DE102979C - - Google Patents
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- DE102979C DE102979C DENDAT102979D DE102979DA DE102979C DE 102979 C DE102979 C DE 102979C DE NDAT102979 D DENDAT102979 D DE NDAT102979D DE 102979D A DE102979D A DE 102979DA DE 102979 C DE102979 C DE 102979C
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- Germany
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- glasses
- plates
- machine
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/006—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
LEON HAVAUX in SAINT-GHISLAIN (Belgien) Maschine zur Bearbeitung des Bodens von Gläsern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, die den Zweck hat, den Boden
:von Trinkgläsern und dergl. mit Sand zu bearbeiten, abzustutzen und zu poliren. Sie gehört
zu derjenigen Art dieser Maschinen, bei der die zu bearbeitenden Gläser, die in Drehung
versetzt werden, gegen den Umfang geeigneter Platten gestützt werden. Die vorliegende Neuerung
hat den Zweck, eine Vereinfachung dieser Maschinen zu bewirken. Die neue Maschine
unterscheidet sich von anderen Einrichtungen durch dasjenige Mittel, durch welches den zu
bearbeitenden Gläsern die nothwendige Drehbewegung ertheilt wird. Bisher wurde diese
Bewegung durch eine besondere mechanische Transmission erzeugt. Nach der vorliegenden
Erfindung wird sie dagegen von den Platten selbst hervorgerufen, gegen welche die Böden
der Gläser gestützt werden. Die Maschine ist zu diesem Zwecke mit zwei Platten versehen,
die neben einander angeordnet sind und welche eine Rotationsbewegung in entgegengesetztem
Sinne erhalten haben, so dafs eine Drehung der Gläser, die einfach gegen den Umfang der
Platten gestützt sind, hervorgerufen wird.
Die Gläser werden, wie üblich, mittelst Stangen, die in radialer Stellung zu den Platten
angeordnet sind und an ihren Enden drehbare Futter, die in die Gläser eingreifen, tragen,
festgehalten. Je nach der auszuführenden Operation bringt man Sand und Wasser auf
den Umkreis der Platten oder versieht dieselben mit kleinen Stücken eines sehr harten
Steines oder mit Holzstückchen.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dar.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Grundrifs der Maschine,
Fig. 4 eine Detailansicht.
Auf dem Tisch T sind an Wellen b b\ welche in der Verlängerung von einander angeordnet
sind, zwei kreisförmige Platten a a1
von gleichem Durchmesser parallel neben einander befestigt.
Die Platten α al erhalten eine Drehung in
einander entgegengesetzter Richtung durch die Antriebsscheiben ppl.
An jeder Seite der Platten sind Träger c c1
angeordnet, welche Stangen ddL tragen, welche
radial nach dem Mittelpunkte der Platten gerichtet sind. Die unteren Enden der Stangen
sind mit Futtern e el versehen, welche sich um die Achse der Stangen drehen können.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Die Gläser werden an dem Umkreise der Platten derartig aufgestellt, dafs ihre Achsen
zwischen den beiden Platten liegen. Die Futter e el am Ende der Stangen dd1 werden
hierauf in die Gläser eingesenkt und halten dieselben gegen den Umfang der Platten gerichtet
fest. Diese werden dann in entgegengesetzter Richtung in Drehung versetzt und
veranlassen die Drehung der Gläser um die Achsen der Stangen dd1.
Wenn die Gläser mit Sand polirt werden sollen, so bringt man Sand und Wasser auf
den Umkreis der Platten, durch deren Bethätigung die regelmäfsige und gleichmäfsige Abschleifung
der Böden bewirkt wird. Um das Abschleifen der Gläser zu bewirken, bringt
man kleine Stückchen h hl eines sehr harten Steines an dem Umkreise der Platten an und
befestigt diese Stückchen in der in Fig. 4 gezeigten Weise mittelst einer Kapsel i i1, die an
den Platten seitlich festgeschraubt ist. Für das letzte Poliren werden die Steinstückchen
durch Holzstückchen ersetzt.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Bearbeitung des Bodens von Gläsern, bestehend aus zwei Scheiben, welche die Bearbeitung mit Sand, Abschleifung und Polirung an den gegen den Scheibenumfang gehaltenen Gläsern bewirken, dadurch gekennzeichnet, dafs die Scheiben sich in entgegengesetztem Sinne drehen und dadurch infolge der Reibung den Gläsern eine drehende Bewegung ertheilen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102979C true DE102979C (de) |
Family
ID=373516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102979D Active DE102979C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102979C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1577329B1 (de) * | 1965-10-04 | 1970-12-23 | Biebuyck Sa Ets | Vorrichtung zum Planschleifen des Mundrandes von Hohlglaesern |
-
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- DE DENDAT102979D patent/DE102979C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1577329B1 (de) * | 1965-10-04 | 1970-12-23 | Biebuyck Sa Ets | Vorrichtung zum Planschleifen des Mundrandes von Hohlglaesern |
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