DE78336C - Zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder - Google Patents

Zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder

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Publication number
DE78336C
DE78336C DENDAT78336D DE78336DA DE78336C DE 78336 C DE78336 C DE 78336C DE NDAT78336 D DENDAT78336 D DE NDAT78336D DE 78336D A DE78336D A DE 78336DA DE 78336 C DE78336 C DE 78336C
Authority
DE
Germany
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hub
rods
cushion
disks
hub part
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78336D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. W. THOMAS, London, 41 Cheapside
Publication of DE78336C publication Critical patent/DE78336C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
RICHARD WILLIAMS THOMAS in LONDON. Zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. November 1893 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine elastische Nabe für Fahrräder, welche die durch Steine und Unebenheiten hervorgebrachten Erschütterungen aufzunehmen vermag, und bei welcher das elastische Kissen möglichst geschont wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeuten:
Fig. ι einen verticalen Schnitt durch eine nach vorliegender Erfindung hergestellte Nabe,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. i. .
Die Fig. 3 und 4 sind Halbschnitte ähnlich den Fig. 1 und 2 und zeigen eine Abart des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt einer anderen Abart und
Fig. 6 ein Schnitt ähnlich der Fig. 4, noch eine andere Ausführungsform der Nabe darstellend. . .
Auf der Radachse A ist der centrische Naben-, theil B angebracht, welcher von einem elastischen Kissen C umgeben wird. Ein zweiter die Speichen E tragender Nabentheil umgiebt den Nabentheil B, so dafs eine Doppelnabe gebildet wird. .
Der innere Nabentheil B ist mit Flantschen B1 ausgestattet, welche zur Aufnahme des elastischen Kissens C dienen.
Zwei Scheiben S2 werden an dem centrischen Nabentheil B in der Weise angeordnet, dafs sie sich gemeinsam mit dem Nabentheil B zu drehen vermögen, was durch die Stifte B3 bewirkt wird. Durch Muttern-B4 werden die Scheiben B2 festgehalten.
Vorsprünge B* der Scheiben B2 legen sich gegen die Seiten des Luftkissens. Die Flantschen B1 können Einschnitte erhalten, durch welche die eben genannten Vorsprünge hin-' durchtreten und wodurch die Scheiben B2 dann statt durch die Stifte Bs auf dem Nabentheil B gegen Drehung gesichert werden. Der Speichennabentheil D besteht aus einer Hülse, welche von den Scheiben B2 eingeschlossen wird. Dieselbe ist mit hohlen oder vollen Stangen D1 ausgestattet, welche sich von einer Nabenseite zur anderen erstrecken und gegen den äufseren Umfang des Luftkissens C, Fig. 1, drücken. Diese Stangen D1 sind, um . das Luftkissen zu schützen, vorteilhaft mit Gummihülsen Z)2 versehen. Die äufseren Stangenenden überragen ein wenig den Speichennabentheil D und greifen in kreisförmige Aussparungen B5 der Scheiben B2 ein. Von diesen Aussparungen sind in Fig.. 1 vier angenommen und punktirt angedeutet. Die Scheiben B2 werden so. weit zusammengebracht, dafs ein seitliches Hin- und Herbewegen des Nabentheiles D ausgeschlossen ist.
Wird die Nabe für . ein Antriebsrad bestimmt, so wird die Kurbel auf dem Nabentheil B1 in der Weise festgelegt,, wie dies bei Fig. 2 zu ersehen ist. Ein geeignetes Ventil C1 wird an C vorgesehen, durch welches das Kissen mit Luft versorgt werden kann.
In Fig. ι und 2 stellen die vollen Linien die Lage und Gröfse des Luftkissens vor dem

Claims (2)

  1. Aufpumpen dar, während die punktirten Linien das Kissen nach dem Aufpumpen veranschaulichen.
    Die Wirkung der neuen Radnabe ist sehr einfach. Der Aufwä'rtsdruck der Radfelge wird durch die Speichen E auf den Nabentheil D und unter Vermittelung der Stangen D1 auf das elastische Kissen C übertragen. Letzteres wird an den Stellen zusammengedrückt, an welchen die Stangen dasselbe berühren. Wird ein plötzlicher Druck von der Radfelge übermittelt, was zum Beispiel beim Laufen über einen Stein geschieht, so wird die entsprechende Stange D\ welche dann von dem Rade beeinflufst wird, in das Kissen gedrückt, welches sich dann an der gegenüberliegenden Seite ausdehnen kann, da hier die entsprechende Stange D1 gemeinsam mit dem Nabentheil D gehoben worden. Das Kissen kann sich nach jeder Richtung hin frei ausdehnen, ausgenommen an den Stellen, an welchen es mit den Stangen D1 in Berührung steht.
    Beim Drehen der Scheiben B2, welche sich, wie schon erwähnt, gemeinsam mit dem Nabentheil B bewegen, wird der Nabentheil D ohne Vermittelung des Kissens C mitgenommen, indem sich die kreisförmigen Ränder der Aussparungen B5 gegen die Enden der Stangen D1 legen (Fig. i). Gummiringe Z)5 werden zu dem Zweck angeordnet, ein lästiges Geräusch zu vermeiden; aus demselben Grunde wird die ebene Fläche der Aussparungen mit Leder B9 bekleidet.
    Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Der Speichennabentheil D ist aufserhalb der Scheiben B2 angebracht, welche das Luftkissen seitlich einschliefsen. Dieselben sind mit inneren Vorsprüngen B* ausgestattet, um zu verhindern, dafs sich das Kissen um den Nabentheil B drehe. Diese Scheiben sind sternförmig gestaltet, wie dies aus Fig. 3 zu ersehen, ist, und mit Lagerpfannen zur Aufnahme der Kugeln D3 versehen, welche gegen die inneren Flächen des Speichennabentheiles D anliegen. Der Speichennabentheil wird hier auch aus zwei Scheiben gebildet, die durch die Stangen D1 verbunden sind. Die Scheiben, welche den Speichennabentheil bilden, haben grofse centrische Oeffnungen D6, durch welche die Wagenachse hindurchtritt, so dafs die zu D gehörigen Scheiben in Bezug auf die Achse A eine relative Bewegung ausführen können.
    Bei dieser Nabenconstruction ist die Wirkung ähnlich wie diese mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben: Das Kissen wird ebenfalls nur an der mit D1 in Berührung stehenden Stelle zusammengedrückt, und die Bewegungsübertragung von dem einen Radnabentheil zum anderen geschieht unabhängig von dem Kissen, indem sich die Enden der Stangen D1 gegen die Vorsprünge B6 der sternartig gestalteten Scheiben B2 legen.
    Statt eines Luftkissens, wie in Fig. 3 und 4, kann auch ein elastisches Band verwendet werden (Fig. 5). Die beiden Scheiben B2 werden dann durch Stangen B1 verbunden, welche mit geeigneten Hülsen B8 aus Gummi oder dergleichen übezogen sein können. Ein solches Band C2 wird, wie aus Fig. 5 ersichtlich , um die Stangen B7 geführt. In diesem Falle berührt der innere Nabentheil den inneren Rand des Ringes auch nur an bestimmten Stellen.
    In der Anordnung der Fig. 6 liegen die Scheiben B2 der inneren Nabe aufserhalb der Scheiben D. Die Stangen D1 wirken hier in derselben Weise wie in Fig. 1 und 2.
    Die neue elastische Nabe kann sowohl für Treib- als auch gewöhnliche Räder Verwendung finden, und läfst sich überdies sicher und schnell an jedem schon bestehenden Rade anbringen.
    Patenτ-AnSprüche:
    ι. Eine zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder, deren innerer Theil den die Speichen tragenden Nabentheil bei seiner Drehung mitnimmt, ohne die radiale Bewegung des letzteren zu. hindern, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf einzelnen Stellen der elastischen Zwischenlage C ruhenden Stangen (D1J des Speichennabentheiles (DJ sich gegen, den kreisförmigen Rand von Aussparungen (B5J der zur inneren Nabe .. gehörigen Scheiben (B2J legen, zum Zweck, eine einfache und sichere Bewegungsübertragung von einem Nabentheil auf den anderen zu erhalten.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Nabe, darin bestehend., dafs der innere Nabentheil (BJ zwei sternartig gestaltete Scheiben (B2 B2J innerhalb oder aufserhalb des Speichennabentheiles besitzt, deren Vorsprünge (B6, Fig. 3 und 5) mit den Stangen (D1J in Verbindung stehen, derart, dafs diese bei der Drehung des centrischen Nabentheiles zwar mitgenommen werden, aber trotzdem eine radiale Verschiebung gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78336D Zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder Expired - Lifetime DE78336C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19851825B4 (de) * 1998-11-10 2011-09-15 Litens Automotive Gmbh Laufradanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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