgen, indem man
zwischen den beiden Radreifen Luftbuffer oder Federn beliebiger Form anordnet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. ι ein Rad dargestellt, dessen äufserer Radreifen
auf Luftbuffern angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt in gröfserem Mafsstabe einen Querschnitt nach der Linie 1-2 von Fig. 1.
Fig. 3 und 4 zeigen zwei andere Ausführungen, des Radreifens und die Art und Weise, wie
sich derselbe den Unebenheiten des Bodens anschmiegt.
Fig. 5 zeigt eine Befestigungsweise der Federn unter einander, wodurch ein Umkippen der
Federn vermieden wird.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Rade ist der
innere feste Radkranz a als Luftbehälter ausgebildet und mit verschiedenen Cylindern c
ausgestattet.
In jedem Cylinder bewegt sich ein Kolben d, dessen Kolbenstange e gelenkig mit einem
Schuh f verbunden ist, der mit zwei seitlichen Flantschen (Fig. 2) versehen ist, welche den
äufseren, zweckmäfsig aus einem dünnen endlosen Stahlband bestehenden Radreifen g seitlich
umfassen. Dieser Radreifen ist jedoch nicht durch Niete oder Bolzen mit den Schuhen
verbunden, sondern ist auf denselben frei verschiebbar, so dafs er gegen den inneren Radkranz
verschoben werden kann. Der äufsere Radreifen g ist mit einem Ueberzug h von
Kautschuk oder irgend einem anderen geeigneten Material versehen.
Wenn der Luftbehälter a . mittelst einer geeigneten
Pumpe mit Prefsluft gefüllt ist, wird sich der Radreifen allen Unebenheiten des Bodens genau anschmiegen, denn wenn das
Rad auf einen Stein oder dergleichen trifft, wird der an der betreifenden Stelle des Rades
befindliche Kolben d in seinen Cylinder hineingedrückt und von der im Behälter α befindlichen
Prefsluft wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt, sobald der betreffende
Stein keinen Druck mehr auf den Radreifen ausübt. Da der äufsere Reifen mit den Stempeln
e nicht fest verbunden ist, wird der Theil desselben, welcher auf den Stein getroffen hat,
sich gegen die benachbarten Stempel etwas verschieben, so dafs ein Bruch der Stempel
nicht erfolgen kann.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Anordnung wird der innere Radkranz, an welchem die
Speichen b befestigt sind, aus zwei concentrischen Ringen aa1 gebildet, welche durch Röhrchen
k mit einander verbunden sind.
In den Röhrchen k werden radiale Stangen Z geführt, welche mit den den äufseren Radreifen
haltenden Schuhen / versehen sind und Schraubenfedern m tragen, die sich gegen den
inneren und äufseren Radkranz legen.
Das in Fig. 4 dargestellte Rad ist auf dem inneren Radreifen mit festen Stiften oder Bolzen
η versehen, welche in Kegelschraubenfedern 0 eingreifen, die aus einem flachen
Stahlband oder aus rundem Stahldraht hergestellt sind. Diese umfassen mit ihren äufseren
Enden Stifte oder Bolzen p, welche die Schuhe/
tragen, die den äufseren Radreifen umfassen.
Um ein Umkippen der Federn infolge zu heftiger Fahrt oder eines zu grofsen Hindernisses
zu vermeiden, sind die Federn mit einander durch Bänder q, Fig. 5, verbunden,
welche aus dünnerem Stahlblech bestehen und an den Schuhen/ befestigt sind. An ihren
Enden sind diese Bänder nach innen gebogen und werden hier durch Niete mit einander
verbunden, indem zwischen die Enden Platten r aus Kautschuk, Kupfer oder irgend einem
anderen geeigneten Material zwischengefügt werden.
Wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen, findet die Formänderung des äufseren Radreifens nur an
der Berührungsstelle mit dem Boden statt, indem die Federn an der Stelle zusammengeprefst
werden. Bei der weiteren Drehung
des Rades nehmen dann die Federn wieder ihre ursprüngliche Stellung an. Der Radkranz
schmiegt sich auf diese Weise allen Unebenheiten des Bodens genau an, und jede Beschädigung
des Rades durch einen Stein oder ein sonstiges Hindernifs ist vollständig ausgeschlossen.
Wenn das Rad in Bewegung ist, werden sich, wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen, die an
der Berührungsfläche befindlichen Federn etwas nach links und nach rechts legen unter
entsprechender Verschiebung des äufseren Radreifens, je nach dem entgegenstehenden Hindernifs.
Durch das Zurückfedern des äufseren Radreifens in seine ursprüngliche Lage wird ein
äufserst sanftes und leichtes Fahren hervorgerufen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι Ein Rad mit zwei concentrisch federnd zu einander angeordneten Reifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der äufsere Reifen (g) ohne feste Verbindung mit den federnden Zwischentheilen (Schraubenfedern pp) auf Schuhen ffJ der letzteren geführt ist, zum Zweck, dem äufseren Reifen eine Verschiebbarkeit auf den Enden der Federn zu gestatten,. so dafs der äufsere Reifen völlig frei und unabhängig ist.
- 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rades, bei welcher die Verbindung des inneren und äufseren Reifens durch Kolben (d) und Kolbenstangen (e) hergestellt ist, welche in entsprechenden Cylindern (c) des inneren, mit Prefsluft gefüllten Reifens verschiebbar sind.
- 3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rades, bei welcher die Federn (0, Fig. 5) durch an den Schuhen (f) befestigte Bänder (q) gegenseitig verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77458C true DE77458C (de) |
Family
ID=350265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77458D Expired - Lifetime DE77458C (de) | Rad mit zwei konzentrisch federnd zu einander angeordneten Reifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77458C (de) |
-
0
- DE DENDAT77458D patent/DE77458C/de not_active Expired - Lifetime
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